Über uns

Ständig wird den Menschen eingeredet, dass der freie Markt für die Probleme unserer Zeit verantwortlich sei. Der freie Markt schaffe Armut, vergrößere die Kluft zwischen Arm und Reich und ist generell ungerecht, so das weit verbreitete Credo.

Wir fragen uns: Welcher freie Markt ist damit gemeint? Der freie Markt mit Staatsquoten von über 50%? Der freie Markt mit Steuern en masse? Der freie Markt, der die Verstaatlichung vieler Bereiche vorantreibt? Der freie Markt mit der korrupt anmutenden Verflechtung von Politik und Großkapital? Der freie Markt, in dem der Staat als Mitspieler, Regulierer, Umverteiler und Geldmonopolist mitwirkt? Man merkt schnell, dass der Markt nicht so frei ist, wie wir ihn gerne hätten. Und er ist nicht so frei, wie es uns immer wieder eingeredet wird.

Tatsächlich leben wir nicht in einem Wirtschaftssystem, das sich als freier Markt bezeichnen liesse, sondern in einem schleichenden, nepotistisch veranlagten Sozialismus, der die Wirtschaft in ein Korsett einengt, welches ihr natürliches, gesundes Rückgrat zunehmend krümmt und lähmt. Es sind die wenigen übrig gebliebenen Mechanismen des freien Marktes, die uns noch am Leben halten.

Die ständige Schuldzuweisung an den freien Markt geht mit dem Irrglauben einher, dass sich durch Politik Probleme lösen lassen. Dabei ist die Politik das Problem. Dies zu erkennen, dies zu begründen und dies zu verbreiten ist Aufgabe dieses Internetportals. Wir betrachten die Phantasien der Gesellschaftsklempner, die alles und jeden planen wollen, eine große Gefahr, da sie sich fast zwangsläufig gegen das höchste Gut, die Freiheit, richten, wie Friedrich August von Hayek in seinem ,,Weg zur Knechtschaft'' richtig erkannt hat. Dass Gesellschaftsklempnerei zum Scheitern verurteilt ist, lässt sich sowohl logisch als auch historisch begründen: Man denke nur an die großen Katastrophen des 20. Jahrhunderts - den Faschismus, den Kommunismus, und sämtliche National- und Internationalsozialismen. 


Dieses Internetportal widmet sich der politischen Philosophie des Libertarismus, welche sich als einzige konsequent und dezidiert für die Freiheit des Individuums, des Selbsteigentums und gegen obrigkeitsstaatliche Unterdrückung und Willkür einsetzt. Die Maxime dabei lautet: Maximale Freiheit, ohne die Freiheit anderer einzuschränken. Wir versuchen mit diesem Internetportal zur Verwirklichung dieses oft als utopisch erachteten Ziels beizutragen. Bei uns findet sich eine breite Palette libertären Denkens, die vom kulturkonservativen Minarchismus bis hin zum progressiven Anarchokapitalismus reicht. Wir stehen für einen Richtungswechsel: Weg vom Wege zur Knechtschaft, hin zum Wege zur Freiheit!

2012 wurden wir im Rahmen der 3. Hamburger Mark Banco Anlegertagung vom Institut für Austrian Asset Management mit der ROLAND BAADER Auszeichnung geehrt.

Roland Baader Auszeichnung 2012


Im Rahmen der 5. Hamburger Mark Banco Anlegertagung sprachen Tomasz M. Froelich und Dietmar-Dominik Hennig mit Responsa Liberta TV über unser Internetportal:


Auch die Sons of Libertas führten ein etwas ausführlicheres Gespräch mit uns:

______________________

Andere über uns:

Christian Schwiesselmann, JUNGE FREIHEIT
Eigentumsrechte gegen Obrigkeitsstaat. Freitum: Ein Netztagebuch mit jungen Autoren schreibt mit Leidenschaft gegen den „omnipräsenten Etatismus“ 
Der zuverlässigste Wegbereiter des Totalstaates ist und bleibt allerdings die Intelligenzija. Intellektuelle trommeln für Europa, für die Einheit des Westens, für das Friedensprojekt Euro, für den ökologisch-sozialen Umbau der Wirtschaft“, so beschreibt der Blogger und Kölner Student der Sozialwissenschaften Kalle Kappner die intellektuellen Wegbereiter der heraufdämmernden Eurokratie. Mit Verve schreiben Kappner und vier weitere junge Autoren um die Zwanzig auf dem Blog „Freitum“ gegen einen „omnipräsenten Etatismus“ an, der die Welt „verseucht“ habe. „Dieses Blog widmet sich der politischen Philosophie des Libertarismus, welche sich als einzige konsequent und dezidiert für die Freiheit des Individuums, des Selbsteigentums und gegen obrigkeitsstaatliche Unterdrückung und Willkür einsetzt“, lautet das Credo von „Freitum“. Der Jenenser Politikstudent Jonathan Danubio (Jahrgang 1991) deutet beispielsweise in einem seiner Beiträge auf die „gefährliche Tautologie“ Soziale Marktwirtschaft hin: „Jede freie Marktwirtschaft ist per definitionem sozial, da sie die Produktivität und somit den allgemeinen Lebensstandard in der Gesellschaft erhöht.“ Die meisten Beiträge verdankt das Blog einem Ex-Fußballer der polnischen U18-Nationalmannschaft. Tomasz M. Froelich (Jahrgang 1988), zur Zeit Politikstudent in Wien, entzaubert nicht nur den Mythos Che Guevara als „Massenmörder, Rassist, Terrorist und Modeikone“. Der ehemalige Volontär am Ludwig-von-Mises-Institut in Warschau beschäftigt sich auch mit Themen wie dem „Energiesparlampenirrsinn“ der „EUdSSR“ oder geht der Frage nach, ob „ein den libertären Anarchokapitalismus predigender Homophober“ ein glaubwürdiger Freiheitsfreund sein könne. Seine Antwort: Natürlich, solange er die Freiheitsrechte seiner „Haßobjekte“ achte. 
"Der Blog „Freitum“ ist einer der Leuchttürme der jungen wie neuen, bunten und weltweit zu beobachtenden „libertären Szene“ im Internet, die ich jüngst beschrieb, und die auch Roland Baader große Hoffnung machte. Es ist in Deutschland „die zweite libertäre Generation“, die sich völlig unabhängig von der ersten entwickelt hat, welche sich –das Internet steckte noch in den Kinderschuhen – 1997 bei einem Libertären Forum in Köln erstmals getroffen hatte.''

Henning Lindhoff, eigentümlich frei

Auszug aus: ,,Bewegung im Internet: Hilfe, die Libertären kommen!''
Den „Kampf gegen den Etatismus“, also gegen den Staatsglauben, hat sich der Blog Freitum seit den frühen Anfängen im Juni 2009 auf die Fahnen geschrieben. Einige junge Studenten bekunden hier mit viel Engagement und Energie ihre Liebe zur Freiheit des Einzelnen. Projektleiter Tomasz M. Froelich über seine Motivation: „Bei mir spielen da die Erfahrungen meiner familiären Vorgängergenerationen eine Rolle. Diese kamen ursprünglich aus Polen und gehörten dort stets zur antisozialistischen Opposition – verständlich bei den enormen Freiheitseinschränkungen und Enteignungen, denen die Polen zu Zeiten des Realsozialismus zum Opfer fielen. Daher lernte ich früh: Mehr Staat führt zu mehr Freiheitsentzug. In Deutschland zur Schule gehend wurde ich dann mit Staatspropaganda und Manipulation bombardiert. Versuche, sich dem zu widersetzen, machten mich bei den Lehrkräften unbeliebt. Das wurde dann notentechnisch sanktioniert oder gar unterbunden. So gewann ich zunehmend das Gefühl, dass Nonkonformität und ein eigener, klarer und kritischer Verstand nicht so ganz in die Agenda des staatlichen Bildungsmonopols passen.“
Später hinterließ auch das österreichische Bildungssystem tiefe Eindrücke: „Als ich nach dem Abitur von Hamburg nach Wien zog, rechnete ich damit, dass mich dort ein freiheitliches Mekka erwarten würde. Ich war schon in Berührung mit den Ideen der Österreichischen Schule der Nationalökonomie gekommen und hoffte, dass Austrian Economics im Ursprungsland auch gelehrt werde. Doch bereits nach der ersten Woche an der Uni war ich enttäuscht.“ Und so entschloss sich Froelich, fortan seine Gedanken in einem Internet-Blog zu publizieren: „Das Projekt kam jedoch erst richtig ins Rollen, als ich mich mit anderen Freiheitsfreunden über Facebook vernetzte und wir irgendwann auf die Idee kamen, meinen Blog zu vergemeinschaften. Wir veröffentlichen seitdem libertäre Texte jeglicher Art. Manchmal steht ein wissenschaftlicher Anspruch dahinter, manchmal eher ein journalistischer und zugänglicherer. Wir vertreten dabei stets eine konsequent libertäre Linie und versuchen uns über Facebook ein wenig zu vermarkten. Wir werden auch zunehmend auf anderen Websites verlinkt, sodass die Anzahl unserer Klicks stark ansteigt. Wir versuchen mit unserem Blog einen kleinen Beitrag zur freiheitlichen Aufklärung zu leisten, die Leser zum Nachdenken anzuregen und von ihrem Staatsglauben abkehren zu lassen. Wir sind überzeugt davon, dass viele Menschen in ihrem Inneren durchaus mit unseren Ansichten sympathisieren, sich dessen aber mangels Aufklärung und Auseinandersetzung nicht bewusst sind.“

Dr. Karen Horn, Capital
Auszug aus ,,Liberale, zeigt Demut!''
,,Dem realpolitischen Bedeutungsverlust der Liberalen steht allerdings eine stetig wachsende Szene freiheitlicher Initiativen in der Zivilgesellschaft gegenüber, die durchaus optimistisch stimmen kann. Eine neue liberale Denkfabrik nach der anderen erblickt das Licht der Welt, in der jüngeren Vergangenheit zum Beispiel „Open Europe Berlin“, die sich mit europapolitischen Fragen beschäftigt, und soeben erst „Prometheus – Das Freiheitsinstitut“ mit einem umfassenden politischen Programm. Es entstehen Gesprächs- und Lesekreise in großer Zahl. Und täglich wächst in den sozialen Medien die bunte Schar der Diskussionsgruppen, in denen das gesamte Weltgeschehen akribisch unter die liberale Lupe genommen wird. Gebloggt wird ohnehin, was das Zeug hält, zum Beispiel auf den Seiten von „Novo Argumente“, „Denken für die Freiheit“, „Antibuerokratieteam“, „Freitum“, „Offene Grenzen“, „Café Liberté“, „Libertäre Plattform“ und wie sie alle heißen.''