Montag, 20. Mai 2019

Krise in Österreich: Der Opportunismus von Sebastian Kurz könnte sich rächen

von Tomasz M. Froelich
Der linksbourgeoise Narrensaum könnte sich in der Causa Strache zu früh gefreut haben. Und die Reaktion des Vollzeitopportunisten Basti Kurz, die gern als machiavellistische Meisterleistung gepriesen wird, ist womöglich ein Eigentor.

Denn selten waren die Österreicher mit einer Regierung so zufrieden, wie sie es derzeit sind. Sie sind es deshalb, weil die FPÖ dieser Regierung angehört. Es war die FPÖ, die die maßgeblichen Initiativen in Gang gesetzt hat, exemplarisch das Nein zum UN-Migrationspakt, eine konsequente Asyl- und Zuwanderungspolitik, die geplante Reform der verfilzten Zwangsvertretungen in der Wirtschafts- und Arbeiterkammer und eine Abschaffung der ORF-Zwangsgebühren, an deren Stelle ein neues Finanzierungsmodell treten sollte. Die opportunistische ÖVP wäre diese Themen nie angegangen - sie regiert seit über 32 Jahren, hat diese heißen Eisen zuvor nicht angefasst und sich bloß aus machtpolitischen Erwägungen heraus treiben lassen und Lorbeeren eingeheimst, die eigentlich der FPÖ zustünden.

Sonntag, 5. Mai 2019

Hohe Mieten: Masseneinwanderung, Nullzinspolitik und Kapitalflucht sind der Grund – Nein zur Enteignung!

von Tomasz M. Froelich
Wie verrückt dieses Land geworden ist, zeigt sich in der Debatte um Enteignungen von Wohneigentum: Brachialsozialisten vom Schlage eines Robert Habeck oder einer Sahra Wagenknecht fordern in ihren neuesten Wortmeldungen unverblümt die Enteignung von Wohneigentum im großen Stile. Anstelle eines großen Aufschreis ernten beide hohe Zustimmung: So spricht sich fast die Hälfte der Deutschen dafür aus, daß große Immobilienunternehmen enteignet werden sollten (in Ostdeutschland sind es sogar 64 Prozent). Ziel ist es, gegen die hohen Mietpreise vorzugehen.