Dienstag, 5. März 2019

Gewerkschaften gegen rechts: Mehr Thatcher wagen!

Maggie Thatcher. Foto:
Chris Collins / Margaret Thatcher Foundation
Zu den großen Verdiensten von Margaret Thatcher gehört es zweifellos, dass sie Großbritannien aus dem Würgegriff der Gewerkschaften befreit, zumindest aber gelöst hat. In der Folge dieser Politik erholte sich das Land von der ökonomischen Tristesse der 70er-Jahre.

Auch Deutschland befindet sich in einem Würgegriff der Gewerkschaften, die immer mehr als ideologische Vorfeldorganisationen der linken Parteien zu verstehen sind. Entsprechend geht ihr Anspruch mittlerweile weit über eine "Arbeitnehmervertretung" hinaus. Sie maßen sich Urteile über und Einfluss auf alle Politikfelder an. Schließlich sind sie auch im Kampf des Staates und der Pseudo-Zivilgesellschaft gegen "rechts" ganz vorne dabei.

Zentrales Aufgabenfeld der Gewerkschaften bleibt jedoch die weitere Aushöhlung der Vertragsfreiheit in Deutschland. Die Gewerkschaften sind fester Bestandteil der Regulierung, Fesselung und Lähmung des deutschen Arbeitsmarktes, der nur durch geschönte Statistiken, massive staatliche Subventionen/Eingriffe und die ökonomische Wohlstandshalluzination der Nullzinspolitik so freundlich erscheint.

Die Gewerkschaften arbeiten im Endeffekt gegen die Interessen der Arbeiter. Sie fordern ständig (gegen die selbst verhandelten Tarife) höhere Löhne, nie aber weniger Steuern und Abgaben auf diese Löhne. Sie sind der große Verfechter von höheren Mindestlöhnen als Ablenkungsmanöver von den Folgen des grassierenden Staatssozialismus. Die ökonomischen Konsequenzen höherer Mindestlöhne (Jobverhinderung und Preissteigerungen) beschweigen die Gewerkschaften in aller Entschlossenheit.

Alles in allem sind die Gewerkschaften die willfährigen Helfer der staatlichen Beschlagnahmeagenda, die sich dezidiert gegen den deutschen Mittelstand und die deutsche Arbeiterschaft richtet. Hinzu kommt, dass sich mittlerweile eine mächtige gewerkschaftliche "Elite" gebildet hat, deren filziger Lobbyismus bis weit in die Politik und die Gesamtgesellschaft hineinreicht. Diese "Elite" folgt selbstredend mehr einem Selbstzweck als einer "sozialen" Motivation.

In diesem Umfeld "die Unterstützung neuer Arbeitnehmervertretungen bzw. neuer Gewerkschaftsbewegungen" zu fordern, wie die Thüringer AfD dies in ihrem Rentenkonzept (S.50) ernsthaft tut, ist also in höchstem Maße gefährlich. Schließlich bleibt der Würgegriff der Gewerkschaftslobbyisten ein Würgegriff - vollkommen unabhängig davon, ob er sich rot oder blau gibt. Stattdessen gilt es, den schwindenden Wohlstand Deutschlands auf breiter gesellschaftlicher Basis marktwirtschaftlich zu sichern, ihn nicht weiter der Gier und Selbstreferenzialität von Lobbyisten und Verbänden zum Fraß vorzuwerfen.

Mehr Thatcher wagen!

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