Dienstag, 5. März 2019

Gewerkschaften gegen rechts: Mehr Thatcher wagen!

Maggie Thatcher. Foto:
Chris Collins / Margaret Thatcher Foundation
Zu den großen Verdiensten von Margaret Thatcher gehört es zweifellos, dass sie Großbritannien aus dem Würgegriff der Gewerkschaften befreit, zumindest aber gelöst hat. In der Folge dieser Politik erholte sich das Land von der ökonomischen Tristesse der 70er-Jahre.

Auch Deutschland befindet sich in einem Würgegriff der Gewerkschaften, die immer mehr als ideologische Vorfeldorganisationen der linken Parteien zu verstehen sind. Entsprechend geht ihr Anspruch mittlerweile weit über eine "Arbeitnehmervertretung" hinaus. Sie maßen sich Urteile über und Einfluss auf alle Politikfelder an. Schließlich sind sie auch im Kampf des Staates und der Pseudo-Zivilgesellschaft gegen "rechts" ganz vorne dabei.

Zentrales Aufgabenfeld der Gewerkschaften bleibt jedoch die weitere Aushöhlung der Vertragsfreiheit in Deutschland. Die Gewerkschaften sind fester Bestandteil der Regulierung, Fesselung und Lähmung des deutschen Arbeitsmarktes, der nur durch geschönte Statistiken, massive staatliche Subventionen/Eingriffe und die ökonomische Wohlstandshalluzination der Nullzinspolitik so freundlich erscheint.

Montag, 4. März 2019

Karneval: Betreutes Lachen

von Tomasz M. Froelich
Den Karneval konnte ich noch nie leiden. Und es spricht für sich, daß in einer Gesellschaft, in der Traditionen kaum noch etwas wert sind, ausgerechnet der Karneval Hochkonjunktur hat. Relikte aus kulturell besseren Zeiten gelten heutzutage noch dann etwas, wenn sie der Dekadenz zuträglich sind. Sei's drum.

Was während des Karnevals abgeliefert wird, ist zumeist wenig witzig, sondern eher der typische Hegemonenhumor: Man darf jeden durch den Dreck ziehen, nur sich selbst, die Seinen und unterprivilegierte, unter politisch korrektem Artenschutz stehende Minderheiten nicht - da hört der Spaß dann auf! Betreutes Lachen, sozusagen. Mir waren Menschen, die nicht über sich selbst lachen können, schon immer unsympathisch.