Freitag, 7. Dezember 2018

Jusos fordern Ermordung von Babys unmittelbar vor der Geburt zu legalisieren

Bild: Pixabay / CC0 Creative Commons / regianereis77
von Prof. Dr. Jörg Meuthen
Die Unverletzlichkeit des Lebens ist in unserem Grundgesetz zu Recht in Artikel 2 als zentrales menschliches Grundrecht verankert.

Zu dieser Unverletzlichkeit des Lebens, darüber bestand jahrzehntelang mehrheitlicher Konsens in Deutschland, gehört auch das Leben, welches bereits entstanden ist, aber noch nicht das Licht der Welt erblickt hat.

Die aktuell geltende Rechtslage in Deutschland, wonach Schwangerschaftsabbrüche grundsätzlich bei Strafandrohung rechtswidrig, aber unter bestimmten Voraussetzungen (von wenigen Ausnahmen abgesehen) nur bis zur zwölften Woche legal möglich sind, ist der momentan geltende Kompromiss, welcher sich nach intensivem gesellschaftlichem Ringen ergeben hat.

Ein Kompromiss, zu dem es nicht wenige Stimmen gibt, die ihn für zu lasch halten, die also die Schutzwürdigkeit des ungeborenen Lebens für wichtiger erachten, als es in der aktuellen Regelung letztendlich zum Ausdruck kommt. Stimmen also, die den Schutz des ungeborenen Lebens verbessern wollen.

Das exakte Gegenteil solcher kritischen Stimmen kommt nun von der Jugendorganisation der SPD, den sogenannten "Jusos": Auf Betreiben des Bundesvorstands dieser ultralinken Nachwuchsorganisation hat man nun nämlich beschlossen, dass die entsprechenden Paragraphen im deutschen Strafrecht komplett aufzuheben seien.

Ein Beschluss übrigens, der - glaubt man dem in dieser Frage unterlegenen Flügel der sogenannten "Pragmatischen Linken" - unter massivem Druck des Bundesvorstands (angeführt wird dieses Gremium übrigens vom vermeintlichen SPD-Hoffnungsträger Kevin Kühnert!) zustande kam.

Eine komplette Aufhebung der entsprechenden Paragraphen im deutschen Strafrecht - das bedeutet im Klartext: Die Jusos wollen eine komplette Freigabe sämtlicher Abtreibungshandlungen in Deutschland, und dies auch zu jedem Zeitpunkt der Schwangerschaft.

Also auch noch bis zum 9. Monat, bis unmittelbar vor der Geburt. Begründet wurde dies mit feministischen Argumenten, wie man der oben genannten Stellungnahme der "Pragmatischen Linken" entnehmen kann.

Mit Verlaub, aber die Jusos sind augenscheinlich verrückt geworden.

Wissen diese durchgeknallten Linksideologen eigentlich, was sie da fordern? Sie fordern nichts weniger als die Legalisierung der Ermordung von bereits ausgewachsenen Babys, die unmittelbar vor der Geburt stehen, nur weil die Mutter es sich dann doch noch anders überlegt hat. Eine perverse Position, die an Brutalität und ethischer Verwerflichkeit in Bezug auf das Leben der in Kürze das Licht der Welt erblickenden, bereits fertigen kleinen Menschen kaum zu überbieten ist.

Wahnsinn. Was kommt als nächstes? Die Forderung nach einem 30-tägigen Rückgaberecht an die Klinik bei Nichtgefallen?

Wissen diese Wahnsinnigen eigentlich, dass unsere verfassungsmäßige Ordnung den Schutz des Lebens als überragend wichtig ansieht? Wissen diese Wahnsinnigen eigentlich, dass sie damit ein zentral wichtiges Menschenrecht, nämlich das Recht auf Leben, in Deutschland zerstören wollen?

Eine Organisation, die einen solchen Beschluss fasst, zeigt, dass ihr jeglicher, wirklich jeglicher moralischer Kompass abhanden gekommen ist. Wo ist der Aufschrei der Medien? Bislang bleibt er vollständig aus. Auch das ist eine Schande.

Stellen Sie sich nur einmal vor, die AfD-Jugendorganisation, die "Junge Alternative" - an deren Adresse ich bekanntlich vor kurzem auch einige mahnende Worte gerichtet hatte -, würde derartiges fordern: Die Ermordung von kurz vor der Geburt stehenden Babys zu legalisieren. Der Aufschrei in der Medienlandschaft würde vermutlich alles bisher Dagewesene toppen - Experten würden feststellen, dass damit klar erwiesen sei, dass eine solche Organisation nicht mehr auf dem Boden der Verfassung stehe und nun der Verfassungsschutz einschreiten müsse.

Ganz genau das ist nun zu tun: Die linksradikalen Jusos müssen vom Verfassungsschutz auf extremistische Tendenzen untersucht werden, um zu einer Feststellung zu kommen, ob diese Organisation gegen zentrale Pfeiler unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung agiert.

Zeit, das Recht auf Leben zu schützen. Zeit, die durchgeknallten Jusos auf ihre Verfassungstreue hin zu überprüfen.

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