Sonntag, 9. Dezember 2018

Verelendung in Berlin und anderswo: Schleichende Bananenrepublikanisierung. Ein bisschen wie Afrika

Berlin-Kreuzberg. Bild: Pixabay /
CC0 Creative Commons / spinheike 
von Michael Klonovsky
Berlin. Obdachlose auf den Straßen, Bettler an jedem Bahnhof, vor jeder Bank oder Sparkasse. In jeder zweiten S-Bahn tauchen Musikanten auf, die sich ihren Lebensunterhalt zusammenklimpern. Überall Schmutz. Sperrmüll auf den Straßen, Hundehaufen sowieso, Kotze auf den Bahnhofstreppen. Taubendreck. Immer aufpassen, wo man hintritt. Nichts anfassen. Viele ärmlich Gekleidete, viele Migranten. Selten mal jemand, der Krawatte trägt. Stattdessen sieht man öfter Ratten auf der Straße, die es nicht besonders eilig haben, sich also heimisch fühlen. (Ich halte mich übrigens fast nur in Mitte auf.) Berlin sei „ein bisschen wie Afrika“, schreibt der Korrespondent der „Neuen Zürcher Zeitung“.

Freitag, 7. Dezember 2018

Jusos fordern Ermordung von Babys unmittelbar vor der Geburt zu legalisieren

Bild: Pixabay / CC0 Creative Commons / regianereis77
von Prof. Dr. Jörg Meuthen
Die Unverletzlichkeit des Lebens ist in unserem Grundgesetz zu Recht in Artikel 2 als zentrales menschliches Grundrecht verankert.

Zu dieser Unverletzlichkeit des Lebens, darüber bestand jahrzehntelang mehrheitlicher Konsens in Deutschland, gehört auch das Leben, welches bereits entstanden ist, aber noch nicht das Licht der Welt erblickt hat.

Die aktuell geltende Rechtslage in Deutschland, wonach Schwangerschaftsabbrüche grundsätzlich bei Strafandrohung rechtswidrig, aber unter bestimmten Voraussetzungen (von wenigen Ausnahmen abgesehen) nur bis zur zwölften Woche legal möglich sind, ist der momentan geltende Kompromiss, welcher sich nach intensivem gesellschaftlichem Ringen ergeben hat.

Mittwoch, 5. Dezember 2018

Der allgegenwärtige Antisemit

Das Buch kann hier bestellt werden.
Dominik Ešegović rezensiert
Moshe Zuckermann: Der allgegenwärtige Antisemit: oder die Angst der Deutschen vor der Vergangenheit, Westend, Frankfurt a.M. 2018, 256. S. 

Der Autor stellt klar: Ohne tatsächlichen oder auch nur eingebildeten Antisemitismus wäre Israel die Existenzberechtigung entzogen. Die Erinnerung an die Shoah habe jedoch neben politischen auch religiöse Züge angenommen. Der weltweite Antisemitismus sei im Falle Deutschlands jedoch nicht selten ein eingebildeter. Wenn es mal zu Gewalttaten gegen Juden käme, müsse man auf den Aufschrei verständlicherweise nicht lange warten. Aktionen wie die “Deutschland-trägt-Kippa”-Veranstaltung hält Zuckermann jedoch für einen schlechten Witz. Schließlich handle es sich bei der jüdischen Kopfbedeckung um ein religiöses Symbol, das kaum für die Solidarität zum säkularen Judentum stehen könne.

Montag, 3. Dezember 2018

Kulturverarmte Architektur: Beitrag zur geistig-moralischen Verkrüppelung

Bild: Bundesarchiv, Bild 183-1987-0128-310 /
CC-BY-SA 3.0 [CC BY-SA 3.0 de]
von Tomasz M. Froelich
Mich bedrückt es immer wieder, wenn historische Gebäude, die über Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte Stadtbilder geprägt haben, zugunsten von modernen Massenbauten abgerissen werden sollen und dies auch noch als Fortschritt der Zivilisation gepriesen wird.

Dieser scheinbare Fortschritt der Zivilisation geht häufig mit einer Verhäßlichung von Stadt und Land einher. Vor allem in den städtischen Peripherien wird das sichtbar, deren Hochhäuser bestenfalls Batterien von Ställen für Nutzmenschen sind.

Hält man Hennen in derartigen Batterien, wird häufig von Tierquälerei gesprochen. Menschen so etwas zuzumuten, scheint hingegen völlig normal zu sein, obwohl ja die Selbstbewertung des normalen Menschen die Behauptung seiner Individualität fordert – er ist nun mal keine Ameise oder Termite.

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