Samstag, 3. November 2018

UN-Migrationspakt: Mehr als nur Deklarationsprosa

Treibende Kraft hinter Österreichs Nein: HC Strache.
Foto: Gregor Tatschl from Österreich (Heinz-Christian Strache
(_IMG6709)) [CC BY-SA 2.0], via Wikimedia Commons
von Ralf Özkara
Wie Sie sicherlich mitbekommen haben, ist nach den USA, Ungarn und Australien gestern auch Österreich aus dem Migrationspakt der UN ausgestiegen. AfD-Chef Jörg Meuthen hat hierzu die passenden Worte gefunden:

,,Während sich die deutsche Bundesregierung in entscheidender Zeit lieber mit sich und ihrer eigenen Unfähigkeit beschäftigt, werden in Österreich zum Wohle des Volkes Fakten geschaffen: Österreich wird dem globalen Migrationspakt der UNO nicht beitreten und damit seine Souveränität und Entscheidungshoheit in Fragen der Migration wahren. Wer künftig nach Österreich kommt, bestimmen die Österreicher selbst.

Damit nimmt Österreich neben Ungarn und den USA eine selbstbewusste Vorreiterrolle in der Gegnerschaft zu diesem versteckten Umsiedlungsprogramm für Wirtschafts- und Armutsflüchtlinge ein. Insbesondere Vizekanzler Heinz-Christian Strache und seine FPÖ haben diese Positionierung forciert und damit ein wichtiges Signal für nationale Souveränität in Fragen der Migration gesetzt. Ich gehe davon aus, dass weitere vernunftbegabte Regierungen diesem Beispiel noch folgen werden.’’

Freitag, 2. November 2018

Friedrich Merz: Der deutsche Macron

Friedrich Merz. Foto: Michael Lucan, Lizenz: CC-BY-SA 3.0 de 
[CC BY-SA 3.0 de], from Wikimedia Commons
von Ralf Özkara
Wie Sie vielleicht wissen, war ich über eine gewisse Zeit, noch vor der Gründung der Alternative für Deutschland, Mitglied der CDU. Dort ist mir bei vielen Restkonservativen CDU-Mitgliedern immer wieder ein Verhaltensmuster aufgefallen, das neurotische Züge hat, die insbesondere in den letzten Tagen im Zuge der Ankündigung des Comebacks von Friedrich Merz wieder zu beobachten sind: Plötzlich sind die CDU-internen Merkel-Kritiker völlig aus dem Häuschen, weil ein scheinkonservatives Feigenblatt sich um das höchste Parteiamt bewirbt. Das ist die pure Selbsttäuschung!

Seien wir mal ehrlich: Wer konservativ ist und der Union angehört, der weiß, daß er in dieser Partei falsch ist. Wenn ein winziges pseudokonservatives Fünkchen, wie etwa die besagte Ankündigung von Friedrich Merz, ausreicht, um das eigene Gewissen zu beruhigen, dann ist das heuchlerisch und selbstbetrügerisch – ein typisches Neurotikerverhalten.

Haben Sie Fragen oder Anregungen? Schreiben Sie uns!

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