Freitag, 20. April 2018

Youtube - Kontroversen und Richtlinien: Was bringen die neuen Regelungen von YouTube?

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von Lena Bungert
Meta-Description: YouTube hat angekündigt, Inhalte stärker zu überprüfen – ist das nun das Ende der Videoplattform oder nur ein längst überfälliger Schritt?

YouTube – vom freien Portal zum Big Brother?

YouTube zählt zu den erfolgreichsten Plattformen im Internet. Täglich werden Millionen Videos abgerufen, im Schnitt verbringt jeder Nutzer täglich eine Stunde mit den Clips über Schminke, Fußball, Videospiele, Katzen und vieles mehr. Die immense Beliebtheit der Plattform fußt sicherlich zu einem Großteil auf dem alten Motto von YouTube: „Broadcast yourself“. Hier kann wirklich jeder seine Videos hochladen und der ganzen Welt mitteilen, was er von bestimmten politischen Entscheidungen hält, wie man den Kajalstift richtig ansetzt, welches der schwerste Boss im neuesten Videospiel ist und wieso die US-Regierung ganz eindeutig von den Illuminaten unterwandert wurde.

Montag, 16. April 2018

Die AfD muss entscheiden, was sie will

von Thorben Schwarz
Es ist mitunter still geworden um die AfD. Nach einem rauschenden Erfolg bei der Bundestagswahl und Umfrageergebnissen, bei denen zum Teil die Sozialdemokratie überholt wurde, berichten derzeit nur noch wenige Medien über die Partei. Ein Spiegel-Porträt über den jungen Gauland, einige Berichte über die Finanzierung der AfD-Auslandreisen, mehr nicht. Weder für die Partei positive noch negative Meldungen werden derzeit in größerer Form an die Öffentlichkeit übermittelt.

Eine erste Ausnahme ist nun nach einiger Zeit einmal wieder die Bundestagsabgeordnete Beatrix von Storch, die die Amokfahrt in Münster vor Veröffentlichung durch die Medien mit einem islamistischen Hintergrund in Verbindung brachte. Als ebenjener von den Behörden dementiert wurde, schrieb sie kurzerhand, der Täter habe den Flüchtlingen einfach nachgeeifert.

Freitag, 13. April 2018

Die Degeneration Europas

Man gab sich adrett. Europäische Familie um 1900.
von Michael Kouklakis
Ich frage mich oft, wie es sein kann, dass Europa so schnell degenerieren konnte. Gehen wir 100 Jahre zurück. Oder besser: 104 Jahre, in den Frühling 1914, so sieht Europa aus wie ein Freilichtmuseum, die Welt - wenigstens dort, wo Europa herrscht - wie ein einziger großer Nationalpark.

Das Gebrabbel der Kanzlerin, man habe sich an Afrika während der Kolonialzeit versündigt, ist fast ohne jede historische Grundlage und dient der Rechtfertigung der Umvolkung - nicht dem Kontext geschichtlicher Verantwortung. Wäre sie von historischer Wiedergutmachung getrieben, würde sie den Export von Agrarprodukten stoppen, der den primären Sektor der Dritten Welt zerstört und sie würde jeden Waffenverkauf an Länder stoppen, die damit sich und ihre Nachbarn umbringen. Von wenigen Ausnahmen abgesehen, sind das die allermeisten.

Natürlich gab es schreckliche Verbrechen, wie in der ganzen Weltgeschichte. Man denke an den Kongo, wo Belgier sich aufführten wie die Machete heutzutage im Urwald Berlins. Aber im Ganzen waren so ziemlich alle Kolonien beschauliche Ländereien und Verlustgeschäfte, welche der kleine europäische Arbeiter finanzieren musste und je spürbarer die europäische Präsenz in einer Region war, desto besser ging es den Ureinwohnern. Beispiel: Rhodesien, Südafrika, Algerien, Libanon und Ägypten.

Donnerstag, 12. April 2018

Statue in Trier: Der Murks um Marx

Marx ist Murks. Bild: Pixabay / CC0 Public Domain / 
OpenClipart-Vectors
von Walter Schüle
Heute mal ein Wort zu dem Murks in Trier. Weil Trier die Geburtsstadt von Karl Marx ist, soll dort jetzt eine 5,50 Meter große Marx-Statue errichtet werden. Gestiftet von der Volksrepublik China.

Der Baudezernent verteidigt die Provinzposse mit der Begründung, es sei eine Pflicht, sich mit Marx auseinanderzusetzen, zudem hätte der Stadtrat das mehrheitlich so beschlossen.

,,Auseinandersetzen", indem man eine Megastatue aufstellt, die von einer Diktatur gesponsert wird? Seltsame Auffassung. Jedenfalls gut, dass dieser Baudezernent sich nicht mit der NS-Vergangenheit Triers auseinandergesetzt hat. Die Stadt hatte nämlich 1933 Adolf Hitler zum Ehrenbürger ernannt. Hätte man dem eine 5,50 Meter-Statue gesetzt, wenn, sagen wir ein Sponsor aus Nahost, der es mit Menschenrechten so ähnlich hält wie die Volksrepublik China, sie gestiftet hätte? Die Groteske wäre jedenfalls komplettiert.

Donnerstag, 5. April 2018

Erklärung 2018: Die Wahnbilder des Ernst Elitz

Bild: THOMAS (Eigenes Werk) [CC BY-SA 3.0],
via Wikimedia Commons
von Michael Klonovsky
Eine in die Jahre gekommene journalistische Betriebsnudel der Bundesrepublik, die meiste Zeit per GEZ alimentiert und also auf das Apportieren gewünschter Artikel dressiert, holt nun ausgerechnet bei Cicero Stöckchen und lässt sich über die "Gemeinsame Erklärung 2018" aus. Ernst Elitz heißt der alte weiße Mann. Er lobt Rüdiger Safranski dafür, dass der "klug genug" gewesen sei, "seine Gedanken nur dem 'Spiegel' aufs Band zu diktieren", während Uwe Tellkamp sich "zum Bannerträger" der besagten Erklärung "küren" ließ. Allein an der erlesenen Wortwahl merken Sie, dass Sie es mit einem Qualitätsjournalisten zu tun haben. Dass es sich beim Erstunterzeichnen eines Textes, der in jedem Fall denunziert werden würde, mit oft bis ins Berufs- und Privatleben des Unterzeichners reichenden Konsequenzen, kaum um eine Kür und fast ausschließlich um eine Frage der Traute handeln könnte, ein solcher Gedanke rappelt nimmermehr durch ein Köpfchen, dessen Träger u.a. bei Zeit, Spiegel, Bild, ZDF und Deutschlandradio diente und folgsam entlang der Leuchtstreifen am Boden sogar kommentierte.

Dienstag, 3. April 2018

VfL Osnabrück setzt Zeichen ,,gegen Rechts'' - das richtige?

Im Clinch mit dem VfL Osnabrück: Beatrix von Storch.
Bild: von Flickr user blu-news.org [CC BY-SA 2.0],
via Wikimedia Commons
von Dirk Hesse
Ein herzliches Dankeschön an den VfL Osnabrück. Endlich definiert mal jemand, was "Rechts" ist: "Vorurteile, Diskriminierung, Ausgrenzung, Rassismus, Extremismus, Fremdenfeindlichkeit, Hass, Gewalt und Homophobie". Der Verein steht für " Vielfalt und Toleranz in unserer bunten Gesellschaft". 

Ich frage mich allerdings, ob man nicht schon Vorurteile braucht, um jemanden eindeutig als "rechts" einzustufen. 

Ich frage mich, ob man nicht doch eine gewisse Anzahl von Menschen diskriminiert und ausgrenzt, nämlich jene, die man für "rechts" hält. 

Ich frage mich, ob es Rassismus überhaupt gibt, außer bei Züchtern. Die Wissenschaft hat diesen Begriff eigentlich aus der Humanbiologie eliminiert.

Ich frage mich, ob eine grundsätzliche Haltung gegen "Rechts" nicht auch eine Form des Extremismus ist.

Montag, 2. April 2018

13. Todestag von Papst Johannes Paul II.: Wider den Herz-Jesu-Sozialismus

Papst Johannes Paul II. Bild: Rob Croes (ANEFO) [CC BY 4.0
(http://creativecommons.org/licenses/by/4.0)],
via Wikimedia Commons
von Tomasz M. Froelich
Heute vor 13 Jahren starb Papst Johannes Paul II. Er war ein überaus politischer Papst, der einen entscheidenden Beitrag im Kampf gegen den menschenverachtenden Realsozialismus leistete. Für mich gehört er damit zu den größten Helden der Menschheitsgeschichte.

Seine 1991 erschienene Enzyklika ,,Centesimus annus’’ zu den gescheiterten Staats- und Wirtschaftssystemen des Realsozialismus ist bis zum heutigen Tage von hoher Aktualität und ein Plädoyer für eine freie und soziale Marktwirtschaft, wie nachstehende Zitate verdeutlichen:

„Sowohl auf der nationalen Ebene der einzelnen Nationen wie auch auf jener der internationalen Beziehungen scheint der freie Markt das wirksamste Instrument für den Einsatz der Ressourcen und für die beste Befriedigung der Bedürfnisse zu sein.“

Mit Waffe ist ein Mann freier

Bild: Pixabay / mohamed_hassan /
CC0 Public Domain
von Michael Klonovsky
Ein Staat würde es sich dreimal überlegen, die individuellen Freiheiten anzutasten, wenn jeder Bürger daheim ein Gewehr im Schrank hätte. Diese Feststellung stammt nicht von mir, sondern von Friedrich Engels (wörtlich: „Welche Regierung würde es wagen, die politische Freiheit anzutasten, wenn jeder Bürger ein Gewehr und 50 scharfe Patronen zu Hause liegen hat?“ MEW Band 21, Seite 345). Der Marx-Dioskure mag nicht geahnt haben, wie sehr seine Worte auf sozialistische Regierungen zugetroffen haben würden und es immer noch tun, doch sie sind und bleiben richtig. Es gibt kein besseres Mittel zur Verhinderung einer Diktatur – mag sie auch auf Samtpfötchen und schnurrend Einzug halten wie jene von George Soros und seinen Spießgesellen finanzierte – als bewaffnete Bürger. Ich gehe davon aus, dass das den werdenden Diktatoren völlig klar ist, weshalb die Kampagnen gegen die Freiheit des Waffenbesitzes immer wieder angestachelt werden, während die westlichen Staaten der Gegenwart den Waffenbesitz von Kriminellen weder verhindern können noch problematisieren. Auch virile beutelustige Einwanderer benähmen sich in Gebieten, wo die Bürger Waffen besitzen oder gar tragen, deutlich friedfertiger als beispielsweise auf dem Alexanderplatz, dem Görlitzer Park oder am Kottbuser Tor. Gerade in überalterten Gesellschaften stellt das Schießeisen jene Waffengleichheit her, die den körperlich Überlegenen erfolgreich abschreckt. Wenn der Mob durch die Straßen zieht – und wer bezweifelt, dass auch uns dies, wenngleich wahrscheinlich nur in schlechteren Wohngegenden, eines Tages bevorsteht, zum Beispiel weil kein Schutzgeld (Hartz IV) mehr gezahlt werden kann? –, ist es doch ein beruhigendes Gefühl, daheim das Magazin zu füllen und zu wissen, dass die draußen es ebenfalls wissen...

Sonntag, 1. April 2018

Anschlag in Trèbes: Der Gendarm und der Attentäter

Arnaud Beltrame. Bild: Mission numérique de la Gendarmerie
nationale [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons
von Frank Jordan
Vor ein paar Tagen würdigte der französische Philosoph und Politiker François-Xavier Bellamy in einer Kolumne in „Le Figaro“ das von Lieutenant-colonel Arnaud Beltrame anlässlich des Attentats von Trèbes gebrachte Opfer, indem er es reinwusch vom sentimentalen Wust verkaufsfördernder medialer Mittelmäßigkeit und die Leserschaft aufforderte, es zum Anlass zu nehmen, sich zusammenzureißen.

Arnaud Beltrames Handlung, schrieb er, sei nicht eine spontane gewesen. Kein Akt unreflektierter Herzensgüte. Nicht der Impuls eines Moments. Seine Tat war vielmehr der Endpunkt einer persönlichen Reise, die endgültige und vollständige Einhaltung von Prinzipien, für die er sich freiwillig und längst entschieden hatte. Oder anders gesagt: Seine gesamte berufliche Laufbahn kann als Vorbereitung auf diesen Moment verstanden werden. Diese Tatsache schmälert das echt Heldenhafte seiner Tat in keiner Weise. Im Gegenteil – sie unterstreicht es.

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