Dienstag, 8. August 2017

Freiheit bahnt sich ihren Weg: Stellungnahme des Hayek-Club Köln zu den Vorkommnissen rund um den Clubabend mit Prof. Habermann

Stellungnahme des Hayek-Club Köln
Am Montag fand, wie geplant, unser 13. Clubabend mit Prof. Gerd Habermann über die Wahlprogramme zur Bundestagswahl 2017 statt. Der Versuch der örtlichen linksextremen Szene, Versammlungs-, Rede- und Gedankenfreiheit zu unterbinden, schlug somit fehl. Freiheit bahnt sich ihren Weg.

Wie einige von Ihnen vielleicht mitbekommen haben, wurde unsere Tischreservierung durch den Direktor unserer bisherigen Stamm-Lokalität, der „Residenz am Dom“, für heute Abend gestrichen. Auf die Leitung der „Residenz“ wurde massiver Druck von der örtlichen linksextremen Szene ausgeübt, so dass sie aus Angst vor Rufschädigung und Gewalt eingeknickt ist. Dies ist mehr als bedauerlich angesichts der Geschichten über zerstörte Existenzen von anderen, mutigeren Wirten, allerdings auch ein stückweit verständlich. Wir hätten uns trotzdem mehr Rückgrat von der „Residenz am Dom“ gewünscht, in der wir seit über zwei Jahren gern gesehene Gäste waren.

Jeder, der schon einmal auf einem unserer Clubabende war, weiß, dass die erhobene Unterstellung, es handele sich um eine verdeckte AfD-Wahlkampfveranstaltung, hanebüchener Unsinn ist. Dies traf schon nicht auf Prof. Habermanns Analyse der Landtagswahlprogramme vergangenen April zu, genauso wenig wie auf alle anderen bisherigen Veranstaltungen, die stets um das geistige Erbe des Wirtschaftsnobelpreisträgers Friedrich August von Hayek kreisten. Der Hayek-Club Köln ist zwar im höchsten Maße politisch, aber überparteilich. Carlo Clemens steht für diese Auffassung seit dem er den Club ehrenamtlich leitet und hat nicht vor, dies zukünftig anders zu handhaben. Sinn der geplanten Repression durch die linksextreme Szene ist einzig das Verhindern unliebsamer echt-liberaler Meinungen.

Wir haben die heutige Diskussion gefilmt und werden das Video in Kürze online stellen. So haben auch diejenigen, die heute nicht dabei sein konnten, die Möglichkeit, sich ein eigenes Bild zu machen. Reden Sie nicht unreflektiert nach, was die Feinde von Pluralismus und herrschaftsfreiem Diskurs in die Welt setzen. Bleiben Sie unabhängig! Wir machen weiter.

Kommentare:

  1. Es wird immer schwieriger, nicht als Nazi zu gelten. Irgendwann wird man zum Nazi erklärt, wenn man nicht laut genug jubelt. Ich fürchte fast, ein Widerstand wie im Dritten Reich ist heute nicht mehr möglich.

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  2. Im dritten Reich hat es keinen Widerstand gegeben. Jener, den es gegeben hat, wurde zerschlagen.

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