Samstag, 19. August 2017

Die Feuerung Steve Bannons: Charlottesville als Vorwand

Steve Bannon. Bild: Michael Vadon (Flickr)
[CC BY 2.0], via Wikimedia Commons
von Hannes Bierl
Es ist so unfassbar unehrlich, wie Bannons Absetzung mit den Unruhen von Charlottesville begründet wird. Bannon hat Rassisten immer verachtet, er hat sie kürzlich als demokratiefeindliche Loser und Clowns bezeichnet und packt sie damit in dieselbe Kategorie, in die Trump islamistische Attentäter eingeordnet hat. 

Was die Fraktion der Neo-"Konservativen'' und Obama-Seilschaften im Weißen Haus wirklich stört: Bannon will die Macht des US-Militärs auf eine starke Landesverteidigung und die Zerschlagung des IS in Syrien und Irak fokussieren und lehnt es ab, neue Baustellen aufzumachen und die USA in neue Konflikte und Kriege zu verwickeln. 

So präferiert Bannon eine diplomatische Lösung des Nordkorea-Konflikts und sieht alle Regime-Change-Versuche gegen die säkular-nationalistische Regierung Syriens kritisch.

Jene im Weißen Haus, die weiterhin laizistische Herrscher stürzen und Islamisten fördern wollen, sollten doch offen sagen, wieso sie Bannon ablehnen, anstatt sich hinter Charlottesville zu verstecken.

Kommentare:

  1. Sehr geehrter Herr Bierl,
    Das ist eine unkorrekte Darstellung.Steve Bannon ist maßgeblich mitverantwortlich für das Schüren des Nordkorea-Konfliktes und des Handelskonfliktes mit China.Aus den Kreisen von Steve Bannon geht die Provokation eines 3.Weltkrieges hervor,der unliebsame Bewegungen in den USA durch Mitwirkung an der Front zerstören soll.Breitbart arbeitet an der Agenda die Weltbevölkerung zu reduzieren um den Breitbart-nahen Schichten einen größeren Zugang zu den Weltressourcen gewährleisten zu können.

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    1. Sie haben vergessen zu erwähnen, dass er auch ein Reptil ist.

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  2. Anonym..............
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    $Also entweder Sie reden da von etwas was sie nicht verstehen, oder Sie haben gar nichts zum Thea gelesen.
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    Bannon hat sich strikte gegen Regime-Changes ausgesprochen, womit er also mehrere mögliche Kriege verhindern würde......
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    Das er einen 3-ten Weltkrieg provozieren will ist mir das neueste vom neuen.....((-:
    Nein, das würden anderen tun, Zum Beispiel McCain und die Neocons und dort gerade auch aus dem Lager der Dems um Hillary Clinton.
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    Und, .... Breitbart nahe Schichten ! .. Mann oh Mannn.
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    Also wenn ich könnte, ich würde alle Linken an die front schicken, gegen den Islam.
    Aber die Linken gehen leider selten an Fronten, die hocken lieber zu hause und sinnieren dem perfekten Sozialismus nach....(((-:
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    Nein, in den USA sind es die "rechten" die in der Nationalgarde dienen und als Soldaten in alle Welt gehen und dort sterben...... so lange es keine allgemeine Wehrpflicht oder eine Mobilmachung gibt.
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    Das er die US Armee als Staat im Staate betrachtet ist richtig, das ist sie nämlich, davor haben schon Präsidenten der USA in den 50-igern gewarnt.
    Und natürlich, die werden eher einen Krieg provozieren denn ihre Macht endlich abgeben, sich um 50% zu verkleinern, ihr irrsinniges Budget zusammenstreichen zu lassen.

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  3. "Bannon hat Rassisten immer verachtet, er hat sie kürzlich als demokratiefeindliche Loser und Clowns bezeichnet und packt sie damit in dieselbe Kategorie, in die Trump islamistische Attentäter eingeordnet hat. "


    Was bedeutet schon "Rassist"? Rassist ist doch ein linker Kampfbegriff, in den USA sogar noch mehr als hierzulande.

    Menschen die, die genetischen Unterschiede zwischen verschiedenen ethnischen Gruppen anerkennt, und die Gesetze der Evolution und die wissenschaftliche Studien, die diese bestätigen?

    Menschen, die sich für die Gruppen-Interessen der weißen Amerikaner einsetzt, und gegen deren demographische Verdrängung?

    Denn letzere sind es ja letztendlich, die von den linken Mainstream-Medien in den USA als "Rassisten" gebrandmarkt werden.

    Jeder europäischstämmige Amerikaner, der sich für sein Erbe und die Interessen seiner Gruppe stark macht, so wie es für Schwarze und Latinos in den USA normal ist, wird sofort als "White Supremacist" oder Rassit diffamiert.



    Dass Bannon "Rassisten" oder besser gesagt als Rassisten stigmatisierte Rassisten als demokratiefeindliche Loser und Clowns diffamiert, spricht also nicht unbedingt für Bannon. Es zeugt nur davon, dass auch ein solch querdenkender und intelligenter Konservativer wie Bannon unter dem Einfluss dieser antiweiß-rassistischen Mainstream-Ideologie steht, an der die USA gerade zu Grunde geht.





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    1. „Bannon hat Rassisten immer verachtet, er hat sie kürzlich als demokratiefeindliche Loser und Clowns bezeichnet und packt sie damit in dieselbe Kategorie, in die Trump islamistische Attentäter eingeordnet hat.“


      Was bedeutet schon „Rassist“? Rassist ist doch ein linker Kampfbegriff, in den USA sogar noch mehr als hierzulande. Wer sind denn die Rassisten?

      Menschen, die die genetischen Unterschiede zwischen verschiedenen ethnischen Gruppen anerkennt, und die Gesetze der Evolution und die wissenschaftliche Studien, die diese bestätigen?

      Menschen, die sich für die Gruppen-Interessen der weißen Amerikaner einsetzen, und gegen deren demographische Verdrängung?

      Denn letztere sind es ja letztendlich, die von den linken Mainstream-Medien in den USA regelmäßig als „Rassisten“ gebrandmarkt werden.

      Jeder europäischstämmige Amerikaner, der sich für sein Erbe und die Interessen seiner Gruppe stark macht, so wie es für Schwarze und Latinos in den USA normal ist, wird sofort als "White Supremacist" oder Rassist diffamiert.
      Wer in den USA sich für die Interessen von Schwarzen oder Latinos stark macht, und selbst wenn er dabei eigentlich nur gegen Weiße hetzt und die Probleme der eigenen Gruppen pauschal auf die Weißen schiebt, der gilt in den USA als „Bürgerrechtler“. Wer sich hingegen für die Interesen von Weißen stark gemacht, ganz egal wie moderat und wie überlegt er sich formuliert, und selbst wenn er auf Kritik an den anderen ethnischen Gruppen verzichtet, der gilt als „Rassist“.

      Dass Bannon „Rassisten“ - oder besser gesagt als „Rassisten“ stigmatisierte Personen - als „demokratiefeindliche Loser und Clowns“ diffamiert, spricht also nicht unbedingt für Bannon. Es zeugt nur davon, dass auch ein solch querdenkender und intelligenter Konservativer wie Bannon unter dem Einfluss dieser antiweiß-rassistischen Mainstream-Ideologie steht, an der die USA gerade zu Grunde geht.

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