Mittwoch, 23. August 2017

Schäuble plant bisher geheime Steuertransfers nach Südeuropa

Wolfgang Schäuble. Bild: European People's Party (4th EPP
 St Géry Dialogue; Jan. 2014) [CC BY 2.0], Wiki Commons
von Prof. Dr. Jörg Meuthen
Ist dieser Mann noch ganz Herr seiner Sinne? Wolfgang Schäuble plant, nach der Bundestagswahl deutsches Steuergeld nach Südeuropa für alle möglichen Zwecke zu verschenken.

Anders kann man die Exklusiv-Meldung der BILD-Zeitung, die letzte Nacht um 22:55 Uhr online ging, nicht interpretieren. Ich zitiere aus dem Artikel:

,,Für die Zeit nach der Bundestagswahl arbeitet Finanzminister Wolfgang Schäuble nach BILD-Informationen an einem neuen Milliarden-Topf – als ein deutsches Entgegenkommen an Frankreichs Präsident Macron.

Der Plan: Der Euro-Rettungsschirm ESM (80 Mrd. Euro/davon 22 Mrd. deutsches Steuergeld) soll zu einer Art zusätzlichem EU-Haushalt werden. Neu: Staaten sollen ihn nicht mehr nur anzapfen dürfen, wenn sie pleite sind. Sondern auch, um in schlechten Zeiten die Konjunktur anzukurbeln, und im Falle von Naturkatastrophen!

Montag, 21. August 2017

Das EU-hörige Kartell der Blockparteien kämpft gegen Windmühlenflügel: Stickoxide und Feinstaub gegen den Dieselmotor

Bild: Pixabay / Zauberin / CC0 Public Domain
von Thomas Rettig
Es ist wie in der DDR, wo selbst die Nomenklatura an das Lügengebäude glaubte, das sie in die Köpfe der Menschen hämmern ließ. So betrachten die durchweg staatsgläubigen etablierten Parteien den EU-Grenzwert für Stickstoffdioxide, den der Deutsche Bundestag 2016 gegen den Widerstand von Experten endgültig eingeführt hatte, als über alle Kritik erhaben. Motto: Alles Gute kommt von oben. Erlaubt sind jetzt 40 Mikrogramm Stickstoffdioxid pro Kubikmeter Luft im Jahresdurchschnitt an den Messpunkten stark befahrener Straßen. Das kann kaum eine Stadt einhalten, wie die FAZ bereits am 11.05.2009 konstatierte. Für diesen Grenzwert, der auf eine Richtlinie der Europäischen Union von 1999 zurückgeht, gibt es allerdings keine stichhaltige Begründung, wie Focus-Redakteur Olaf Opitz im Juli 2017 festhielt. Er machte als einer der ersten darauf aufmerksam, dass "am deutschen Arbeitsplatz für Beschäftigte laut Bundesgesundheitsblatt 950 Mikrogramm pro Kubikmeter Innenraumluft als 'Maximale Arbeitsplatz-Konzentration' (MAK)" erlaubt ist, also mehr als das 23-Fache! Außerdem zitierte er eine groß angelegte US-Studie, bei der man Ratten die Abgabe von Euro-5-Dieselmotoren schnüffeln ließ: "Leichte Reizungen der Atemwege traten erst bei einer NO2-Konzentration von etwa 8000 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft auf. Sogar Stickstoffdioxidkonzentrationen von 2000 µg, die den Emissionen eines EURO 5 Dieselmotors entsprechen, hätten keine nachteiligen Wirkungen in den Lungen der Versuchstiere ausgelöst" (Focus vom 20.07.2017: Absurde Dieselpanik! Im Büro ist 20 Mal mehr Stickstoffdioxid erlaubt als auf der Straße).

Samstag, 19. August 2017

Die Feuerung Steve Bannons: Charlottesville als Vorwand

Steve Bannon. Bild: Michael Vadon (Flickr)
[CC BY 2.0], via Wikimedia Commons
von Hannes Bierl
Es ist so unfassbar unehrlich, wie Bannons Absetzung mit den Unruhen von Charlottesville begründet wird. Bannon hat Rassisten immer verachtet, er hat sie kürzlich als demokratiefeindliche Loser und Clowns bezeichnet und packt sie damit in dieselbe Kategorie, in die Trump islamistische Attentäter eingeordnet hat. 

Was die Fraktion der Neo-"Konservativen'' und Obama-Seilschaften im Weißen Haus wirklich stört: Bannon will die Macht des US-Militärs auf eine starke Landesverteidigung und die Zerschlagung des IS in Syrien und Irak fokussieren und lehnt es ab, neue Baustellen aufzumachen und die USA in neue Konflikte und Kriege zu verwickeln. 

So präferiert Bannon eine diplomatische Lösung des Nordkorea-Konflikts und sieht alle Regime-Change-Versuche gegen die säkular-nationalistische Regierung Syriens kritisch.

Mittwoch, 16. August 2017

Verfassungswidrige ''Euro-Rettung'': Schallende Ohrfeige für Merkel und Draghi

Alchimist: Draghi. Bild: World Economic Forum (Commons)
[CC BY-SA 2.0], via Wikimedia Commons
von Prof. Dr. Jörg Meuthen
Liebe Leser, das gestrige Urteil des Bundesverfassungsgerichts ist ein - längst überfälliger - Paukenschlag. Es brandmarkt die unsäglichen Anleihenkäufe der EZB als das, was sie sind: Nämlich unerlaubte Staatsfinanzierung - und zugleich ein ebenfalls unerlaubter Eingriff in die den Euro-Staaten vorbehaltene Wirtschaftspolitik.

Die EZB hat mit diesem Programm eine Geldschwemme historischen Ausmaßes verursacht: Über zwei Billionen Euro - ja, Sie haben richtig gelesen: Billionen - hat Mario Draghi im rechtsfreien Raum einfach so unters Volk gebracht. Dass das nicht gut sein kann, ahnt jeder, der seine Sinne noch beieinander hat.

Aber das interessiert Mario Draghi nicht. Dieser ehemalige Goldman-Sachs-Banker agiert, als wenn es für ihn und die von ihm geleitete Institution der Europäischen Zentralbank (EZB) keinerlei Regeln und Grenzen gibt. "L'état c'est moi!"

Sonntag, 13. August 2017

„Kartellaffäre“ in der Kfz-Industrie: Radfahrer jagen Autokonzerne

Bild: Pixabay / OpenClipart-Vectors / CC0 Public Domain
von Spoeken Kieker
Der durchschnittliche Berliner Qualitätsjournalist fährt morgens mit dem Fahrrad bis zu seinem Großraumbüro oder zum Studio meist unweit der Friedrichstraße, um nach diesem kleinen Beitrag zur Klimarettung am Monitor sofort mit der Weltrettung zu beginnen – im deutschen Sinne natürlich. Die dunkelsten Gestalten der jüngeren deutschen Geschichte, Wilhelm, Adolf und Erich, wären über das Engagement dieser jungen Leute für das System entzückt gewesen. „Die Medien sehen ihre Aufgabe nicht mehr in der Kontrolle der Politik, sondern in der Kontrolle des Denkens der Bürger“, erläutert Klaus-Jürgen Gadamer auf „Tichys Einblick“.

Gadamer hatte sich eine Studie der Hamburg Media School und der Universität Leipzig zur Berichterstattung über die Flüchtlingspolitik der Merkel-Regierung vorgenommen, in der der Politikwissenschaftler Michael Haller – für uns nicht überraschend und für einen früheren Zeitraum auch schon berichtet – zum Ergebnis gekommen war, die „Mainstream-Medien“ hätten vollständig die Meinung der politischen Parteien übernommen. Gadamer meint völlig zu Recht, der Grund sei, dass „sich das Personal von Politik und Medien aus einer Kaste mit denselben ideologischen Glaubenssätzen rekrutiert“.

Samstag, 12. August 2017

Staat und Individuum: Operation Gewissensentfernung

Bild: Pixabay / 3dman_eu / CC0 Public Domain
von Frank Jordan
Genau so, wie es einfachste ökonomische Grundprinzipien gibt, wie beispielsweise jenes, das da sagt, wo kein Kunde, da kein Markt, scheinen im Handbuch politischer Herrschaftsanleitung Tricks zu existieren, die für ein reibungsloses – sprich: mehrheitlich gewolltes oder ignoriertes – Gestalten und Durchregieren mit dem Ziel des Machtausbaus unerlässlich sind. Einer dieser Tricks ist die Relativierung des Gewissens. Ein Bequemlichkeit und Verantwortungslosigkeit bedienender Kniff, der vorgibt, Gewissen – ob gut oder schlecht – sei nie absolut, sei vielmehr temporäres soziales beziehungsweise materialistisches Konstrukt und tendenziell stets schon überholt. Mehr noch: Was uns heute noch als Gewissen anklage oder freispreche, habe dem modernen Menschen in Wahrheit und durchs Band Menschenrecht zu sein. Alternativlos und im Imperativ: Du kannst dein Gewissen verändern, also musst du es auch verändern wollen. Du kannst es ausschalten, also musst du es auch ausschalten wollen. Was am Schluss dieses „Emanzipation“ genannten Diktats noch Gewissen sein darf, ist die aufgetakelte Armseligkeit wirklichkeitsfremder und geistloser Fernsentimentalität im Ehe-für-alle- oder Refugees-Welcome-Modus.

Freitag, 11. August 2017

Wahlprogramme: Wie stehen die Parteien zu Eigentum und Freiheit?

Veranstaltungsbericht des Hayek-Club Köln
Am Montagabend, den 7. August, besuchte uns im Super-Wahljahr 2017 zum zweiten Mal Prof. Gerd Habermann - diesmal um die Wahlprogramme zur Bundestagswahl auf die Aspekte "Eigentum" und "Freiheit" hin zu diskutieren. Eine Wahlempfehlung sprach der Wirtschaftsphilosoph und Mitbegründer der Hayek-Gesellschaft nicht aus. Dennoch ließen sich klare Differenzen ausmachen. Es gebe, so Habermann, durchaus eine Wahl und echte Alternativen zueinander. Die Tendenz gehe jedoch überall in Richtung Staat vor Privat. Aus Selbstverantwortung würde gesetzlicher Rechtsanspruch. Alle guten Dinge sollten "für alle" durch die Politik verfügbar werden. Entsprechend würden die Parteiprogramme immer dicker.

Dienstag, 8. August 2017

Freiheit bahnt sich ihren Weg: Stellungnahme des Hayek-Club Köln zu den Vorkommnissen rund um den Clubabend mit Prof. Habermann

Stellungnahme des Hayek-Club Köln
Am Montag fand, wie geplant, unser 13. Clubabend mit Prof. Gerd Habermann über die Wahlprogramme zur Bundestagswahl 2017 statt. Der Versuch der örtlichen linksextremen Szene, Versammlungs-, Rede- und Gedankenfreiheit zu unterbinden, schlug somit fehl. Freiheit bahnt sich ihren Weg.

Wie einige von Ihnen vielleicht mitbekommen haben, wurde unsere Tischreservierung durch den Direktor unserer bisherigen Stamm-Lokalität, der „Residenz am Dom“, für heute Abend gestrichen. Auf die Leitung der „Residenz“ wurde massiver Druck von der örtlichen linksextremen Szene ausgeübt, so dass sie aus Angst vor Rufschädigung und Gewalt eingeknickt ist. Dies ist mehr als bedauerlich angesichts der Geschichten über zerstörte Existenzen von anderen, mutigeren Wirten, allerdings auch ein stückweit verständlich. Wir hätten uns trotzdem mehr Rückgrat von der „Residenz am Dom“ gewünscht, in der wir seit über zwei Jahren gern gesehene Gäste waren.

Sonntag, 6. August 2017

Wer befreit Westeuropa vom bunten Sozialismus?

von Philipp A. Mende
Ein paar Tage weg gewesen und was gibt‘s Neues? Mal sehen...

- Mittlerweile ist jedes Mal, wenn ich mich hier anmelde, ein anderer Bekannter vorübergehend oder vollständig gesperrt. Wegen Meinungsfreiheit und so.

- In der fünftgrößten Stadt Deutschlands sowie Geburtsstadt Goethes sind Deutsche nunmehr eine Minderheit. Der Rest wird folgen. Macht nichts. Jahrhunderte altes, kulturelles Erbe wird überbewertet. Wegen „Pseudobuntheit befiehl, wir folgen“ und so.

- Autos von Bekannten, die keiner Fliege etwas zuleide tun, werden regelmäßig zerkratzt, Hauseingänge beschmiert, Autoren boykottiert und medialen Hexenjagden ausgesetzt, Argumente roboterhaft niedergebrüllt. Wegen Antifaschismus und so.

Samstag, 5. August 2017

Künstliche Intelligenz: Politisch unkorrekte Maschinen

Bild: Pixabay / DrSJS / CC0 Public Domain
von Michael Klonovsky
Die Vermählung von „Brave New World“ und „1984“ schreitet voran. „Es hat sich gezeigt, dass ein Künstliches-Intelligenz-Tool, das die Fähigkeit von Computern, Alltagssprache zu interpretieren, revolutioniert hat, eklatante Vorurteile bezüglich Geschlecht und Rasse an den Tag legt“, meldet der „Guardian“ unter Berufung auf das Magazin „Science“. „Während sich Maschinen dem Erwerb menschenähnlicher Sprachfähigkeiten immer mehr annähern, absorbieren sie auch die tiefsitzenden Vorurteile, die in den Mustern des Sprachgebrauchs versteckt sind, das enthüllt die neueste Forschung.“ 

Na, ob diese künstlichen Dinger jemals das Level von Maschinen wie Anetta Kahane erreichen, wollen wir doch erst mal sehen. Aber die Vorstellung, eines nicht mehr fernen Tages komplett von intelligenten Apparaten überwacht und kontrolliert zu werden, ist natürlich gruselig – wenngleich es eine hübsche Herausforderung bleibt, ihnen immer neue Rätsel aufzugeben.

Freitag, 4. August 2017

Neymar: Das 222-Millionen-Euro-Schnäppchen

Bild: Basc catala [CC BY-SA 3.0],
via Wikimedia Commons
von Jorge Arprin
Ist der Fußball schon wieder tot? Das ist der Ton, den der Rekord-Transfer von Neymar vom FC Barcelona zu Paris Saint-Germain begleitet. 222 Millionen Euro zahlt Paris an Barcelona – mehr als doppelt so vielwie beim letzten Rekord-Transfer vor einem Jahr. Die romantischen Fußballfans und diverse Kommentatoren sehen die Zukunft des Fußballs in Gefahr. Außerdem wiederholen sie unermüdlich, dass „kein Mensch 222 Millionen wert ist“ und man „mit diesem Geld so vielen Armen hätte helfen können.“ Zuletzt prophezeien sie einen großen Crash im Fußball, ähnlich wie bei den Banken. Johannes Nedo gab im Tagesspiegel den Fußballfans die Schuld für diese Entwicklung und forderte von ihnen eine Umkehr:

,,Wer diese Spirale stoppen will, wer gierige Spieler und Berater wieder in die Wirklichkeit zurückholen will, der muss vom Profi-Fußball lassen. Der muss mal ein paar Jahre auf die besten Spieler verzichten und nur zum nächstgelegenen Amateurverein spazieren, keine neuen Trikots kaufen und den Fernsehsendern obendrein weniger Einschaltquote bei Fußballspielen bescheren. Das mag schwerfallen und wehtun, aber allein darauf reagieren die Strippenzieher des Hochglanzfußballs.''

Dienstag, 1. August 2017

Mojib Latif über „Extremwetter“: „Klimaforscher“ verbreitet Starkregen-Panik

Mojob Latif. Bild: JouWatch (CC BY-SA 2.0)/flickr
von Spoeken Kieker
Wer kennt noch den Begriff „jemandem den Wind aus den Segeln nehmen“? Vermutlich kaum noch jemand, denn sonst würden die meisten Bürger nicht auf den von „Klimaforschern“ wie Mojib Latif verbreiteten Schwindel hereinfallen, der in der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“ vom 27. Juli 2017 behauptete, die jüngst zu beobachtende Häufung von Extremwetterlagen sei ein Zeichen dafür, dass der Klimawandel auf das alltägliche Wetter übergreife. Einziges Ziel dieser Behauptungen ist, den Menschen Angst einzujagen. Wer Angst hat, leistet keinen Widerstand gegen das System. Es ist so wie im Mittelalter, als die Pfaffen durchs Dorf schlichen, vor dem Erscheinen des Teufels warnten und forderten, rothaarige Frauen zu verbrennen, weil diese die Gespielinnen des Gottseibeiuns seien.

Wer sich etwas intensiver mit den angeblichen Folgen des Klimawandels beschäftigt, kann die Lügen der Latifs und Schellnhubers schnell als solche enttarnen: Nach dem tatsächlich erfolgten Rückzug von Gletschern in den Alpen wurden in den nun frei zugänglichen Tälern Reste von Pflanzen gefunden, circa 300 Jahre alt. Das heißt, vor 300 Jahren waren diese Gebiete eisfrei. Klimawandel gab und gibt es, aber der Beitrag des Menschen dazu ist unsicher oder findet gar nicht statt.

Haben Sie Fragen oder Anregungen? Schreiben Sie uns!

Name

E-Mail *

Nachricht *