Dienstag, 4. Juli 2017

Merkel-Alphabet in der „Bild“-Zeitung: Dichte Fenster statt Deutschland

von Spoeken Kieker
Kürzlich war eine Sonderausgabe der „Bild“-Zeitung in allen Briefkästen. Anlass war das 65-jährige Bestehen der Zeitung, die vor rund 50 Jahren ihre größten Erfolge feierte und sich heute auf einem steilen Abwärtspfad befindet. Das Blättchen erinnerte an eine Abschiedsausgabe.

Es sollte wohl ein Gag sein. Bundeskanzlerin Angela Merkel sollte ihr Deutschland von A bis Z buchstabieren, und da fiel ihr natürlich viel ein. Uns fiel auf, was in der Aufstellung von A wie „Artikel 1 Grundgesetz“ bis Z wie „Zweifel“ so alles fehlt, zum Beispiel unter C das Christentum. Wenn Merkel da was schreibt von „christlich-jüdischer Tradition“, dann ist das retrospektiv. Wo ist das Christentum heute?

Unter D fallen ihr zwar dichte Fenster ein, aber das Deutsche deutsch sind, ist ihr offensichtlich nicht mehr geläufig. Unter F darf die Flüchtlingshilfe nicht fehlen, und unter G ist „Gesicht zeigen gegen Hass und Diskriminierung“ wichtig, aber Grenzen, die jedes Gemeinwesen braucht, kommen nicht vor. Unter V fehlt das deutsche Vaterland. Unter N gibt es noch die Nationalmannschaft, aber die deutsche Nation gibt es nicht mehr.

Fazit: Wer dichte Fenster für wichtiger hält als Deutsche, ist selbst nicht ganz dicht.

Zur „Bild“-Zeitung sagte kürzlich ihr früherer Chefredakteur Günter Prinz (87) alles Notwendige. Sie „ist langweilig“, stellte Prinz in einem Interview fest und erklärte, er lese sie nicht mehr. Erfreulicherweise schließen sich immer mehr Deutsche der Einschätzung von Prinz an.
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