Mittwoch, 19. Juli 2017

Evangelische Kirche und Linksradikale: Es findet zueinander, was leider zusammen gehört

von Walter Schüle
Die Basis dieses Artikels ist ein Protokoll zur Vorbereitung der G20-Demo in Hamburg. Es ist nicht geleakt, sondern gut einsehbar auf der Seite der Veranstalter vorhanden. Die Echtheit und die Legitimität, dieses Dokument zu verwenden steht demnach außer Frage. Man muss es nur lesen.

Interessant ist dabei, wie sogenannte "Linksliberale" zur Extremismusproblematik und zur Frage der Gewalt gegen Bürger stehen. Die Demo gegen den G20-Gipfel wurde von Andreas Blechschmidt und Andreas Beuth aus der "Roten Flora" angemeldet. Im Vorfeld der Demo bekannten sich beide Anmelder offen zum Einsatz politischer Gewalt. So meinte Blechschmidt etwa im Interview mit dem "Abendblatt": "Damit, dass wir uns grundsätzlich von Gewalt nicht distanzieren, ist schon alles beantwortet."

Nicht nur, dass sich reihenweise Zitate der beiden Anmelder finden, die auf eine geplante Gewalt in Hamburg schliessen lassen. Interessant ist auch, wer sich trotzdem mit diesen Gestalten eingelassen hat.

Unter der Moderation von Personal der "Interventionistischen Linken" und der stalinistischen DKP debattierten dort neben DKP-Verbänden auch Vertreter von Robin Wood, BUND, ver.di, Heinrich-Böll-Stiftung (die parteinahe Stiftung der Grünen), Grüner Jugend und der evangelischen Kirche Norddeutschlands (Nordkirche) über die Planung der Proteste. 

Interessant ist erst einmal, dass die evangelische Kirche, die Grünen, Gewerkschaften etc. keinerlei Berührungsängste mit der DKP haben. Wie es in stalinistischen Regimen mit Unterdrückung, Ausbeutung und Umweltzerstörung aussah – oder auch mit der Religionsfreiheit für ernsthafte Christen – scheint den genannten Gruppen entfallen zu sein. Wichtig ist im links“liberalen“ Spektrum ja nicht, ob etwas Gutes getan wird, sondern wie bei Heuchlern üblich, dass es nach gut gemeint aussieht. Wenn das vermeintlich „gut gemeint“ dann in eine Massenarmut oder gar einen Massenmord umschlägt, interessiert das links“liberale“ Kreise einen feuchten Kehricht, denn Menschenleben zählen hier nichts. Es zählt nur die Inszenierung als angeblich guter Mensch, also die Heuchelei, wie es Jesus in Matthäus 6, Vers 2 beschreibt.

Nun, es wird in diesem Dokument auch kurz das Problem mit gewalttätigen Demonstranten gestreift. Gestreift, nicht diskutiert. Entsprechende Zitate, wonach die Anmelder Gewalt als normales Mittel linker Politik betrachten, waren damals bereits verifizierbar der Presse zu entnehmen. Niemand aus den beteiligten Organisationen und Parteien kann sagen, dass er davon nichts gewusst hätte. Und ja, zum Thema Gewalt sagt das Protokoll auch einiges aus:

Zitat: 
"Es ist immer konkret zu besprechen welche Aktionsformen konkret sinnvoll sind. Nicht prinzipiell nur militante Aktionen oder nie militante Aktionen."

Es ging also von vornherein nicht um friedlichen Protest, sondern um das ergänzende Nebeneinander von gewaltsamen und nicht gewaltsamen Aktionen.

Auch interessant ist die Erwähnung meiner lieben evangelischen Kirche, hier der Nordkirche (evangelische Kirche in Norddeutschland): "Kirche findet offiziell 'gewaltfreien Protest' gut."

Bei der Kirche wird herausgehoben, dass es die offizielle Meinung ist und der „gewaltfreie Protest“ wird ausdrücklich in Gänsefüßchen gesetzt. Da die Kirche weiter im Boot blieb und der Kontext des Protokolls unter Teilnahme der evangelischen Kirche eine klare Bejahung der Gewalt vorsieht, ist festzuhalten, dass die Nordkirche hier mit gespaltener Zunge spricht. Offiziell solidarisierte man sich mit dem gewaltfreien Protest, an der Planung von Aktionen, die ausdrücklich „militante Aktionen“ mit einschloss, beteiligte sich die Kirche aber inoffiziell dennoch. Und zwar wissentlich. Im Verbund und unter Federführung stalinistischer Kräfte.

Meine liebe Kirche, ich schäme mich dafür, Mitglied in einer terroristischen Glaubensvereinigung zu sein. Aber nein, ich werde nicht austreten, sondern die evangelische Kirche, die mit den Freunden der stalinistischen Christenschlächter paktiert und auf den Sturz dieses demokratischen Staatssystems hinarbeitet, von innen her unter Druck setzen. So wahr mir Gott helfe!

Kommentare:

  1. Herr Schlechtschreiber,

    Kirche ungleich Christen. Warum haben Sie noch nie gegenüber rechten Schlächtern es geschafft, sich kritisch zu äußern ?

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  2. Kirchensteuer zahlt ohnehin jeder, direkt oder indirekt.
    Und man muss schon wirklich radikal dumm sein, um überhaupt noch Mitglied in einer der beiden großen Kirchen zu sein.
    Beide Kirchen kriechen dem Islam in den Arsch und verhelfen dem Islam, in Deutschland gewaltfrei die Bevölkerungs-Mehrheit zu erreichen. Sobald Muslime in der Mehrheit sind, wird Deutschland in einen Scharia-Staat umgewandelt und zwar notfalls mit Gewalt.
    Evangelische und katholische Kirchen sind dabei nützliche Idioten.
    Dasselbe gilt für die vom Staat über Stiftungen bezahlten Links-Terroristen.
    Wer da noch Kirchensteuer zahlt, um die Kirche "von innen" heraus unter Druck zu setzen, hat einfach gar nichts kapiert.
    Das Geld für die Kirchensteuer kann man genausogut auch im Klo herunterspülen.
    Kirchen und Religionen sind etwas für Menschen, die in der Realität nicht klarkommen. Kirchen sind - egal welchen Glaubens - ein Relikt aus der Zeit vor der Aufklärung, als die Naturwissenschaft noch in den Kinderschuhen steckte.
    Religionen sind für intelligente, selbst denkende Menschen vollkommen überflüssig und jegliche finanzielle Subvention für diese Institutionen, die nur die persönliche Freiheit abschaffen wollen, gehört sofort gesetzlich verboten !
    Man muss sich nur mal diese realitätsfremden Einfaltspinsel, Sockenbügler und Warmduscher auf dem Berliner Kirchentag angesehen haben. Mit diesen Ohrfeigengesichtern kann man defintiv keinen Krieg gegen den Islam gewinnen.
    Denen steht das Wort "Looser" schon auf die Stirn geschrieben.

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