Samstag, 20. Mai 2017

Sozi-Raffzahn: Martin Schulz, längst Millionär dank EU-Geld?

Bild: EuropeDirect (Own work) [CC BY-SA 3.0],
via Wikimedia Commons
von Prof. Dr. Jörg Meuthen
Martin Schulz, der Kämpfer für den kleinen Mann - so lässt er sich gerne darstellen. In Wahrheit hat dieser langjährige EU-Apparatschik vor allem für eines gekämpft: Seinen eigenen Geldbeutel.

Der wurde nämlich, dank üppigster EU-Zahlungen auf Kosten der Bürger, äußerst großzügig befüllt. Nun hat der Finanzanalyst Jürgen Fritz genauer nachgerechnet und kommt zum gleichen Ergebnis, das die Spatzen schon längst von Brüssels Dächern gepfiffen haben: Der gute "Ruft-doch-mal-Martin-Ihr-müsst-Martin-rufen" Schulz ist längst Millionär, manche vermuten sogar Multi-Millionär - und der reichste Kanzlerkandidat der Geschichte wohl allemal.

Schauen wir zusammen mit Jürgen Fritz mal genau hin, was da so alles an Geldern in Richtung Schulz geflossen ist. Die Basis von allem war sein normales Salär als EU-Abgeordneter von ca. 99.000 Euro. Dieses muss versteuert werden, zudem werden Sozialabgaben fällig - letztere sind allerdings mit ca. 12 % für EU-Beamte weitaus günstiger als für den deutschen Arbeitnehmer mit ca. 20 %.

Die netto verbleibenden, geschätzten 60.000 Euro pro Jahr sind somit für jeden EU-Parlamentarier erreichbar. Ein sehr ordentliches Gehalt, fraglos - aber abzüglich der eigenen Lebenshaltungskosten wird davon niemand Multimillionär.

Also muss noch das ein oder andere Schnäpschen obendrauf.

Da bietet sich die steuer- und sozialabgabenfreie "Kostenpauschale" von über 50.000 Euro pro Jahr an, die ebenfalls allen EU-Parlamentarieren zusteht - ohne Nachweis irgendwelcher Kosten, wohlgemerkt. Da kann schon mal der ein oder andere Euro übrigbleiben!

Aber das ist noch längst nicht alles, irgendwo muss sich ein Parlamentspräsident ja schließlich unterscheiden von seinem Abgeordneten-Fußvolk. Es geht also weiter mit der sogenannten "Residenzzulage", die nur der Parlamentspräsident einsackt: 44.000 Euro. Jedes Jahr. Und selbstverständlich netto - also steuer- und sozialabgabenfrei!

Und da er schonmal so schön dabei war, brutto für netto zu kassieren, machte er gleich weiter mit der sogenannten "Repräsentationszulage" in Höhe von mehr als 17.000 Euro pro Jahr.

Kassieren macht Spaß! Dachte sich auch Sankt Martin. Und hielt nochmals ordentlich die Hand auf: Jene schon legendäre, von mir auf meiner Seite wieder ins Licht der Öffentlichkeit geholte "Sitzungspauschale" brachte ihm an jedem Tag - also auch an all den vielen Tagen ohne jegliche Sitzung - nochmals 304 Euro. Jeden Tag. Wochenende, Weihnachten, Ostern, Neujahr - immer. Ergibt nochmal 111.000 Euro pro Jahr. Selbstverständlich, Sie ahnen es - genau, ohne jeden Cent Abzug.

All diese fragwürdigen Zulagen waren für den Geldbeutel von Herrn Schulz somit das, was die "Flüchtlinge" seiner Aussage nach für uns alle sind: Wertvoller als Gold. Der einfache Bürger jedenfalls staunt mit offenem Mund: Wofür all das viele Geld, und das meiste ohne jeden Abzug?

Brüssel ist zu einem Selbstbedienungsladen geworden, und Martin Schulz hat nichts dazu beigetragen, diesen Sumpf trockenzulegen. Damit hat er bewiesen: Er ist ein Sozi-Raffzahn, wie er im Buche steht. Nach außen "Soziale Gerechtigkeit" predigen, in Wirklichkeit sich durch steuer- und sozialabgabenfreie Zahlungen in irrwitziger Höhe bereichern - das ist Martin Schulz. 

Insgesamt eine erstaunliche Leistung für einen Schul- und Ausbildungsabbrecher - wer hätte damals auch nur einen Pfifferling darauf verwettet, dass der Martin es doch nochmal zu etwas bringt. Er hat eben einfach Talent, wenn es darum geht, seine Großmannssucht auch in finanzieller Hinsicht zu stillen - auf Kosten des vielzitierten "kleinen Mannes", wohlgemerkt. 

Zeit, den Raffzahn endlich zu stoppen.
_______________________ 
Zuerst erschienen auf der Facebook-Seite des Autors.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Haben Sie Fragen oder Anregungen? Schreiben Sie uns!

Name

E-Mail *

Nachricht *