Sonntag, 14. Mai 2017

NRW-Wahl: Kraft, Jäger und Löhrmann - das Gruselkabinett muss weg!

Bild: Pixabay / Clker-Free-Vector-Images /
CC0 Public Domaun
von Prof. Dr. Jörg Meuthen
Deutsche Bürger, schaut auf Nordrhein-Westfalen: So sieht ein Land aus, wenn man es über 50 Jahre lang (mit einer kurzen Unterbrechung) der SPD überlässt. So sieht ein Land aus, wenn die sogenannten "Grünen" 17 der letzten 22 Jahre mit an der Macht sind.

Die Bilanz dieser Dilettantentruppe unter "Führung" von Frau Kraft ist desaströs. In allen wichtigen Politikfeldern steht NRW nach sieben schlimmen Jahren unter der linksideologischen Knute von Kraft, Jäger und Löhrmann katastrophal da. Jeder, der aufgrund persönlicher Erfahrung Vergleiche ziehen kann zwischen NRW und anderen Bundesländern, wird sich dieser Erkenntnis nicht verschließen können.

Was hat das rot-grüne Gruselkabinett beispielsweise im - für Deutschland als rohstoffarmes Land so elementar wichtigen - Bildungsbereich vorzuweisen? Schon beim ersten Anblick vieler Schulgebäude packt einen das kalte Grausen: Erbärmliche Zustände, in denen kein gedeihliches Lernklima entstehen kann.

Als ob das nicht schon genug Probleme für alle Beteiligten - Lehrer wie Schüler - mit sich bringt, hat man die Schulen noch zusätzlich mit dem hochproblematischen Thema "Inklusion" belastet. Wörtliches Zitat von einer Seite des Schulministeriums, verantwortet von der grünen Spitzenkandidatin Sylvia Löhrmann:

"Schülerinnen und Schüler mit einem Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung sollen grundsätzlich immer ein Platz an einer allgemeinen Schule angeboten werden."

Haben Sie sich gerade gefragt, liebe Leser, ob da neben dem Inhalt auch der Satzbau ein wenig verrutscht ist? Dann haben Sie recht - und die selbsternannten Bildungsexperten einen weiteren Bock geschossen. [Auflösung für die ratlose rot-grüne "Bildungsministerin": Es muss "soll" heißen, denn das Subjekt "ein Platz" steht im Singular.]

Aber was sprechen wir hier über solche Lappalien wie Singular oder Plural - sprechen wir stattdessen über Existenzielles, nämlich über die Sicherheit der Bürger. Innenminister von Frau Krafts Gnaden ist von Anfang an Ralf Jäger. Selten habe ich bei meinen Wahlkampf-Auftritten eine solche Abneigung des Publikums gegen einen Politiker gespürt wie gegen diesen Mann.

Und das hat einen guten Grund: "Mr. Blitzmarathon" setzt die Sicherheit der Bürger bei den wirklich wichtigen Dingen aufs Spiel und hält gleichzeitig freche Reden, dass in puncto Sicherheit fast alles zum Besten bestellt sei. Ohne rot zu werden - Verzeihung: Ohne noch röter zu werden, als dieser Genosse ohnehin schon ist.

Dieser Mann ist das personifizierte Sicherheitsrisiko für alle nicht-kriminellen Bürger Nordrhein-Westfalens. Viele Menschen sind in seiner Amtszeit Opfer schlimmer, ja schlimmster Verbrechen geworden: Von den unfassbar hohen Einbruchszahlen in NRW über Gewaltkriminalität, übrigens weit überproportional häufig von Ausländern begangen, bis hin zu zahllosen Sexualdelikten - die Kölner Silvesternacht war hier nur die an die Öffentlichkeit gekommene Spitze des Eisbergs.

Über diesen Herrn wäre noch so viel zu sagen, allein: es fehlt hier der Platz. Nur eines noch: Hätte er auf die Hinweise seiner Sicherheitsbehörden gehört, hätte ein Anis Amri nicht zwölf Menschen auf dem Berliner Weihnachtsmarkt ermorden können, sondern wäre längst in das schöne Urlaubsland Tunesien abgeschoben worden. Ralf Jäger höchstpersönlich ist durch seine verheerende Amtsführung selbstverständlich mitverantwortlich für alle Opfer - Tote und Verletzte - vom Berliner Breitscheidplatz. Dieser Mann ist vollkommen untragbar geworden für jede führende Funktion in der Politik.

Lassen Sie mich zu schlechter Letzt ("zu guter Letzt" kann man bei dieser Bilanz beim besten Willen nicht sagen) noch das Thema einer völlig missratenen, linksgrün-autofeindlichen Verkehrspolitik streifen: Was soll man denn von einem Bundesland halten, in dem eine zentrale Autobahnbrücke - die Rheinbrücke der A1 bei Leverkusen - von einer Schrankenanlage (!) gesichert werden muss, damit keine Fahrzeuge über diese Brücke fahren können, die schwerer sind als 3,5 Tonnen?

Diese Skurrilität ist der absolute Offenbarungseid einer vollkommen gescheiterten, ignorant alle Warnungen von Experten in den Wind schlagenden Verkehrspolitik. Millionen von Autofahrern dürfen tagtäglich diesen und zahllose weitere Offenbarungseide auf den Straßen Nordrhein-Westfalens in schier endlosen Staus genießen.

Die Schlussfolgerung kann nur lauten: Wer in einer Demokratie mit der auf Zeit verliehenen Macht so gleichgültig und ideologiegetrieben umgeht, wie dies Rot-Grün ungeniert getan hat, der muss vom Wähler gnadenlos abgestraft werden. Genau heute ist der Zeitpunkt hierfür gekommen.

All der über die Jahrzehnte angesammelte rote Sozi-Filz gehört deshalb für sehr lange Jahre in die Opposition verbannt, genauso wie die unsäglichen NRW-Grünen, die gerade in diesem Bundesland nichts anderes sind als fundamentalistische Links-Ideologen im grünen Tarnmäntelchen.

Wer nun aber ernsthaft glaubt, mit dem laschen Laschet oder dem sich medienwirksam in Szene setzenden Jein-Sager Lindner den so tief im Dreck steckenden Karren wieder flott machen zu können, der wird in ein paar Jahren unsanft erwachen: Mutti Merkels größter Verteidiger wird genauso wenig durchgreifen wie der Vertreter einer Partei, die so lange wie keine andere das deutsche Justizministerium unter ihren Fittichen hatte und damit für einen erheblichen Teil der heutigen Kriminalitätsprobleme mitverantwortlich ist.
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Zuerst erschienen auf der Facebook-Seite des Autors.

1 Kommentar:

  1. NRW ist fast schon ein gescheiterter Staat mit beginnenden Kalifaten, etwa im Ruhrgebiet. Das Desaster, das Rotgrün angerichtet hat, ist wahrhaft erschreckend. Finanziell hat das Land fünfmal so hohe Schulden pro Bürger - mit stark zunehmender Tendenz. Verkehrstechnisch, verbrechensmäßig, Sie schreiben es, ist es eine Katastrophe hier. Auch das Schulsystem ist völlig marode. Wo man hinsieht - ein Desaster.

    Ich wette trotzdem, daß die permanente Propaganda des Staatsrundfunks in all seinen Schattierungen zu einer Koalition führt, die mit 80%-Mehrheiten arbeiten kann, wie im abservierten Bundestag.

    Die Frage, die ich mir immer wieder stelle ist: Die Probleme und das Versagen sind derart offensichtlich - wie kann man auch nur daran denken, eine der Blockparteien zu wählen?

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