Samstag, 25. März 2017

EU feiert sich heute selbst - und die Medien machen mit: Zentralisten, Bürokraten, Freiheitsfeinde!

Bild: Pixabay / geralt / CC0 Public Domain
von Prof. Dr. Jörg Meuthen
Heute vor genau 60 Jahren haben kluge und lebenserfahrene Politiker aus Deutschland, Frankreich, Italien, Belgien, den Niederlanden und Luxemburg mit der Unterzeichnung der Römischen Verträge den Grundstein gelegt für ein europäisches Miteinander in Frieden und Freiheit.

Diese Intention ist heute genauso richtig wie sie es damals war. Die Frage ist allerdings, was die Politik daraus gemacht hat.

Diese Frage lässt sich leicht beantworten. Die Weisheit der Gründungsväter wurde von ihren Söhnen und Enkeln mit Füßen getreten - aus einer gedeihlich prosperierenden Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft wurde ein zentralstaatliches, bürokratisches, gurkenkrümmungsregulierendes, intransparentes und immer mehr nationale Kompetenzen an sich reißendes Brüsseler Monstrum geformt.

Ein Monstrum, das glaubt, seine Mitgliedsstaaten in einem "immer engeren Miteinander" zusammenpferchen zu müssen. Es ist aber wie im echten Leben: Ein "immer engeres Miteinander" nimmt allen Beteilgten mehr und mehr den Freiraum, den jeder zum Leben braucht - bis irgendwann die Aggressionen offen zutage treten.

In diesem Stadium befindet sich die EU mittlerweile - oder können Sie sich, liebe Leser, daran erinnern, dass ein Kanzler Schmidt oder Kohl mit Hitlerbärtchen in südeuropäischen Zeitungen gezeigt wurde?

So kommt es, wenn man versucht, unterschiedliche Mentalitäten unter einen erzwungenen, engen Hut zu stecken. Das kann nicht gutgehen, und das wusste schon Ludwig Erhard im Jahre 1963.

Juncker, Schulz, Merkel und all die anderen Zwangsbeglückungs-Europäer wissen es heute leider nicht mehr - und es fehlt ihnen sowohl an intellektueller wie auch moralischer Größe, ihren Irrweg einzugestehen.

Stattdessen verbieten sie uns Bürgern bewährte Glühbirnen und zwingen uns zum Kauf zigfach teurerer, jede für den eigenen Geldbeutel erhoffte Energieeinsparung bereits an der Ladenkasse konterkarierender und zudem gesundheitsschädlicher Sondermüll-Speziallampen, um nur eine grandiose Errungenschaft der Juncker-Schulz-Merkel-EU zu nennen.

Und wenn der einfache Bürger es wagt, zu fragen, warum dies so sein muss, so lautet die Antwort: Weil Brüssel es so will, so einfach ist das. Brüssel, das ist ein Moloch aus 33.000 regulierungswütigen, realitätsfremden und rechenschaftsentzogenen Beamten der EU-Kommission, die glauben, sie wüssten, was für den Einzelnen gut ist.

Unsere Partei dagegen glaubt das genaue Gegenteil: Der Einzelne weiß sehr viel öfter, was für ihn gut ist, als es sich diese Brüsseler Eurokraten auch nur im Entferntesten vorstellen können. Deshalb haben sie mittlerweile über 21.000 (!) Vorschriften erlassen - aber in den letzten beiden Jahren nur lächerliche 32 davon wieder zurückgenommen.

So wird das nichts mit der Begeisterung für diese EU - die Bürger wollen sich schlicht nicht gängeln lassen, mögen die öffentlich-rechtlichen Sender derzeit auch ein gegenteiliges, großes Volkserziehungsprogramm propagieren; wer gestern zeitweilig das Radioprogramm des SWR gehört hat, weiß, was ich meine.

Gebt den Bürgern also endlich ihre Freiheit zurück, Ihr Eurokraten! Und haltet Euch an Eure eigenen Verträge, die Ihr in den letzten Jahren zigfach gebrochen habt, nur um Eure selbstverschuldeten Krisen rund um Euro und Asyl notdürftig zukleistern zu können.

Zeit für ein Ende von Rechtsbruch, Zentralismus, Bürokratie und Bürger-Gängelung.

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