Samstag, 25. März 2017

60 Jahre Römische Verträge: Der kranke Patient EU

Prof. Dr. Meuthen bekräftigte in seiner aktuellen Rede im Landtag, dass die EU versagt, weil sie uneuropäischer geworden ist. Er forderte daher: Mehr Europa und weniger EU. Das heißt: Wirkliche Subsidiarität, ein Ende des Euro-Geldsozialismus, Überwindung des Demokratiedefizits, mehr Freiheit, mehr Vielfalt, mehr Selbstbestimmung der Völker, das Bewahren kultureller und sozialer Eigenheiten und ein Europa des Wettbewerbs, der das Machtstreben der Eurokraten begrenzt:

,,Die Gründerväter dachten an ein Europa des Wettbewerbs. Eines Wettbewerbs, der frei nach Franz Böhm dann als 'geniales Entmachtungsinstrument' greift, wenn sich die Brüsseler Nomenklatura mit ihrer monströsen Bürokratie in ihrem nimmersatten Machtstreben verselbstständigt und auf multiple Weise Recht bricht, wenn die einsturzgefährdete EU-Fassade bröckelt.''

Kommentare:

  1. Die EU versagt nicht, weil sie uneuropäisch geworden wäre. Was redet denn der für einen Blödsinn daher ?
    Amerika war auch uneuropäisch, weil amerikanisch, als es das Land der Freiheit war. Europäisch war es zu damaligen Zeiten, Bürger zu knechten. Noch etwas früher war es europäisch, Menschen denen an der Aufklärung ihrer Mitbürger gelegen war, hinrichten zu lassen. Welches Europa gefällt dem Herrn Dr. Meuthen ?
    Mir gefällt ein uneuropäisches Europa, dass sich an den Werten der amerikanischen Gründerväter orientiert.
    Da Amerika sich heutzutage aber enorm gewandelt hat und nicht mehr ausnahmslos als Land der Freiheit gesehen werden kann, hat sich das was amerikanisch ist, ebenso geändert.

    Das bedeutet, dass die Kontinentalbegriffe schlicht ideologische Nebelkerzen sind die Herr Dr. Meuthen auswirft.

    Die Unterscheidung die zu machen ist, besteht aus dem Gegensatz Individualismus und Kollektivismus bzw. individuelle Freiheit und staatlicher Zwang.
    Die Begriffe Europa, Amerika etc. sind nichtssagend und gemeinhin nur eine geographische Zuschreibung. Auf allen Kontinenten wurden Einsichten über den Unterschied von Freiheit und Unfreiheit entdeckt. Im alten China beispielsweise haben Gelehrte Sätze formuliert, die den Unterschied herausstellten. Das war noch vor den Briten und vor der Geburt Jesus Christus.

    Freiheit und Unfreiheit hat demnach nichts mit Orten der Erde zu tun sondern mit der Fähigkeit von Menschen, diese Einsichten zu erringen und sie einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen.

    Hierbei zu argumentieren, etwas sei uneuropäisch, unamerikanisch, unchinesisch etc. ist in einem solchen Ausmaß lächerlich, dass Herr Dr. Meuthen aufpassen sollte, nicht als "Freak" gesehen zu werden. Seriosität setzt sich ala long durch. Dazu gehören aber Aussagen die im Einklang mit der Vernunft stehen.

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  2. Sie haben nichts verstanden! Meuthen verwendet den Begriff der ,,europäischen Werte'' als Synonym zu Marktwirtschaft, Wettbewerb, Subsidiarität, Selbstbestimmung, Freiheit und Vielfalt. Ihr auf Basis einer Fehlannahme beruhende Gequatsche, das nur theoriegeleitet und praxisfern ist, ist sinnlos. Der Freak sind sie und das wird ein Großteil der vernunftbegabten Menschen auch so sehen.

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