Mittwoch, 1. Februar 2017

Trump tritt ein schweres Erbe an

Bild: Gage Skidmore [CC BY-SA 3.0],
via Wikimedia Commons
Marktkommentar von Claus Vogt
Trump kann die Fehler der Fed nicht schmerzlos ausbügeln 

Nun hat es Donald Trump also tatsächlich zum US-Präsidenten geschafft. Ich wünsche ihm viel Glück bei diesem Unterfangen, das sich wahrscheinlich als das Schwierigste seiner schillernden Karriere erweisen wird. Denn Trump tritt ein sehr schweres Erbe an.

Die von ihm vorgefundene Ausgangslage könnte kaum schwieriger sein. Schließlich hat er die umfassendste Spekulationsblase aller Zeiten geerbt, deren Platzen wahrscheinlich nicht mehr lange auf sich warten lassen wird. Dieses makroökonomische Minenfeld einer Bubble-Ökonomie ist durch große Versäumnisse und Fehler der Zentralbank und der Obama-Regierung und durch die von ihr aufgehäuften bzw. ermöglichten Schuldenberge entstanden. Diese bedrohliche Realität wird sich nicht in Wohlgefallen auflösen, nur weil Amerika einen neuen Präsidenten gewählt hat, dessen politische Agenda weitgehend unbekannt ist. 

Euphorische Erwartungshaltung birgt großes Enttäuschungspotenzial 

Die euphorische Erwartungshaltung, die sich seit seiner Wahl in großen Teilen der US-Bevölkerung und vor allem an den Finanzmärkten breitgemacht hat, birgt ein enormes Enttäuschungspotenzial. Sobald deutlich wird, dass auch Donald Trump nur mit Wasser kocht und die ökonomischen Gesetze auch für ihn gelten, wird die Euphorie der Ernüchterung weichen.

Der folgende Chart zeigt Ihnen den Verlauf des Shiller-Kurs-Gewinn-Verhältnisses, einer bewährten fundamentalanalytischen Kennzahl. Wie Sie sehen, war die Überbewertung mit einem aktuellen Wert von 28,46 Punkten nur 1929 und 1999/2000 noch höher als heute. Alle anderen bewährten Methoden der Fundamentalanalyse bestätigen dieses Bild. 

Shiller-Kurs-Gewinn-Verhältnis des S&P 500, 1880 bis 2017 


Diese bewährte Kennzahl der Fundamentalanalyse zeigt mit einem Wert von 28,46 Punkten, 
dass die Überbewertung nur 1929 und 1999/2000 höher war als heute. Quelle: econ.yale.edu

Warum Sie an den Aktienmärkten mindestens mit einer Kurshalbierung rechnen müssen 

Aufgrund dieser extrem hohen Überbewertung der Aktienmärkte wird die Ernüchterung wohl den Beginn der längst überfälligen nächsten Baissephase auslösen. Meine Risikoindikatoren haben nunmehr schon seit mehreren Wochen Höchstwerte angenommen. Gleichzeitig steht die Fed inzwischen recht deutlich auf der geldpolitischen Bremse. So ist die Bilanzsumme der Fed gerade auf den niedrigsten Stand seit September 2013 gefallen, und weitere Zinserhöhungen werden wahrscheinlich bald erfolgen. Dafür sprechen die offiziellen Arbeitsmarktdaten, an denen sich die Gelddrucker eigenen Aussagen zufolge in den vergangenen Jahren maßgeblich orientiert haben, sowie der deutlich zunehmende Inflationsdruck.

In der am 24. Januar erschienenen Monatsausgabe meines Börsenbriefes Krisensicher Investieren zeige ich Ihnen mehrere Kennzahlen der Fundamentalanalyse. Sie alle legen den Schluss nahe, dass Sie im Lauf der nächsten Baisse mindestens mit Kursrückgängen von 50% bis 60% rechnen müssen. Stellen Sie sich darauf ein. 

Gold und Silber zu neuem Leben erwacht 

Ganz anders stellt sich die Lage an den Edelmetallmärkten dar. Hier deuten meine Indikatoren unisono auf steigende Kurse hin. Der Kursrückgang im zweiten Halbjahr 2016 war lediglich die erste große Korrektur im Rahmen einer Hausse, die Ende 2015 begonnen hat. Damit bietet sich Ihnen hier und heute noch einmal die Chance, zu relativ niedrigen Kursen bei Gold- und Silberminenaktien einzusteigen. Obwohl sich meine Leser bei einigen der von mir empfohlenen Aktien schon über Buchgewinne von mehr als 100% freuen können, rate ich im Moment dazu, gerade einige der relativ stärksten Aktien jetzt erneut bzw. zusätzlich zu kaufen. 

Goldminenindex in sehr bullisher Konstellation – kurzfristig 20% Gewinnpotenzial 

Der im aktuellen Wochenupdate meines Börsenbriefes Krisensicher Investieren für meine Leser ausführlich besprochene XAU-Goldminen Index befindet sich in einer sehr attraktiven charttechnischen Konstellation. Seine Abwärtstrendlinie sowie eine wichtige Widerstandszone hat er bereits überwunden. Darüber hinaus hat sich in den vergangenen Monaten eine Chartformation herauskristallisiert, die einen Anstieg über das Hoch des vergangenen Jahres signalisiert. Das entspricht einem Kursgewinn von mehr als 20%. Besonders aussichtsreiche Edelmetallaktien werden natürlich deutlich stärker steigen als der Index.

Sie haben es hier mit einer wirklich hervorragenden Chance zu tun, die Sie sich nicht entgehen lassen sollten. Gerade weil im Moment wieder alle Augen auf die allgemeinen Aktienmärkte gerichtet sind, sollten Sie dort größte Vorsicht walten lassen und sich stattdessen dem derzeit ungeliebten Edelmetallsektor zuwenden. Details lesen Sie in meinem Börsenbrief Krisensicher Investieren. Probieren Sie es aus, und fordern Sie einfach einen kostenlosen 30-Tage-Test an.

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