Samstag, 11. Februar 2017

Gold auf dem Weg zu neuen Hochs - schon investiert?

Marktkommentar von Claus Vogt
Einerseits-andererseits nutzt Ihnen an der Börse nichts 

Ist Ihnen das auch schon aufgefallen? Die meisten Ökonomen und Analysten scheuen sich, klare Prognosen abzugeben. Lieber verstecken sie sich hinter einerseits-andererseits-Aussagen oder verschiedenen Szenarien. Als Mann der klaren Worte halte ich von dieser Vorgehensweise nicht viel, obwohl ich natürlich weiß, dass wir es an den Finanzmärkten stets nur mit Wahrscheinlichkeiten und niemals mit Gewissheiten zu tun haben.

Aber an der Börse ist für einerseits-andererseits einfach kein Platz. Hier müssen Sie eindeutige Kauf- oder Verkaufsentscheidungen treffen und anschließend mit den Folgen leben. Weil das so ist, gebe ich stets unzweideutige Prognosen ab und sorge per Stop-Loss-Order und mit einem konsequenten Risikomanagement für die notwendige Schadensbegrenzung, wenn sich die Dinge anders entwickeln als erwartet. Denn ohne ein sinnvolles Risikomanagement können Sie an der Börse auf Dauer nicht erfolgreich sein. 

Gewinne laufen lassen, Verluste begrenzen 

Genau daran scheitern übrigens die meisten Privatanleger. Sie sind emotional so sehr engagiert, dass sie das Unmögliche wollen, nämlich jede einzelne Position mit einem Gewinn zu verkaufen. Das kann und wird nicht funktionieren. „Verluste begrenzen und Gewinne laufen lassen“, lautet deshalb eine oft zu hörende, aber nur selten befolgte Börsenweisheit.

Wenn Sie an der Börse langfristig Erfolg haben wollen, dann müssen Sie in der Lage sein, auch Verluste zu realisieren. So kurios das auch klingen mag: An der Börse müssen Sie verlieren können, wenn Sie dauerhaft gewinnen wollen. 

Wie von mir vorhergesagt: Zweite Aufwärtswelle der neuen Edelmetallhausse läuft 

In dem oben genannten Sinne unzweideutiger Prognosen habe ich mich Ende 2015, Anfang 2016, als der Goldpreis unter 1.100 $ pro Unze notierte, weit aus dem Fenster gelehnt und den Beginn einer neuen Edelmetallhausse verkündet. Tatsächlich ging es anschließend mit Gold und Silber steil nach oben, bevor im Sommer 2016 eine Korrektur einsetzte.

Diese Korrektur ist zwar ungewöhnlich stark ausgefallen. Im Dezember 2016 erreichte ein von mir verwendeter Gold-Sentiment-Indikator sogar den tiefsten Wert seit 30 Jahren. Dennoch war es lediglich eine Korrektur, das heißt ein vorübergehendes Luftholen im Rahmen einer neuen Hausse. Das habe ich zum Anlass genommen, mich erneut weit aus dem Fenster zu lehnen und Sie vor einigen Wochen auf diese klare Kaufgelegenheit hinzuweisen.

Seither ist der Goldpreis schon um gut 10% gestiegen, wie Sie auf dem folgenden Chart sehen. Doch das ist erst der Anfang einer Aufwärtswelle, in deren Verlauf das bei 1.375 $ liegende Hoch des Jahres 2016 wahrscheinlich zügig überschritten wird. Die Kurse der von mir in meinem Börsenbrief Krisensicher Investieren empfohlenen Goldminenaktien wird diese Entwicklung regelrecht beflügeln.  

Kaufen Sie jetzt weitere ausgewählte Goldminenaktien 

Ich habe deshalb für meine Leser schon weitere ausgewählte Aktien des Edelmetallsektors in der Pipeline. Klicken Sie hier, um zum 30 Tage-kostenlos-Test von Krisensicher Investieren weitergeleitet zu werden.

Übrigens haben meine Leser aufgrund der zunehmenden Risiken im Energiesektor die von mir im August bzw. Oktober empfohlenen Aktien von Exxon und Schlumberger kürzlich mit einem soliden Gewinn von jeweils rund 10% verkauft. Wenn sich das Chance-Risiko-Verhältnis verschlechtert, müssen Sie nämlich auch Gewinne realisieren. 

Goldpreis pro Unze in $, Momentum-Oszillator, 2013 bis 2017 


Die Mühelosigkeit, mit der die Widerstandszone bei rund 1.200 $ überschritten 
wurde, ist ein weiteres bullishes Signal. Quelle: StockCharts.com

Höchste Risikostufe an den allgemeinen Aktienmärkten = 50 % Kursverlust 

Während sich Ihnen an den Edelmetallmärkten erneut ein exzellentes Chance-Risiko-Verhältnis bietet und bei ausgewählten Gold- und Silberminenaktien hohe zweistellige Gewinne locken, sind die Risiken an den allgemeinen Aktienmärkten extrem hoch. In Kombination mit deren sehr großer fundamentaler Überbewertung sollten Sie sich deshalb für die inzwischen mehr als überfällige nächste Baisse beim DAX und S&P 500 mindestens auf Kursverluste von 50% bis 60% einstellen und Ihre Aktien verkaufen.

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