Dienstag, 7. Februar 2017

Geplantes Bargeldverbot? Totale Kontrolle, totale Enteignung

Bargeld: Bald schon Vergangenheit?
Bild: Pixabay / KTEditor / CC0 Public Domain
von Prof. Dr. Jörg Meuthen
Immer mehr Bürger fürchten sich hierzulande vor der Abschaffung des Bargeldes - und das ist verständlich!

Schließlich fordert auch ein hochrangiger Berater der Merkeltruppe ein Bargeldverbot. Die Gründe, die allgemein für ein Bargeldverbot genannt werden, sind schwachsinnig und vorgeschoben: So würde sich mit einem Bargeldverbot die Kriminalität angeblich besser bekämpfen lassen. 

In Wirklichkeit geht es aber um etwas ganz anderes, nämlich zum einen um die totale Kontrolle des Bürgers, zum anderen um dessen totale Enteignung.

Bürger würden vom datensammelwütigen Staat unter Generalverdacht gestellt werden, sollten noch mehr Informationen von sich preisgeben und noch mehr Privatsphäre einbüßen. Der Staat würde sich immer mehr ins Privatleben der Menschen einmischen. Folge: Die totale Überwachung der Bevölkerung.

Zudem würde ein Bargeldverbot den Banken eine uneingeschränkte Negativzinspolitik ermöglichen, die im Endeffekt dazu führen würde, dass Sparen bestraft und der Bürger zum Konsumtrottel erzogen werden würde. Logisch: Denn bei Negativzinsen verliert das Geld auf dem Konto mit jeder Sekunde an Wert, sodass man sich fast schon genötigt fühlt es schneller auszugeben. 

Man kann es nicht anders sagen, aber hier soll ein perverses System etabliert werden, bei dem der sparende Bürger der große Verlierer ist, während die großen Gewinner die Großbanken, der nimmersatte Staat und die privaten Haushalte aus dem europäischen Süden wären, die ihre teuren Kredite dann umschulden und zu günstigen Konditionen zurückzahlen könnten. Banken und Staat hätten eine schier grenzenlose Macht über den einzelnen Bürger! Der Weg in die digitale Knechtschaft wäre vorgezeichnet.

Und wir befinden uns bereits auf diesem Weg: Der 500-Euro-Schein wird mit Ende 2018 abgeschafft. Und einige EU-Staaten haben schon Obergrenzen für Bargeldzahlungen eingeführt.

Langsam sollten bei uns allen die Alarmglocken läuten! Es wird höchste Zeit, die Sinne zu schärfen, um die totale Überwachung und die totale Enteignung zu verhindern. Das geht nur bei Beibehalt des Bargelds. Seine Abschaffung wäre katastrophal. Zeit, diesen Enteignungs- und Überwachungsphantasien den Riegel vorzuschieben.
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Dieser Beitrag erschien zuerst auf der Facebook-Seite des Autors.

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