Freitag, 17. Februar 2017

Cem Özdemir: Ein korrupter Transatlantiker wird Spitzenkandidat der Grünen

Cem Özdemir. Bild: Freud (Own work) [GFDL or
CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons
von Petr Bystron
Mit der Wahl von Göring-Eckardt und vor allem Cem Özdemir haben die Grünen die letzten Reste ihres alternativen Profils begraben. Sie wählten zwei Repräsentanten des schlimmsten politischen Establishments der Berliner Republik zu ihren Gesichtern im Wahlkampf. Vor allem mit Özdemir als Spitzenkandidat haben die Grünen endgültig den Nimbus einer alternativen Partei verloren.

Zwar müht sich die Partei auf ihrer Website mächtig, schön Wetter für Özdemir zu machen. Er sei „der Kandidat, der mit seiner Biographie und seinem Profil wie kein anderer in diese Zeit passt“. Das stimmt sogar in Zeiten, in denen SPD Politiker Hand in Hand mit ihren CSU-Kollegen wegen Bestechlichkeit in Untersuchungshaft wandern und die Regierung die Zensur des Internets auf private Firmen und Stiftungen überträgt.

Denn Özdemir bereichert sich gerne und hat keine Skrupel, mit ehemaligen Stasi-Leuten Facebook zu zensieren. Diese „Spitzenkraft“ der Grünen musste schon einmal ihren Abschied aus der bundesdeutschen Politik nehmen. Im Jahr 2002 nahm Özdemir seinen Hut, weil er dienstlich erworbene Flugmeilen privat nutzte und zuvor auch schon durch eine ominöses privates „Darlehen“ in Höhe von 80.000 DM von dem hoch umstrittenen PR-Berater Moritz Hunzinger auffiel.

Doch während andere nach solchen Fehltritten wohl endgültig in der politischen Versenkung gelandet wären, nahm Özdemir lediglich eine Auszeit. Der überzeugte Transatlantiker verschwand aus dem Fokus der deutschen Öffentlichkeit in den USA. Seine amerikanischen Freunde ließen ihren Zögling nicht fallen. Nur ein Jahr vor der Affäre absolvierte der ehrgeizige Sohn türkischer Gastarbeiter nämlich das Young Leader-Programm beim American Council on Germany, einem Ableger des deutsch-amerikanischen Netzwerks Die Atlantik-Brücke.

Nach dem Rücktritt als innenpolitischer Sprecher seiner Bundestagsfraktion wie auch als Bundestagsabgeordneter zog Özdemir somit folgerichtig in die USA um – als Transatlantic Fellow des German Marshall Fund of the United States. Der Sozialpädagoge avancierte in den USA offenbar zum Experten für Außenpolitik, denn er hielt in dieser Zeit Vorlesungen an der University of Wisconsin zur Rolle der Türkei in Europa.

Die Rückkehr in die Politik trat er im Jahr 2004 über Brüssel an. Er wurde zum Mitglied des Europäischen Parlaments gewählt. Hier setze er sich im Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten vor allem für den Beitritt der Türkei zur EU ein. Ansonsten gab es wohl nicht viel Berichtenswertes von seinem Wirken im EU-Parlament, denn Wikipedia hebt als erwähnenswertes Ereignis aus dieser Zeit, dass er im Jahr 2007 der „Schirmherr des Christopher-Street-Days in Stuttgart“ war.

Im Jahr 2013 unterlag Özdemir in seinem Wahlkreis als Direktkandidat sowohl dem CDU Kandidaten Stefan Kaufmann wie auch der SPD Frau Ute Vogt, zog aber über die Liste in den Deutschen Bundestag wieder ein. Özdemir hatte keine Scheu, zum Gründungskurator der umstrittenen Amadeu Antonio Stiftung zu werden. Der von der ehemaligen Stasi-Mitarbeiterin Anetta Kahane geführten Stiftung wird vorgeworfen, Zensur in den sozialen Netzwerken zu fördern. Die politische Haltung der Stiftung ist derart extrem im linken Spektrum angesiedelt, dass sie sogar die CDU als einen Teil der „neuen Rechten“ führt, die es genauso zu bekämpfen gilt, wie die vermeidlich „rechten“, in Wirklichkeit jedoch liberal-konservativen Publizisten Roland Tichy, Bettina Röhl, Hendryk Broder und andere.

Mit Özdemir haben sich die Grünen für einen Spitzenkandidaten entschieden, der nichts mehr mit den ursprünglichen Hauptanliegen der Partei gemein hat. Die Partei war vor zwei Jahrzehnten angetreten, alles anders zu machen als die „Alt-Parteien“. Früher setzten sich Grünen-Politiker für Transparenz der Partei- und Abgeordneten-Finanzen ein. Heute wählten sie einen korrupten Transatlantiker zu ihrem Spitzenkandidaten.

Kommentare:

  1. Was ist das Argument? Jemand ist ein Transatlantiker. Und? Für wen ist das ein Problem? Den Kreml?

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  2. Wirf deine Pille -siehe Nick- und geh schnell deinen Scheck holen, Mutti hat sicher auch noch ein paar bunte Bonbons drauf gelegt. Gute Besserung

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