Donnerstag, 27. April 2017

Sigmar Gabriels blamabler Israelbesuch: Deutschlands Judenproblem

Bild: Ginniwunni (Own work)
[CC0], via Wikimedia Commons
von Thorben Schwarz
Pünktlich zum Israelbesuch des deutschen Außenministers übt sich dessen Heimat in ihrer Lieblingsdisziplin neben Frühjahrsputz und Bratwürsten: Der Verbreitung von blankem Antisemitismus. Gabriel, der sich bereits in der Vergangenheit nicht zu schade war, den Führer der „palästinensischen“ Oppositionsgruppierungen Abbas als Freund zu bezeichnen, einen Holocaustleugner freilich, dessen bevorzugte Ein-Staaten-Lösung eine Auslöschung Israels mit einem großen, palästinensischen Staat kombiniert.

Palästinensisch? Nicht nur Außenstehende fragen sich, was das bedeuten soll, besteht doch keine Ethnie, die man im entferntesten als „Palästinenser“ bezeichnen könnte. Wenn man also einmal wieder einen Israelkritiker gegenüber hat, und ich vermute diese Personengruppe nach wie vor in der Mehrheit in Deutschland, sollte man ihn mit ein paar Fragen konfrontieren – beispielsweise mit der Frage, wann der Staat Palästina gegründet wurde, oder wie die Grenzen verliefen. Auch auf die Frage, wie die Hauptstadt oder gar die fünf größten Städte hießen erntet man maximal ein „das ist doch alles zionistische Hetze“. Oder ein berühmtes Staatsoberhaupt vor Arafat, gar eine Sprache des Landes „Palästina“? Ganz zu schweigen nach der vorherrschenden Religion im antiken Palästina oder dem Grund für das Verschwinden des Landes, wenn es doch bestünde, beziehungsweise existiert haben soll. Fakt ist: Palästina existiert nicht, Palästina hat es nie gegeben und die völkerrechtliche Legitimation Palästinas gleicht der des Islamischen Staates.

Montag, 24. April 2017

Geldsystem: Die Mutter aller Probleme

Bild: Pixabay / NikolayFrolochkin / CC0 Public Domain
von Frank Jordan
Weil Leser *** darauf hinweist, dass es Wichtigeres zu behandeln gebe als die unter Beamten, Bankern und Beziehern von „Sozial“leistungen grassierende Gewinne-privatisieren-Verluste-sozialisieren-Mentalität, will ich heute – obschon weit davon entfernt, diese Meinung zu teilen – mit der großen Kelle anrichten, wie man in der Schweiz sagt. Nicht weniger als die MOAB – die Mother of all Bombs – unserer Probleme soll es sein. Quasi die GBU-43/B der zivilisatorischen Schwierigkeiten, ohne die weder Masseneinwanderung noch Subprime-Schlamassel, Schuldenkrise, Spaltung, Meinungsdiktatur, bankrotte Sozialsysteme oder Werte- und Traditions-Zerfall auf der Tagesordnung stünden. Kurz: Die Ursache allen Übels.

Es ist der Glaube. Dass es sich dabei nicht um den christlichen Glauben handelt, ist unschwer zu erraten. Christen dienen dieser Tage lediglich als medialer Aufmacher und Schaum auf dem täglichen Fernempörungsbad, wenn sich ein paar Dutzend von ihnen irgendwo von Anhängern der Religion des Friedens abschlachten lassen. Ansonsten weiß jeder, der das Wort „Aufklärung“ zu buchstabieren in der Lage ist, dass es sich bei hier schon länger lebenden Christen um eine rückwärtsgewandte Spezies handelt, deren Hauptanliegen sich in der Entrechtung der Frau erschöpft und die die jämmerlichen Fetzen ihres Versagens, das sie Leben nennen, an ein Kreuz nageln um eines Fake-Friedens und einer Fake-Freiheit willen, für die sie in der Wirklichkeit zu feige und zu schwach sind. Ist so. Steht im staatlichen Bildungsplan.

Mittwoch, 19. April 2017

In einer immer riskanteren Welt brauchen Sie Gold

Bild: Pixabay / PublicDomainPictures / CC0 Public Domain
Marktkommentar von Claus Vogt
Die Lage ist heute brisanter als im Jahr 2008 

Langfristig empfehle ich Ihnen bereits seit Anfang der 2000er Jahre, sich mit Gold und Silber vor den wahrscheinlich katastrophalen Folgen des größten geld- und staatsschuldenpolitischen Experiments aller Zeiten zu schützen, das Mitte der 1990er Jahre begonnen hat. Dieser Rat gilt heute mehr denn je. Und wer ihn seinerzeit beherzigte, hat heute Grund zur Freude – obwohl der große Knall des Finanz- und Währungssystems noch gar nicht stattgefunden hat.

Aber aufgeschoben ist bekanntlich etwas ganz anderes als aufgehoben. Die extremistische Geld- und Staatsschuldenpolitik der vergangenen Jahre hat die in 2008 für jedermann erkennbaren Probleme und Ungleichgewichte nicht etwa beseitigt, sondern sie mit neu gedrucktem Geld und einer explodierenden Staatsverschuldung nur vorübergehend zugedeckt. Doch damit nicht genug, denn das größte Manko dieser Verschleppungspolitik besteht darin, dass sie die bestehenden Fehlentwicklungen und weltweiten Ungleichgewichte erheblich vergrößert hat.

Dienstag, 18. April 2017

Staatliche Konditionierung: Wie man Elefanten dressiert

Foto: Pixabay / Clker-Free-Vector-Images /
CC0 Public Domaun
von Kurt Kowalsky
Solange den Individuen nicht bewusst wird, dass ihre sogenannte Volkszugehörigkeit – sowohl in der territorialen wie auch in der kulturellen Verortung – größtenteils Produkt gewaltsamer, administrativer Willkür ist und die von ihnen empfundenen identitätsstiftenden Merkmale nur zu einem geringen Teil selbstbestimmt sind, ist es für jeden einmal etablierten Machthaber möglich, seine Nutzenkalküle manipulativ auf die Beherrschten zu überwälzen. Im Wechselspiel von Dazugehören und Abgrenzen, in dem sich Personalität entwickelt, degeneriert diese zugunsten einer abstrakten und entfremdeten Sozialität.

Das Individuum selbst verortet sich in einer Phantomgemeinschaft, einer administrativen Floskel, in der es beschönigend „Mitbürger“ genannt wird, wobei lediglich seine Funktion als Steuerzahler, Wahlberechtigter oder eben Rekrut gemeint ist.

Montag, 17. April 2017

Interview mit Jörg Guido Hülsmann: ''Die gegenwärtige akademische Welt ist eine Ausgeburt des wuchernden Wohlfahrtsstaates''

Jörg Guido Hülsmann
Dominik Ešegović im Gespräch mit Prof. Dr. Jörg Guido Hülsmann
Jörg Guido Hülsmann lehrt in Frankreich an der Universität von Angers. Er ist Senior Fellow des Ludwig-von-Mises-Instituts in Auburn, Alabama. Er ist Autor vieler Artikel und Bücher und schrieb u.a. Deflation und Freiheit, Die Ethik der Geldproduktion, Krise der Inflationskultur und Mises: Der letzte Ritter des Liberalismus. Er ist einer der bedeutendsten Vertreter der Österreichischen Schule der Nationalökonomie. Er lehrt einen Kurs über "Geld, Banken und das Finanzsystem" am Cevro-Institut in Prag für den Masterstudiengang Politik, Philosophie und Ökonomie (PPE).

Im Interview mit Dominik Ešegović spricht Jörg Guido Hülsmann über seine bisherigen Forschungsschwerpunkte, seine Eindrücke von Prag und seine Vorstellungen darüber, was gute Bildung ausmacht. 

Ešegović: Professor Hülsmann, was wäre aus Ihnen geworden, hätten Sie die Österreichische Schule nie kennengelernt?

Mittwoch, 12. April 2017

Steilmeldung: Buntes Regierung e.V. verabschiedet Gesetz zur Absicherung der Brot-und-Spiele-Agenda

Bild: Pixabay / Compi-Service /
CC0 Public Domain
von Philipp A. Mende
Berlin (12.04.17). Nach der versehentlichen Bombendetonation in der Nähe des Mannschaftsbusses von Borussia Dortbunt reagierte die Buntes Regierung gleichermaßen bestürzt wie professionell. Dr. gend. Rosa Einhorn-Sorgenlos (Bündnis 15 / Die Bunten) erklärte: „Konkrete Hinweise auf ein mögliches Attentat werden nicht vorliegen.“

Renommierte Rückendeckung erhielt die junge Politikerin, welche ursprünglich nach nur 18 Semestern in Gender- und Sozialwissenschaften promovierte, von Prof. Dr. Leninia Steuerknecht sowie dem Klomann der Karl-Marx-Universität Dortbunt, wonach die einzig richtige und von Toleranz geprägte Antwort auf einen mutmaßlichen „Terroranschlag“ in der gesamten Stadt nur aus einem „unbeirrten Bekenntnis zu mehr Offenheit besteh[en]“ könne und würde.

Montag, 10. April 2017

Bargeldabschaffung: Im Schatten von Terror, „Tatort“ und Trump

von Frank Jordan
Sagt Ihnen der Name Alexei Kireyev etwas? Nein? Mir bis vor ein paar Stunden auch nicht. Jetzt schon. Alexei Kireyev ist Mitarbeiter des Internationalen Währungsfonds (IMF) und Verfasser des Arbeitspapiers „WP 17/71“. Obwohl das 26seitige Dokument klar als IMF-Working Paper deklariert wird, findet sich als erstes der Hinweis darauf, dass es ausschliesslich die Meinung des Autors und nicht die des IMF oder seines Kaders wiedergebe. Des weiteren handle es sich dabei um keine Empfehlung vonseiten des IMF, sondern diene ausschliesslich dem Zweck, die Debatte zur behandelten Thematik anzuregen. Oder anders gesagt: Der Mitarbeiter einer internationalen unnützen überteuerten und US-dominierten Korpokratiemonsters verfasst ein Arbeitspapier für ebendiesen Arbeitgeber, der sich als erstes von dem Papier und seinem Inhalt distanziert. Aber das sind Petitessen – weiter im Text. Der Titel: Die Makroökonomie des De-Cashing. Zu deutsch: Gesamtwirtschaftliche Auswirkungen der Bargeldabschaffung.

Sonntag, 9. April 2017

EU-Propaganda: Über Nationalsozialismus und EU-Integrationismus

Billd: HajjiBaba (Own work) [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons
von Hannes Bierl
Gerade in der Tagesschau gesehen: Ein Mitarbeiter der Gedenkstätte Buchenwald schlachtet das Leid der Opfer der Nazi-Terrorherrschaft aus, um Propaganda für die Europäische Union zu machen. Er könnte nicht falscher liegen: Der NS-Terror lehrt uns, daß Ideologien, die größer sein wollen als der Nationalstaat und souveräne Länder zu kontinentalen, "arischen" Großreichen zusammenfassen wollen, immer in Blut und Leid enden.

Freitag, 7. April 2017

Donald Trump: Reformen nein, Raketen ja

Bild: Pixabay / OpenClipart-Vectors / CC0 Public Domain
von Philipp A. Mende
Eine Woche nach der Wahl Trumps zum neuen POTUS schrieb ich den Kommentar „Donald Trump - man wird sehen“.

Knapp vier Monate sind vergangen. Sehen wir also mal.

Wofür wurde er von Amerikanern gewählt? Für mehr Jobs, für mehr Handel, für Steuersenkungen, für eine vernünftige Einwanderungspolitik, für das Ersetzen von „Obamacare“ durch etwas Besseres etc. Und? Versagen, Verzögerung, Aufschub. Versagen, Verzögerung, Aufschub.

Innenpolitisch - wofür er von einer Mehrzahl amerikanischer Bürger gewählt worden ist - wurde nichts umgesetzt, nicht zuletzt, da er sich schier endlosen, internen Hindernissen gegenübersieht: Richter stellen sich quer, es fehlen genügend Leute im Senat, was auch immer. Er kann keine Gesetze zurücknehmen, ändern oder verabschieden.

Mittwoch, 5. April 2017

Der Scheint trügt? EZB macht mit neuen Euroscheinen ernst

Bild: Pixabay / stux / CC0 Public Domain
von Kurt Kowalsky
Nach den Fünf-, Zehn-, und 20-Euro-Scheinen hat die EZB nun auch den 50-Euro-Schein überarbeitet. Eines der neuen Sicherheitsmerkmale ist dem Vernehmen nach, dass die 50 gegen die Zahl 60 ausgetauscht wurde und in der linken unteren Ecke verändert sich ihre Farbe in ein Tiefblau, wenn man den Schein kippt.

Montag, 3. April 2017

Ein Drama in neun Akten

Bild: Ch1902, David Vignoni, User:Booyabazooka [LGPL,
GFDL oder CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons
von Kurt Kowalsky
Ein Drama in neun Akten:

1. Akt: Der Vorhang erhebt sich. Die Bühne belebt sich. In einer idyllisch gelegenen Kleinstadt wurde das Haus eines AfD-Politikers mit Fäkalien und Steinen beworfen.

2. Akt: Der kleinstädtische Fraktionskollege der FDP (das ist eine ehemalige Regierungspartei in Bund und Land) betont die entschiedene Gegnerschaft zu seinem benachbarten Parteiheini und beschimpft ihn als Nationalsozialisten. Dann bricht er in Tränen aus, denn diese Gewalt gegen weiße Häuser lehne er entschieden ab.

3. Akt: Die Beifallsstürme toben online. Zwischenrufe berichten Empirisches aus anderen Kleinstädten. Gewalttaten auf rechts stehende Häuser kommen von links, so die einhellige Meinung.

Sonntag, 2. April 2017

Aus den Akten Pinker vs. Anarchie 6: Verdinglichung

Bild: Steven Pinker (Rebecca Goldstein)
[CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons
von Stefan Blankertz
Zwei Todesfälle, eventuell Morde, zwischen 1955 und 1977, also einem Zeitraum von zweiundzwanzig Jahren, unter einem 300 Seelen zählenden Clan der Semai werden zu einer »Mordrate« von 30,3 je 100.000 Einwohner pro Jahr hochgerechnet.[1] Der gleiche Ethnologe extrapoliert einen Todesfall pro Habitat der Gebusi in sieben Jahren zu einer Homizidrate,[2] die zu den »höchsten effektiv dokumentierten« gehöre, »höher als die höchste Schätzung der Tötungen in Europa (einschließlich Westrussland) während des zweiten Weltkriegs. […] Die Rate der prä-kolonialen [internen Tötungen unter den Gebusi] gleicht fast derjenigen […] im Irak zwischen 2003 und 2006.«[3] Dass es sich bei der »prä-kolonialen« Zeit nicht etwa um eine Zeit vor der Kolonialisierung Neuguineas Anfang des neunzehnten Jahrhundert handelt, sondern nur vor der staatlichen Eingliederung der Gebusi in den 1960er bzw. ihrer Missionierung in den 1990er Jahren, sei am Rande bemerkt. 

Ebenso verfährt Bruce Knauft mit den !Kung,[4] wobei er in recht unklarer Weise sich auf eine Untersuchung von Richard Lee stützt, der ganz andere Schlussfolgerungen aus seinen Daten zieht als Knauft. Pinker und weitere Autoren übernehmen die Hochrechnungen Knaufts dann, ohne dass die zugrundeliegenden Zahlen noch eine Erwähnung finden. Manch einer gibt zusätzlich »Lee (1979)« als Beleg an, ohne Lees anders lautende Schlussfolgerungen mitzuteilen.

Samstag, 1. April 2017

Martin Schulz: Ein Betrugsfall

Bild: Foto-AG Gymnasium Melle [CC BY-SA 3.0],
via Wikimedia Commons
von Philipp Rosipal
Martin Schulz ist der neue Gerechtigkeitsbringer! Zumindest im Wunschtraum vieler kleiner SPD-Lakaien. Die Wahrheit sieht jedoch ganz anders aus. Eine Welle persönlichen Amüsements überkam mich, als ich las, er sei „unsozial“ weil er Karriere mache und 300 Euro Tagegeld kassierte. Es scheint, als wären Alkohol-Vergangenheit, die Bürgermeisterschaft in seinem Kaff Würselen und das Tagegeld alles, was seinen Gegnern einfällt, um ihn populistisch zu paralysieren. Man denkt nicht an weitere Argumentationsmethoden, weil man zu faul ist, um über den Tellerrand zu schauen. Aber genau das könnte Martin Schulz ein für alle Mal vernichten.

Abgesehen von dem üblichen Wort- und Bildmüll, welchen rechte Meme-Seiten über ihn verbreiten, um ihre in der Echokammer gefangenen Konsumenten in ihrer Wut anzuregen, gibt es nämlich auch noch eine andere Möglichkeit Herrn Schulz den Kragen platzen zu lassen: Seine eigene Rhetorik. Diese Vorgehensweise muss nicht zwingend deduktiv durchgeführt werden. Reine Wortschnipsel Schulz reichen aus, ihn politisch zu terminieren. Das Zauberwort heißt hierbei Inversion: Die Umkehr eigener Argumentationstechniken. Es ist also notwendig, sich für den nächsten Absatz in einen überzeugten Sozialdemokraten zu verwandeln.

Donnerstag, 30. März 2017

Koalitionsvertrag der Durchgeknallten in Berlin: Rot-rot-grüner Genderwahn in Reinkultur

Bild: Pixabay / OpenClipart-Vectors / CC0 Public Domain

von Prof. Dr. Jörg Meuthen
Liebe Leser, heute nehme ich Sie auf eine ganz besondere Reise mit: Es geht nach Absurdistan. Absurdistan liegt in einem Paralleluniversum. Die Hauptstadt Absurdistans ist Berlin.

Dort regiert Rot-Rot-Grün. Und diese Regierung hat einen Koalitionsvertrag unterschrieben. Haben Sie den schon mal gelesen? Nein? Dann ist Ihnen Einiges erspart geblieben.

Montag, 27. März 2017

Öffentlich-rechtlicher Rundfunk: Der Verrat seiner originären Prinzipien

Bild: Pixabay / Clker-Free-Vector-Images /
CC0 Public Domain
von Tomasz M. Froelich
Bei Anne Will, Sandra Maischberger, Maybrit Illner und Frank Plasberg waren in diesem Jahr bisher 29 Vertreter der nominalkonservativen Unionsparteien, 24 Vertreter der nominalsozialdemokratischen SPD, zwölf Vertreter der grünen Bobos, acht Vertreter der nominalliberalen Magenta-FDP, acht Vertreter der Nachfolge-SED und gerade mal ein Vertreter der AfD als Studiogäste geladen. Damit hat die von Millionen Menschen hierzulande gewählte AfD sogar weniger Vertreter in diesen Sendungen unterbringen können als die AKP (bzw. ihr nahestehende Institutionen) des türkischen Despoten Erdogan. 

Daß einige die sofortige Kündigung der öffentlich-rechtlichen Rundfunkstaatsverträge fordern, darf ob der nicht vorhandenen Ausgewogenheit des öffentlich-rechtlichen Rundfunks nicht wirklich verwundern. Seinen originären Prinzipien kommt der öffentlich-rechtliche Rundfunk kaum noch nach: Staatsferne? Fehlanzeige. Unabhängigkeit? Nicht gegeben. Journalistische Ausgewogenheit? Offensichtlich nur Makulatur. Objektivität? Davon kann keine Rede sein. Meinungspluralismus? Kaum vorhanden.

Sonntag, 26. März 2017

Geschönte Kriminalstatistiken: Von früheren Schwerverbrechen und heutigen Bagatelldelikten

Bild: Pixabay / Clker-Free-Vector-Images /
CC0 Public Domain
von Philipp A. Mende
Rückblende. Wir schreiben das Jahr 1998.

Ich erinnere mich noch sehr gut daran, wie ich als junger Hüpfer zu Unrecht in einem Kaufhaus beschuldigt worden war, irgendwelche Preisschilder vertauscht zu haben, um die Ware günstiger zu bekommen. Angeblich habe mich der Ladendetektiv dabei beobachtet. Das war dann auch die komplette „Beweisführung“.

Ich wollte mit dem Kerl sprechen. Abgelehnt. Ich wollte die Überwachungskameras prüfen lassen (die meine Unschuld bewiesen hätten). Abgelehnt. Ich wollte, dass die Polizei (de facto nicht vorhandene) Fingerabdrücke der angeblichen Waren vergleiche (die meine Unschuld bewiesen hätten). Abgelehnt. Ich wollte schließlich meine Eltern anrufen. Abgelehnt.

Samstag, 25. März 2017

60 Jahre Römische Verträge: Der kranke Patient EU

Prof. Dr. Meuthen bekräftigte in seiner aktuellen Rede im Landtag, dass die EU versagt, weil sie uneuropäischer geworden ist. Er forderte daher: Mehr Europa und weniger EU. Das heißt: Wirkliche Subsidiarität, ein Ende des Euro-Geldsozialismus, Überwindung des Demokratiedefizits, mehr Freiheit, mehr Vielfalt, mehr Selbstbestimmung der Völker, das Bewahren kultureller und sozialer Eigenheiten und ein Europa des Wettbewerbs, der das Machtstreben der Eurokraten begrenzt:

,,Die Gründerväter dachten an ein Europa des Wettbewerbs. Eines Wettbewerbs, der frei nach Franz Böhm dann als 'geniales Entmachtungsinstrument' greift, wenn sich die Brüsseler Nomenklatura mit ihrer monströsen Bürokratie in ihrem nimmersatten Machtstreben verselbstständigt und auf multiple Weise Recht bricht, wenn die einsturzgefährdete EU-Fassade bröckelt.''

EU feiert sich heute selbst - und die Medien machen mit: Zentralisten, Bürokraten, Freiheitsfeinde!

Bild: Pixabay / geralt / CC0 Public Domain
von Prof. Dr. Jörg Meuthen
Heute vor genau 60 Jahren haben kluge und lebenserfahrene Politiker aus Deutschland, Frankreich, Italien, Belgien, den Niederlanden und Luxemburg mit der Unterzeichnung der Römischen Verträge den Grundstein gelegt für ein europäisches Miteinander in Frieden und Freiheit.

Diese Intention ist heute genauso richtig wie sie es damals war. Die Frage ist allerdings, was die Politik daraus gemacht hat.

Diese Frage lässt sich leicht beantworten. Die Weisheit der Gründungsväter wurde von ihren Söhnen und Enkeln mit Füßen getreten - aus einer gedeihlich prosperierenden Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft wurde ein zentralstaatliches, bürokratisches, gurkenkrümmungsregulierendes, intransparentes und immer mehr nationale Kompetenzen an sich reißendes Brüsseler Monstrum geformt.

Donnerstag, 23. März 2017

Dunja Hayali in der ''Jungen Freiheit'': Unberechtigte Vorwürfe von rechts und links

Bild: Screenshot Junge Freiheit - Facebook.
von Lion Edler
Beachtlich: Die ZDF-Moderatorin Dunja Hayali gibt der "Jungen Freiheit" ein Interview und spricht sich darin für das Aushalten von gegensätzlichen Meinungen aus. Außerdem erklärt sie in dem Gespräch, dass zu einer Demokratie nicht nur die "Mitte", sondern auch "links" und "rechts" gehören. 

Nun erntet sie wegen des Interviews einen doppelten "Shitstorm" mit Beschimpfungen von links und rechts: Die "Rechten" werfen ihr vor, sie sei im ZDF bislang auch nicht tolerant gegenüber Asyl-Kritikern gewesen, daher sei ihr Interview nur ein "Wendehals-Manöver" wegen des drehenden Windes. Die "Linken" werfen ihr wiederum vor, dass sie überhaupt mit der "Jungen Freiheit" gesprochen habe: Hayali lasse sich "instrumentalisieren", denn die "Junge Freiheit" sei in Wirklichkeit nur darauf aus, arglose Interviewpartner zu gewinnen, um sich mit dieser "neurechten Medienstrategie" harmlos zu "geben". Das Bemühen der "Jungen Freiheit" um eine "Debatte" sei nur vorgeschoben, um die finsteren Absichten der teuflischen "Neuen Rechten" zu verschleiern (komisch, dass dennoch ihre gegenüber der "Jungen Freiheit" abweichende Meinung abgedruckt wurde, obwohl das Bemühen um Debatte ja nur vorgetäuscht sein soll).

Mittwoch, 22. März 2017

Propaganda zu Wahlzeit: Bitte hinken. Bitte freiwillig.

Bild: Pixabay / OpenClipart-Vectors / CC0 Public Domain
von Frank Jordan
Es ist eine der kürzesten Reden, die je gehalten wurden. Ein Mann hielt sie vor rund 850 Menschen. Sie bestand aus zwei Sätzen: „Wie lange hinkt ihr auf beide Seiten? Ist der Herr Gott, so wandelt ihm nach; ist‘s aber Baal, so wandelt ihm nach.“ (1. Könige 18,21.)

Es soll hier nicht um Glaubensfragen gehen. Wohl aber um das Lahmen. Um die ein- oder beidseitige geistige Gangstörung, die große Teile der Gesellschaft sich leisten. Um den bequemen Glauben an ein Sowohl-als-auch in der irrigen Annahme, man käme so um ein Entweder-oder herum, man könne Entscheidungen und ihre Konsequenzen auf politische Krücken auslagern und hätte dennoch einen Einfluss auf Richtung und Ziel. Es ist ein Irrtum. Ein tödlicher Irrtum. Wenn es um individuelle Freiheit geht, gibt es keine Grauzonen. Buntheit erst recht nicht. Es gibt schwarz, und es gibt weiß. Es gibt Freiheit, und es gibt keine Freiheit. Wer heute freiwillig hinkt, lahmt früher oder später aus Schmerz und landet irgendwann in der Lähmung, wo es kein Vorwärtskommen mehr gibt. Ob einer auf den Beinen bleibt, entscheidet dann die Krücke.

Montag, 20. März 2017

Das Ende der Meinungsfreiheit naht: Heiko Maas, das Bundeszensurmännchen

Bild: A.Savin (Wikimedia Commons · WikiPhotoSpace)
(Own work) [FAL or CC BY-SA 3.0], via Wiki Commons
von Prof. Dr. Meuthen
Heiko Maas, oberster Gesinnungswächter Deutschlands, startet nun seinen grundgesetzwidrigen Angriff auf Meinungsfreiheit und Rechtsstaatlichkeit. 

Er will nämlich die Betreiber von Social Media-Plattformen (wie z. B. Facebook) per Zensur-Gesetz dazu verpflichten, rechtlich diskussionswürdige Kommentare der Nutzer zu löschen. Tun sie dies nicht, drohen sowohl den Verantwortlichen als auch den Unternehmen selbst Bußgelder in aberwitziger Millionenhöhe; die Rede ist von bis zu 50 Millionen Euro. 

Nach Darstellung vieler Medien handelt es sich hierbei um ein sinnvolles Vorhaben.

Das ist es aber mitnichten. Es ebnet den Weg in eine Grauzone der gegenseitigen Anschwärzung, deren absehbare Streitigkeiten in einer Art Parallel-Justiz, aber eben von Nicht-Juristen, entschieden werden sollen, noch dazu im stillen Kämmerlein anstatt in öffentlicher Verhandlung.

Sonntag, 19. März 2017

Weiblich, 43, Single, kinderlos, selber schuld

Bild: Pixabay / Flachovatereza / CC0 Public Domain
von Frank Jordan
Sie ist der einzige Mensch, den ich kenne, der so lachen kann. Als sei es eine Angelegenheit, die den ganzen Menschen fordert. Kraft und Ernsthaftigkeit. Und als wäre es ein Versehen und sie selber davon überrascht, hielt sie auch diesmal abrupt inne. Trotzdem klang es nach. „Würde ja nicht gerade für mich sprechen, wenn ich behauptete, die Männer, mit denen ich ausgegangen bin, seien allesamt Arschlöcher gewesen, oder?“

Es war ihr Geburtstag. Und Weltfrauentag. Wir hatten die „Statistisch-gesehen-haben-wir-die-Hälfte-hinter-uns“-Sache bereits abgehakt und waren mit Volldampf in die „Ein-Mann-ein-Haus-ein-Sohn-ein-Baum“-Thematik hineingebrettert. Sie schien keine Antwort von mir zu erwarten.

Freitag, 17. März 2017

Braucht der Staat wirklich eigene Weingüter?

Bild: Pixabay / ponce_photography / CC0 Public Domain
von Gotthilf Steuerzahler
Liebe Leserinnen und Leser,

ein Weingut ist ein landwirtschaftlicher Betrieb, der Wein oder auch Sekt erzeugt und vermarktet. Bei den meisten Weingütern hierzulande handelt es sich um Familienbetriebe. Es gibt aber auch eine Reihe von Weingütern, die dem Staat gehören. Und von diesen Weingütern will der Staat sich nicht trennen, auch wenn sie ihm nur Defizite bescheren.

Die Bundesländer Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und Sachsen sind Eigentümer solcher Weinbaubetriebe, die sich voller Stolz Staatweingut nennen. Häufig waren die Betriebe in früheren Zeiten im Besitz adeliger Familien, ehe der Staat sie übernahm. Die Staatsweingüter sind häufig eng mit anderen staatlichen Stellen verbunden, die sich mit Fragen des Weinbaus beschäftigen. Es sind dies die Lehr- und Versuchsanstalten für Weinbau.

Sie kümmern sich um die weinwirtschaftliche Berufsausbildung und führen Versuche durch, in denen es um den Anbau und die Eigenschaften bestimmter Rebsorten und um sonstige Fragen rund um die Weinerzeugung geht. Für das Versuchswesen im Weinbau werden in gewissem Umfang Flächen der Staatsweingüter in Anspruch genommen. Die staatlichen Versuchsanstalten sehen ihre Aufgabe darin, eine wettbewerbsneutrale Forschung sowie eine Beratung der landwirtschaftlichen Betriebe durchzuführen.

Donnerstag, 16. März 2017

Geldentwertung nimmt Fahrt auf: Goldminenaktien bieten Ihnen jetzt die lukrativsten Gewinnaussichten

Marktkommentar von Claus Vogt
Verbraucherpreise steigen in Deutschland um 2,2% 

Mit einem Anstieg von 2,2% gegenüber dem Vorjahr sind die Preise in Deutschland im Februar so stark gestiegen wie zuletzt im August 2012. 2,2% sind zwar nicht allzu viel. In Zeiten der EZB-Nullzinspolitik bedeutet diese Geldentwertung aber eine durchaus schmerzhafte Enteignung der Sparer. Wenn Sie für Ihr Geld auf Ihrem Konto nur noch 0,3% Zinsen bekommen, entsteht hier eine Differenz von 1,9%. Geld, das Sie sicher verlieren.

Außerdem beginnt bekanntlich auch die längste Reise mit einem ersten Schritt. Diese Aussage gilt ausdrücklich auch für Geldentwertungen, wie die Finanzgeschichte immer wieder eindrucksvoll gezeigt hat.

Mittwoch, 15. März 2017

Rezension: Geburtendefizit und wirtschaftliches Langzeitrisiko

Das Buch kann hier bestellt werden.
Tomasz M. Froelich rezensiert
Gunnar Heinsohn: Geburtendefizit und wirtschaftliches Langzeitrisiko, 100 Seiten, 12,90 Euro, Frankfurter Allgemeine Buch
Gunnar Heinsohn widmet sich in diesem Büchlein dem deutschen Geburtendefizit und den daraus resultierenden wirtschaftlichen Langzeitrisiken. Die Aussichten für den deutschen Sozialstaat sind düster: Die ungünstige demographische Entwicklung, ein großes Bildungsdefizit der einheimischen und vor allem der zugewanderten Bevölkerung, zu wenige MINT-Fächer-Studierende, eine zunehmend einsetzende Abwanderung einheimischer Eliten und die aufgrund massiver Umverteilung fehlende Attraktivität, um Könner aus dem Ausland anzulocken, verheißen nichts Gutes. 

Während es Länder mit unterdurchschnittlich vielen Hilfsbedürftigen gibt, gehört Deutschland zu den Ländern, die einen überdurchschnittlich hohen Anteil an Hilfsbedürftigen beherbergen. Im Kampf um Könner aus dem Ausland, die die Wirtschaft am Leben erhalten sollen, hat Deutschland mit seinem Sozialstaat schlechte Karten. Wer qualifiziert ist und auswandern möchte, wählt ein Land, in dem Leistung und nicht Müßiggang belohnt wird. Wer unqualifiziert ist, liebäugelt mit einer Auswanderung nach Deutschland, das zudem fast jeden dieser Menschen aufnimmt.

Dienstag, 14. März 2017

Die Deutschen als „Köterrasse“: Hunde kennen keinen Staatsanwalt

Bild: Pixabay / PublicDomainPictures / CC0 Public Domain
von Kurt Kowalsky
Da hat nun irgendwer die Deutschen als „Köterrasse“ beschimpft. Hätte er „Herrenrasse“ geschrieben, wären wohl die 20 Anzeigen bei der Staatsanwaltschaft ausgeblieben. Nebenbei bemerkt, hat sich dieser Irgendwer auch noch für seine „Entgleisung“ entschuldigt und die Äußerung auf Facebook gelöscht.

Sich mit irgendeinem Volk, einer Rasse, einer Religion, einer Organisation zu identifizieren ist ein Mitempfinden. Staaten mit einer weitgehend homogenen Bevölkerung bauen politisch darauf auf. So ist in der Präambel des Grundgesetzes das deutsche Volk von dem Willen beseelt, ein gleichberechtigtes Glied in einem vereinten Europa zu sein (gilt auch für Frauen).

Kann ich, als zufälliger Volker (Singular von Volk) nicht nachempfinden, und empfinde als Anarchist jede Vergrößerung des gewaltmonopolistischen Herrschaftsanspruches als Bedrohung meiner Integrität.

Montag, 13. März 2017

Freiheit au revoir - keine gute Idee: Über die Zwangs-Kollektivierung von Identität und weitere Probleme

Ohne Freiheit in die Planwirtschaft? Bild: Pixabay /
Open-Vector-Images / CC0 Public Domain
von Tommy Casagrande
Über die Zwangs-Kollektivierung von Identität und weitere Probleme.

In vielen anderen Ländern Europas und der Welt, die Frage nach der nationalen Identität gestellt. “Wer sind wir? Oder besser gesagt: Wer möchten wir eigentlich sein?”, wird hitzig und populistisch diskutiert. In Wahrheit ist die Frage falsch gestellt. In Wahrheit, müsste die Frage lauten: “Was wollen wir sein?” Wenn gesellschaftliches Miteinander funktionieren will, kann es darauf nur eine einzige Antwort geben. Frei.

Faktum ist: Ein jeder Mensch ist ein Individuum. Es kann niemals irgendwo und irgendwann eine zwangskollektivistische Identität geben, die es vermag, die Tatsache weg zu wischen, dass Identität eine Frage der individuellen Persönlichkeit ist. Das Recht auf Freiheit qua Selbsteigentum erlaubt es dem Individuum, sich freiwillig als Mensch mit einer Bewegung oder einem Interesse zu identifizieren. Freiwillige Identifikation ist die einzig legitime Form von Identität. Jede zwangskollektivistische Form, die durch Androhung oder Ausübung von (staatlicher) Gewalt darin unterstützt, Individuen zu einer Konformität zu zwingen, die nicht der persönlichen Natur und des Selbstbestimmungsrechts des Individuums obliegen, ist ein Unrecht.

Sonntag, 12. März 2017

Schulsystem des Demokratismus: Ohne Denkkraft in die unerträgliche Zukunft

von Kurt Kowalsky
Das Schulsystem des Demokratismus ist darauf ausgelegt, etwa 20 Prozent der Bevölkerung in fettleibiger, alkoholisierter Demenz zu halten. Demenz, verstanden als de-menes - ohne Denkkraft sein - ist vererbbar, wenn Kinder aus Unterschichtsfamilien systematisch ausgesteuert werden.

Das ist durchaus im Sinne der sogenannten Bildungsbürger. Sie sind wohl noch nicht einmal in der Lage die Farce der politischen Wahl als solche zu erkennen, geschweige denn, dass sie auch nur rudimentäre Kenntnisse über das sie beherrschende Rechtssystem hätten. Doch sie können voller Verachtung auf die übergewichtige, besoffene Unterschicht herabschauen, deren Mitglieder sich gegenseitig den Schädel einschlagen.

Derweil wäre Saufen und Prügeln für die Massen von Figuren, welche mit einem unnützen akademischen Abschluss seit Jahren von der Hoffnung getrieben werden, bald zu den Besserverdienenden zu gehören, ein probates Mittel die lauernde Depression zu vertreiben.

In einem aktuellen YouTube-Video fragte ein junger Mann den Herrn Rechtsanwalt, ob er während des Autofahrens mit dem Handy ein Notruf absetzen dürfte. Der Herr Rechtsanwalt riet, lieber von der Autobahn herunter zu fahren, um anhalten zu können.

Samstag, 11. März 2017

Sofortiges Einreiseverbot für Erdogan statt totaler Unterwerfung!

In dieser Woche hielt Prof. Dr. Jörg Meuthen ein energisches Plädoyer gegen den Wahlkampf türkischer Kolonialherren unter Führung von Erdogan auf deutschem Boden. Es dürfe nicht sein, daß Merkel und Co. vor einem solchen Despotenregime kuschen, schweigen und sich wegducken und die EU Milliardenbeiträge für den Menschenrechtsschutz an Erdogan überweisen, der nichts anderes tut, als die Menschenrechte in seinem Land komplett auszuhebeln. 

Freitag, 10. März 2017

Kein Recht auf türkischen Wahlkampf auf deutschem Boden!

Kremlin.ru [CC BY 4.0], via Wikimedia Commons
von Viktor Gus 
Erdogan und türkische Minister meinen sie hätten das Recht zum Zwecke des Wahlkampfs in Deutschland ein- und auszuspazieren, wie sie lustig sind. Werden derlei geplante Wahlkampf-Events von den Kommunen abgeblasen, bekommen wir Deutschen vom Sultan-Fascho Nazi-Vergleiche an den Kopf geworfen.

Von den Hosenscheißern in der Bundesregierung braucht man kein klares Statement zu erwarten. Man will dem wichtigen "Partner" Türkei nicht vor den Kopf stoßen. Aber müssen wir dazu in jeder TV-Talkshow darüber diskutieren, ob diese Maßnahmen nicht doch etwas zu "harsch" waren? Und außerdem müsse man ja die Meinungsfreiheit hochhalten, wird uns, den "Meinungs-Nazis", vorgehalten.

Wie dumm seid ihr eigentlich? Das betrifft das Thema Meinungsfreiheit überhaupt nicht. Keiner will dem Irren vom Bosporus oder einem seiner Spießgesellen die Meinung verbieten. Es geht darum, dass sie als ausländische Politiker das Recht Wahlkampf in der BRD durchzuführen als Selbstverständlichkeit ansehen. Das ist nicht der Fall und einer müsste mal die Eier in der Hose haben und es den Typen offen sagen.

Mittwoch, 8. März 2017

Identitäre: Keine Freunde der Freiheit

Bild: Leedti0r (Own work) [CC BY-SA 4.0],
via Wikimedia Commons
von Philipp Rosipal
Stärker und stärker wachsen in letzter Zeit die Identitären. Sie verschreiben sich der Hochhaltung einer starken kulturellen, sozialen und ethnischen „Identität“. Der laienhafte Beobachter würde sicherlich auf den ersten Blick glauben, es seien Patrioten, die ihr Heimatland liebten. Der Schein trübt jedoch: Identitäre sind nicht bloß Patrioten, sie propagieren eine gesamtheitliche Einteilung ethnischer und kultureller Entitäten im Staate und der Gesellschaft. Eine einfache Vaterlandsliebe ist das dann nicht mehr – vielmehr noch: Es ist sogar eine Bedrohung für unsere Freiheit!

Schaut man sich nämlich die politischen Forderungen von Repräsentanten jener Gruppen an, erkennt man auch ohne gelerntes Auge schnell, dass zwischen NPD-Programm und Aussagen dieser Gurkentruppen keine große Differenz besteht. Beide fordern „starke Staaten“, welche Finanzmärkte und Gesamtwirtschaft stark regulieren. Außerdem beklagen sie auch die „Umverteilung von Arm nach Reich“ durch „zu niedrige Steuern“ und angebliche kapitalistische Ausbeutung. Der ökonomischen Globalisierung sind sie kritisch gegenüber ausgerichtet. Kurzum: Identitäre sind in ökonomischer Hinsicht mit nationalen Sozialisten bereits auf einer Schwelle.

Dienstag, 7. März 2017

Kleine Verfassungskunde: Das deutsche Volk hat von alldem wenig mitbekommen

Reichstag 2 Berlin.jpg
Bild: Krinein - selbst fotografiert, CC BY-SA 3.0,
Wikimedia Commons.
von Kurt Kowalsky
Aufgrund der kriegsbedingten Okkupation des Territoriums von Deutschland in den Grenzen von 1936 kamen die westlichen Besatzungsmächte überein, einen (West-) Staat namens „Bundesrepublik Deutschland“ zuzulassen. Das sogenannte „Grundgesetz“ diente als konstituierende Verfassung am 8. Mai 1949. Die alliierten Vorbehalte blieben bestehen.

In den Folgejahren bis heute änderte beziehungsweise ergänzte man diese Verfassung in den Artikeln 3, 10, 11, 12, 12a..., 13, 16, 20a, 21, 22, 23, 28, 29, 33, 39, 52, 72, 73, 74, 74a, 75, 76, 77, 80, 84, 85, 87, 87c, 87d, 91a, 91b, 93, 96, 98, 104a, 104b, 105, 107, 109, 118a, 115, 125a, 125b, 125c, 143, 143c. Diese Aufzählung ist nicht vollständig.

Klammheimlich änderte man mit der sogenannten Wiedervereinigung 1989 auch die Präambel dieser „heiligen“ Schrift.

Immer noch ist das deutsche Volk in seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen von einem Willen beseelt. Aber die Verkündung, dass das Grundgesetz nur solange gälte, wie das gesamte Volk „in freier Selbstbestimmung“ sich eine Verfassung geben würde, strich man heraus. Jetzt will das Volk angeblich ein gleichberechtigtes Glied in einem vereinten Europa sein.

Samstag, 4. März 2017

50 Shades od Red

Bild: No machine-readable author provided. Ssolbergj
assumed (based on copyright claims). [GFDL,
CC-BY-SA-3.0 or CC BY 2.5], via Wikimedia Commons
von Frank Jordan
Der Abgrund, auf den die europäische Gesellschaften ein weiteres Mal zu den Klängen des immerselben Illusions-Schwulsts von totaler Gleichheit und Sicherheit und im Schlepptau ihrer vor moralischem Sabber triefenden Oberen durchalimentiert, durchgegendert, durchregiert und minimalgesichert zusteuert, ist nicht rechts, links oder mittig. Auch nicht, wie Parteinamen gerne implizieren, alternativ, freisinnig, christlich oder gar sozial. Die Schattierungen mögen variieren; abwärts geht’s allemal. Und die Dunkelheit dort unten ist rot.

Vor kurzem wurde in der Schweiz über die Vorlage URSIII, die Unternehmenssteuer-Reform, abgestimmt. Es soll hier nicht um für oder wider dieser von den Stimmbürgern abgeschmetterte Vorlage gehen, sondern um die antrainierte, in Kauf genommene und gewollte Ignoranz in Bezug auf ökonomische Vorgänge. Sie ist grenzenlos. Und sie ist erwünscht. Denn: Wer beginnt, sich mit den grundlegenden wirtschaftlichen Zusammenängen und Gesetzmässigkeiten in der Gesellschaft und in einem Unternehmen auseinanderzusetzen, wird rasch verstehen, dass ebendies und nur dies, die Essenz aller Politik bildet. Ihres aktueller Zustands, ihrer Richtung und vor allem ihres Ziels. Wo die Wirtschaft, wo freies Unternehmertum (und nicht die staatlich geschützten Freudenhäuser organisierter Abhängigkeiten von Banken, Verbänden und Grosskonzernen) das Feindbild darstellt, ist das Ziel klar: Staatswucherung, Unfreiheit, Armut, Krieg, Diktatur.

Freitag, 3. März 2017

Der Niedergang der Staatsbäder - trotz hoher Subventionen

Bild: Pixabay / StockSnap / CC0 Public Domain
von Gotthilf Steuerzahler
Liebe Leserinnen und Leser,

in Deutschland gibt es an die dreißig Staatsbäder, die bis vor wenigen Jahren als Staatsbetriebe geführt wurden und im Eigentum des betreffenden Bundeslandes standen. Die Tätigkeit der Staatsbäder umfasste den gesamten Bäder- und Kurbetrieb in dem betreffenden Kurort inklusive Bereitstellung von Kurpark, Kurorchester, Veranstaltungs- und Sporteinrichtungen. Einige Staatsbäder betrieben darüber hinaus auch Restaurants und Kurhotels. Doch dann gerieten die Staatsbäder in die Krise. Die Zahl der Kurgäste ging als Folge von Sparmaßnahmen im Gesundheitssektor massiv zurück und die Staatsbäder rutschten in die roten Zahlen.

Die betroffenen Bundesländer taten daraufhin einiges, um die Defizite ihrer Staatsbäder zu verringern. Gastronomische und Hotelbetriebe wurden verkauft und Teile des Bäderbetriebs an Private verpachtet. Die Staatsbäder wurden zum größten Teil in Gesellschaften des Privatrechts umgewandelt, um sie stärker betriebswirtschaftlich auszurichten.

Mittwoch, 1. März 2017

Silber oder Gold: Wer wird das Rennen machen?

Claus Vogt.
Marktkommentar von Claus Vogt
Nur das Gold des kleinen Mannes oder die Kursrakete der Zukunft? 

Für die einen ist Silber nur das Gold des kleinen Mannes, das sich aufgrund seiner starken Kursschwankungen eigentlich nur als Beimischung für Ihr Depot eignet. Für die anderen hingegen ist Silber im Wettbewerb mit Gold die erste Wahl. Sie empfehlen dem Anleger also, Silber den Vorzug vor Gold zu geben. Begründet wird dieser Rat vor allem mit der Prognose, dass der Silberpreis den Goldpreis auf dem Weg nach oben klar hinter sich lassen werde. Im Moment können Sie diese Sichtweise – wieder einmal – verstärkt in den Medien lesen. 

Kurzfristig hat Silber mit 30% Plus die Nase vorn 

Das kann Sie nicht wirklich überraschen. Denn vom Beginn der neuen zyklischen Edelmetallhausse im Dezember 2015 aus gerechnet, weist der Silberpreis ein Plus von 32,2% auf, während der Goldpreis nur auf 18,0% kommt. Das sehen Sie auf dem folgenden Chart. Er lässt keinen Zweifel daran, dass Sie in den vergangenen 14 Monaten mit Silber ein deutlich besseres Ergebnis erzielt haben als mit Gold.

Dienstag, 28. Februar 2017

Rahim Taghizadegan erhält die Roland-Baader-Auszeichnung 2017

Roland-Baader-Auszeichnung 2017 geht an
Rahim Taghizadegan
von Steffen Krug
Liebe Freunde der Freiheit und der Österreichischen Schule der Ökonomik,

das Institut für Austrian Asset Management (IfAAM) gibt bekannt, dass der Privatgelehrte und Bildungs-Unternehmer Rahim Taghizadegan die „Roland-Baader-Auszeichnung 2017“ erhält. Die Verleihung erfolgt am 27. Mai 2017 im Rahmen der 8. Hamburger Mark Banco Anlegertagung im Marriott-Hotel Hamburg.

Rahim Taghizadegan gehört zu den führenden Vertretern der Österreichischen Schule der Nationalökonomie und ist einer der bedeutendsten zeitgenössischen Freiheitsdenker in Europa. Der Autor, Unternehmer und Lehrer widmet sich in seinem Schaffen der Verbreitung freiheitlicher Ideen und deren gesellschaftlicher Verankerung. Sein besonderer Fokus liegt dabei auf der jungen, der „belogenen Generation“, die er zu einem selbstbestimmten und sinnerfüllten Leben in Freiheit und Eigenverantwortung anleitet.

Montag, 27. Februar 2017

Die Verrohung der Gesellschaft

Bundesarchiv, Bild 183-1990-0414-009 / Pätzold, Ralf /
CC-BY-SA 3.0 [CC BY-SA 3.0 de], via Wikimedia Commons
von Tommy Casagrande
Hans-Joachim Watzke von Borussia Dortmund hat im Zuge der Thematik der Ausschreitungen vor dem Stadion des BVB geäußert, dass es ein Problem der Verrohung der Gesellschaft gäbe, das man nicht dem Fussballverein Borussia Dortmund andichten könne. Hierzu ein Statement von mir:

Die Verrohung in den Stadien hat, wie Watzke es richtig formuliert, ihre Ursache in der Verrohung der Gesellschaft. Denn die Menschen, die in die Stadien gehen, bilden natürlich die Gesellschaft ab. Warum verroht die Gesellschaft? Sie verroht nicht als ganzes, jedoch teilweise. Doch wieso ?

Die Ursache liegt in der ökonomischen Verfasstheit des Landes. Durch staatliche Eingriffe und eine Überhand nehmende Flut an Verordnungen und Gesetzen, werden die letzten Reste der Marktwirtschaft, die zu Zeiten von Ludwig Erhard viel, viel freier war als heutzutage, zerstört. Die Menschen zu Zeiten von Erhard lebten in einer Gesellschaft, in der es viele Freiräume zur Selbstorganisation gegeben hat. Da der Kapitalismus unter Erhard entfesselter gewesen ist als heute, waren die Menschen stärker darauf bedacht, sich als Dienstleister zu verstehen, wo auch Freundlichkeit zählt, um freiwillig zahlende Kunden zu akquirieren. Man hatte die Möglichkeit gesellschaftlich aufzusteigen, wenn man fleißig war. Heutzutage arbeiten viele Menschen ohne einer solchen sozialen Perspektive und es fühlt sich an wie ein Hamsterrad, in dem man strampelt ohne vorwärts zu kommen.

Sonntag, 26. Februar 2017

Hass auf die AfD: Kriegserklärung statt Karneval!

Bild: Pixabay / Succo / CC0 Public Domain
von Prof. Dr. Jörg Meuthen
Die Mainzer Fernsehfastnacht hat eine lange Tradition darin, die politischen Verhältnisse im Land mit meist feingeistigem, mitunter auch derbem Humor zu beleuchten. Wohlgemerkt: Mit Humor.

Über die Jahrzehnte haben sich grandiose Büttenredner in dieser hohen Kunst bewiesen. Erinnert sei beispielsweise an den "Boten vom Bundestag", verkörpert vom leider zu früh verstorbenen Jürgen Dietz.

Es war stets ein Scherz mit Herz. Politiker, die hier durch den Kakao gezogen wurden und "ihr Fett weg bekamen", konnten immer noch mitlachen. Und es war immer klar: Die Angesprochenen sind letztlich - und ganz selbstverständlich - Teil der Gesellschaft. Was auch sonst?

Und nun vergleichen Sie dies, liebe Leser, mit den folgenden wörtlichen Äußerungen vom vorgestrigen Abend. Da ist kein Herz mehr zu spüren, nur noch der blanke Hass auf unsere Bürgerpartei, weil sie als einzige gegen die Irrsinnspolitik der Kartellparteien aufbegehrt. Diese Sendung glich teilweise einer Kriegserklärung gegenüber der AfD.

Samstag, 25. Februar 2017

„Rechts“ und „links“: Das Spiel des modernen Parlamentarismus

Bild: Mediatus (Own work)
[CC0 or Public domain], via Wikimedia Commons
von Kurt Kowalsky
Die Aufteilung des politischen Einflusses in zwei imaginäre Gegenspieler (das sogenannte rechte und linke parlamentarische Lager), die in allen sogenannten demokratischen Rechtsstaaten zu beobachten ist, nutzt in erster Linie der politisch opportunen Positionierung.

Empirisch ist leicht nachweisbar, dass alle wesentlichen Regierungsmaßnahmen, die sogenannten Weichenstellungen, vom entgegengesetzten politischen Lager entweder bekämpft oder als „nicht weitreichend genug“ kritisiert wurden. Nach einem vollzogenen Regierungswechsel nimmt jedoch das andere Lager die Maßnahmen der Vorgänger-Regierung nicht zurück.

Wer das Geschnatter der Wahlkämpfe und parlamentarischen Reden ignoriert und lediglich auf die verabschiedeten Gesetze, Verordnungen und Verträge der „unterschiedlichen“ Regierungen achtet, wird an der Kontinuität feststellen, dass es nur eine politische Richtung gibt.

Donnerstag, 23. Februar 2017

Schluss mit der Selbstbedienungspolitik der Kartellparteien!

Prof. Dr. Jörg Meuthen verurteilt die Selbstbedienungsmentalität der länger hier schon Regierenden und plädiert für einen schlanken, zugleich aber starken, statt für einen fetten, zugleich aber schwachen Staat. Die beste Regierung ist die, die wenig regiert, sagte Meuthen in Anlehnung an Henry David Thoreau.


 

Montag, 20. Februar 2017

Mordanstifter John McCain: Ein Held der westlichen Presse

Bild: United States Congress [Public domain],
via Wikimedia Commons
von Philipp Rosipal
Der republikanische Senator John McCain stößt durch seine Kritik an der Trump-Regierung auf immer stärker werdende Aufmerksamkeit der europäisch-amerikanischen Mainstreammedien. Beispielsweise war am 19.02.2017 auf t-online.de zu lesen: „ McCain kritisiert Trump: 'So legen Diktatoren los'“, oder auf ntv.de: „McCain sieht Gefahr in Trumps Medienhass“. Hier zeigt sich mal wieder die grenzenlose Ahnungslosigkeit und Naivität der deutschen Presse.

John McCain selbst war es nämlich im Jahr 2004, der es ablehnte die Handlungen der US-Regierung im Irakkrieg zu hinterfragen. Mit seinen Stimmen für die letzten Kriege der USA hat er selber auch zu Diktatur und Mord angestiftet, das sei nur nebenbei angemerkt, da er heute ja gegen die „diktatorischen Tweets und Aussagen“ von Donald Trump ankämpft. Die Person John McCain ist ein durchtriebener, gewalttätiger Neocon, welcher vor keiner Lüge zurückschreckt und jede einzelne Schwäche seines Gegners ausnutzt.

Auch seit Beginn des Syrien- und Ukrainekriegs steht John McCain für amerikanische Intervention. Er ist für die Finanzierung und Aufrüstung von „Oppositionstruppen“ in Syrien und im Irak, im Falle der Ostukraine für die Unterstützung weiterer aggressiver Maßnahmen gegen prorussische Gruppen. McCain will also im neuen kalten Krieg Öl ins Feuer gießen. Und noch mehr: Er ist auch für eine optionale Umlagerung von US-Atomraketen in den Westteil der Ukraine, sollte „der böse Russe“ weitere Maßnahmen ergreifen.

Samstag, 18. Februar 2017

Progressive Steuererhebung als Maßstab für „zivile“ Schutzgelderpressungen

Bild: Pixabay / TBIT / CC0 Public Domain
von Kurt Kowalsky
Da sich Steuererhebung von Diebstahl im Phänomen nur dahingehend unterscheidet, dass Diebstahl eine temporäre, Steuererhebung eine permanente Erscheinung ist, kann sich auch ein Räuberhauptmann dahingehend legitimieren, dass er 51 Prozent der versammelten potentiellen Opfer Freiheit zusichert, wenn sie ihm die restlichen 49 Prozent der „Mehrbesitzenden“ ausliefern. Für die relativ minderbemittelte Mehrheit wäre es deshalb durchaus rational, eine genaue Vermögensaufstellung zu organisieren, um so „regelgerecht“ davonzukommen.

Ceteris paribus kann auch die derzeit grassierende, progressive Steuererhebung als Maßstab für „zivile“ Schutzgelderpressungen genommen werden. Aus dem Kreis der Bedrohten können sich Freiwillige melden, die das Vermögen und Einkommen von sich und den anderen messen, registrieren und eintreiben. Wer zuverlässig für die Räuberbande arbeitet, bekommt einen geringen Teil der Beute ab, wer betrügt, verliert dieses Privileg und wird mit dem doppelten Satz an Abgabenpflicht bestraft. Widerstand und Ungehorsam sind irrational, solange der angedrohte Gewaltandrohungsexzess glaubhaft ist. Nach kurzer Zeit könnte man so auch die „Besserverdienenden“ in das verbrecherische System einbinden. Führten sie freiwillig die Schutzgeldabgabe ab, würden sie sich ständige Kontrollen und dauernde Nötigungen der Unterprivilegierten ersparen.

Freitag, 17. Februar 2017

Cem Özdemir: Ein korrupter Transatlantiker wird Spitzenkandidat der Grünen

Cem Özdemir. Bild: Freud (Own work) [GFDL or
CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons
von Petr Bystron
Mit der Wahl von Göring-Eckardt und vor allem Cem Özdemir haben die Grünen die letzten Reste ihres alternativen Profils begraben. Sie wählten zwei Repräsentanten des schlimmsten politischen Establishments der Berliner Republik zu ihren Gesichtern im Wahlkampf. Vor allem mit Özdemir als Spitzenkandidat haben die Grünen endgültig den Nimbus einer alternativen Partei verloren.

Zwar müht sich die Partei auf ihrer Website mächtig, schön Wetter für Özdemir zu machen. Er sei „der Kandidat, der mit seiner Biographie und seinem Profil wie kein anderer in diese Zeit passt“. Das stimmt sogar in Zeiten, in denen SPD Politiker Hand in Hand mit ihren CSU-Kollegen wegen Bestechlichkeit in Untersuchungshaft wandern und die Regierung die Zensur des Internets auf private Firmen und Stiftungen überträgt.

Denn Özdemir bereichert sich gerne und hat keine Skrupel, mit ehemaligen Stasi-Leuten Facebook zu zensieren. Diese „Spitzenkraft“ der Grünen musste schon einmal ihren Abschied aus der bundesdeutschen Politik nehmen. Im Jahr 2002 nahm Özdemir seinen Hut, weil er dienstlich erworbene Flugmeilen privat nutzte und zuvor auch schon durch eine ominöses privates „Darlehen“ in Höhe von 80.000 DM von dem hoch umstrittenen PR-Berater Moritz Hunzinger auffiel.

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