Montag, 21. August 2017

Das EU-hörige Kartell der Blockparteien kämpft gegen Windmühlenflügel: Stickoxide und Feinstaub gegen den Dieselmotor

Bild: Pixabay / Zauberin / CC0 Public Domain
von Thomas Rettig
Es ist wie in der DDR, wo selbst die Nomenklatura an das Lügengebäude glaubte, das sie in die Köpfe der Menschen hämmern ließ. So betrachten die durchweg staatsgläubigen etablierten Parteien den EU-Grenzwert für Stickstoffdioxide, den der Deutsche Bundestag 2016 gegen den Widerstand von Experten endgültig eingeführt hatte, als über alle Kritik erhaben. Motto: Alles Gute kommt von oben. Erlaubt sind jetzt 40 Mikrogramm Stickstoffdioxid pro Kubikmeter Luft im Jahresdurchschnitt an den Messpunkten stark befahrener Straßen. Das kann kaum eine Stadt einhalten, wie die FAZ bereits am 11.05.2009 konstatierte. Für diesen Grenzwert, der auf eine Richtlinie der Europäischen Union von 1999 zurückgeht, gibt es allerdings keine stichhaltige Begründung, wie Focus-Redakteur Olaf Opitz im Juli 2017 festhielt. Er machte als einer der ersten darauf aufmerksam, dass "am deutschen Arbeitsplatz für Beschäftigte laut Bundesgesundheitsblatt 950 Mikrogramm pro Kubikmeter Innenraumluft als 'Maximale Arbeitsplatz-Konzentration' (MAK)" erlaubt ist, also mehr als das 23-Fache! Außerdem zitierte er eine groß angelegte US-Studie, bei der man Ratten die Abgabe von Euro-5-Dieselmotoren schnüffeln ließ: "Leichte Reizungen der Atemwege traten erst bei einer NO2-Konzentration von etwa 8000 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft auf. Sogar Stickstoffdioxidkonzentrationen von 2000 µg, die den Emissionen eines EURO 5 Dieselmotors entsprechen, hätten keine nachteiligen Wirkungen in den Lungen der Versuchstiere ausgelöst" (Focus vom 20.07.2017: Absurde Dieselpanik! Im Büro ist 20 Mal mehr Stickstoffdioxid erlaubt als auf der Straße).

Samstag, 19. August 2017

Die Feuerung Steve Bannons: Charlottesville als Vorwand

Steve Bannon. Bild: Michael Vadon (Flickr)
[CC BY 2.0], via Wikimedia Commons
von Hannes Bierl
Es ist so unfassbar unehrlich, wie Bannons Absetzung mit den Unruhen von Charlottesville begründet wird. Bannon hat Rassisten immer verachtet, er hat sie kürzlich als demokratiefeindliche Loser und Clowns bezeichnet und packt sie damit in dieselbe Kategorie, in die Trump islamistische Attentäter eingeordnet hat. 

Was die Fraktion der Neo-"Konservativen'' und Obama-Seilschaften im Weißen Haus wirklich stört: Bannon will die Macht des US-Militärs auf eine starke Landesverteidigung und die Zerschlagung des IS in Syrien und Irak fokussieren und lehnt es ab, neue Baustellen aufzumachen und die USA in neue Konflikte und Kriege zu verwickeln. 

So präferiert Bannon eine diplomatische Lösung des Nordkorea-Konflikts und sieht alle Regime-Change-Versuche gegen die säkular-nationalistische Regierung Syriens kritisch.

Mittwoch, 16. August 2017

Verfassungswidrige ''Euro-Rettung'': Schallende Ohrfeige für Merkel und Draghi

Alchimist: Draghi. Bild: World Economic Forum (Commons)
[CC BY-SA 2.0], via Wikimedia Commons
von Prof. Dr. Jörg Meuthen
Liebe Leser, das gestrige Urteil des Bundesverfassungsgerichts ist ein - längst überfälliger - Paukenschlag. Es brandmarkt die unsäglichen Anleihenkäufe der EZB als das, was sie sind: Nämlich unerlaubte Staatsfinanzierung - und zugleich ein ebenfalls unerlaubter Eingriff in die den Euro-Staaten vorbehaltene Wirtschaftspolitik.

Die EZB hat mit diesem Programm eine Geldschwemme historischen Ausmaßes verursacht: Über zwei Billionen Euro - ja, Sie haben richtig gelesen: Billionen - hat Mario Draghi im rechtsfreien Raum einfach so unters Volk gebracht. Dass das nicht gut sein kann, ahnt jeder, der seine Sinne noch beieinander hat.

Aber das interessiert Mario Draghi nicht. Dieser ehemalige Goldman-Sachs-Banker agiert, als wenn es für ihn und die von ihm geleitete Institution der Europäischen Zentralbank (EZB) keinerlei Regeln und Grenzen gibt. "L'état c'est moi!"

Sonntag, 13. August 2017

„Kartellaffäre“ in der Kfz-Industrie: Radfahrer jagen Autokonzerne

Bild: Pixabay / OpenClipart-Vectors / CC0 Public Domain
von Spoeken Kieker
Der durchschnittliche Berliner Qualitätsjournalist fährt morgens mit dem Fahrrad bis zu seinem Großraumbüro oder zum Studio meist unweit der Friedrichstraße, um nach diesem kleinen Beitrag zur Klimarettung am Monitor sofort mit der Weltrettung zu beginnen – im deutschen Sinne natürlich. Die dunkelsten Gestalten der jüngeren deutschen Geschichte, Wilhelm, Adolf und Erich, wären über das Engagement dieser jungen Leute für das System entzückt gewesen. „Die Medien sehen ihre Aufgabe nicht mehr in der Kontrolle der Politik, sondern in der Kontrolle des Denkens der Bürger“, erläutert Klaus-Jürgen Gadamer auf „Tichys Einblick“.

Gadamer hatte sich eine Studie der Hamburg Media School und der Universität Leipzig zur Berichterstattung über die Flüchtlingspolitik der Merkel-Regierung vorgenommen, in der der Politikwissenschaftler Michael Haller – für uns nicht überraschend und für einen früheren Zeitraum auch schon berichtet – zum Ergebnis gekommen war, die „Mainstream-Medien“ hätten vollständig die Meinung der politischen Parteien übernommen. Gadamer meint völlig zu Recht, der Grund sei, dass „sich das Personal von Politik und Medien aus einer Kaste mit denselben ideologischen Glaubenssätzen rekrutiert“.

Samstag, 12. August 2017

Staat und Individuum: Operation Gewissensentfernung

Bild: Pixabay / 3dman_eu / CC0 Public Domain
von Frank Jordan
Genau so, wie es einfachste ökonomische Grundprinzipien gibt, wie beispielsweise jenes, das da sagt, wo kein Kunde, da kein Markt, scheinen im Handbuch politischer Herrschaftsanleitung Tricks zu existieren, die für ein reibungsloses – sprich: mehrheitlich gewolltes oder ignoriertes – Gestalten und Durchregieren mit dem Ziel des Machtausbaus unerlässlich sind. Einer dieser Tricks ist die Relativierung des Gewissens. Ein Bequemlichkeit und Verantwortungslosigkeit bedienender Kniff, der vorgibt, Gewissen – ob gut oder schlecht – sei nie absolut, sei vielmehr temporäres soziales beziehungsweise materialistisches Konstrukt und tendenziell stets schon überholt. Mehr noch: Was uns heute noch als Gewissen anklage oder freispreche, habe dem modernen Menschen in Wahrheit und durchs Band Menschenrecht zu sein. Alternativlos und im Imperativ: Du kannst dein Gewissen verändern, also musst du es auch verändern wollen. Du kannst es ausschalten, also musst du es auch ausschalten wollen. Was am Schluss dieses „Emanzipation“ genannten Diktats noch Gewissen sein darf, ist die aufgetakelte Armseligkeit wirklichkeitsfremder und geistloser Fernsentimentalität im Ehe-für-alle- oder Refugees-Welcome-Modus.

Freitag, 11. August 2017

Wahlprogramme: Wie stehen die Parteien zu Eigentum und Freiheit?

Veranstaltungsbericht des Hayek-Club Köln
Am Montagabend, den 7. August, besuchte uns im Super-Wahljahr 2017 zum zweiten Mal Prof. Gerd Habermann - diesmal um die Wahlprogramme zur Bundestagswahl auf die Aspekte "Eigentum" und "Freiheit" hin zu diskutieren. Eine Wahlempfehlung sprach der Wirtschaftsphilosoph und Mitbegründer der Hayek-Gesellschaft nicht aus. Dennoch ließen sich klare Differenzen ausmachen. Es gebe, so Habermann, durchaus eine Wahl und echte Alternativen zueinander. Die Tendenz gehe jedoch überall in Richtung Staat vor Privat. Aus Selbstverantwortung würde gesetzlicher Rechtsanspruch. Alle guten Dinge sollten "für alle" durch die Politik verfügbar werden. Entsprechend würden die Parteiprogramme immer dicker.

Dienstag, 8. August 2017

Freiheit bahnt sich ihren Weg: Stellungnahme des Hayek-Club Köln zu den Vorkommnissen rund um den Clubabend mit Prof. Habermann

Stellungnahme des Hayek-Club Köln
Am Montag fand, wie geplant, unser 13. Clubabend mit Prof. Gerd Habermann über die Wahlprogramme zur Bundestagswahl 2017 statt. Der Versuch der örtlichen linksextremen Szene, Versammlungs-, Rede- und Gedankenfreiheit zu unterbinden, schlug somit fehl. Freiheit bahnt sich ihren Weg.

Wie einige von Ihnen vielleicht mitbekommen haben, wurde unsere Tischreservierung durch den Direktor unserer bisherigen Stamm-Lokalität, der „Residenz am Dom“, für heute Abend gestrichen. Auf die Leitung der „Residenz“ wurde massiver Druck von der örtlichen linksextremen Szene ausgeübt, so dass sie aus Angst vor Rufschädigung und Gewalt eingeknickt ist. Dies ist mehr als bedauerlich angesichts der Geschichten über zerstörte Existenzen von anderen, mutigeren Wirten, allerdings auch ein stückweit verständlich. Wir hätten uns trotzdem mehr Rückgrat von der „Residenz am Dom“ gewünscht, in der wir seit über zwei Jahren gern gesehene Gäste waren.

Sonntag, 6. August 2017

Wer befreit Westeuropa vom bunten Sozialismus?

von Philipp A. Mende
Ein paar Tage weg gewesen und was gibt‘s Neues? Mal sehen...

- Mittlerweile ist jedes Mal, wenn ich mich hier anmelde, ein anderer Bekannter vorübergehend oder vollständig gesperrt. Wegen Meinungsfreiheit und so.

- In der fünftgrößten Stadt Deutschlands sowie Geburtsstadt Goethes sind Deutsche nunmehr eine Minderheit. Der Rest wird folgen. Macht nichts. Jahrhunderte altes, kulturelles Erbe wird überbewertet. Wegen „Pseudobuntheit befiehl, wir folgen“ und so.

- Autos von Bekannten, die keiner Fliege etwas zuleide tun, werden regelmäßig zerkratzt, Hauseingänge beschmiert, Autoren boykottiert und medialen Hexenjagden ausgesetzt, Argumente roboterhaft niedergebrüllt. Wegen Antifaschismus und so.

Samstag, 5. August 2017

Künstliche Intelligenz: Politisch unkorrekte Maschinen

Bild: Pixabay / DrSJS / CC0 Public Domain
von Michael Klonovsky
Die Vermählung von „Brave New World“ und „1984“ schreitet voran. „Es hat sich gezeigt, dass ein Künstliches-Intelligenz-Tool, das die Fähigkeit von Computern, Alltagssprache zu interpretieren, revolutioniert hat, eklatante Vorurteile bezüglich Geschlecht und Rasse an den Tag legt“, meldet der „Guardian“ unter Berufung auf das Magazin „Science“. „Während sich Maschinen dem Erwerb menschenähnlicher Sprachfähigkeiten immer mehr annähern, absorbieren sie auch die tiefsitzenden Vorurteile, die in den Mustern des Sprachgebrauchs versteckt sind, das enthüllt die neueste Forschung.“ 

Na, ob diese künstlichen Dinger jemals das Level von Maschinen wie Anetta Kahane erreichen, wollen wir doch erst mal sehen. Aber die Vorstellung, eines nicht mehr fernen Tages komplett von intelligenten Apparaten überwacht und kontrolliert zu werden, ist natürlich gruselig – wenngleich es eine hübsche Herausforderung bleibt, ihnen immer neue Rätsel aufzugeben.

Freitag, 4. August 2017

Neymar: Das 222-Millionen-Euro-Schnäppchen

Bild: Basc catala [CC BY-SA 3.0],
via Wikimedia Commons
von Jorge Arprin
Ist der Fußball schon wieder tot? Das ist der Ton, den der Rekord-Transfer von Neymar vom FC Barcelona zu Paris Saint-Germain begleitet. 222 Millionen Euro zahlt Paris an Barcelona – mehr als doppelt so vielwie beim letzten Rekord-Transfer vor einem Jahr. Die romantischen Fußballfans und diverse Kommentatoren sehen die Zukunft des Fußballs in Gefahr. Außerdem wiederholen sie unermüdlich, dass „kein Mensch 222 Millionen wert ist“ und man „mit diesem Geld so vielen Armen hätte helfen können.“ Zuletzt prophezeien sie einen großen Crash im Fußball, ähnlich wie bei den Banken. Johannes Nedo gab im Tagesspiegel den Fußballfans die Schuld für diese Entwicklung und forderte von ihnen eine Umkehr:

,,Wer diese Spirale stoppen will, wer gierige Spieler und Berater wieder in die Wirklichkeit zurückholen will, der muss vom Profi-Fußball lassen. Der muss mal ein paar Jahre auf die besten Spieler verzichten und nur zum nächstgelegenen Amateurverein spazieren, keine neuen Trikots kaufen und den Fernsehsendern obendrein weniger Einschaltquote bei Fußballspielen bescheren. Das mag schwerfallen und wehtun, aber allein darauf reagieren die Strippenzieher des Hochglanzfußballs.''

Dienstag, 1. August 2017

Mojib Latif über „Extremwetter“: „Klimaforscher“ verbreitet Starkregen-Panik

Mojob Latif. Bild: JouWatch (CC BY-SA 2.0)/flickr
von Spoeken Kieker
Wer kennt noch den Begriff „jemandem den Wind aus den Segeln nehmen“? Vermutlich kaum noch jemand, denn sonst würden die meisten Bürger nicht auf den von „Klimaforschern“ wie Mojib Latif verbreiteten Schwindel hereinfallen, der in der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“ vom 27. Juli 2017 behauptete, die jüngst zu beobachtende Häufung von Extremwetterlagen sei ein Zeichen dafür, dass der Klimawandel auf das alltägliche Wetter übergreife. Einziges Ziel dieser Behauptungen ist, den Menschen Angst einzujagen. Wer Angst hat, leistet keinen Widerstand gegen das System. Es ist so wie im Mittelalter, als die Pfaffen durchs Dorf schlichen, vor dem Erscheinen des Teufels warnten und forderten, rothaarige Frauen zu verbrennen, weil diese die Gespielinnen des Gottseibeiuns seien.

Wer sich etwas intensiver mit den angeblichen Folgen des Klimawandels beschäftigt, kann die Lügen der Latifs und Schellnhubers schnell als solche enttarnen: Nach dem tatsächlich erfolgten Rückzug von Gletschern in den Alpen wurden in den nun frei zugänglichen Tälern Reste von Pflanzen gefunden, circa 300 Jahre alt. Das heißt, vor 300 Jahren waren diese Gebiete eisfrei. Klimawandel gab und gibt es, aber der Beitrag des Menschen dazu ist unsicher oder findet gar nicht statt.

Montag, 31. Juli 2017

Angst vor Bank Run? EU bereitet Verhinderung von Kontoabhebungen vor - warum jetzt?

Bild: Pixabay / mohamed82eg / CC0 Public Domain
von Prof. Dr. Jörg Meuthen
Eine Reuters-Meldung vom 28.7., 16:08 Uhr, lässt aufhorchen: Die EU diskutiert nun die Möglichkeit, Abhebungen von jeglichen Bankkonten zeitweise vollständig zu untersagen oder betragsmäßig auf ein Minimum zu beschränken.

Der Hintergrund ist, dass man für den Fall eines sogenannten "Bank Runs" - zu viele Kunden wollen gleichzeitig ihr Geld vom Konto abheben - ein gesetzliches Instrument parat haben möchte, um die Kunden hochoffiziell von ihrem Vorhaben abbringen zu können.

Haben Sie, liebe Leser, etwas davon mitbekommen? Sehen Sie: Ich auch nicht. Der Grund ist einfach: Die versammelten Leitmedien schweigen dieses Thema komplett tot. Nur der Akribie eines meiner Teammitglieder ist es zu verdanken, dass diese englischsprachige Reuters-Meldung nicht unterging.

Freitag, 28. Juli 2017

Bürger und Behörde: Verhöhnung als demokratisches Prinzip

Dem Volk den Mittelfinger: Herrscher.
Bild: Pixabay / gfkDSGN / CC0 Public
Domain
von Kurt Kowalsky
Aus der Reihe „Kowalskys Schriftverkehr“ heute ein Auszug aus meiner Korrespondenz:

Vor drei Jahren kauften wir ein Grundstück. Da es nur der vordere Teil eines großen Grundstücks war, musste das Grundstück geteilt und auf unserem Grundstück ein Wegerecht für den hinteren Teil eingeräumt werden. Das ist ein ganz normaler Vorgang. Fast drei Jahre später konnte uns vor zwei Wochen der Notar endlich die entsprechende Grundbucheintragung bestätigen. Hätten wir einen Kredit von einer Bank benötigt, hätte ich hier Insolvenz anmelden können.

Um die Eintragungsgebühren berechnen zu können, forderte das Gericht nun den Notar auf, den Wert der Grunddienstbarkeit zu melden. Der Notar schrieb mich an. Und ich beauftragte einen Gutachter. Doch kaum sind zwei Wochen verstrichen, schreibt mir gestern der Notar, dass „er sich gestattet, mich darauf hinzuweisen, dass die vom Gericht vorgegebene Frist nun abgelaufen wäre“. Ich schrieb zurück:

„Sehr geehrter Herr XYZ,
aus mir heraus als Manager kann ich keine Werte von Dienstbarkeiten berechnen. Und wäre es so einfach, hätte ich meine Putzfrau gefragt. Folglich musste ich damit einen anderen Besserwisser beauftragen. Und diese gutachterliche Stellungnahme war just heute in der Post.

Dienstag, 25. Juli 2017

Libertäre Sonderlinge: Libertarismus als Seifenblase

Vor dem Bildschirm, nicht auf der Straße: Der
Quellwasser-Libertäre. Bild: Pixabay /
OpenClipart-Vectors / CC0 Public Domain
von Oliver Dante
Libertarismus ist eine Seifenblase, in der viel geredet, aber wenig gehandelt wird. Libertarismus ist zum Etikett geworden, zum Modeaccessoire für Studenten und Sonderlinge. 

Da werden große Reden über Ethik und Moral geschwungen, man erhebt sich am Stammtisch und faselt von privatem Waffenbesitz, von Steuerflucht, Selbstbestimmung und Selbstverteidigung, aber sobald sich eine Gruppe auftut, um den Worten Taten folgen zu lassen, um mit gewaltfreiem Aktionismus gegen die Politik der erzwungenen Migration und gegen den ethnokulturellen und moralischen Zerfall (Haltungen gegenüber der eigenen Ethnie, die in allen (!) Kulturen dieser Welt zu beobachten sind) Position zu beziehen, erheben sich Gralshüter der Quellwasser-Libertären, um mahnend mit dem Finger zu zeigen und "vor den Anfängen zu warnen" oder "vor einer "rechten" Subversion" passend zum Tenor des linken Mainstream, so denn die Frage, ob der Libertarismus Opfer linker Subversion geworden ist, viel treffender wäre - sofern man sich mit solchen Trivialitäten befassen möchte.

Montag, 24. Juli 2017

Libertarismus als einende Philosophie: Freiheit und Kapitalismus als Segen

Bild: Pixabay / 3dman_eu / CC0 Public Domain
von Tommy Casagrande
In jeder politischen Talkrunde, in jeder öffentlichen Diskussion über die Missstände unserer Zeit (gleichgültig ob sie im TV oder im Radio übertragen wird, in den meisten Gesprächen privater Kreise (gleichgültig ob in der Familie, im Freundes- oder im Verwandtenkreis), in den staatlichen Bildungsanstalten (gleichgültig ob in den Schulen oder Universitäten), auf den allermeisten Seiten des Internet (egal ob in öffentlichen Foren oder auf Blogs), und auch sonst in jedem vorderen und hinterem Winkel des gesellschaftlichen und privaten Lebens, gilt der einmütige Konsens, dass der Kapitalismus erstens die real existierende Ordnung des wirtschaftlichen Handelns von Menschen wäre, und zweitens diese wirtschaftliche Ordnung, der sogenannte Kapitalismus, für die Missstände der Menschen in der Gesellschaft und sogar im globalen Maßstab verantwortlich zeichnen würde.

Sonntag, 23. Juli 2017

Was alles mit Linkssein nichts zu tun hat

Nicht links: Marx, Engels, Lenin, Stalin
von Michael Klonovsky
Was alles mit Linkssein nichts zu tun hat:

Hass.

Hetze.

Gewalt.

Indymedia.

Steinewerfen.

Autos anzünden.

Molotow-Cocktails.

Molotow.

Samstag, 22. Juli 2017

Vorsorge: Präzisionsgewehre mit Zielfernrohr statt Gold

Bild: Pixabay / hamiltonleen / CC0 Public Domain
von Kurt Kowalsky
Ich habe mal bei mir im Keller nachgesehen, da liegt kein Gold. Was ich an Gold besitze, besteht aus ein paar Ringen und den Goldanteilen meiner Armbanduhr.

Die Bundesbank möchte mir von dem bei ihr gelagerten Gold nichts abgeben.

Jetzt zu den Fragen: 

1. Was nutzt es mir, hat die Regierung irgendwelches Gold gebunkert, auf das ich keinen Zugriff habe?

2. Die Regierung lagert einen großen Teil des Goldes irgendwo bei unseren "Freunden" in den USA. Ich persönlich, würde meine Wertsachen dann doch lieber bei der Cosa Nostra deponieren - hätte ich keinen Keller.

Freitag, 21. Juli 2017

„Europa der Vielfalt“: Alles, nur nicht weiß!

Bild: Pixabay / OpenClipart-Vectors / CC0 Public Domain
von Philipp A. Mende
Diejenigen, die den Begriff „Di(e)versity“ so gerne in den Mund nehmen, meinen damit in Wahrheit lediglich „Alles-nur-nicht-weiß“. Es geht schließlich nicht darum, beispielsweise Briten, Dänen, Polen oder Tschechen zwanghaft zu (des)integrieren. Wie kommt man überhaupt auf den absurden Gedanken, Europa – ausgerechnet Europa! – brauche unzählige und dabei stets künstlich angelegte menschliche Seitenarme? Um es „vielfältig“ zu machen?

War Europa vor der beispielhaft destruktiven Schleusenöffnung denn nicht vielfältig, bestehend aus etlichen Traditionen und Brauchtümern? Man sehe sich nur einmal an, wie sich Frauen, quer über Europa verteilt, ankleiden (vor allem im Vergleich zu Frauen im Mittleren Osten). Tatsächlich käme man bei der Betrachtung natürlich gewachsener europäischer Vielfalt schier vom Hundertsten ins Tausendste: Unterschiedliche Kulturen, unterschiedliche Sprachen, unterschiedliche Religionen, unterschiedliche Geschichte, unterschiedliche Kleidung, unterschiedliche Musik und Folklore, unterschiedliche Tänze, kurz: Europa war stets unglaublich vielfältig, doch was postuliert der Zeitgeist? „Europa braucht mehr Vielfalt!“

Donnerstag, 20. Juli 2017

Gedenken an die mutigen Hitler-Attentäter: Der 20. Juli ist ein heller Tag in der deutschen Geschichte

von Prof. Dr. Jörg Meuthen
Die Jahre von 1933 bis 1945 sind das dunkelste Kapitel deutscher Geschichte; daran dürfte bei verständiger Betrachtung der Nazi-Barbarei kein ernsthafter Zweifel bestehen. Entrechtete Opfer quer durch Europa, unterjochte Völker, Millionen und Abermillionen von Toten auf allen Seiten bis hin zum Versuch, die Juden vollständig auszurotten.

Unermessliches Leid, das bis heute in vielen Familien noch in Erzählungen derjenigen zu spüren ist, die damals geliebte Menschen verloren. Für was nur geschah das alles, fragen sich heute viele.

Sie fragen sich dies aus sicherer Distanz, auf der Wohnzimmercouch sitzend, die x-te im TV laufende, hin und wieder mit Originaltönen des selbsternannten "Führers" gespickte Dokumentation der Gräueltaten konsumierend.

Mittwoch, 19. Juli 2017

Evangelische Kirche und Linksradikale: Es findet zueinander, was leider zusammen gehört

von Walter Schüle
Die Basis dieses Artikels ist ein Protokoll zur Vorbereitung der G20-Demo in Hamburg. Es ist nicht geleakt, sondern gut einsehbar auf der Seite der Veranstalter vorhanden. Die Echtheit und die Legitimität, dieses Dokument zu verwenden steht demnach außer Frage. Man muss es nur lesen.

Interessant ist dabei, wie sogenannte "Linksliberale" zur Extremismusproblematik und zur Frage der Gewalt gegen Bürger stehen. Die Demo gegen den G20-Gipfel wurde von Andreas Blechschmidt und Andreas Beuth aus der "Roten Flora" angemeldet. Im Vorfeld der Demo bekannten sich beide Anmelder offen zum Einsatz politischer Gewalt. So meinte Blechschmidt etwa im Interview mit dem "Abendblatt": "Damit, dass wir uns grundsätzlich von Gewalt nicht distanzieren, ist schon alles beantwortet."

Nicht nur, dass sich reihenweise Zitate der beiden Anmelder finden, die auf eine geplante Gewalt in Hamburg schliessen lassen. Interessant ist auch, wer sich trotzdem mit diesen Gestalten eingelassen hat.

Dienstag, 18. Juli 2017

Bargeldverbot: Der Weg in die digitale Knechtschaft

Freitum-Chefredakteur Tomasz M. Froelich hielt am Sonntag in Crailsheim einen Vortrag zum Thema ,,Bargeldabschaffung'', bei dem er die hinter einem Bargeldverbot liegenden Motive und die damit einhergehenden Gefahren analysiert hat. Seine große Befürchtung: Das Bargeldverbot wird auf schleichende Weise eingeführt. Es droht ein Anschlag auf die Privatsphäre, die bürgerlichen Freiheiten und das Eigentum der Bürger. Bargeld ist geprägte Freiheit, seine Abschaffung würde in die digitale Knechtschaft führen.

Montag, 17. Juli 2017

Grundsound der Gesellschaft: Nichtproduktion als Maß der Dinge

Katja Kipping. Bild: Olaf Kosinsky (File:DIE LINKE
Bundesparteitag 10. Mai 2014-54.jpg)
[CC BY-SA 3.0 de] via Wikimedia Commons
von Michael Auksutat
Zwischen all dem Quatsch, der in den letzten Monaten geredet wurde, lässt mich der Satz der von mir sehr geschätzten Katja Kipping (Die Linke) am wenigsten los. Sie forderte, dass man den Tag der Arbeit umbenennen möge, da sich immer weniger Menschen über ihre Arbeit definieren und somit der Tag für sie keine Bedeutung mehr habe. Ich bin der festen Überzeugung, dass sie damit eigentlich den Grundsound der Gesellschaft relativ gut umrissen hat, bei dem sich auch der Vergleich mit der DDR verbietet.

Den alten Genossen war, trotz des Herumdokterns am Wirtschaftssystem, sonnenklar, dass nur das getragen werden kann, was vorher genäht, das bewohnt werden kann, was vorher gebaut und das gefressen werden kann, was vorher gebacken wurde und sie haben zumindest die Zielrichtung ihres Handelns danach gesetzt.

Wir sind nun in einer Phase, in der die Nichtproduktion offensichtlich das Maß aller Dinge ist und Leute, die sich fragen, was denn dann eigentlich zukünftig auf den Tisch kommen soll, werden mit dem Hinweis abgebügelt, dass sie eh weniger fressen sollen. Des Klimas wegen.

Samstag, 15. Juli 2017

Was lernen wir aus dem Hamburger Sommerfest? Über die Antifa, ihr Linkssein, Aufstände, Rommel, Merkel, Höcke und osteuropäische Reaktionen

Wüstenfuchs Erwin Rommel. Bundesarchiv, Bild
183-J16362 / Winkelmann / CC-BY-SA 3.0
[CC BY-SA 3.0 de], via Wikimedia Commons
von Michael Klonovsky
Eins.

Mit 20.000 Mann eroberte Titus Jerusalem. Ungefähr 20.000 Mann, freilich ohne die hinderlichen Plastikschilde, standen Tilly und Pappenheim zur Verfügung, als sie Magdeburg einnahmen und mit der Stadt Hochzeit hielten. Mit 20.000 Mann hätte Rommel den IS besiegt und den Syrien-Konflikt beendet (wobei man fairerweise einräumen muss, dass die Gegenseite gegen diese 20.000 wahrscheinlich gar nicht erst angetreten wäre).

20.000 deutsche Polizisten waren nicht imstande zu verhindern, dass X.000 Linkskriminelle Teile Hamburgs verwüsteten. Die Betonung liegt auf deutsche Polizisten. Schweizer Sicherheitskräfte zum Beispiel wären anders vorgegangen, erläutert die „Neue Zürcher Zeitung“. Dort sei es „klare Strategie, ausreichend Raum zwischen den Angreifern und den Polizistinnen und Polizisten zu schaffen“. Anders als ihre deutschen Kollegen dürfen die Schweizer Polizisten bei ihren Einsätzen Gummischrot verschießen. Zudem verfügen sie über mobile Sperren, „an Fahrzeugen montierte, aufklappbare engmaschige Gitter, mit denen leicht Räume eng gemacht und ganze Straßen gesperrt werden können. In Hamburg wurden für solche Sperren Ketten aus Beamten gebildet, die trotz Panzerwesten und Schutzschilden Angreifern in einer Form ausgesetzt waren, die“, so der Zürcher Sicherheitsschef Mario Fehr, „in der Schweiz vom Kommando nicht zugelassen würde.“ Der Schutz der Mannschaften habe dort oberste Priorität. Deshalb seien etwa die Angehörigen der Kantonspolizei Zürich neben Panzerwesten auch mit Laserschutzbrillen ausgerüstet, und die Ohrenschützer verfügten über ein integriertes Funksystem. Damit könnten die Mannschaften flexibler und schneller reagieren. Fehr: „Die Schweizer Polizei hat bessere Einsatzmittel und mehr politische Unterstützung als die deutschen Kollegen.“

Donnerstag, 13. Juli 2017

Linksterrorismus: Etablierte Politik gegen Untersuchungsausschuss

von Prof. Dr. Jörg Meuthen
Liebe Leser, heute ist mir im Landtag der Kragen geplatzt. Schauen Sie sich das Video meiner Brandrede gegen die verlogenen Unterstützer der gewalttätigen Linksextremisten an und teilen Sie es massenhaft! Vier Minuten, die es in einem deutschen Parlament schon lange nicht mehr gab.


Und es musste sein, denn das, was sich heute im Landtag von Baden-Württemberg ereignet hat, markiert einen Tiefpunkt der deutschen Parlamentsgeschichte. Zur Krönung wurden wir aus den Reihen der SPD dann auch noch lautstark als "AfD-Verbrecher" bezeichnet - im Video deutlich zu hören. Arme SPD, was ist aus Dir nur geworden.

Was war zuvor passiert?

Sonntag, 9. Juli 2017

Berichterstattung über den Verfassungsschutzbericht: Deutschlandfunk lässt 28.500 Menschen verschwinden

Bild: Der ursprünglich hochladende Benutzer war Jcarax68
in der Wikipedia auf Englisch [CC BY-SA 2.5-2.0-1.0, GFDL
oder CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons
von Spoeken Kieker
Den Nachrichten-Zauberern vom Deutschlandfunk ist wieder ein wirklich großer Coup gelungen. Am 4. Juli 2017 haben sie für einen ganzen Tag 28.500 Menschen verschwinden lassen. 8.500 von ihnen sind sogar permanent gewaltbereit und gewalttätig; sie begingen im vergangenen Jahr über 1.200 Gewalttaten. Bei diesen 28.500 Menschen, die in der Berichterstattung des DLF über den Verfassungsschutzbericht 2016 einfach so verschwanden, handelt es sich um demokratie- und verfassungsfeindliche Linksextremisten, die offiziell gezählt, definiert, festgestellt und beschrieben wurden. Die Gruppe ist, so das Bundesamt für Verfassungsschutz, allein im letzten Jahr um sieben Prozent gewachsen und nun so groß wie seit 2012 nicht mehr.

Samstag, 8. Juli 2017

Merkels Debakel-Gipfel: Das totale Staatsversagen

Chaos in Hamburg. Bild: YouTube.
von Prof. Dr. Jörg Meuthen
Die Geschehnisse des gestrigen Tages in Hamburg lassen jedem gesetzestreuen Bürger den Atem stocken: Was, um Himmels willen, passiert da mitten in Deutschland?

Die Bilder von Hamburg werden sich ins Gedächtnis einbrennen. Aber ganz anders, als es sich die eitle Kanzlerdarstellerin wenige Wochen vor der Bundestagswahl vorgestellt hat: Nicht die erhofften "schönen Bilder", die ihr ja seit jeher so wichtig sind, dass sie dafür sogar auf den Schutz der deutschen Grenze verzichtet - nein, ganz im Gegenteil: Bilder allerschlimmster Gewalt und schwerster Straftaten, begangen von linken "Aktivisten".

So aktiv waren diese "Aktivisten", dass sie Teile der Stadt in Schutt und Asche gelegt haben - und noch viel schlimmer: Dass sie nach aktuellem Kenntnisstand fast 200 Polizisten verletzt haben.

Aus den Akten Pinker vs. Anarchie 7: Zum ewigen Krieg

Bild: Bild: Steven Pinker (Rebecca Goldstein) 
[CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons
von Stefan Blankertz, Murray-Rothbard-Institut
Eine Bemerkung von Martin Zimmermann in »Gewalt: Die dunkle Seite der Antike«, einem Buch aus dem relativ neuen Fachgebiet der verdienstvollen, wenn auch nicht ganz unproblematischen[1] historischen Gewaltforschung: »Als besondere Form der Inszenierung von brutaler Gewalt kann man [Gladiatorenkämpfe] als abstoßendes Zeichen römischer Dekadenz verstehen, das freilich bis heute nicht seine Faszination verloren zu haben scheint. […] Auch heute gäbe es für das, was man im antiken Rom und in den Provinzen inszenierte, ein Publikum, das sicherlich bereit wäre, hohe Preise für beste Plätze zu zahlen. Allein der Gesetzgeber verweigert sich solchen Begierden bisher standhaft und gestattet der Gemeinschaft nicht, sich solchem sadistischen Voyeurismus hinzugeben.«[2]

Zunächst scheint diese Bemerkung Steven Pinkers an Hobbes angelehnte Argumentationsfigur zu bestätigen: Auf der einen Seite steht die stets gewaltbereite, gleichsam barbarische Gemeinschaft, auf der anderen Seite der im Auftrag des Leviathans die Gewalt begrenzende Gesetzgeber.

Donnerstag, 6. Juli 2017

Zeitgeist: Der Islam ist nicht das Problem

Scholl-Latour. Bild: Bernd Andres (Eigenes Werk)
[CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons
von Frank Jordan
An Tagen, Orten oder zu Uhrzeiten, wo nicht mit thermischen, sondern nur mit dynamischen Aufwinden zu rechnen ist, wo also jeder Versuch, in puncto Höhe und Distanz über den entsprechenden Hügel- oder Gebirgskamm (Schweiz: Krete) hinauszukommen, im besten Fall suboptimal endet, spricht der Drachenpilot von einem „Kretenfick“. An dieses Nicht-Vorwärts- oder -Drüberkommen erinnert der mal auf kleiner, mal auf großer Flamme köchelnde Alarmismus in Sachen Feindbild Islam. Was im Fall der Hängegleiter-Fliegerei indes durchaus Unterhaltung und Training sein kann, hinterlässt im Fall der erwähnten Endlosdebatte nicht selten den Eindruck öffentlich zelebrierter Selbstbefleckungs-Rituale. Warum?

Weil, was sich als Debatte ausgibt, oft gar keine ist. Ergebnisse argumentativer Verknüpfungen und Schlussfolgerungen stehen von vornherein fest. Gegenrede ist kaschierter Rückenwind. Wo sie echt ist, lässt der allseits vielbeschworene demokratische Sportsgeist massiv zu wünschen übrig und verkümmert zu Jaulen am unteren Rand der Gürtellinie. Resultat und gleichsam angestrebter Höhepunkt derartiger Gruppenaktivität: Der Islam ist schuld. Eigentlich an allem. Das ist Schwachsinn. Wer solches behauptet oder glaubt, braucht in Wahrheit einen Blitzableiter. Er nimmt sich und seine Verantwortung aus der Gleichung heraus und gesteht damit nichts anderes, als dass er dem Islam nichts entgegenzustellen habe.

Mittwoch, 5. Juli 2017

Hetze gegen Jörg Baberowski: Im Magen von Jabba the Hutt

Jörg Babaerowski. Bild: manfred.sause@volloeko.de 
(Eigenes Werk) [GFDL oder CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons
von Michael Klonovsky
Die rattenhafte Wut der linken Verfolger richtet sich nun wieder gegen den an der Berliner Humboldt-Universität lehrenden Osteuropa-Historiker und Stalinismus-Experten Jörg Baberowski. Die „Trotzkistische Hochschulgruppe“ der „Sozialistischen Gleichheitspartei“ – das Pendant könnte ungefähr heißen: „Rudolf-Hess-Fähnlein der Nationalsozialistischen Ordnungspartei“ – stellt ihm dort, vom Dekanat unbehelligt, seit geraumer Zeit mit Plakaten und „Aktionen“ nach, wo er als Rechtsradikaler, Faschist, Rassist beschimpft wird, mit all dem, was einem trotzkistischen Trottel eben an Verleumdungsvokabeln so durch die triste Rübe rauscht und sich in nichts von den faden Zutaten anderer Linksextremistensüppchenkochgruppen unterscheidet; deswegen heißt der Laden ja „Gleichheitspartei“.

Dienstag, 4. Juli 2017

Merkel-Alphabet in der „Bild“-Zeitung: Dichte Fenster statt Deutschland

von Spoeken Kieker
Kürzlich war eine Sonderausgabe der „Bild“-Zeitung in allen Briefkästen. Anlass war das 65-jährige Bestehen der Zeitung, die vor rund 50 Jahren ihre größten Erfolge feierte und sich heute auf einem steilen Abwärtspfad befindet. Das Blättchen erinnerte an eine Abschiedsausgabe.

Es sollte wohl ein Gag sein. Bundeskanzlerin Angela Merkel sollte ihr Deutschland von A bis Z buchstabieren, und da fiel ihr natürlich viel ein. Uns fiel auf, was in der Aufstellung von A wie „Artikel 1 Grundgesetz“ bis Z wie „Zweifel“ so alles fehlt, zum Beispiel unter C das Christentum. Wenn Merkel da was schreibt von „christlich-jüdischer Tradition“, dann ist das retrospektiv. Wo ist das Christentum heute?

Sonntag, 2. Juli 2017

Netzwerkdurchsetzungsgesetz: Es wird noch schlimmer kommen

Bild: A.Savin (Wikimedia Commons · WikiPhotoSpace)
(own work) [FAL oder CC BY-SA 3.0]
von Kurt Kowalsky
Es gibt nun ganz offiziell "offensichtliche rechtswidrige Inhalte", so das Netzwerkdurchsetzungsgesetz – NetzDG. Bei der Anhörung im Bundestag zum Gesetzesentwurf, brachten fast alle geladenen Experten erhebliche Bedenken vor. Das Gesetz wäre verfassungswidrig. Scheiß drauf!

Dieser "Erdoganismus in Reinkultur" (Martenstein im Tagesspiegel) ist nicht das Gesetz eines Heiko Maas, sondern ist getragen von den Fraktionen der regierenden Gewalttäter, welche nun, fast 80 Jahren nach den Novemberpogromen, die Willkür auf die unverstandene Moderne ausweiten wollten und ausgeweitet haben.

Denn auch damals schien es offensichtlich, wer Schuld hat und im kurzen Prozess abgestraft gehört. Historiker rätseln bis heute, welche Figuren der damaligen NS-Prominenz die damaligen Vorgänge anstifteten und deckten.

Donnerstag, 29. Juni 2017

Ehe für alle: Hauptsache keine Verpflichtung

Bild: Stefano Bolognini [GFDL, CC-BY-SA-3.0
oder CC BY-SA 2.5-2.0-1.0], via Wikimedia Commons
von Kurt Kowalsky
Ehe für alle ist jetzt wohl Thema. Ich weiß wohl nicht, wer das vorgeschlagen hat oder ob es bereits Gesetz ist, denn ich lese und höre keine Nachrichten.

Aber solange es keine Verpflichtung ist (ich muss alle heiraten), ist es mir so einerlei wie der biologisch abbaubare Fußpilz bei öffentlich-rechtlichen Angestellten.

In der katholischen Kirche ist die Ehe ein Sakrament. Also ein Ritus, der als sichtbare Handlung eine unsichtbare Wirklichkeit Gottes vergegenwärtigt und an ihr teilhaben lässt. Nun gut, ich habe so meine Probleme mit "unsichtbaren Wirklichkeiten" - und komme mir jetzt niemand mit dem Argument, dass Senfgas ja auch unsichtbar wäre. Sicher ist, dass der von Menschen erdachte Bullshit keine Grenzen kennt.

Hier ist nun die Stelle, an der ihr auf den Button "als FreundIn entfernen" drücken könnt. Überhaupt hat mein letzter Post mir gezeigt, dass mich teilweise Welten von bestimmten Anarchokapitalismus-Ideologen trennen.

Mittwoch, 28. Juni 2017

Behörden scheitern an der Selbstkritik

von Gotthilf Steuerzahler
Liebe Leserinnen und Leser,

die Behörden in unserem Land sind verpflichtet, ihren Aufgabenbestand regelmäßig zu überprüfen, um sich von überflüssigen Aufgaben zu trennen. In der Verwaltungspraxis besitzt die Aufgabenkritik jedoch längst nicht den Stellenwert, den sie eigentlich haben müsste.

Der öffentlichen Verwaltung werden laufend neue und zum Teil komplexere Aufgaben übertragen. Das vorhandene Personal ist zumeist vollständig damit beschäftigt, die bestehenden Aufgaben zu erledigen. Zusätzliches Personal für neue Aufgaben wird nur selten bereitgestellt. Um mit den begrenzten personellen Ressourcen auszukommen, müssen die Behörden ihren Aufgabenbestand regelmäßig kritisch überprüfen. Aufgabenkritik soll aufzeigen, welche Aufgaben einzustellen sind, wenn für sie keine Notwendigkeit mehr besteht. Sie kann auch zum Ergebnis haben, dass Umfang und Intensität der Aufgabenerledigung reduziert werden.

Dienstag, 27. Juni 2017

Wichtige Entwicklungen an den Rohstoffmärkten sind bullish für Gold

Marktkommentar von Claus Vogt
Die Gemengelage an der Börse gleicht immer mehr dem Geschehen zur Jahrtausendwende. Nicht nur aufgrund der hohen Überbewertung der Aktienmärkte. Auch die weit verbreitete Euphorie und Sorglosigkeit, insbesondere aber die zunehmende Fixierung zahlreicher Anleger auf die Aktien einer Handvoll sehr großer Technologieaktien erinnert mich sehr an das Geschehen im Frühjahr 2000.

Samstag, 24. Juni 2017

EU-Politik: Der große Schein

Bild: Pixabay / Mediamodifier / CC0 Public Domain
von Frank Jordan
Nachdem Jünger der Religion des Friedens kurz nacheinander zwei weitere Male die Lebensqualität europäischer Bürger drastisch abgesenkt haben, kann, angeführt von Prominenz und Politikern, in Lage-der-Nation-Pathos und mit Fingern in Spitzdach-Haltung (aufrecht oder Kopf stehend) zur Trauer übergegangen werden. Katy Perry betet für alle, die Gedanken von Modi, Kahn, Trump, Macron, Merkel und Gabriel sind alle betroffen, zornig und mit Mitgefühl bei den Opfern, der Islam wird mit keiner demokratischen Silbe erwähnt, und der Eiffelturm twittert: „Heute nacht, um 00:45 Uhr, werde ich im Gedenken an die Opfer des Attentats von London meine Lichter ausschalten.“ Spätestens mit „#One Love Manchester“ kriegt die Sache einen fast postkoitalen Drall und schrammt hart an der Grenze zu Obszönität und Peinlichkeit entlang. Es ist schwer auszuhalten. Trotzdem: Wem‘s etwas bringt, dem sei‘s gegönnt. Darum geht‘s hier nicht.

Freitag, 23. Juni 2017

Die derzeitige Finanzierung der Bundesländer steht auf wackligen Beinen

Bild: Pixabay / Mapcanyon / CC0 Public Domain
von Gotthilf Steuerzahler
Liebe Leserinnen und Leser,

den deutschen Bundesländern geht es zurzeit finanziell recht gut. Das beruht jedoch nicht auf eigenen Anstrengungen, sondern auf sprudelnden Steuerquellen und niedrigen Zinsausgaben. Darauf, dass die Zeiten irgendwann wieder schlechter werden könnten, sind die Bundesländer jedoch nicht vorbereitet.

Vor einigen Jahren gerieten die Länder unter erheblichen Spardruck. Dies hing mit der sogenannten Schuldenbremse zusammen, die im Jahr 2009 in das Grundgesetz eingefügt worden war. Die Schuldenbremse soll dafür sorgen, dass Bund und Länder dauerhaft ohne neue Schulden auskommen. Ausnahmen für konjunkturelle Einbrüche, Naturkatastrophen sowie außergewöhnliche Notsituationen sind allerdings zulässig. Überdies darf der Bund auch in Zukunft neue Schulden aufnehmen, wenn diese 0,35 Prozent des Bruttoinlandprodukts nicht überschreiten, sein Haushalt gilt dann immer noch als ausgeglichen. Für die Länder gibt es diese Ausnahme nicht. Hinsichtlich der vorhandenen Schulden trifft die Schuldenbremse keine Regelungen.

Donnerstag, 22. Juni 2017

Schriftsteller als gequälte Juristen: Die Schreiber und „das Recht“

Dichter und Jurist: Heinrich Heine. Bild: unbekannt
(Archiv Göttinger Tageblatt) [Public domain],
via Wikimedia Commons
von Philipp A. Mende
Wenn man aus Neugierde mal ein wenig recherchiert, welche bekannten Schreiberlinge in der Vergangenheit mit der Juristerei gequält wurden, schlackert man teilweise mit den Ohren.

Vorhang auf: „Von den sieben Jahren, die ich auf deutschen Universitäten zubrachte, vergeudete ich drei schöne blühende Lebensjahre durch das Studium der römischen Kasuistik, der Jurisprudenz, dieser illiberalsten Wissenschaft. Welch ein fürchterliches Buch ist das Corpus iuris, die Bibel des Egoismus! Wie die Römer selbst blieb mir immer verhasst ihr Rechtskodex. Diese Räuber wollten ihren Raub sicherstellen, und was sie mit dem Schwerte erbeutet, suchten sie durch Gesetze zu schützen; deshalb war der Römer zu gleicher Zeit Soldat und Advokat, und es entstand eine Mischung der widerwärtigsten Art.“

Diese Worte stammen von einem meiner Lieblingspoeten: Heinrich Heine. Nach seinen Erfahrungen auf der Uni trat er zeitlebens nie als Jurist in Erscheinung.

Sonntag, 18. Juni 2017

GEMA: Da geht das Messer in der Tasche auf

Bild: Pixabay / OpenClipart-Vectors / CC0 Public Domain
Kurt Kowalsky gibt eine technische Hilfe
Den Jüngeren unter meiner verehrten Leserschaft und den Frauen sei versichert, dass ich noch eine Zeit erlebt habe, in der ein Tankwart (ohne Abitur und Studium) das Lämpchen im Autoscheinwerfer auswechseln konnte, auch wenn man keinen Opel Manta fuhr. Heute bedarf es dafür eine entsprechend qualifizierte Werkstatt, um den Motor auszubauen und eben diese Glühbirne zu wechseln. Das Auto beim geringsten Defekt in die Tonne zu hauen, geht bei vielen nicht, weil die Karre noch nicht bezahlt ist.

Die Opel-Manta-Fahrer und andere Besserwisser mögen sich wieder abregen, denn das war nur eine beispielhafte Erwähnung, weil mir kein anderer Gegenstand einfiel, den man sonst noch reparieren könnte. Jedenfalls ist mir vor einem Jahr der kristalline Aschenbecher in die Toilettenschüssel gefallen und hat den Sturz überlebt. Nur die Schüssel hatte ein circa 20 Zentimeter großes Loch. Die Sache wurde zur größeren Operation. Nicht wegen des Austauschs der Schüssel, sondern wegen des blöden Geschwätzes, das ich mir anhören musste. Nebenbei: Meine Zigarettenkippen haben keine Filter und belasten weder das Abwasser noch sonst eine Scheiße.

Freitag, 16. Juni 2017

Urteile zu Brandstiftungen: Männer vor Gericht

Bild: Pixabay / moritz320 /
CC0 Public Domain
von Spoeken Kieker
Wie geht die deutsche Justiz mit Brandanschlägen und Feuerattacken um?

Nun, zum Beispiel so: Das Landgericht Zwickau verurteilte am 31. Mai 2016 drei Männer für mehrere Jahre zu Gefängnisstrafen, weil sie Molotow-Cocktails auf eine Flüchtlingsunterkunft geworfen hatten. Der älteste Täter erhielt fünf Jahre wegen versuchten Mordes und versuchter schwerer Brandstiftung. Der 36-Jährige sei der Rädelsführer gewesen, hieß es. Ein 35-Jähriger soll viereinhalb Jahre ins Gefängnis, der jüngste Angeklagte (32) drei Jahre und neun Monate. Die Täter waren, als sie die Brandsätze gegen ein als Flüchtlingsheim genutztes Wohnheim warfen, stark alkoholisiert. Zwei Brandsätze trafen eine Scheibe, ein Brandsatz die Fassade. Es brach kein Brand aus, Menschen kamen nicht zu Schaden.

„In den Vernehmungen hatten die Beschuldigten gesagt, sie hätten die Cocktails nicht geworfen, wenn sie gewusst hätten, dass in dem Gebäude Menschen leben. Sie hätten niemanden umbringen wollen. Die Ermittler hielten das für vorgeschoben, da von außen deutlich Möbel und andere Einrichtungsgegenstände sichtbar waren“, schreibt „ZEIT online“.

Mittwoch, 14. Juni 2017

Talkshow ''Pro&Contra'': Rahim Taghizadegan muss ''Jean'' Ziegler ertragen


v0n Oliver Dante
Moderatorin Corinna Milborn war sichtlich bemüht. Sichtlich bemüht Hans Ziegler, sich selbst inszenierend als Jean Ziegler (real players need a proper name to hustle), in seiner aktuellen Werbetour für sein neues Buch "Hoffnung am schmalen Grat" zu hofieren. Corinna Milborn war derart angetan von Jean Ziegler, dass man den Eindruck gewinnen könnte, sie wäre seine Penny Lane. Quasi sein Band Aid, musisch für seinen Redeschwall, der - nebenbei angemerkt - unhöflich und drangsalierend wie ein entgleister Zug über einen hinwegrollt. Das stillschweigende Commitment der Moderatorin zu Ziegler hin war so strahlend obvious, dass man - neben Sonnenbrand - alleine das klischeegeschwängerte Eingangsstatement von Hans Ziegler sieben Minuten lang über sich ergehen lassen musste. Ich fühlte mich "erlebend" - um dem Neusprech zu gerecht zu werden.

Montag, 12. Juni 2017

Schulz droht Nachfolger von Juncker zu werden: Fährt der Schulz-Zug bald zurück nach Brüssel?

Bild: flickr / John Worth / CC BY 2.0
von Prof. Dr. Jörg Meuthen
Hört, hört, was die Brüsseler Spatzen so von ihren Dächern pfeifen: Der Mann, der unserem Land angeblich als Kanzler dienen will, hat schon einen Plan B für seine absehbare Wahlniederlage im September in der Tasche: Zurück nach Brüssel scheint es ihn zu ziehen.

Wohin auch sonst. Dieser Mann stellt schließlich den realitätsfremden, mit unser aller Steuergeldern gemästeten EU-Bürokraten in Perfektion dar. In Brüssel, da kennt er sich aus - da weiß er, welche Strippen er ziehen muss, um finanzielle Vorteile herauszuschlagen. Sei es für seine Mitarbeiter, sei es für sich selbst.

Legendär mittlerweile seine Sitzungspauschale, die er sich an 365 Tagen im Jahr auszahlen ließ. Auch ohne Sitzung. Aber dafür schön pauschal. Und natürlich, wie könnte es anders sein, netto und steuerfrei. Über 110.000 Euro hat er sich damit in seiner Zeit als EU-Parlamentspräsident zusätzlich in seine ohnehin schon prall gefüllten Taschen gestopft. Pro Jahr, versteht sich.

Freitag, 9. Juni 2017

Wie der Deutschlandfunk Nachrichten konstruiert

Bild: 
von Spoeken Kieker
Langsam wird es unübersichtlich mit den Terroranschlägen in Europa – und auch der politisch-mediale Komplex wird zunehmend nervöser, weil das Abwiegeln und Ausblenden ungeliebter Zusammenhänge (Terror, Migration, Islam) immer schwieriger werden. Tapfer ringt noch der „Deutschlandfunk“, wie wir an dieser „Meldung“ vom 7. Juni 2017, 8 Uhr, sehen können:
,,Die französische Polizei geht nach dem Angriff auf einen Polizisten in Paris von einem Einzeltäter aus.

Dem bisherigen Ermittlungsstand zufolge handelt es sich um einen aus Algerien stammenden Doktoranden der Informationswissenschaften. Der 40-Jährige soll sich zur Terrormiliz IS bekannt haben. Innenminister Collomb erklärte, der Angreifer habe während der Tat „Das ist für Syrien“ gerufen. Die Anti-Terror-Abteilung der Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen übernommen.

Haben Sie Fragen oder Anregungen? Schreiben Sie uns!

Name

E-Mail *

Nachricht *