Samstag, 4. November 2017

Widerstand gegen EU-Zentralismus: Mehr Sezession wagen

Bild: Pixabay / CC0 Public Domain /geralt
von Michael Klonovsky
Die Grundidee der Euro-Zone lässt sich gut beschreiben als die Übertragung des deutschen Länderfinanzausgleichs auf einen Kontinent. Bayern und Baden-Württemberg alimentieren Bremen, Berlin und Nordrhein-Westfalen; Deutschland als ganzes (also wieder Bayern und Baden-Württemberg) alimentiert Griechenland, Portugal, Polen, Ungarn und so weiter. Die Dankbarkeit der Nehmer hält sich in Grenzen, ähnlich wie Berlin den Bayern mit seiner Geldverschleuderung eine Nase dreht, pfeifen die Griechen auf die Stabilitätskriterien und die Osteuropäer auf den edlen Vorschlag, Merkels afrikanische Gäste bei sich einzuquartieren.

Die sogenannte europäische Idee bestand ursprünglich darin, den über Jahrhunderte in blutige Konflikte verstrickten Kontinent, dessen Nationen sich in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts bis in die geopolitische Bedeutungslosigkeit gegenseitig demoliert hatten, zu befrieden, zu versöhnen und die ehemaligen Feinde in Partner zu verwandeln. Nie hätten die Gründer der EU, hätte ein de Gaulle oder ein Adenauer gedacht, dass ihre Idee der Aussöhnung in den wüstesten Zentralismus in der Geschichte ihres Kontinents führen würde. Nie hätten sie sich alpträumen lassen, dass führende Funktionäre dieses Gebildes wie Frans Timmermans, der Vizepräsident der EU-Kommission, versuchen würden, die bunten europäischen Völker in eine graue multikulturelle Gesellschaft, die vielfältigen nationalen Kulturen in eine einheitliche Superkultur zu verwandeln. Nie hätten sie sich schwanen lassen, dass linke und neoliberale antirassistische Rassisten von der Umwandlung der europäischen Völker in eine homogene Mischethnie träumen und den Barbaren die Tore öffnen würden (gewiss, ein Richard Coudenhove-Kalergi hatte solche Visionen schon in der Zwischenkriegszeit, und Oswald Spengler umgekehrt auch, doch das waren Außenseiter).

Freitag, 3. November 2017

Linkes Geschwafel: Wo viele Chancen, da auch viele Niederlagen

Ernst Jünger hatte recht.
Photo: Jünger, Wiki Commons
von Jonathan Danubio
Bei Ernst Jünger lesen wir: „Indem der Mensch die Sonderung der Kasten zerstört, tauscht er das Glück gegen die Chance ein.“ Dieses verlorene Glück bestand – bei allen Fehlern, die jede historische Wirklichkeit zwangsläufig aufweist – in der Sicherheit und Sinnhaftigkeit der eigenen Existenz. Zerstört wurde es von zwei Seiten, die sich in ihrem Kampf gegen die Hierarchie wechselseitig befruchteten: Demokratie und Kapitalismus. 

Sieht man von diversen Klagen über die Omnipotenz des Staates ab, sind die Liberalen mit dem Ergebnis des Kampfes grundsätzlich recht zufrieden. Die Linken hingegen gleichen einem Kleinkind, das im infantilen Übermut sein Spielzeug zerbrochen hat und hinterher den Verlust betrauert (am peinlichsten wohl in Karl Polanyis geschichtsfälschendem Werk „The Great Transformation“ aus dem Jahre 1944, das die vorindustrielle Zeit in solch idyllischen Farben malt, daß selbst ausgemachte Reaktionäre ob der Übertreibungen etwas erröten würden).

Donnerstag, 28. September 2017

AfD-Wahlabendsplitter: Zwischen Uruks und Mahuts


von Michael Klonovsky
Wahlabendsplitter. Ankunft zur 18-Uhr-Runde im Wahlstudio der ARD. Jörg Meuthen ist als erster da und nimmt auf dem meterlangen Sofa im Akklimatisierungs- und Warmmachbereich vor dem Sendestudio Platz. Später treffen Kauder, Oppermann, Kubicki, Dietmar Bartsch und Anton Hofreiter ein. Man kennt sich, grüßt sich, plaudert miteinander, aus den Augenwinkeln den Uruk auf dem Sofa musternd und eine Distanz von exakt vierzehneinhalb Fuß haltend. Die erste Hochrechnung flimmert über den Bildschirm. Freude kommt auf, speziell bei denen auf dem Sofa. Ein Schmerzensanflug huscht über Hofreiters erzenes Antlitz und trübt, ungefähr fünf Flügelschläge eines längst ausgerotteten Schmetterlings lang, sein sieghaftes Auge. Oppermann, der den von Schulz exakt in dieser Sekunde geänderten Schlachtruf „Die Zukunft braucht eine neue Opposition!“ noch nicht kennen kann, bleibt daneben dennoch vergleichsweise unbeeindruckt, Kauder sowieso, denn der verfügt nur über eine Miene. Frau Miosga bittet vor die Kameras, Oppermann geht voran, bedeutet Meuthen mit einer durchaus charmanten Geste, sich einzureihen, und gibt ihm die Hand, Bartsch und Kubicki tun es ihm nach. Mit sichtlichem Widerwillen (er kann doch zwei Gesichter!) fügt sich auch Kauder ins Unvermeidliche, Hofreiter hat Glück oder lässt sich absichtlich so weit zurückfallen, dass er den Unreinen nicht nach hier einstweilen noch geltenden, jedoch bald täglich neu auszuhandelnden Konditionen begrüßen muss.

Mittwoch, 27. September 2017

Sicherheit dank Männern: Es gibt sie noch, die Frauenverehrer!

Bild: Pixabay / CC0 Public Domain / OpenClipart-Vectors
von Frank Jordan
Als direkte Folge der aktuellen und voraussichtlich künftigen Mehrheitsmeinung und politischen Marschrichtung haben die Worte „Gefahr“ und „Gefährdung“ ein neues erfahrbares Gewicht erhalten. Dies nicht nur in bezug auf die Kollision nicht kompatibler Kulturen, sondern auch im Zusammenhang mit in Kauf genommener Einschränkung der grundlegenden Freiheitsrechte des einzelnen zugunsten eines sogenannt sozialen Ganzen, der Gesellschaft. Als Konsequenz erhält das Thema Sicherheit ebenfalls ein neues Gewicht. Was die Politik zu bieten bereit und wozu sie in der Lage ist, ist bekannt: Worthülsen, Waffenverbote, Betonpoller, Überwachung. Sicherer wird dadurch nichts.

Der Begriff „Sicherheit“ geht zurück auf das lateinische „securus“ – „sed“: „ohne“ und „cura“: „Sorge“, „Fürsorge“. Stelle ich mir persönlich die Frage danach, wo, wann und wie ich mich in diesem Sinn sicher fühle, dann ist zweierlei rasch klar: Es ist erstens im Kreis meiner Familie und meiner Freunde. Und es ist zweitens nicht Gefühl, sondern eine Wirklichkeit, die mit den Männern steht und auch fallen würde.

Montag, 18. September 2017

Der Euro - eine Gefahr für den langfristigen Wohlstand in Deutschland

Bild: Pixabay / stux / CC0 Public Domain
von Prof. Dr. Jörg Meuthen
Das Entsetzen über die selbstherrlichen Rechtsbrüche der Merkel-Regierung beim Thema Euro-"Rettung" gehört zur Gründungs-DNA der Alternative für Deutschland.

Nur zu gut werden sich viele von Ihnen, liebe Leser, an frühere Wahlwerbung der Unionsparteien erinnern, in der den Bürgern versprochen wurde, sie würden nie und nimmer für andere Euro-Länder haften müssen - und im Übrigen sei die Pleite eines Euro-Staates durch die Kriterien des Maastricht-Vertrages sowieso ausgeschlossen.

Alle damaligen Zweifler wurden von der eurobesoffenen Einheitsmeinung des politisch-medialen Komplexes mundtot gemacht.

Heute wissen wir: Alle damaligen Zweifler hatten recht. Es ist genauso gekommen, wie kluge Köpfe dies damals befürchtet haben! Willkürliche "Rettungsaktionen" zugunsten von Staaten und auch von Banken, finanziert mit deutschem Steuergeld - das war und ist die völlig unverantwortliche Politik von Frau Merkel.

Montag, 11. September 2017

Bundestagswahlkampf der AfD: Die Parallelen zu 1989 sind unverkennbar

Volles Haus in Pforzheim. Foto: Tomasz M. Froelich
von Michael Klonovsky
Letzte Woche gab es den AfD-„Wahlkampfhöhepunkt“ im lauschigen Pforzheim, mit Alice Weidel, Alexander Gauland und der dem Merkel-Wahlverein spätentsprungenen Erika Steinbach als Hauptrednern. Ich muss den regelmäßigen Besuchern meines kleinen Eckladens nicht umständlich erklären, wie sehr mich Partei- und überhaupt Massenveranstaltungen betrüben; erwachsene Menschen, die „Martin! Martin! Martin!“ oder „Höcke! Höcke! Höcke!“ oder „De-De-Err! Un-ser-Va-ter-land!“ skandieren, sind mir zutiefst fremd (sogar die Dortmunder Südtribüne mag ich nur aus der Ferne). Gleichwohl wurde ich Zeuge einer berichtenswürdigen, ja buchenswerten Veranstaltung, es war kein abgezirkelter Konformistenauflauf wie bei den Etablierten, sondern echtes Oppositionskino, samt der üblichen Gegendemonstranten (ich werde diesen Menschenschlag nie verstehen, haben die wirklich nichts Besseres zu tun?), wobei deren gemeldete Zahl wahrscheinlich unter Einbeziehung der Raucher von drinnen zustandekam. Der Andrang dort wiederum war so enorm, dass die – zuvor von einer Trennwand verdeckte – Empore den Besuchern geöffnet werden musste. Die Redner brachten den Saal, wie man sagt, zum Kochen – hätte ein Wahrheits- und Qualitätsjournalist die Formulierung nicht schon für einen Sarrazin-Auftritt verschlissen, „ein Hauch von Sportpalast“ wäre diesmal fällig gewesen, wenngleich genau das Orchestrierte und Inszenierte fehlte und die Jubler von ihrer Teilnahme an der Veranstaltung draußen eher Nachteile als Vorteile zu gewärtigen haben –; es gab Begeisterungsbekundungen ohne Ende, Zwischenrufe, immer wieder Standing Ovations, ich sah Männer mit Tränen in den Augen, und obwohl sich die Veranstaltung über drei Stunden zog, verließ keiner den Saal. Ich habe den Eindruck, viele Westdeutsche erleben gerade ihr 1989. Die Parallelen sind ja unverkennbar (wobei immer noch die Ostdeutschen am verlässlichsten sind).

Samstag, 9. September 2017

Selbsternannte Nazijäger: Besser mal die eigenen Reihen durchsuchen!

Bild: Pixabay / Clker-Free-Vector-Images /
CC0 Public Domain
Simon Kromer
Jetzt ist es also schon Usus, AfD-Anhänger als „Nazis“ zu betiteln. Natürlich würden sich Böhmermann und Co. einfach darauf berufen, dass das Satire sei, wenn man genauer nachhakt. Bevor man angreifbar wird, war „alles nur Spaß“! Denn jeder weiß ja, dass es Blödsinn wäre, die Deutsche Arbeiterpartei, die bereits vor Hitler in der Völkischen Bewegung organisiert war, mit der jetzigen AfD gleichzusetzen. Jedem müsste genauso klar sein, dass Hitler, noch bevor die DAP zu irgendeiner Bedeutung gelangte, bereits sehr konkrete aggressiv-rassistische und antisemitische politische Forderungen stellte. Und jedem müsste auch klar sein, dass die zweideutigen Äußerungen mancher AfD-Politiker, von denen keiner auch nur annähernd Hitlers beherrschende Stellung in seiner Partei vorweisen kann, damit nicht vergleichbar sind.

Besser wäre es, die selbsternannten Nazijäger schauen einmal die eigenen Reihen durch. Hier gibt es akkreditierte, für große Tageszeitungen arbeitende Journalisten, die vermeintlich „feindliche“ Journalisten während brutaler Krawalle durch Hamburg jagen lassen, Spitzenpolitiker, die sich per Unterschrift Aufrufen vom Verfassungsschutz beobachteter Organisationen anschließen, eine Journalistenklasse, die so gut wie gar nicht öffentlich Stellung zu systematisch stattfindenden politischen Gewalttaten gegenüber Mitgliedern einer bestimmten Partei bezieht, Kommunen, die linksextreme Organisationen finanzieren, weil diese so wertvolle Jugendarbeit leisten (!) und Städte, die kurz vor der Wahl Auftritte eines Spitzenkandidaten einer Partei verhindern.

Montag, 4. September 2017

Kenneth Rogoff und Thorsten Schulte: Wenn zwei heute dasselbe sagen

Rogoff. Bild: the International Monetary Fund
[Public domain], via Wikimedia Commons
von Frank Jordan
Zwei Männer, zwei Spezialisten der Kapitalmärkte, zwei erfolgreiche Publizisten. Auf der einen Seite der US-Ökonom und ehemalige IWF-Chef Kenneth Rogoff, auf der anderen Seite Thorsten Schulte, Betreiber des Blogs silberjunge.de und Autor des Amazon-Bestsellers „Kontrollverlust“. Der eine weltweit gefeiert für seine Out-of-the-box-Denke, der andere vor allem im deutschsprachigen Raum bekannt, behördlich schikaniert (drei Betriebsprüfungen in drei Jahren) und medial regelmäßig zerrissen, im besten Fall ignoriert.

Das Verrückte an der Sache: Sie sagen beide dasselbe. Das globale Geldsystem ist am Ende. Die Opportunismus-Politik von Regierungen und Zentralbanken ist gescheitert, das Erscheinungsbild der Stabilität des globalen Geldsystems ist nur äußerlich. Pulver verschossen, Hose auf Knöchelhöhe, Zukunft ungewiss. Der Unterschied: Während Schulte seit Jahren dafür plädiert, das Übel an der Wurzel zu packen, Zentralbanken und Politik, die uns an diesen Punkt geführt haben, an die Kandare zu nehmen und zu entmachten und den Bürgern mehr individuelle Freiheit und Verantwortung zurückzugeben, steht Rogoff für ein resolutes Mehr desselben. Mehr Macht und Spielraum für Politik und Zentralbanken, weniger Freiheit und mehr Zwang für die Bürger.

Freitag, 1. September 2017

Hinweis in eigener Sache: Freitum ist ab dem 4. September wieder zurück

Liebe Leser,

in den letzten Tagen hat man wenig von uns gehört. Das bleibt kurze Zeit noch so: Freitum gönnt sich eine kurze Pause. Ab dem kommenden Montag, den 4. September, melden wir uns wieder zurück mit neuen Artikel, die in der gewohnten Regelmäßigkeit erscheinen werden.

Bis dann,

Ihr Tomasz M. Froelich
- Chefredakteur -

Mittwoch, 23. August 2017

Schäuble plant bisher geheime Steuertransfers nach Südeuropa

Wolfgang Schäuble. Bild: European People's Party (4th EPP
 St Géry Dialogue; Jan. 2014) [CC BY 2.0], Wiki Commons
von Prof. Dr. Jörg Meuthen
Ist dieser Mann noch ganz Herr seiner Sinne? Wolfgang Schäuble plant, nach der Bundestagswahl deutsches Steuergeld nach Südeuropa für alle möglichen Zwecke zu verschenken.

Anders kann man die Exklusiv-Meldung der BILD-Zeitung, die letzte Nacht um 22:55 Uhr online ging, nicht interpretieren. Ich zitiere aus dem Artikel:

,,Für die Zeit nach der Bundestagswahl arbeitet Finanzminister Wolfgang Schäuble nach BILD-Informationen an einem neuen Milliarden-Topf – als ein deutsches Entgegenkommen an Frankreichs Präsident Macron.

Der Plan: Der Euro-Rettungsschirm ESM (80 Mrd. Euro/davon 22 Mrd. deutsches Steuergeld) soll zu einer Art zusätzlichem EU-Haushalt werden. Neu: Staaten sollen ihn nicht mehr nur anzapfen dürfen, wenn sie pleite sind. Sondern auch, um in schlechten Zeiten die Konjunktur anzukurbeln, und im Falle von Naturkatastrophen!

Montag, 21. August 2017

Das EU-hörige Kartell der Blockparteien kämpft gegen Windmühlenflügel: Stickoxide und Feinstaub gegen den Dieselmotor

Bild: Pixabay / Zauberin / CC0 Public Domain
von Thomas Rettig
Es ist wie in der DDR, wo selbst die Nomenklatura an das Lügengebäude glaubte, das sie in die Köpfe der Menschen hämmern ließ. So betrachten die durchweg staatsgläubigen etablierten Parteien den EU-Grenzwert für Stickstoffdioxide, den der Deutsche Bundestag 2016 gegen den Widerstand von Experten endgültig eingeführt hatte, als über alle Kritik erhaben. Motto: Alles Gute kommt von oben. Erlaubt sind jetzt 40 Mikrogramm Stickstoffdioxid pro Kubikmeter Luft im Jahresdurchschnitt an den Messpunkten stark befahrener Straßen. Das kann kaum eine Stadt einhalten, wie die FAZ bereits am 11.05.2009 konstatierte. Für diesen Grenzwert, der auf eine Richtlinie der Europäischen Union von 1999 zurückgeht, gibt es allerdings keine stichhaltige Begründung, wie Focus-Redakteur Olaf Opitz im Juli 2017 festhielt. Er machte als einer der ersten darauf aufmerksam, dass "am deutschen Arbeitsplatz für Beschäftigte laut Bundesgesundheitsblatt 950 Mikrogramm pro Kubikmeter Innenraumluft als 'Maximale Arbeitsplatz-Konzentration' (MAK)" erlaubt ist, also mehr als das 23-Fache! Außerdem zitierte er eine groß angelegte US-Studie, bei der man Ratten die Abgabe von Euro-5-Dieselmotoren schnüffeln ließ: "Leichte Reizungen der Atemwege traten erst bei einer NO2-Konzentration von etwa 8000 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft auf. Sogar Stickstoffdioxidkonzentrationen von 2000 µg, die den Emissionen eines EURO 5 Dieselmotors entsprechen, hätten keine nachteiligen Wirkungen in den Lungen der Versuchstiere ausgelöst" (Focus vom 20.07.2017: Absurde Dieselpanik! Im Büro ist 20 Mal mehr Stickstoffdioxid erlaubt als auf der Straße).

Samstag, 19. August 2017

Die Feuerung Steve Bannons: Charlottesville als Vorwand

Steve Bannon. Bild: Michael Vadon (Flickr)
[CC BY 2.0], via Wikimedia Commons
von Hannes Bierl
Es ist so unfassbar unehrlich, wie Bannons Absetzung mit den Unruhen von Charlottesville begründet wird. Bannon hat Rassisten immer verachtet, er hat sie kürzlich als demokratiefeindliche Loser und Clowns bezeichnet und packt sie damit in dieselbe Kategorie, in die Trump islamistische Attentäter eingeordnet hat. 

Was die Fraktion der Neo-"Konservativen'' und Obama-Seilschaften im Weißen Haus wirklich stört: Bannon will die Macht des US-Militärs auf eine starke Landesverteidigung und die Zerschlagung des IS in Syrien und Irak fokussieren und lehnt es ab, neue Baustellen aufzumachen und die USA in neue Konflikte und Kriege zu verwickeln. 

So präferiert Bannon eine diplomatische Lösung des Nordkorea-Konflikts und sieht alle Regime-Change-Versuche gegen die säkular-nationalistische Regierung Syriens kritisch.

Mittwoch, 16. August 2017

Verfassungswidrige ''Euro-Rettung'': Schallende Ohrfeige für Merkel und Draghi

Alchimist: Draghi. Bild: World Economic Forum (Commons)
[CC BY-SA 2.0], via Wikimedia Commons
von Prof. Dr. Jörg Meuthen
Liebe Leser, das gestrige Urteil des Bundesverfassungsgerichts ist ein - längst überfälliger - Paukenschlag. Es brandmarkt die unsäglichen Anleihenkäufe der EZB als das, was sie sind: Nämlich unerlaubte Staatsfinanzierung - und zugleich ein ebenfalls unerlaubter Eingriff in die den Euro-Staaten vorbehaltene Wirtschaftspolitik.

Die EZB hat mit diesem Programm eine Geldschwemme historischen Ausmaßes verursacht: Über zwei Billionen Euro - ja, Sie haben richtig gelesen: Billionen - hat Mario Draghi im rechtsfreien Raum einfach so unters Volk gebracht. Dass das nicht gut sein kann, ahnt jeder, der seine Sinne noch beieinander hat.

Aber das interessiert Mario Draghi nicht. Dieser ehemalige Goldman-Sachs-Banker agiert, als wenn es für ihn und die von ihm geleitete Institution der Europäischen Zentralbank (EZB) keinerlei Regeln und Grenzen gibt. "L'état c'est moi!"

Sonntag, 13. August 2017

„Kartellaffäre“ in der Kfz-Industrie: Radfahrer jagen Autokonzerne

Bild: Pixabay / OpenClipart-Vectors / CC0 Public Domain
von Spoeken Kieker
Der durchschnittliche Berliner Qualitätsjournalist fährt morgens mit dem Fahrrad bis zu seinem Großraumbüro oder zum Studio meist unweit der Friedrichstraße, um nach diesem kleinen Beitrag zur Klimarettung am Monitor sofort mit der Weltrettung zu beginnen – im deutschen Sinne natürlich. Die dunkelsten Gestalten der jüngeren deutschen Geschichte, Wilhelm, Adolf und Erich, wären über das Engagement dieser jungen Leute für das System entzückt gewesen. „Die Medien sehen ihre Aufgabe nicht mehr in der Kontrolle der Politik, sondern in der Kontrolle des Denkens der Bürger“, erläutert Klaus-Jürgen Gadamer auf „Tichys Einblick“.

Gadamer hatte sich eine Studie der Hamburg Media School und der Universität Leipzig zur Berichterstattung über die Flüchtlingspolitik der Merkel-Regierung vorgenommen, in der der Politikwissenschaftler Michael Haller – für uns nicht überraschend und für einen früheren Zeitraum auch schon berichtet – zum Ergebnis gekommen war, die „Mainstream-Medien“ hätten vollständig die Meinung der politischen Parteien übernommen. Gadamer meint völlig zu Recht, der Grund sei, dass „sich das Personal von Politik und Medien aus einer Kaste mit denselben ideologischen Glaubenssätzen rekrutiert“.

Samstag, 12. August 2017

Staat und Individuum: Operation Gewissensentfernung

Bild: Pixabay / 3dman_eu / CC0 Public Domain
von Frank Jordan
Genau so, wie es einfachste ökonomische Grundprinzipien gibt, wie beispielsweise jenes, das da sagt, wo kein Kunde, da kein Markt, scheinen im Handbuch politischer Herrschaftsanleitung Tricks zu existieren, die für ein reibungsloses – sprich: mehrheitlich gewolltes oder ignoriertes – Gestalten und Durchregieren mit dem Ziel des Machtausbaus unerlässlich sind. Einer dieser Tricks ist die Relativierung des Gewissens. Ein Bequemlichkeit und Verantwortungslosigkeit bedienender Kniff, der vorgibt, Gewissen – ob gut oder schlecht – sei nie absolut, sei vielmehr temporäres soziales beziehungsweise materialistisches Konstrukt und tendenziell stets schon überholt. Mehr noch: Was uns heute noch als Gewissen anklage oder freispreche, habe dem modernen Menschen in Wahrheit und durchs Band Menschenrecht zu sein. Alternativlos und im Imperativ: Du kannst dein Gewissen verändern, also musst du es auch verändern wollen. Du kannst es ausschalten, also musst du es auch ausschalten wollen. Was am Schluss dieses „Emanzipation“ genannten Diktats noch Gewissen sein darf, ist die aufgetakelte Armseligkeit wirklichkeitsfremder und geistloser Fernsentimentalität im Ehe-für-alle- oder Refugees-Welcome-Modus.

Freitag, 11. August 2017

Wahlprogramme: Wie stehen die Parteien zu Eigentum und Freiheit?

Veranstaltungsbericht des Hayek-Club Köln
Am Montagabend, den 7. August, besuchte uns im Super-Wahljahr 2017 zum zweiten Mal Prof. Gerd Habermann - diesmal um die Wahlprogramme zur Bundestagswahl auf die Aspekte "Eigentum" und "Freiheit" hin zu diskutieren. Eine Wahlempfehlung sprach der Wirtschaftsphilosoph und Mitbegründer der Hayek-Gesellschaft nicht aus. Dennoch ließen sich klare Differenzen ausmachen. Es gebe, so Habermann, durchaus eine Wahl und echte Alternativen zueinander. Die Tendenz gehe jedoch überall in Richtung Staat vor Privat. Aus Selbstverantwortung würde gesetzlicher Rechtsanspruch. Alle guten Dinge sollten "für alle" durch die Politik verfügbar werden. Entsprechend würden die Parteiprogramme immer dicker.

Dienstag, 8. August 2017

Freiheit bahnt sich ihren Weg: Stellungnahme des Hayek-Club Köln zu den Vorkommnissen rund um den Clubabend mit Prof. Habermann

Stellungnahme des Hayek-Club Köln
Am Montag fand, wie geplant, unser 13. Clubabend mit Prof. Gerd Habermann über die Wahlprogramme zur Bundestagswahl 2017 statt. Der Versuch der örtlichen linksextremen Szene, Versammlungs-, Rede- und Gedankenfreiheit zu unterbinden, schlug somit fehl. Freiheit bahnt sich ihren Weg.

Wie einige von Ihnen vielleicht mitbekommen haben, wurde unsere Tischreservierung durch den Direktor unserer bisherigen Stamm-Lokalität, der „Residenz am Dom“, für heute Abend gestrichen. Auf die Leitung der „Residenz“ wurde massiver Druck von der örtlichen linksextremen Szene ausgeübt, so dass sie aus Angst vor Rufschädigung und Gewalt eingeknickt ist. Dies ist mehr als bedauerlich angesichts der Geschichten über zerstörte Existenzen von anderen, mutigeren Wirten, allerdings auch ein stückweit verständlich. Wir hätten uns trotzdem mehr Rückgrat von der „Residenz am Dom“ gewünscht, in der wir seit über zwei Jahren gern gesehene Gäste waren.

Sonntag, 6. August 2017

Wer befreit Westeuropa vom bunten Sozialismus?

von Philipp A. Mende
Ein paar Tage weg gewesen und was gibt‘s Neues? Mal sehen...

- Mittlerweile ist jedes Mal, wenn ich mich hier anmelde, ein anderer Bekannter vorübergehend oder vollständig gesperrt. Wegen Meinungsfreiheit und so.

- In der fünftgrößten Stadt Deutschlands sowie Geburtsstadt Goethes sind Deutsche nunmehr eine Minderheit. Der Rest wird folgen. Macht nichts. Jahrhunderte altes, kulturelles Erbe wird überbewertet. Wegen „Pseudobuntheit befiehl, wir folgen“ und so.

- Autos von Bekannten, die keiner Fliege etwas zuleide tun, werden regelmäßig zerkratzt, Hauseingänge beschmiert, Autoren boykottiert und medialen Hexenjagden ausgesetzt, Argumente roboterhaft niedergebrüllt. Wegen Antifaschismus und so.

Samstag, 5. August 2017

Künstliche Intelligenz: Politisch unkorrekte Maschinen

Bild: Pixabay / DrSJS / CC0 Public Domain
von Michael Klonovsky
Die Vermählung von „Brave New World“ und „1984“ schreitet voran. „Es hat sich gezeigt, dass ein Künstliches-Intelligenz-Tool, das die Fähigkeit von Computern, Alltagssprache zu interpretieren, revolutioniert hat, eklatante Vorurteile bezüglich Geschlecht und Rasse an den Tag legt“, meldet der „Guardian“ unter Berufung auf das Magazin „Science“. „Während sich Maschinen dem Erwerb menschenähnlicher Sprachfähigkeiten immer mehr annähern, absorbieren sie auch die tiefsitzenden Vorurteile, die in den Mustern des Sprachgebrauchs versteckt sind, das enthüllt die neueste Forschung.“ 

Na, ob diese künstlichen Dinger jemals das Level von Maschinen wie Anetta Kahane erreichen, wollen wir doch erst mal sehen. Aber die Vorstellung, eines nicht mehr fernen Tages komplett von intelligenten Apparaten überwacht und kontrolliert zu werden, ist natürlich gruselig – wenngleich es eine hübsche Herausforderung bleibt, ihnen immer neue Rätsel aufzugeben.

Freitag, 4. August 2017

Neymar: Das 222-Millionen-Euro-Schnäppchen

Bild: Basc catala [CC BY-SA 3.0],
via Wikimedia Commons
von Jorge Arprin
Ist der Fußball schon wieder tot? Das ist der Ton, den der Rekord-Transfer von Neymar vom FC Barcelona zu Paris Saint-Germain begleitet. 222 Millionen Euro zahlt Paris an Barcelona – mehr als doppelt so vielwie beim letzten Rekord-Transfer vor einem Jahr. Die romantischen Fußballfans und diverse Kommentatoren sehen die Zukunft des Fußballs in Gefahr. Außerdem wiederholen sie unermüdlich, dass „kein Mensch 222 Millionen wert ist“ und man „mit diesem Geld so vielen Armen hätte helfen können.“ Zuletzt prophezeien sie einen großen Crash im Fußball, ähnlich wie bei den Banken. Johannes Nedo gab im Tagesspiegel den Fußballfans die Schuld für diese Entwicklung und forderte von ihnen eine Umkehr:

,,Wer diese Spirale stoppen will, wer gierige Spieler und Berater wieder in die Wirklichkeit zurückholen will, der muss vom Profi-Fußball lassen. Der muss mal ein paar Jahre auf die besten Spieler verzichten und nur zum nächstgelegenen Amateurverein spazieren, keine neuen Trikots kaufen und den Fernsehsendern obendrein weniger Einschaltquote bei Fußballspielen bescheren. Das mag schwerfallen und wehtun, aber allein darauf reagieren die Strippenzieher des Hochglanzfußballs.''

Dienstag, 1. August 2017

Mojib Latif über „Extremwetter“: „Klimaforscher“ verbreitet Starkregen-Panik

Mojob Latif. Bild: JouWatch (CC BY-SA 2.0)/flickr
von Spoeken Kieker
Wer kennt noch den Begriff „jemandem den Wind aus den Segeln nehmen“? Vermutlich kaum noch jemand, denn sonst würden die meisten Bürger nicht auf den von „Klimaforschern“ wie Mojib Latif verbreiteten Schwindel hereinfallen, der in der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“ vom 27. Juli 2017 behauptete, die jüngst zu beobachtende Häufung von Extremwetterlagen sei ein Zeichen dafür, dass der Klimawandel auf das alltägliche Wetter übergreife. Einziges Ziel dieser Behauptungen ist, den Menschen Angst einzujagen. Wer Angst hat, leistet keinen Widerstand gegen das System. Es ist so wie im Mittelalter, als die Pfaffen durchs Dorf schlichen, vor dem Erscheinen des Teufels warnten und forderten, rothaarige Frauen zu verbrennen, weil diese die Gespielinnen des Gottseibeiuns seien.

Wer sich etwas intensiver mit den angeblichen Folgen des Klimawandels beschäftigt, kann die Lügen der Latifs und Schellnhubers schnell als solche enttarnen: Nach dem tatsächlich erfolgten Rückzug von Gletschern in den Alpen wurden in den nun frei zugänglichen Tälern Reste von Pflanzen gefunden, circa 300 Jahre alt. Das heißt, vor 300 Jahren waren diese Gebiete eisfrei. Klimawandel gab und gibt es, aber der Beitrag des Menschen dazu ist unsicher oder findet gar nicht statt.

Montag, 31. Juli 2017

Angst vor Bank Run? EU bereitet Verhinderung von Kontoabhebungen vor - warum jetzt?

Bild: Pixabay / mohamed82eg / CC0 Public Domain
von Prof. Dr. Jörg Meuthen
Eine Reuters-Meldung vom 28.7., 16:08 Uhr, lässt aufhorchen: Die EU diskutiert nun die Möglichkeit, Abhebungen von jeglichen Bankkonten zeitweise vollständig zu untersagen oder betragsmäßig auf ein Minimum zu beschränken.

Der Hintergrund ist, dass man für den Fall eines sogenannten "Bank Runs" - zu viele Kunden wollen gleichzeitig ihr Geld vom Konto abheben - ein gesetzliches Instrument parat haben möchte, um die Kunden hochoffiziell von ihrem Vorhaben abbringen zu können.

Haben Sie, liebe Leser, etwas davon mitbekommen? Sehen Sie: Ich auch nicht. Der Grund ist einfach: Die versammelten Leitmedien schweigen dieses Thema komplett tot. Nur der Akribie eines meiner Teammitglieder ist es zu verdanken, dass diese englischsprachige Reuters-Meldung nicht unterging.

Freitag, 28. Juli 2017

Bürger und Behörde: Verhöhnung als demokratisches Prinzip

Dem Volk den Mittelfinger: Herrscher.
Bild: Pixabay / gfkDSGN / CC0 Public
Domain
von Kurt Kowalsky
Aus der Reihe „Kowalskys Schriftverkehr“ heute ein Auszug aus meiner Korrespondenz:

Vor drei Jahren kauften wir ein Grundstück. Da es nur der vordere Teil eines großen Grundstücks war, musste das Grundstück geteilt und auf unserem Grundstück ein Wegerecht für den hinteren Teil eingeräumt werden. Das ist ein ganz normaler Vorgang. Fast drei Jahre später konnte uns vor zwei Wochen der Notar endlich die entsprechende Grundbucheintragung bestätigen. Hätten wir einen Kredit von einer Bank benötigt, hätte ich hier Insolvenz anmelden können.

Um die Eintragungsgebühren berechnen zu können, forderte das Gericht nun den Notar auf, den Wert der Grunddienstbarkeit zu melden. Der Notar schrieb mich an. Und ich beauftragte einen Gutachter. Doch kaum sind zwei Wochen verstrichen, schreibt mir gestern der Notar, dass „er sich gestattet, mich darauf hinzuweisen, dass die vom Gericht vorgegebene Frist nun abgelaufen wäre“. Ich schrieb zurück:

„Sehr geehrter Herr XYZ,
aus mir heraus als Manager kann ich keine Werte von Dienstbarkeiten berechnen. Und wäre es so einfach, hätte ich meine Putzfrau gefragt. Folglich musste ich damit einen anderen Besserwisser beauftragen. Und diese gutachterliche Stellungnahme war just heute in der Post.

Dienstag, 25. Juli 2017

Libertäre Sonderlinge: Libertarismus als Seifenblase

Vor dem Bildschirm, nicht auf der Straße: Der
Quellwasser-Libertäre. Bild: Pixabay /
OpenClipart-Vectors / CC0 Public Domain
von Oliver Dante
Libertarismus ist eine Seifenblase, in der viel geredet, aber wenig gehandelt wird. Libertarismus ist zum Etikett geworden, zum Modeaccessoire für Studenten und Sonderlinge. 

Da werden große Reden über Ethik und Moral geschwungen, man erhebt sich am Stammtisch und faselt von privatem Waffenbesitz, von Steuerflucht, Selbstbestimmung und Selbstverteidigung, aber sobald sich eine Gruppe auftut, um den Worten Taten folgen zu lassen, um mit gewaltfreiem Aktionismus gegen die Politik der erzwungenen Migration und gegen den ethnokulturellen und moralischen Zerfall (Haltungen gegenüber der eigenen Ethnie, die in allen (!) Kulturen dieser Welt zu beobachten sind) Position zu beziehen, erheben sich Gralshüter der Quellwasser-Libertären, um mahnend mit dem Finger zu zeigen und "vor den Anfängen zu warnen" oder "vor einer "rechten" Subversion" passend zum Tenor des linken Mainstream, so denn die Frage, ob der Libertarismus Opfer linker Subversion geworden ist, viel treffender wäre - sofern man sich mit solchen Trivialitäten befassen möchte.

Montag, 24. Juli 2017

Libertarismus als einende Philosophie: Freiheit und Kapitalismus als Segen

Bild: Pixabay / 3dman_eu / CC0 Public Domain
von Tommy Casagrande
In jeder politischen Talkrunde, in jeder öffentlichen Diskussion über die Missstände unserer Zeit (gleichgültig ob sie im TV oder im Radio übertragen wird, in den meisten Gesprächen privater Kreise (gleichgültig ob in der Familie, im Freundes- oder im Verwandtenkreis), in den staatlichen Bildungsanstalten (gleichgültig ob in den Schulen oder Universitäten), auf den allermeisten Seiten des Internet (egal ob in öffentlichen Foren oder auf Blogs), und auch sonst in jedem vorderen und hinterem Winkel des gesellschaftlichen und privaten Lebens, gilt der einmütige Konsens, dass der Kapitalismus erstens die real existierende Ordnung des wirtschaftlichen Handelns von Menschen wäre, und zweitens diese wirtschaftliche Ordnung, der sogenannte Kapitalismus, für die Missstände der Menschen in der Gesellschaft und sogar im globalen Maßstab verantwortlich zeichnen würde.

Sonntag, 23. Juli 2017

Was alles mit Linkssein nichts zu tun hat

Nicht links: Marx, Engels, Lenin, Stalin
von Michael Klonovsky
Was alles mit Linkssein nichts zu tun hat:

Hass.

Hetze.

Gewalt.

Indymedia.

Steinewerfen.

Autos anzünden.

Molotow-Cocktails.

Molotow.

Samstag, 22. Juli 2017

Vorsorge: Präzisionsgewehre mit Zielfernrohr statt Gold

Bild: Pixabay / hamiltonleen / CC0 Public Domain
von Kurt Kowalsky
Ich habe mal bei mir im Keller nachgesehen, da liegt kein Gold. Was ich an Gold besitze, besteht aus ein paar Ringen und den Goldanteilen meiner Armbanduhr.

Die Bundesbank möchte mir von dem bei ihr gelagerten Gold nichts abgeben.

Jetzt zu den Fragen: 

1. Was nutzt es mir, hat die Regierung irgendwelches Gold gebunkert, auf das ich keinen Zugriff habe?

2. Die Regierung lagert einen großen Teil des Goldes irgendwo bei unseren "Freunden" in den USA. Ich persönlich, würde meine Wertsachen dann doch lieber bei der Cosa Nostra deponieren - hätte ich keinen Keller.

Freitag, 21. Juli 2017

„Europa der Vielfalt“: Alles, nur nicht weiß!

Bild: Pixabay / OpenClipart-Vectors / CC0 Public Domain
von Philipp A. Mende
Diejenigen, die den Begriff „Di(e)versity“ so gerne in den Mund nehmen, meinen damit in Wahrheit lediglich „Alles-nur-nicht-weiß“. Es geht schließlich nicht darum, beispielsweise Briten, Dänen, Polen oder Tschechen zwanghaft zu (des)integrieren. Wie kommt man überhaupt auf den absurden Gedanken, Europa – ausgerechnet Europa! – brauche unzählige und dabei stets künstlich angelegte menschliche Seitenarme? Um es „vielfältig“ zu machen?

War Europa vor der beispielhaft destruktiven Schleusenöffnung denn nicht vielfältig, bestehend aus etlichen Traditionen und Brauchtümern? Man sehe sich nur einmal an, wie sich Frauen, quer über Europa verteilt, ankleiden (vor allem im Vergleich zu Frauen im Mittleren Osten). Tatsächlich käme man bei der Betrachtung natürlich gewachsener europäischer Vielfalt schier vom Hundertsten ins Tausendste: Unterschiedliche Kulturen, unterschiedliche Sprachen, unterschiedliche Religionen, unterschiedliche Geschichte, unterschiedliche Kleidung, unterschiedliche Musik und Folklore, unterschiedliche Tänze, kurz: Europa war stets unglaublich vielfältig, doch was postuliert der Zeitgeist? „Europa braucht mehr Vielfalt!“

Donnerstag, 20. Juli 2017

Gedenken an die mutigen Hitler-Attentäter: Der 20. Juli ist ein heller Tag in der deutschen Geschichte

von Prof. Dr. Jörg Meuthen
Die Jahre von 1933 bis 1945 sind das dunkelste Kapitel deutscher Geschichte; daran dürfte bei verständiger Betrachtung der Nazi-Barbarei kein ernsthafter Zweifel bestehen. Entrechtete Opfer quer durch Europa, unterjochte Völker, Millionen und Abermillionen von Toten auf allen Seiten bis hin zum Versuch, die Juden vollständig auszurotten.

Unermessliches Leid, das bis heute in vielen Familien noch in Erzählungen derjenigen zu spüren ist, die damals geliebte Menschen verloren. Für was nur geschah das alles, fragen sich heute viele.

Sie fragen sich dies aus sicherer Distanz, auf der Wohnzimmercouch sitzend, die x-te im TV laufende, hin und wieder mit Originaltönen des selbsternannten "Führers" gespickte Dokumentation der Gräueltaten konsumierend.

Mittwoch, 19. Juli 2017

Evangelische Kirche und Linksradikale: Es findet zueinander, was leider zusammen gehört

von Walter Schüle
Die Basis dieses Artikels ist ein Protokoll zur Vorbereitung der G20-Demo in Hamburg. Es ist nicht geleakt, sondern gut einsehbar auf der Seite der Veranstalter vorhanden. Die Echtheit und die Legitimität, dieses Dokument zu verwenden steht demnach außer Frage. Man muss es nur lesen.

Interessant ist dabei, wie sogenannte "Linksliberale" zur Extremismusproblematik und zur Frage der Gewalt gegen Bürger stehen. Die Demo gegen den G20-Gipfel wurde von Andreas Blechschmidt und Andreas Beuth aus der "Roten Flora" angemeldet. Im Vorfeld der Demo bekannten sich beide Anmelder offen zum Einsatz politischer Gewalt. So meinte Blechschmidt etwa im Interview mit dem "Abendblatt": "Damit, dass wir uns grundsätzlich von Gewalt nicht distanzieren, ist schon alles beantwortet."

Nicht nur, dass sich reihenweise Zitate der beiden Anmelder finden, die auf eine geplante Gewalt in Hamburg schliessen lassen. Interessant ist auch, wer sich trotzdem mit diesen Gestalten eingelassen hat.

Dienstag, 18. Juli 2017

Bargeldverbot: Der Weg in die digitale Knechtschaft

Freitum-Chefredakteur Tomasz M. Froelich hielt am Sonntag in Crailsheim einen Vortrag zum Thema ,,Bargeldabschaffung'', bei dem er die hinter einem Bargeldverbot liegenden Motive und die damit einhergehenden Gefahren analysiert hat. Seine große Befürchtung: Das Bargeldverbot wird auf schleichende Weise eingeführt. Es droht ein Anschlag auf die Privatsphäre, die bürgerlichen Freiheiten und das Eigentum der Bürger. Bargeld ist geprägte Freiheit, seine Abschaffung würde in die digitale Knechtschaft führen.

Montag, 17. Juli 2017

Grundsound der Gesellschaft: Nichtproduktion als Maß der Dinge

Katja Kipping. Bild: Olaf Kosinsky (File:DIE LINKE
Bundesparteitag 10. Mai 2014-54.jpg)
[CC BY-SA 3.0 de] via Wikimedia Commons
von Michael Auksutat
Zwischen all dem Quatsch, der in den letzten Monaten geredet wurde, lässt mich der Satz der von mir sehr geschätzten Katja Kipping (Die Linke) am wenigsten los. Sie forderte, dass man den Tag der Arbeit umbenennen möge, da sich immer weniger Menschen über ihre Arbeit definieren und somit der Tag für sie keine Bedeutung mehr habe. Ich bin der festen Überzeugung, dass sie damit eigentlich den Grundsound der Gesellschaft relativ gut umrissen hat, bei dem sich auch der Vergleich mit der DDR verbietet.

Den alten Genossen war, trotz des Herumdokterns am Wirtschaftssystem, sonnenklar, dass nur das getragen werden kann, was vorher genäht, das bewohnt werden kann, was vorher gebaut und das gefressen werden kann, was vorher gebacken wurde und sie haben zumindest die Zielrichtung ihres Handelns danach gesetzt.

Wir sind nun in einer Phase, in der die Nichtproduktion offensichtlich das Maß aller Dinge ist und Leute, die sich fragen, was denn dann eigentlich zukünftig auf den Tisch kommen soll, werden mit dem Hinweis abgebügelt, dass sie eh weniger fressen sollen. Des Klimas wegen.

Samstag, 15. Juli 2017

Was lernen wir aus dem Hamburger Sommerfest? Über die Antifa, ihr Linkssein, Aufstände, Rommel, Merkel, Höcke und osteuropäische Reaktionen

Wüstenfuchs Erwin Rommel. Bundesarchiv, Bild
183-J16362 / Winkelmann / CC-BY-SA 3.0
[CC BY-SA 3.0 de], via Wikimedia Commons
von Michael Klonovsky
Eins.

Mit 20.000 Mann eroberte Titus Jerusalem. Ungefähr 20.000 Mann, freilich ohne die hinderlichen Plastikschilde, standen Tilly und Pappenheim zur Verfügung, als sie Magdeburg einnahmen und mit der Stadt Hochzeit hielten. Mit 20.000 Mann hätte Rommel den IS besiegt und den Syrien-Konflikt beendet (wobei man fairerweise einräumen muss, dass die Gegenseite gegen diese 20.000 wahrscheinlich gar nicht erst angetreten wäre).

20.000 deutsche Polizisten waren nicht imstande zu verhindern, dass X.000 Linkskriminelle Teile Hamburgs verwüsteten. Die Betonung liegt auf deutsche Polizisten. Schweizer Sicherheitskräfte zum Beispiel wären anders vorgegangen, erläutert die „Neue Zürcher Zeitung“. Dort sei es „klare Strategie, ausreichend Raum zwischen den Angreifern und den Polizistinnen und Polizisten zu schaffen“. Anders als ihre deutschen Kollegen dürfen die Schweizer Polizisten bei ihren Einsätzen Gummischrot verschießen. Zudem verfügen sie über mobile Sperren, „an Fahrzeugen montierte, aufklappbare engmaschige Gitter, mit denen leicht Räume eng gemacht und ganze Straßen gesperrt werden können. In Hamburg wurden für solche Sperren Ketten aus Beamten gebildet, die trotz Panzerwesten und Schutzschilden Angreifern in einer Form ausgesetzt waren, die“, so der Zürcher Sicherheitsschef Mario Fehr, „in der Schweiz vom Kommando nicht zugelassen würde.“ Der Schutz der Mannschaften habe dort oberste Priorität. Deshalb seien etwa die Angehörigen der Kantonspolizei Zürich neben Panzerwesten auch mit Laserschutzbrillen ausgerüstet, und die Ohrenschützer verfügten über ein integriertes Funksystem. Damit könnten die Mannschaften flexibler und schneller reagieren. Fehr: „Die Schweizer Polizei hat bessere Einsatzmittel und mehr politische Unterstützung als die deutschen Kollegen.“

Donnerstag, 13. Juli 2017

Linksterrorismus: Etablierte Politik gegen Untersuchungsausschuss

von Prof. Dr. Jörg Meuthen
Liebe Leser, heute ist mir im Landtag der Kragen geplatzt. Schauen Sie sich das Video meiner Brandrede gegen die verlogenen Unterstützer der gewalttätigen Linksextremisten an und teilen Sie es massenhaft! Vier Minuten, die es in einem deutschen Parlament schon lange nicht mehr gab.


Und es musste sein, denn das, was sich heute im Landtag von Baden-Württemberg ereignet hat, markiert einen Tiefpunkt der deutschen Parlamentsgeschichte. Zur Krönung wurden wir aus den Reihen der SPD dann auch noch lautstark als "AfD-Verbrecher" bezeichnet - im Video deutlich zu hören. Arme SPD, was ist aus Dir nur geworden.

Was war zuvor passiert?

Sonntag, 9. Juli 2017

Berichterstattung über den Verfassungsschutzbericht: Deutschlandfunk lässt 28.500 Menschen verschwinden

Bild: Der ursprünglich hochladende Benutzer war Jcarax68
in der Wikipedia auf Englisch [CC BY-SA 2.5-2.0-1.0, GFDL
oder CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons
von Spoeken Kieker
Den Nachrichten-Zauberern vom Deutschlandfunk ist wieder ein wirklich großer Coup gelungen. Am 4. Juli 2017 haben sie für einen ganzen Tag 28.500 Menschen verschwinden lassen. 8.500 von ihnen sind sogar permanent gewaltbereit und gewalttätig; sie begingen im vergangenen Jahr über 1.200 Gewalttaten. Bei diesen 28.500 Menschen, die in der Berichterstattung des DLF über den Verfassungsschutzbericht 2016 einfach so verschwanden, handelt es sich um demokratie- und verfassungsfeindliche Linksextremisten, die offiziell gezählt, definiert, festgestellt und beschrieben wurden. Die Gruppe ist, so das Bundesamt für Verfassungsschutz, allein im letzten Jahr um sieben Prozent gewachsen und nun so groß wie seit 2012 nicht mehr.

Samstag, 8. Juli 2017

Merkels Debakel-Gipfel: Das totale Staatsversagen

Chaos in Hamburg. Bild: YouTube.
von Prof. Dr. Jörg Meuthen
Die Geschehnisse des gestrigen Tages in Hamburg lassen jedem gesetzestreuen Bürger den Atem stocken: Was, um Himmels willen, passiert da mitten in Deutschland?

Die Bilder von Hamburg werden sich ins Gedächtnis einbrennen. Aber ganz anders, als es sich die eitle Kanzlerdarstellerin wenige Wochen vor der Bundestagswahl vorgestellt hat: Nicht die erhofften "schönen Bilder", die ihr ja seit jeher so wichtig sind, dass sie dafür sogar auf den Schutz der deutschen Grenze verzichtet - nein, ganz im Gegenteil: Bilder allerschlimmster Gewalt und schwerster Straftaten, begangen von linken "Aktivisten".

So aktiv waren diese "Aktivisten", dass sie Teile der Stadt in Schutt und Asche gelegt haben - und noch viel schlimmer: Dass sie nach aktuellem Kenntnisstand fast 200 Polizisten verletzt haben.

Aus den Akten Pinker vs. Anarchie 7: Zum ewigen Krieg

Bild: Bild: Steven Pinker (Rebecca Goldstein) 
[CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons
von Stefan Blankertz, Murray-Rothbard-Institut
Eine Bemerkung von Martin Zimmermann in »Gewalt: Die dunkle Seite der Antike«, einem Buch aus dem relativ neuen Fachgebiet der verdienstvollen, wenn auch nicht ganz unproblematischen[1] historischen Gewaltforschung: »Als besondere Form der Inszenierung von brutaler Gewalt kann man [Gladiatorenkämpfe] als abstoßendes Zeichen römischer Dekadenz verstehen, das freilich bis heute nicht seine Faszination verloren zu haben scheint. […] Auch heute gäbe es für das, was man im antiken Rom und in den Provinzen inszenierte, ein Publikum, das sicherlich bereit wäre, hohe Preise für beste Plätze zu zahlen. Allein der Gesetzgeber verweigert sich solchen Begierden bisher standhaft und gestattet der Gemeinschaft nicht, sich solchem sadistischen Voyeurismus hinzugeben.«[2]

Zunächst scheint diese Bemerkung Steven Pinkers an Hobbes angelehnte Argumentationsfigur zu bestätigen: Auf der einen Seite steht die stets gewaltbereite, gleichsam barbarische Gemeinschaft, auf der anderen Seite der im Auftrag des Leviathans die Gewalt begrenzende Gesetzgeber.

Donnerstag, 6. Juli 2017

Zeitgeist: Der Islam ist nicht das Problem

Scholl-Latour. Bild: Bernd Andres (Eigenes Werk)
[CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons
von Frank Jordan
An Tagen, Orten oder zu Uhrzeiten, wo nicht mit thermischen, sondern nur mit dynamischen Aufwinden zu rechnen ist, wo also jeder Versuch, in puncto Höhe und Distanz über den entsprechenden Hügel- oder Gebirgskamm (Schweiz: Krete) hinauszukommen, im besten Fall suboptimal endet, spricht der Drachenpilot von einem „Kretenfick“. An dieses Nicht-Vorwärts- oder -Drüberkommen erinnert der mal auf kleiner, mal auf großer Flamme köchelnde Alarmismus in Sachen Feindbild Islam. Was im Fall der Hängegleiter-Fliegerei indes durchaus Unterhaltung und Training sein kann, hinterlässt im Fall der erwähnten Endlosdebatte nicht selten den Eindruck öffentlich zelebrierter Selbstbefleckungs-Rituale. Warum?

Weil, was sich als Debatte ausgibt, oft gar keine ist. Ergebnisse argumentativer Verknüpfungen und Schlussfolgerungen stehen von vornherein fest. Gegenrede ist kaschierter Rückenwind. Wo sie echt ist, lässt der allseits vielbeschworene demokratische Sportsgeist massiv zu wünschen übrig und verkümmert zu Jaulen am unteren Rand der Gürtellinie. Resultat und gleichsam angestrebter Höhepunkt derartiger Gruppenaktivität: Der Islam ist schuld. Eigentlich an allem. Das ist Schwachsinn. Wer solches behauptet oder glaubt, braucht in Wahrheit einen Blitzableiter. Er nimmt sich und seine Verantwortung aus der Gleichung heraus und gesteht damit nichts anderes, als dass er dem Islam nichts entgegenzustellen habe.

Mittwoch, 5. Juli 2017

Hetze gegen Jörg Baberowski: Im Magen von Jabba the Hutt

Jörg Babaerowski. Bild: manfred.sause@volloeko.de 
(Eigenes Werk) [GFDL oder CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons
von Michael Klonovsky
Die rattenhafte Wut der linken Verfolger richtet sich nun wieder gegen den an der Berliner Humboldt-Universität lehrenden Osteuropa-Historiker und Stalinismus-Experten Jörg Baberowski. Die „Trotzkistische Hochschulgruppe“ der „Sozialistischen Gleichheitspartei“ – das Pendant könnte ungefähr heißen: „Rudolf-Hess-Fähnlein der Nationalsozialistischen Ordnungspartei“ – stellt ihm dort, vom Dekanat unbehelligt, seit geraumer Zeit mit Plakaten und „Aktionen“ nach, wo er als Rechtsradikaler, Faschist, Rassist beschimpft wird, mit all dem, was einem trotzkistischen Trottel eben an Verleumdungsvokabeln so durch die triste Rübe rauscht und sich in nichts von den faden Zutaten anderer Linksextremistensüppchenkochgruppen unterscheidet; deswegen heißt der Laden ja „Gleichheitspartei“.

Dienstag, 4. Juli 2017

Merkel-Alphabet in der „Bild“-Zeitung: Dichte Fenster statt Deutschland

von Spoeken Kieker
Kürzlich war eine Sonderausgabe der „Bild“-Zeitung in allen Briefkästen. Anlass war das 65-jährige Bestehen der Zeitung, die vor rund 50 Jahren ihre größten Erfolge feierte und sich heute auf einem steilen Abwärtspfad befindet. Das Blättchen erinnerte an eine Abschiedsausgabe.

Es sollte wohl ein Gag sein. Bundeskanzlerin Angela Merkel sollte ihr Deutschland von A bis Z buchstabieren, und da fiel ihr natürlich viel ein. Uns fiel auf, was in der Aufstellung von A wie „Artikel 1 Grundgesetz“ bis Z wie „Zweifel“ so alles fehlt, zum Beispiel unter C das Christentum. Wenn Merkel da was schreibt von „christlich-jüdischer Tradition“, dann ist das retrospektiv. Wo ist das Christentum heute?

Sonntag, 2. Juli 2017

Netzwerkdurchsetzungsgesetz: Es wird noch schlimmer kommen

Bild: A.Savin (Wikimedia Commons · WikiPhotoSpace)
(own work) [FAL oder CC BY-SA 3.0]
von Kurt Kowalsky
Es gibt nun ganz offiziell "offensichtliche rechtswidrige Inhalte", so das Netzwerkdurchsetzungsgesetz – NetzDG. Bei der Anhörung im Bundestag zum Gesetzesentwurf, brachten fast alle geladenen Experten erhebliche Bedenken vor. Das Gesetz wäre verfassungswidrig. Scheiß drauf!

Dieser "Erdoganismus in Reinkultur" (Martenstein im Tagesspiegel) ist nicht das Gesetz eines Heiko Maas, sondern ist getragen von den Fraktionen der regierenden Gewalttäter, welche nun, fast 80 Jahren nach den Novemberpogromen, die Willkür auf die unverstandene Moderne ausweiten wollten und ausgeweitet haben.

Denn auch damals schien es offensichtlich, wer Schuld hat und im kurzen Prozess abgestraft gehört. Historiker rätseln bis heute, welche Figuren der damaligen NS-Prominenz die damaligen Vorgänge anstifteten und deckten.

Haben Sie Fragen oder Anregungen? Schreiben Sie uns!

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