Montag, 19. Dezember 2016

Terror in Berlin: Die wahren Attentäter!

Bild: Pixabay / CC0 Public Domain / katermikesch
von Philipp Rosipal
Wir, als Individuen, können im Normalfall keinen kollektiven Diskurs über einen einfachen Sachverhalt bilden, da der anwendbare politische Duktus, in welchem der Diskurs stattzufinden hat, entweder nicht existent, oder aus „Toleranz-Gründen“ nicht anwendbar ist. Das ist die Macht der Political Correctness. Sie scheint uns einen Rahmen zu formen, in dem wir den Diskurs über Sachverhalte auszufechten haben. Wer etwas Falsches sagt, der ist sofort vom meinungsbildenden Kollektiv verpönt. 

Viele meinten es bestimmt nur gut, als sie Flüchtlinge beklatschten und mit Teddys bewarfen. Viele meinten es bestimmt nur gut, als sie die Grenzen öffneten und damit die Einwanderung in den deutschen „Sozial“-Staat ermöglichten. Viele meinten es bestimmt nur gut, als sie die Augen vor No-Go-Areas und Araberclans in deutschen Großstädten verschlossen. Das Kollektiv meint es immer gut.

Die Situation ist aber nur noch schlimmer geworden. Euer Gutglauben und der Optimismus bringen Euch nichts und haben Euch nie etwas gebracht. Ihr, ja genau Ihr! Ihr werdet verarscht! Von Eurer Regierung, von Euren kitschigen Trauer-Profilbildern kurz nach neuerlichen Anschlägen (es sei denn, sie passieren im Nahen Osten, dann interessiert es Euch nämlich nicht) und von Euch selbst!

Die Flüchtlinge tragen generell keine Schuld. Zum einen haben sie eine radikal-islamische Sozialisation durchlebt, was sie zu terroristischem „Gemüse“ macht, zum anderen hat die Regierung dieses Landes genau solche Menschen mit Luxus-Versprechen hierher gelockt.

Aber Ihr! Ihr beansprucht für Euch, die Verteidiger jeder einzelnen Minderheit zu sein. Im fälschlichen, oft benebelten Glauben der „Toleranz“ verratet Ihr die (von Euch selbst) lang erkämpften Rechte von Frauen, Homosexuellen, Transsexuellen und Bisexuellen wie mir. Ihr verratet die jüdische Minderheit, für die Ihr Euch jahrzehntelang eingesetzt habt. Ihr verratet alle Werte, für die Ihr je mitgekämpft habt: Offenheit, Toleranz, Emanzipation. Und das an eine zutiefst toleranz-, modernitäts- und menschenfeindliche Ideologie.

Ihr seid die wahren Schuldigen an diesem Attentat. Weil Ihr nichts getan habt! Eure Güte wird denen, die Ihr einst gerettet, befreit und geschützt habt, jetzt zum Verhängnis. Ihr vernichtet Euch selbst!

Ayn Rand hat richtig erkannt: „Die kleinste Minderheit auf der Erde ist das Individuum. Jene, welche Individualrechte bestreiten, können nicht für sich beanspruchen, Verteidiger von Minderheiten zu sein.“

Mein Beileid für alle Opfer.

Kommentare:

  1. Der Text ist wieder einmal Ausdruck von intolerantem Kollektivismus.
    Grenzen zu schließen, Flüchtlinge - den Islam - das Fremde, raus zu halten und gleichzeitig zu betonen, man wolle damit Offenheit, Toleranz und Menschenrechte wahren ist ein offenkundiger Widerspruch.

    Wer die Grenzen schließen will, um Offenheit zu bewahren, der ist auch der Meinung, dass es für jeden die größtmögliche Sicherheit darstelle, wenn man ihn einsperrt.

    Der Autor ist der einzige, der mir menschenfeindlich vorkommt, wenn er Angst und Vorurteile vor anderen Menschen schürt, während er zugleich behauptet, auf diese Weise seine Menschenliebe in den Vordergrund zu stellen.

    Die Berliner Beamten befinden sich Stand jetzt noch im Vermutungs-Stadium. Philipp Rosipal scheint den Unterschied zwischen einer Vermutung und einer Gewissheit nicht zu kennen. Wäre Herr Rosipal jedoch ein Angeklagter vor einem staatlichen Gericht und sein Leben hinge davon ab, würde er sehr schnell merken, dass der Unterschied zwischen einer Vermutung und einer Gewissheit immens ist.

    Nach Informationen der Berliner Beamten soll es sich um Polen gehandelt haben. Sind Terroristen nun Polen ? Oder sind Polen Flüchtlinge ? Dass es sich vielleicht um einen Unfall oder aber um einen Anschlag, der durch Polen ausgeführt wurde, gehandelt haben könnte, dürfte Freitum nicht sonderlich gefallen, da die Politik nach bestem rechts-sozialistischem Gemüt lautet: Was nicht passt, muss passend gemacht werden.

    Die kleinste Minderheit auf der Erde ist das Individuum. Das gilt nunmal auch für Flüchtlinge. Doch mit dem Begriff "Flüchtlinge" wird diese Individualität aufgehoben. Individuen werden unter diesen Begriff kollektiviert um sie in Sippenhaftung zu nehmen, falls einer von ihnen etwas getan hat. Zugleich ist mir über die Medien zu Hören gekommen, dass ein deutscher Vater in Baden-Württemberg seinen Sohn erstochen habe. Grundsätzlich lesen sich die Gewaltstastiken derart, dass Gewalt in Deutschland hauptsächlich von Deutschen begangen wird. Sollte man darum nun jeden Deutschen unter Generalverdacht stellen ? Jede Geburt eines deutschen Kindes beargwöhnen mit dem Verweis, dass eine Zunahme an Deutschen in der Bevölkerung die Kriminalitätsstatistik hochschraube ? Derartige Gedankenspiele die widerlich sind, werden von Freitum zurecht nicht gedacht. Doch messen die Herren Rechtsausleger gerne mit ungleichem Maß, denn mit Blick auf die Flüchtlinge, gilt, was jene Herren bezogen auf Menschen ihrer eigenen Zugehörigkeit bestreiten. Darin zeigt sich, der Gedanke, dass alle Menschen gleich sind - an Rechten sowohl als auch darin, dass sie Menschen und Individuen sind, ist ihnen fremd oder fremd geworden.
    Menschen seien gleich nach ihrem Volksstamm und ihrer Sozialisation wird behauptet, was die Kommunisten im übrigen genauso handhaben.
    Doch existiert keine biologische Ethnienkollektivgleichheit. Sie ist nichts anderes als ein irrationaler Glaube der gegen die Möglichkeitsbedingung einer modernen, toleranten, offenen Welt verstößt. Wollen sich die Herren also in ihre Steinzeithöhlen zurückziehen, so täten sie gut daran, das Internet zurück zu lassen, denn dieses ist ebenso Ausdruck von grenzenloser Zusammenkunft von Menschen.

    In diesem Sinne, mein Beileid an den Autor, der die Chance vertan hat, Menschlichkeit und Intelligenz zu vereinen, was auch den Opfern Respekt und Wertschätzung bekunden würde.

    Der Autor dividiert Menschen auseinander und übersieht, dass dies die Grundlage für jede Handlung ist, wo Menschen einander böses antun, sodass um diese getrauert werden muss. Doch wer weiss, vielleicht ist Herr Rosipal auch ein Zögling des Herrn Draghi ? Jener ist ebenso der Meinung, dass man Feuer durch Benzin bekämpft.

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    1. Eitelkeit und Distanzieren vom "Pack", das die Realität "instrumentalisiert" um daraus zu lernen, sind nicht die Lösung. Jeder Libertäre hat ein schlechtes Gefühl Grenzen zu schließen - im Kriegsfall, würde jedoch niemand etwas dagegen haben, weil Selbstverteidigung ein individuelles Grundrecht ist. Die Ideologie des Islam ist eine Kriegserklärung - daß 95% der Muslime sich nicht daran halten ist sicherlich wahr. Allerdings galt das auch für 95% der National Sozialisten. Die Ideologie bleibt eine Bedrohung.

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    2. (Bezüglich des oberen Kommentars)

      Eine Abschiebung von Flüchtlingen habe ich in meiner Polemik konsequent verneint. Außerdem habe ich in keinster Weise eine kollektivistische Tönung in die Geflüchteten gebracht. Genauso wie die Mehrheit im Westen säkular und westlich erzogen werden, werden die meisten Menschen im Nahen Osten nach jener dort existenten Leitkultur erzogen. Ja, zu Beginn sind die Menschen (wenn auch nicht physisch) gleich. Sie sind formbare Wesen. Die Individualität kommt mit der Sozialisation. Solange die Sozialisation die Eigentums- und Individualrechte eines anderen nicht brestreitet, habe ich kein Problem damit. Und wo bitte schön habe ich die Menschen ethnisch gleichgestellt?

      Ich halte es außerdem für eine Beleidigung, mir zu unterstellen, ich hätte rechtsextreme, sozialistische Tendenzen. Erstens halte ich mich meistens aus gesellschaftspolitischen Debatten heraus und konzentriere mich auf Wirtschafts- und Finanzthemen, - vor allem Energiepolitik - und das mit klar neoliberaler Einstellung. Sie wenden gerade genau die Methode an, die Sie mir vorwerfen: Sie stellen einen individuellen Duktus mit dem kollektiven gleich und GENAU SIE differenzieren hier nicht.

      Über Kriminalität können wir uns auch unterhalten. Bevor Sie mir Statistiken aufführen, benötige ich eine Quelle. Zweitens gehen Sie von der absoluten Zahl der Straftaten aus, nicht von der bevölkerungsproportionalen.

      Ja, eine Division ist existent. Aber die Ursache dieser Division liegt nicht bei mir, sondern bei dieser Regierung. Und ich rege mich über Menschen auf, die nicht verstehen wollen, dass eine 100%-Toleranz-Politik nichts bringen wird.

      Sicher, ich habe keine Lösungsvorschläge gemacht. Dann ergänze ich das kurz (und nein, wir müssen nichtmal die Grenzen schließen):

      Lösungsvorschlag: Abschaffung aller staatlichen Sozialinstitutionen.

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    3. Nach neuesten Erkenntnissen wurde der Lastwagen wohl gekidnappt. Das aber war zu dem Zeitpunkt als der Artikel hier verfasst wurde genauso wenig dem Autor bekannt wie mir.

      Aus genau diesem Grund, um solche Diskussionen zu vermeiden, die somit Fehlinformationen und Gerüchte enthalten, sollten Texte erst nach endgültiger Bekanntgabe der Informationen von Behörden verfasst werden.

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    4. "Dem Autor" war um ein Uhr aber bereits bekannt, dass ISIS sich zu den Anschlägen bekannt hat. Dass Sie jetzt Ihre Argumentationsbasis einzig und allein auf dem Erscheinungsdatum eines Artikels aufzubauen, zeigt, dass Sie keine weiteren Argumente aufzubringen haben.

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  2. das einzige, was an dem Anschlag polnisch war, waren die Kennzeichen des Tatwagens. Der Täter kam aus einem Land, das mit P beginnt. Nicht aus Polen, aber aus Pakistan. Das wurde auch schon zum Zeitpunkt des Erscheinens des Artikels so kolportiert.

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  3. Mein Beileid dem anonymen Verfasser des ersten Kommentars. Um die Zeit war den Berliner Beamten durchaus schon klar, dass Polen die Herkunft des Laster korrekt wiedergibt, nicht jedoch diejenige des Täters.

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  4. Sollte eine Ansicht, wie die von Anonym 20. Dezember 2016 um 02:49 Geäußerte als freiheitlich auch nur in Erwägung gezogen werden, würde mir schlecht.

    Wem angesichts des Menschenschlachtens augenscheinlich jedes Verständnis für die Hintergründe und jedes Mitgefühl für die Opfer abgeht, mag sich nennen, wie er will. Aber ein Vertreter des Rechts von Individuen und deren Freiheit ist er sicherlich nicht.

    Umso peinlicher -und bezeichnender für einige angeblich Libertäre?- ist der Versuch der Rechtfertigung des Autors des Artikels gegenüber einer solchen Person.

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    1. Ich habe auf jene Anschuldigungen und Kritik nicht mit Rechtfertigungen geantwortet, sondern mit Widerlegungen.

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  5. Hallo Herr Rosipal,

    kaum ein Mensch verlässt gerne seine Heimat in der er verwurzelt ist, auch nicht die Flüchtlinge über die wir hier reden.
    Schuld an den Flüchtlingen sind wir zum erheblichen Teil selbst, wenn wir US-Kriege tolerieren oder unterstützen oder mitmachen, denn erst diese Kriege schaffen in den Heimatländern der Flüchtlinge Zustände weswegen sie sich entschließen zu fliehen.

    Eine weitere, ähnliche Ursache ist die Einmischung unsererseits in das Funktionieren internationaler und lokaler Märkte, denn wenn wir den Markt in Europa mit Subventionen vergewaltigen um dies oder jenes verbilligt ins Ausland zu exportieren was dort dann zur Zerstörung von Märkten beiträgt, müssen wir uns auch nicht wundern.

    Die Flüchtlinge selbst handeln hingegen konsequent und vernünftig, denn JEDER hat das Recht sein Glück zu suchen.

    WAs genau Sie mit (sinngemäß) "Einladen" meinen, da bin ich mir nicht sicher, bezieht es sich allein auf die jüngsten Geschehnisse seit letztem Jahr, haben Sie Recht, bezieht es sich auf die 'Einladung' von Verfolgten per Grundgesetz ansich, so bin ich der Meinung das Grundgesetz ist diesbezüglich angemessen.
    Einzig wäre zu diskutieren welche Leistungen wir Flüchtlingen über die essentiell Nötigen (Nahrung, Unterkunft, medizinische Betreuung) zusätzlich zubilligen wollen, aber auch diesbezüglich würde ich persönlich sehr weit gehen, weil z.B. Ausbildung im Normalfall eine wirtschaftlich sinnvolle Investition ist.

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    1. Guten Abend und herzlichen Dank für Ihre sachliche Kritik. Sie zeigen, dass es auch noch differenzierte Meinungen gibt und nicht reine Schmähungen.

      Ja, ich bin auch der Meinung, dass die Bundesregierung sich den Flüchtlingsstrom aufgrund der Kriegspolitik zuzusprechen hat. Im Bezug auf die Subventionierung der EU-Märkte und die Außenwirkung auf Schwellen- und Entwicklungsländer kann ich Ihnen auch voll zustimmen.

      Sie sagen, die Flüchtlinge handelten vernünftig. Dabei muss ich Ihnen konsequent widersprechen. Die Flüchtlinge kommen aufgrund des deutschen Sozialstaats hier her. Wenn jemand konsequent vor Krieg flieht, dann lässt er sich nicht durch Sozialversprechen über eine 4000 Kilometer-Route in ein Land locken, sondern begibt sich nur in das nächste friedliche Land. Ja, wir könnten helfen. Die Milliarden, die in Sozialsystem, Schulen und Bildung für Flüchtlinge fließen, wären viel besser in großen Flüchtlingslagern an der Grenze Syriens investiert. Erstens würde aufgrund der dortigen ökonomischen Umgebung ein Flüchtling nicht so viel kosten, wie hier, zweitens wären Unruhen ausgeschlossen, denn die Menschen dort sind häufig ähnlich sozialisiert. Ein Fokus auf Privatspenden wäre auch angebracht.

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    2. "Einladen" bezieht sich auf die jüngsten Geschehnisse.

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  6. Die libertäre Position ist: Offene Grenzen!

    Quelle Freitum:
    http://www.freitum.de/2016/02/grenzen-und-libertarismus-das-phanomen.html


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    1. Ja, aber wir haben einen Sozialstaat in Deutschland. Ohne Sozialstaat und Gleichstellungsklausel im Grundgesetz wären Offene Grenzen realisierbar. Wenn wir ihn aber direkt abschaffen, haben wir Millionen pöbelnde Empfänger auf der Straße. Er muss langsam abgebaut werden. Und so lange müssen die Grenzen geschlossen werden.

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  7. @ Anonym22. Dezember 2016 um 17:15

    Sollte es >Die libertäre Position<, auch nur DIE der >Offene Grenzen!< geben, müsste auch ein libertäres Glaubensbekenntnis existieren; als alle vereinender Katechismus.

    Ihre knappe Bemerkung deutet auf eine ideologische Verengung hin. Wir leben in einem mindestens 3/4-Sozialismus. Der wird gerade -auch- mittels der rechtswidrig und verfassungswidrig geöffneten Grenzen zum totalen Unfreiheitsstaat umgebaut.

    Immerhin ist es hier noch so frei, dass niemand gezwungen wird, die Realität zur Kenntnis zu nehmen. Davon profitieren Sie. Wenn Ihnen das reicht - und ja nicht nur Ihnen- ok.


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  8. 1. *Jedes Jahr werden über 100.000 Christen aufgrund ihres Glaubens getötet* .
    2. Aus den Bereichen der Welt in denen dieses geschieht werden die Menschen hier her geschleust.
    3. Was werden die hier wohl machen? Sie machen dass was sie seit 1400 Jahren machen. Sie rotten alle andersgläubigen oder ungläubigen aus.
    4. Hört dadurch das Töten von über 100.000 Menschen jährlich in den islamischen Ländern auf? Nein dies belegen 1400 Jahre Islam.

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