Dienstag, 1. November 2016

Goldpreis in Euro zeigt klaren Aufwärtstrend - Kaufen!


Marktkommentar von Claus Vogt
Für Sie als Euro-Europäer ist der Goldpreis in Euro die entscheidende Größe 

Vorige Woche habe ich Ihnen an dieser Stelle dargelegt, warum ich der festen Überzeugung bin, dass die Goldhausse, die Ende 2015 begonnen hat, noch lange nicht vorüber ist. Dabei habe ich Ihnen anhand des Goldpreises in US-Dollar drei wichtige Argumente an die Hand gegeben, die diese Prognose untermauern.

Aufgrund der herausragenden Stellung der USA – ökonomisch, politisch und vor allem militärisch – kommt dem Goldpreis in Dollar unter analytischen Gesichtspunkten noch immer eine sehr große Bedeutung zu. Deshalb beziehen sich nicht nur meine Analysen sehr häufig auf den Goldpreis in Dollar. Für uns Europäer ist diese Betrachtung jedoch zweitrangig. Denn für unsere Finanzen ist selbstverständlich der Goldpreis in Euro die maßgebliche Größe.

Schließlich bestimmt der Goldpreis in Euro darüber, ob Sie als Gold-Anleger reicher oder ärmer werden. Das ist bei Gold nicht anders als bei Immobilien oder ausländischen Aktien. Alle diese Investments bewerten Sie selbstverständlich in Euro und nicht in Dollar oder der Türkischen Lira. Warum sollten Sie ausgerechnet bei Gold eine Ausnahme machen? 

In Euro gemessen hat die neue Goldhausse bereits 2014 begonnen ... 

Konsequenterweise analysiere ich den Goldpreis in meinem Börsenbrief Krisensicher Investieren regelmäßig nicht nur in Dollar, sondern auch in Euro. Der folgende Chart zeigt Ihnen den Verlauf des Goldpreises in Euro seit 2012. Wie Sie sehen, dauerte die Baisse hier nur von Oktober 2012 bis Ende Dezember 2013, also gerade einmal 15 Monate. In Dollar gemessen ging es hingegen von September 2011 bis Ende 2015, das heißt 40 Monate lang abwärts. 

Goldpreis pro Unze in €, 2012 bis 2016 


In Euro befindet sich der Goldpreis schon seit Anfang 2014 wieder 
in einem klaren Aufwärtstrend. Quelle: StockCharts.com

Obwohl die Leidenszeit europäischer Goldkäufer also sehr viel kürzer war als die ihrer US-amerikanischen Pendants, war bei den Stimmungsindikatoren kein Unterschied erkennbar. Hier wie dort zeigte sich im Jahr 2015 ein extrem einseitiges Bild, wie es zuvor nur in 2001 zu sehen war. Damals begann eine Goldhausse, in deren Verlauf sich der Goldpreis von 250 $ auf 1.900 $ mehr als versiebenfachte.

Es war dieses in jeder Hinsicht mit 2001 vergleichbare Bild, das mich dazu veranlasste, kurz vor Weihnachten 2015 den Beginn einer neuen Goldhausse zu verkünden und diese Prognose sogar mit einer Themenschwerpunkt-Ausgabe Gold zu unterlegen. 

… und sie ist charttechnisch völlig intakt 

Auf dem Chart sehen Sie, dass der Goldpreis in Euro bereits Anfang 2015 aus einer rund 25-monatigen Bodenformation nach oben ausgebrochen ist. Das war aus charttechnischer Sicht der Startschuss für eine neue Hausse. Auf den ersten schnellen Kursanstieg folgte allerdings eine fast einjährige Korrektur, in deren Verlauf die Kurse wieder in den Bereich der oberen Begrenzungslinie der Bodenformation zurückgefallen sind.

Fast ein halbes Jahr lang bewegten sich die Kurse ungefähr auf diesem Niveau, das eine wichtige charttechnische Unterstützungszone darstellt. In unserer kurzlebigen Zeit, in der die Börsenberichterstattung scheinbar darauf angewiesen ist, täglich eine neue Sau durchs Dorf zu treiben und die „Gewinner des Tages“ abzufeiern, anstatt echtes Börsenwissen zu vermitteln, ist das für die meisten Anleger eine unerträglich lange Zeit. Auch deshalb war die Stimmung der Marktteilnehmer Ende 2015 so mies, dass viele das Handtuch warfen, anstatt die sich ihnen bietende Kaufgelegenheit zu erkennen. 

Nutzen Sie die günstigen Kurse bei Gold zum Kauf 

Prompt ging es kurz darauf erneut nach oben, und inzwischen zeigt der Chart einen klaren Aufwärtstrend. Anzeichen für ein Ende der Hausse sind nicht erkennbar. Folglich gehe ich davon aus, dass sich die noch junge Goldhausse fortsetzen wird – vermutlich viele Jahre lang. Denn aus fundamentaler Sicht sprechen weltweit sowohl die unseriöse und experimentelle Geldpolitik als auch die verantwortungslose Staatsschuldenpolitik ohne Wenn und Aber für Gold. Deshalb und aus zahlreichen weiteren Gründen, die ich in der vorige Woche erschienenen November-Ausgabe meines Börsenbriefes Krisensicher Investieren besprochen habe, rate ich Ihnen: Nutzen Sie die aktuelle Korrektur bei den Edelmetallen beherzt zum Kauf. Vielleicht ist es Ihre letzte Chance auf günstige Kurse.

Wenn Sie auch in Zukunft wissen möchten, ob Sie die jeweils aktuelle Situation an den Edelmetallmärkten für einen Kauf oder einen Verkauf nutzen sollten, dann fordern Sie noch heute Krisensicher Investieren 30 Tage kostenlos zum Test an. In der aktuellen November-Ausgabe finden Sie neben einer kurzfristigen Gewinnchance von 16% auch eine detaillierte Darstellung meines sehr hilfreichen Gold-Preisbänder-Indikators, der mir schon während der großen Goldhausse von 2001 bis 2011 hervorragende Dienste geleistet hat. Lassen Sie sich dieses fundierte Börsenwissen nicht entgehen.

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