Freitag, 11. November 2016

Linksgrünrote Utopiebesoffenheit hinterlässt eine ''belogene Generation'': Jörg Meuthen bringt Roland Baader ins Parlament

Am Mittwoch hat Roland Baader Einzug in die deutschen Parlamente gehalten. Jörg Meuthen wies in seiner Rede darauf hin, dass linksgrünrote Bildungspolitik in Baden-Württemberg, eine, um mit den Worten des Freiheitsdenkers Roland Baader zu sprechen, ,,belogene Generation'' hinterlässt, die ,,politisch manipuliert, statt zukunftsfähig informiert'' wird. Meuthen prangerte die destruktive Utopiebesoffenheit der Linken an und forderte ,,Bildungsvielfalt statt Bildungseinfalt''.

Kommentare:

  1. Oh, wie gemein: https://www.q-software-solutions.de/blog/2016/10/gruene/

    AntwortenLöschen
  2. So lange Bildung ein Resort des Staates ist, wird es immer Ideologie bleiben. Egal ob von Linken oder von Konservativen. So zu tun, als hätten NUR die Linken eine Ideologie oder so zu tun, als sei nur die linke Ideologie schädlich ist der Versuch zu vertuschen, dass egal wer über den Staat dominiert, es immer Ideologie bleiben wird.
    Die einzige echte Position gegen Ideologie ist die Forderung nach einer Entstaatlichung des Bildungssystems.
    Von dieser Forderung höre ich von Herrn Meuthen wenig. Er glorifiziert eine Zeit, die nicht perfekt war und somit nicht glorifizierbar ist. Die gute, alte Zeit war nunmal keine. Und seine Verurteilung des utopischen Denkens beinhaltet die Absage konsequenter Lösungsmodelle, nämlich beispielsweise der konsequenten Entstaatlichung des Bildungsbegriffes und des Bildungssystems.
    Wenn Herr Meuthen sich wirklich konsequent gegen Utopien ausspricht, dann spricht er sich auch gegen einen Anarchokapitalismus aus. Dann spricht er sich generell gegen die Vorstellung aus, dass Menschen ohne staatliche Herrschaft ihr Leben organisieren dürfen. Wenn er sich aber gegen all das ausspricht, ist sein Lösungsansatz nur eine Ideologie die mit der Gewalt des Staates alleinige Geltung beansprucht, das gleiche, was die von ihm kritisierten Linken ebenfalls tun.
    Insofern ist dieses Lästern gegen die Linken unglaubwürdig, weil er selbst ja kein besseres Modell in Erwägung zieht sondern seine Wertung dessen, was er gut findet, mit der Gewalt des Staates allgemeingültig werden lassen will. Das ist aber genau das was ihn selbst stört, wenn es die Linken machen. Und damit gibt es von mir ein Dislike für diesen Auftritt.

    PS: Das staatliche Bildungssystem ist immer Ideologie, egal ob links oder rechts. Es dient zur Selektion von Einkommensschichten, Staatsabhängigen und Privilegierten. Das staatliche Bildungssystem ist stets eine Waffe von jenen, die davon mehr profitieren als andere, weil sie gesellschaftlich aufsteigen, während die anderen unten bleiben. Es ist eine Hürde für diejenigen, für die ein anderes Modell in einer freien Gesellschaft besser wäre oder die sich überhaupt lieber ohne Schulbildung, durch Arbeit oder durch Interesse an einem Studium selbstständig nach oben arbeiten wollen.

    AntwortenLöschen
  3. in ordnung, herr casagrande, wir haben alles verstanden

    AntwortenLöschen

Haben Sie Fragen oder Anregungen? Schreiben Sie uns!

Name

E-Mail *

Nachricht *