Donnerstag, 27. Oktober 2016

US-Wahlen: Deutsche Empfehlungen und Befürchtungen

Hillary Clinton vs. Donald Trump - Caricatures

von Michael Auksutat
Was mich ja unwahrscheinlich fasziniert, ist, wenn sich germanische Lokalprinzen und -prinzessinnen ganz eindeutig zu diesem oder jenem US-Präsidentschaftskandidaten oder- kandidatin bekennen und ihm oder ihr nachsagen, dass er oder sie dem Land die entsprechende Anerkennung schenken werden. Bla. Bla. Bla.

Ich frage mich immer, wer denn wohl eigentlich der Rezipient für diese tapfere Botschaft ist.

Gewählt wird der oder die Gute ja nicht vom holden Germanen, sondern von seinen Flüchtlingen auf der anderen Seite des großen Teichs.
Stellt sich so ein Lokalpotentat vor, Joe Normalconsumer öffnet, von seiner Wahlunsicherheit getrieben, die Landesausgabe des einstigen sozialistischen Vaterlandes, entdeckt den Tipp und sagt sich: "Oh well, if the germans das empfehlen, kann das nur good sein!"

Oder denkt er, es sei wohl Hillary, die sich nächtens im Schlafe wälzt in ihrer Furcht, vom Minister für Gedöns im Land der Handaufhalter nicht in dem Maße gut geheißen zu werden, wie es sich für die Kaiserinnenthronaspiranten of the Lords own Country geziemt und die nun beruhigt und glücklich in die Federn fallen kann?

Oder ist es mehr Aluhut. Also die Befürchtung unseres deutschen Recken, leider mit 42 in einer Badewanne ertrinken zu müssen, wenn nicht frühzeitig und klar Klassenbewusstsein gezeigt und dem neuen Führer der Welt gehuldigt wird?

Man weiß es nicht.

Aber für mich als Hobbysoziologen nicht vollkommen uninteressant.

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