Donnerstag, 6. Oktober 2016

Linksextreme Gewaltexzesse gegen die AfD: Antifa heisst Angriff!

Antisemitische-kommunistische Antifa: Das Auto von
AfD-Mann Beresowski wurde zerstört.
Foto: Alexander Beresowski.
von Thorben Schwarz
Als Alexander Beresowski am jüdischen Neujahrstag vor die Türe tritt und seinen Wagen sieht, ist nichts mehr so, wie es mal war. Der Toyota des jüdischen AfD-Kreisvorstands ist völlig zerstört. Eingeschlagene Scheiben, beschmierte Motorhaube, zerstochene Reifen. "NO AfD" prangt - garniert mit Hammer und Sichel - auf dem Wagen des 51-jährigen. 

Eberhard Brett, Stadtrat für die Alternative für Deutschland in Stuttgart, ereilt an diesem kühlen Vormittag des dritten Oktobers ein ähnliches Schicksal. Sein Opel wurde in der Nacht von selbsternannten "Antifaschisten" ruiniert und völlig zerlegt. Eingeschlagene Scheiben, zerstörte Reifen und vor allem: Unsicherheit. Unsicherheit, ob man am nächsten Tag noch problemlos die Straße betreten kann. Unsicherheit, ob man um Leib und Leben für seine politische Arbeit fürchten muss.
 
Schnell verbreiten sich die Informationen über die Anschläge im Netz. Viel Zeit bleibt für die Politiker nicht: am Abend findet eine Veranstaltung im Cannstatter Kursaal mit Marcus Pretzell und Frauke Petry statt. Gemeinsam mit Dr. Heinrich Fiechtner, den ich zufällig auf dem Hauptbahnhof treffe, begebe ich mich in Richtung Bad Cannstatt. Auf dem Weg laufen wir durch eine Hundertschaft von Antifanten, die fahnenschwenkend in ihren Schlachtrufen die "internationale Solidarität" einfordern, "Alerta, Alerta, Antifascista!" skandieren und ihrer demokratiefeindlichen Gesinnung nachgehen. 

Wir sind kurz vor dem Tor zum Veranstaltungsort angekommen, schon rempeln uns drei Extremisten an, schubsen, schlagen und drohen. "Ich weiß genau, dass Ihr Angst habt", zischt der erste, "Verpisst Euch, Ihr Nazis!" kreischt eine zweite, und als mich ein Dritter mit "Such Dir Freunde, Du Faschist" zuraunt, während wir körperlich eingedrängt werden, reicht es uns endgültig. Wir gehen hinter die Absperrung und sehen amüsiert den sozial schwachen Soziologiestudenten beim Steinewerfen zu. "Ist Ihnen eigentlich bewusst, dass Sie sich an faschistoiden Methoden vergreifen, um Artikel 5 Grundgesetz zu verhindern?", frage ich. "Nazi, Nazi!" schreit die Studentin. "Wussten Sie, dass unserem jüdischen Mitglied heute Nacht die Reifen zerstochen wurden?" fragt Fiechtner. "Die sollten brennen, brennen!", schreit ein junger Araber. Unter weiteren Pöbeleien betreten wir den Saal. "Was halten Sie eigentlich von den Protesten?" wird Fiechtner von einer Frau von der dpa gefragt. "Ich finde, das ist ein Armutszeugnis. Heute Nacht wurde der Wagen unseres Stadtrats und der unseres jüdischen Freundes Alexander Beresowski zerstört. Ich wurde ja bisher noch verschont", antwortet der 56-jährige, "aber was nicht ist, kann ja noch werden". 

Dass die Worte des Göppinger Landtagsabgeordneten zu einer Prophezeiung werden sollten, ahnte zu diesem Zeitpunkt niemand. Am nächsten Morgen fand Fiechtner das Haus seiner Familie mit Farbbeuteln verunstaltet vor. "In der Nacht vom 3. auf den 4. Oktober haben wir das Wohnhaus des AfD-Landtagsabgeordneten Heinrich Fiechtner (...) mit Farbe angegriffen", so das Bekennerschreiben der Antifa auf ihrem linksfaschistoiden Blog. "Wie Dir bei einem Blick auf Deine Fassade auffallen dürfte, kannst Du Dich eben doch nicht immer hinter den Bullen verstecken, Fiechtner.", wird ihm gedroht. (Rechtschreibfehler des Bekennerschreibens wurden vom Autor dieser Zeilen korrigiert.) Heinrich Fiechtner merkte auf seiner Facebook-Seite an, man möge doch in Zukunft "cyanblaue Farbe" verwenden. 

Bei einem muss man der "Antifa" recht geben: Die Verrohung des politischen Klimas nimmt schreckliche Ausmaße an. Nur kommt die Gewalt von links, von der Antifa selbst - ''Antifa heisst Angriff!'' Menschen, die ihre Meinung fernab vom "Refutschies-wällkam"-Mainstream verorten, müssen um ihr Leib und Leben fürchten. Anschläge auf Autos, Wohnungen und leider auch auf politisch Andersdenkende und unerwünschte Politiker selbst sind leider keine Seltenheit mehr. Viel schlimmer: Mitglieder der Alternative für Deutschland müssen inzwischen sehr gut überlegen, wo sie sich politisch äußern. Was sie sagen. Zu wem sie es sagen. Einschüchterungsversuche und Drohungen, die wir nach dem Untergang der DDR für überwunden geglaubt hatten, sind wieder an der Tagesordnung. Menschen, die sich mit den Opfern linker Gewalt solidarisieren, werden in eine rechtsextreme Ecke gedrängt. Politiker von CDU, FDP, Grünen, der Linken und der SPD verharmlosen politische Gewalt. Es begann mit "Es ist doch nur ein Kuchen" und endet eines Tages mit "der Tote war AfD-Mitglied, daher geht das in Ordnung". Konsequenterweise fordert vermutlich bald ein linksgrüner Politiker die Kennzeichnung aller AfD-Mitglieder. Es ist an den wahren Demokraten, Haltung zu zeigen. Packen wir's an!

Kommentare:

  1. torben schwarz mal wieder. dieser geistesgestörte Mitarbeiter von Heinrich fichtner schreibt Rechte kackscheisse aber was anderes ist man schoj nicht mehr von dem gewohnt

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    1. Ruhig Blut! Sofern mich nichts täuscht, ist Schwarz weder Mitarbeiter von Fiechtner, noch rechts, noch geistesgestört, sondern Jude und FDP-Mitglied. Schalten Sie also lieber mal einen Gang runter, Sie Proll! Und was an dem Artikel nun rechts sein soll, dürfen Sie mir auch mal gerne erklären.

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    2. Das ist jetzt schon ziemlich interessant. Aber ich schrieb ja schon: Wer Opfer von Linksextremistischen Attacken verteidigt, wird in eine rechtsextreme Ecke gedrängt. q.e.d

      P.S.: auch wenn ich nicht weiß, warum Sie es immer wieder versuchen, werde ich Fragen oder Spekulationen, wo ich arbeite, nicht beantworten.

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  2. Danke für diesen Artikel. Ich hab die Verharmlosung von politischer Gewalt satt, egal ob von links oder rechts. Beides muss kritisiert und mit allen juristischen Möglichkeiten bekämpft werden. Wer allerdings nur die eine Seite hervorhebt, läuft Gefahr, die andere zu relativieren.

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