Dienstag, 4. Oktober 2016

Klare Kante: Der Wochenrückblick (KW 39/2016)

Michael Auksutats Statements zur Woche
Über Pöbeleien am Tag der Deutschen Einheit:
Ja, manche Menschen in diesem Land müssen sich endlich an den Gedanken gewöhnen, dass die Freiheit mit sich bringt, dass nicht mehr alle Feste der politischen Führung so ungestört und harmonisch verlaufen, wie jene zum vierzigsten Jahrestag der DDR.

Über Einigkeit und Recht und Freiheit:
Einigkeit: Kann man sich gerade anschauen.
Recht: Nur so lange der Staat nicht irgendwo eine Geldquelle vermutet und ihm eingegangene Verträge und Verpflichtungen im Wege stehen.
Freiheit: 1996 habe ich mich frei gefühlt. 2016 geht man kaum noch einen Schritt, ohne dass jemand das Bedürfnis hat, einen zu überwachen, zu kontrollieren oder zu melden.

Kurz: Ihr habt es verkackt.

Über Umvolkung:
Dieser Begriff "Umvolkung" geht mir mittlerweile genauso auf den Keks, wie der "Klimawandel". Wann hat sich so ein Land denn jemals nicht "umgevolkt"? Alle 30 Jahre ist eine komplette Generation Volk weg und eine andere steht mitten im Berufsleben. Und als ob es irgendetwas ausmacht, dass der Rumlungerer durch den Nachnamen "Schmidt" zum Zeckenarier geadelt ist, möchte ich einmal bezweifeln. Und vor der Frage, was denn nun einen guten Teutschen ausmacht, wird sich geflissentlich gedrückt, da man eine Hauptstadt unterhält, in der gute 30% zu ihrem Lebensunterhalt so viel beiträgt, wie ein Globus zur Heilung von Krebs. Wir haben kein Problem mit "Umvolkung", sondern mit "Umdenkung". Das wird diesem Land das Genick brechen.

Über grüne Religionen:
Religion ist wie die Mitgliedschaft bei den Grünen. Nur der Gott ändert sich nicht so oft.

Über bescheuerte Vorschläge des politischen Arms der neuländischen Beamtenschaft:
Die Grünen, bei denen es sich eigentlich um den politischen Arm der neuländischen Beamtenschaft handelt, machen einen bescheuerten Vorschlag und dieser schallt wie das Wort des Allmächtigen durch alle medialen Gassen. Ab 2030 sollen also alle Fahrzeuge mit der Kraft von Engelsfürzen betrieben werden. Keine Zeitung macht sich mal die Mühe das kurz durchzurechnen. Schon heute kann sich eine Familie mit drei Kindern kaum die Energiekosten nur fürs Leben leisten (Es sei denn sie entstammt der erwähnten Beamtenschaft). Da muss dann noch dringend ein gut verfügbarer Energieträger durch einen schlecht verfügbaren ersetzt werden. Wie lange lässt sich diese Gesellschaft eigentlich noch von der Fürstenklasse am Nasenring durch die Manege ziehen? Der Anblick ist traurig.

Über das produktive Gekröse, die Politik und die Deutsche Bank:
All die germanischen Friseure, Schlosser, Mauer, Taxifahrer, Caterer, Netzwerkadmins, Elektriker, Pizzabäcker, Dönerschneider, Straßenkehrer, Busfahrer, Bestatter, Schreibwarenfachhändler und sonstiges produktives Gekröse, freut sich, schon morgen eine Bank unterstützen zu dürfen, die vorvorgestern noch unter einer Eigenkapitalrendite von 25% gar nicht das Licht angemacht hätte und gestern das Privatkundengeschäft einstampfen wollte, weil sich das eben nicht lohnt mit dem Proletariat. Und das alles, weil die Politik lieber hinter den 50k selbst erwirtschafteten Franken des Optikermeisters aus Mainz her war, als für eine Entkopplung der Katastrophenrisiken heimischer Banken zu sorgen. Ich sag mal: Das schafft ihr auch noch. Und jetzt Hände aus den Taschen, ihr Fliegen.

Über den Brandanschlag, der zunächst den Rechten in die Schuhe geschoben wurde:

Ist der Brandanschlag eigentlich jetzt, wo klar ist, dass sich wohl die Antifa frühzeitig gefeiert hat, immer noch schäbig, oder nur noch nicht hilfreich?


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