Samstag, 29. Oktober 2016

Kinderehe: Zurück zu den Wurzeln

Bild: Raja Ravi Varma, via WikiCommons
von Michael Auksutat
Mal zum Thema Kinderehen: Ich weiß, es geht emotional hoch her, aber man sollte nicht vergessen, dass es so etwas wie die "Kindheit" gar nicht so lange gibt. Auch nicht in unserem christlich-jüdischen Lummerland. 

Ebenso kurz ist das Kriterium der "Liebe" ausschlaggebend für die Partnerwahl. Für die Partnerwahl keine zwei-drei Generationen früher war primär die Aufteilung von Ackerland und Vieh ausschlaggebend. Und da war dann wenig Spielraum für Romanzen in den Teenager-Jahren. Wer in Pommern nicht schon mit 11 versprochen war, der hatte schlicht nichts.

Dass wir uns heute leisten können mit gerümpften Näschen auf das bunte Treiben zu schauen, liegt nicht etwa daran, dass wir so supergeil-zivilisiert, sondern daran, dass wir so supergeil-leistungsfähig sind, dass wir ohne Kinderarbeit, Kinderehen und Kinderopfer über die Runden kommen. Zivilisation folgt aus Leistung.

Kurz: Der Grund für unser hohes Ross ist weniger bei Allah, als bei Aldi zu suchen. Und weniger beim Volk, als bei Volkswagen.

Ich finde es schon reichlich skurril, dass eben nicht mit Kinderehen gerechnet wurde, als das Haus und Herz für die Welt, insbesondere der eher ländlich geprägten, geöffnet wurde.

Aber ich kann jene beruhigen, die sich jetzt aufregen: So wie es derzeit aussieht, schlagen wir hier mittelfristig alles kurz und klein und wir finden zurück zu unseren nachhaltigen, natürlichen und natürlich auch germanischen Wurzeln.

Dann ist es allen recht.

Den Linken, wie auch den eher lokal interessierten Zeitgenossen.

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