Montag, 10. Oktober 2016

Frieden für alle! Wozu noch Bürgerrechte?

Friede und Freude. Bild: Pixabay /
nutkitten / CC0 Public Domain
von Michael Auksutat
Sprengstoff- und Waffenfunde so alltäglich wie Messerstechereien. Ein Mann, der von drei Geheimdiensten beobachtet und von einer Polizeiarmee umzingelt wird, entkommt. Das Bundesamt für Migration lässt trotz gefälschter Pässe willentlich Asylverfahren laufen und verzichtet trotz Verpflichtung auf Anzeige. Der Bundesnachrichtendienst fischt ohne Rechtsgrundlage und sogar illegal Datenströme ab. Die größte Kanzlerin aller Zeiten will jetzt nicht nur ein einzelnes Land, sondern sogar einen ganzen Kontinent retten, der 85 mal größer ist, als das Gebiet ihrer Lakaien. Währenddessen bahnt sich ein Großmächtekonflikt in einem Land an, das in etwa halb so groß ist wie Deutschland und über dem bald mehr Nationen bomben als auf dem Flughafen Frankfurt landen. Zwischenzeitlich rüsten an Europas Ostflanke alle auf, die da wohnen, nicht wohnen, bald wohnen, gewohnt haben könnten und eigentlich schon immer da waren.

Glücklicherweise werden all die Probleme bald von dem ein oder anderen amerikanischen Präsidentschaftskandidaten gelöst, von denen sich jeder durch erhebliches diplomatisches Geschick und seriöse Ausstrahlung auszeichnet. 

Und Frieden wollen ja alle.

Ich bleibe optimistisch.

Unser bombenbauende Recke, Inhaber von Skala 2 der Gefährderliste ist augenscheinlich, trotz europaweiter Fahndung, mit dem Zug von Karl-Marx-Stadt nach Leipzsch gefahren, hat dort einen Landsmann am Bahnhof angesprochen ihm Obdach zu geben. Dieser hat ihn mitgenommen, gefesselt und der Polizei übergeben.

Man weiß eigentlich nicht, an welcher Stelle man Slapstick annehmen soll. 

Germanien ist auf jeden Fall safe. Allein schon aufgrund der Professionalität seiner Sicherheitskräfte. Es gibt also gute Gründe, auf seine Bürgerrechte zu verzichten.

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