Mittwoch, 26. Oktober 2016

Erneuerbare-Energien-Gesetz muss abgeschafft werden

Bild: Pixabay / sxbing / CC0 Public Domain
von Alice Weidel
Das Erneuerbare-Energien-Gesetz hat mehrere elementare Fehler. Das Kernproblem dabei ist, dass der Dreiklang einer sicheren, umweltverträglichen und bezahlbaren Energieversorgung aufgegeben wurde. Bei diesem Gesetz steht das Wunschdenken vor der Vernunft und dem Machbaren.

Die Stromkunden zahlen jährlich über 20 Milliarden Euro, damit Investoren, die in erneuerbare Energien investiert haben, ihre staatlich garantierte Rendite durch das absurde Einspeisevergütungssystem bekommen. Es ist eine gigantische Umverteilung und das Gegenteil von sozial. Eine Plan- und Lobbywirtschaft zu Gunsten Weniger. Vor allem die einkommensschwachen Schichten sind relativ am härtesten betroffen. Hier bezahlt der Niedriglöhner in der immer teurer werdenden Mietwohnung dem Eigenheimbesitzer die Solaranlage auf dem Dach.

Auch die exportorientierte deutsche Industrie leidet unter dem Wettbewerbsnachteil, den die überproportional steigenden Strompreise erzeugen.

Da der Strom aus erneuerbaren Energien aber auch auf lange Sicht nicht konstant zur Verfügung steht und geeignete Speicherkapazitäten nicht existieren, wird dennoch weiter auf fossile Energieträger zurückgegriffen. Das hat den Effekt, dass trotz enormen Flächenverbrauch durch Windräder und Solaranlagen seit 2009 kein Rückgang des CO2-Austoßes in Deutschland erreicht wurde. Dazu kommen noch diverse Nebenwirkungen, welche die Verspargelung der Landschaft für die Umwelt mit sich bringt.

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz hat in mehreren Bereichen fatale Auswirkungen, ohne irgendeinen nachhaltigen Nutzen zu generieren. Dieses Gesetz muss daher schnellstmöglich abgeschafft werden. Vor diesem Hintergrund ist von Beatrix von Storch eine Petition gegen das Erneuerbare-Energien-Gesetz ins Leben gerufen worden, die ich ausdrücklich unterstützen möchte. Nähere Informationen dazu finden Sie hier.

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