Freitag, 14. Oktober 2016

Erbschaftssteuer: Was man sieht und was man nicht sieht

Heute hat der Bundesrat eine Reform der Erbschaftssteuer beschlossen. Eine bemerkenswerte Rede über die Erbschaftssteuer hielt Prof. Dr. Jörg Meuthen, Bundessprecher der AfD, am 12. Oktober im Landtag von Baden-Württemberg. In seinem Plädoyer für eine Abschaffung der Erbschaftssteuer erklärte er, an Frédéric Bastiat (,,Was man sieht und was man nicht sieht'') anlehnend, was einen guten von einem schlechten Ökonomen unterscheidet. Zudem machte er auf die schädlichen Folgen einer ,,Ethik der Umverteilung'' (Bertrand de Jouvenel) bei der Erbschaftssteuer aufmerksam und führte aus, dass die Befürworter der Erbschaftssteuer aufgrund mangelnder Argumente sich in Sozialdemagogie üben und ihre argumentativen Defizite mit ,,Wieselwörtern'' wie ,,soziale Gerechtigkeit'' (Friedrich August von Hayek) übertünchen würden. Sie seien kurzsichtig, nivellierungssüchtig und neidzerfressen und würden, frei nach Ludwig von Mises, sogar eine Verschlechterung der Situation aller in Kauf nehmen, wenn sie bloß das Bewusstsein hätten, dass es sonst niemandem besser gehe. 

Kommentare:

  1. Wow! Ein freiheitliches Feuerwerk, das man so wohl nur sehr selten in deutschen Parlamenten zu sehen bekam.

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  2. ignoranter, neoliberaler Schwachsinn

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    1. Ich hab's nicht gesehen, aber es muss wohl gut sein wenn die Gegenseite so am Heulen ist.

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  3. Weitsicht ist ein Werk der Liebe...

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