Dienstag, 25. Oktober 2016

Die suspekte Story des Jaber Albakr

Jaber Albakr.
von Michael Auksutat
Um noch mal auf das Schicksal des Genossen Jaber Albakr zurück zu kommen: Einige Aspekte der ganzen Story finde ich immer noch bemerkenswert. 

Nach seinem Selbstmord suchen Reporter innerhalb kürzester Zeit seine Familie in Syrien auf, machen locker Interviews. Mehrfach. Und nun möchte jene auch noch den Freistaat Sachsen verklagen.

Ich Naivling stelle mir ja so eine Flüchtlingsgeschichte so vor, dass man mit der ganzen Familie verfolgt wird, sich in alle Himmelsrichtungen verteilt und am Ende froh ist, irgendwo unterzukommen. Aber scheinbar ist es ja eher so, dass der Junge aus einem relativ stabilem Umfeld stammt, das man über eine Adresse im Telefonbuch erreichen kann. Journalisten scheinen das innerhalb von einem Tag aufklären zu können. Dem Bundesamt für Migration ist dies offenbar nicht möglich. 

Auch dem Bundesnachrichtendienst (ja, dieser amerikanische Geheimdienst, dessen deutschsprachige Mitarbeiter üblicherweise gern mit CDs dealen, hat auch noch andere Aufgaben) ist es nicht möglich kurz Erkundungen einzuziehen.

Da stellt sich dem Otto Normalsteuersklaven die nicht ganz irrelevante Frage: Wozu unterhält man diese Behörden überhaupt?

Aber vielleicht ist das auch nur meiner kruden Weltsicht geschuldet.

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