Montag, 31. Oktober 2016

Alterssicherungsbericht der Bundesregierung ist eine Unverfrorenheit

Bild: Pixabay / Worldpresspictures / CC0 Public Domain
von Alice Weidel
Der sogenannte Alterssicherungsbericht ist eine blanke Unverfrorenheit. Die Kernaussage darin ist, die Bürger sollen selber für ihr Alter vorsorgen, da die gesetzliche Rente quasi am Ende ist.

Als erstes fällt einem dazu ein, dass man das eigentlich auch schon vor Jahrzehnten gewusst hat. Es ist aber nicht so, dass hier eine völlig neue Regierung ins Amt kommt und nun diese Tatsache feststellt. Es sind genau die gleichen Parteien, die nichts unternommen haben, um die Rentenkatastrophe abzuwenden.

Der dreiste Ratschlag an die Bürger nun selber vorzusorgen, ist nicht nur unverschämt, angesichts der Verantwortung, die die Regierenden für das Fiasko tragen. Es ist auch in höchstem Maße zynisch. Betroffen sind vor allem Menschen mit geringen Einkommen. Genau diese, denen ohnehin kaum Geld zum Leben bleibt, sollen aber nun privat vorsorgen. Gleichzeitig sollen sie weiter Rentenbeiträge in eine Kasse zahlen, aus der sie selber kaum etwas bekommen werden.

Sonntag, 30. Oktober 2016

Rot-Rot-Grün: Eine Koalition für die Katastrophe

Bild: Pixabay / Novelrobinson / CC0 Public Domain
von Jorge Arprin
Ich höre von einigen Leuten, dass Rot-Rot-Grün vielleicht gar nicht so schlecht wäre. Ihre Argumente lauten:

1. Merkel wäre weg.

2. Wenn Rot-Rot-Grün das Land zerstört, wird ein Lernprozess durchs Land gehen und die Deutschen werden aufhören, sozialistischen Träumen nachzugehen.

Ich halte diesen Wunsch für Wahnsinn. Erstens wird Rot-Rot-Grün so oder so einige Grausamkeiten verantworten, an der reale Menschen leiden werden. Denkt nur an Unternehmer wie Michael Auksutat. Wünscht ihr ihm Rot-Rot-Grün? Es hat nicht jeder die Möglichkeit, das Land zu verlassen wie John Galt oder sich irgendwie anders zu schützen. Einige werden die Maßnahmen ertragen müssen - noch massivere Verteuerung von Strom, alle Selbständigen in die Rentenversicherung, Erbschafts- und Vermögensteuer, 10-Euro-Mindestlohn, Leiharbeit-Verbot usw. Allein deshalb sollte man Rot-Rot-Grün ablehnen.

Samstag, 29. Oktober 2016

Kinderehe: Zurück zu den Wurzeln

Bild: Raja Ravi Varma, via WikiCommons
von Michael Auksutat
Mal zum Thema Kinderehen: Ich weiß, es geht emotional hoch her, aber man sollte nicht vergessen, dass es so etwas wie die "Kindheit" gar nicht so lange gibt. Auch nicht in unserem christlich-jüdischen Lummerland. 

Ebenso kurz ist das Kriterium der "Liebe" ausschlaggebend für die Partnerwahl. Für die Partnerwahl keine zwei-drei Generationen früher war primär die Aufteilung von Ackerland und Vieh ausschlaggebend. Und da war dann wenig Spielraum für Romanzen in den Teenager-Jahren. Wer in Pommern nicht schon mit 11 versprochen war, der hatte schlicht nichts.

Dass wir uns heute leisten können mit gerümpften Näschen auf das bunte Treiben zu schauen, liegt nicht etwa daran, dass wir so supergeil-zivilisiert, sondern daran, dass wir so supergeil-leistungsfähig sind, dass wir ohne Kinderarbeit, Kinderehen und Kinderopfer über die Runden kommen. Zivilisation folgt aus Leistung.

Kurz: Der Grund für unser hohes Ross ist weniger bei Allah, als bei Aldi zu suchen. Und weniger beim Volk, als bei Volkswagen.

Ich finde es schon reichlich skurril, dass eben nicht mit Kinderehen gerechnet wurde, als das Haus und Herz für die Welt, insbesondere der eher ländlich geprägten, geöffnet wurde.

In China lieben sie Hunde... nein, nicht als Nahrungsmittel

So, Witz versaut, also zur Sache
von Philipp A. Mende
Da ich kürzlich irgendwo mal wieder eine obligatorische Panikmache bezüglich China las, stelle ich einmal mehr die Frage: Woher rührt eigentlich diese ständige Furcht vor dem zwar häufig medial breitgetretenen, aber etlichen Europäern dennoch so unbekannten „Reich der Mitte“? Ausgerechnet China. Freilich handelt es sich ebenfalls hinsichtlich des Landes des Lächelns um einen auf Zwang und Gewalt basierenden Staat, ja. Aber immerhin wohnt „ihm“ im Vergleich zu anderen Staaten keinerlei Tradition inne, über seine Grenzen hinaus andere Staaten zu unterwerfen, auch wurde nie irgendein Land von China kolonialisiert oder „erobert“. Und wie lange existiert China nunmehr doch gleich? Eben. Diese ganzen selbsternannten, doch dabei so unsäglich ignoranten China-„Experten“ sind mir ein Greuel. Permanent wird so getan, als würden „sie“ die Weltherrschaft an sich reißen wollen. Denn wie wir schließlich alle wissen, ist die lange Geschichte dieser jahrtausendealten Kultur ja nur so übersät von „aggressiver“, außenpolitischer Expansion. Ganz im Gegensatz zur überaus „friedfertigen“ Geschichte diverser anderer Staaten, deren Einwohner mitunter zu den entschiedensten China-Bashern gehören.

Freitag, 28. Oktober 2016

Ist die Gold-Korrektur vorüber?

Der Kursrückgang an die steigende 200-Tage-Durchschnittslinie ist für Sie eine Kaufgelegenheit
Marktkommentar von Claus Vogt
Vielleicht fragen auch Sie sich angesichts des Rückwärtsganges bei Gold: „Ist die Goldhausse etwa schon wieder vorbei?“, „Geht es weiter abwärts, oder wieder aufwärts beim Gold?“ oder „Soll ich kaufen oder verkaufen?“

Soviel vorweg: Meine Analysen kommen weiterhin zu dem Ergebnis, dass die Goldhausse noch lange nicht vorbei ist. Um Ihnen darzulegen, wie ich zu diesem Ergebnis komme, muss ich etwas ausholen:

Donnerstag, 27. Oktober 2016

Neuregelung des Länderfinanzausgleich: Einheitsparteienübergreifende Mogelpackung

Letzte Woche wurde eine Neuregelung der Bund-Länder-Finanzen beschlossen. Und alle sind plötzlich glücklich: Regierende Politiker der Nehmerländer, regierende Politiker der Geberländer, der Rest des Politestablishments und die Mainstreammedien. Dabei ist die Neuregelung nichts anderes als eine Mogelpackung, eine Ausgeburt der Hokuspokus-Ökonomie, unter der vor allem der Steuerzahler zu leiden hat. Der Föderalismus wird weiter ausgehöhlt. Richtig wäre es gewesen, den Ländern mehr Autonomie zuzusprechen, wie Prof. Dr. Jörg Meuthen in seiner gestrigen Rede richtig bemerkt hat:

US-Wahlen: Deutsche Empfehlungen und Befürchtungen

Hillary Clinton vs. Donald Trump - Caricatures

von Michael Auksutat
Was mich ja unwahrscheinlich fasziniert, ist, wenn sich germanische Lokalprinzen und -prinzessinnen ganz eindeutig zu diesem oder jenem US-Präsidentschaftskandidaten oder- kandidatin bekennen und ihm oder ihr nachsagen, dass er oder sie dem Land die entsprechende Anerkennung schenken werden. Bla. Bla. Bla.

Ich frage mich immer, wer denn wohl eigentlich der Rezipient für diese tapfere Botschaft ist.

Gewählt wird der oder die Gute ja nicht vom holden Germanen, sondern von seinen Flüchtlingen auf der anderen Seite des großen Teichs.

Mittwoch, 26. Oktober 2016

Erneuerbare-Energien-Gesetz muss abgeschafft werden

Bild: Pixabay / sxbing / CC0 Public Domain
von Alice Weidel
Das Erneuerbare-Energien-Gesetz hat mehrere elementare Fehler. Das Kernproblem dabei ist, dass der Dreiklang einer sicheren, umweltverträglichen und bezahlbaren Energieversorgung aufgegeben wurde. Bei diesem Gesetz steht das Wunschdenken vor der Vernunft und dem Machbaren.

Die Stromkunden zahlen jährlich über 20 Milliarden Euro, damit Investoren, die in erneuerbare Energien investiert haben, ihre staatlich garantierte Rendite durch das absurde Einspeisevergütungssystem bekommen. Es ist eine gigantische Umverteilung und das Gegenteil von sozial. Eine Plan- und Lobbywirtschaft zu Gunsten Weniger. Vor allem die einkommensschwachen Schichten sind relativ am härtesten betroffen. Hier bezahlt der Niedriglöhner in der immer teurer werdenden Mietwohnung dem Eigenheimbesitzer die Solaranlage auf dem Dach.

Dienstag, 25. Oktober 2016

Die suspekte Story des Jaber Albakr

Jaber Albakr.
von Michael Auksutat
Um noch mal auf das Schicksal des Genossen Jaber Albakr zurück zu kommen: Einige Aspekte der ganzen Story finde ich immer noch bemerkenswert. 

Nach seinem Selbstmord suchen Reporter innerhalb kürzester Zeit seine Familie in Syrien auf, machen locker Interviews. Mehrfach. Und nun möchte jene auch noch den Freistaat Sachsen verklagen.

Ich Naivling stelle mir ja so eine Flüchtlingsgeschichte so vor, dass man mit der ganzen Familie verfolgt wird, sich in alle Himmelsrichtungen verteilt und am Ende froh ist, irgendwo unterzukommen. Aber scheinbar ist es ja eher so, dass der Junge aus einem relativ stabilem Umfeld stammt, das man über eine Adresse im Telefonbuch erreichen kann. Journalisten scheinen das innerhalb von einem Tag aufklären zu können. Dem Bundesamt für Migration ist dies offenbar nicht möglich. 

Auch dem Bundesnachrichtendienst (ja, dieser amerikanische Geheimdienst, dessen deutschsprachige Mitarbeiter üblicherweise gern mit CDs dealen, hat auch noch andere Aufgaben) ist es nicht möglich kurz Erkundungen einzuziehen.

Montag, 24. Oktober 2016

Klare Kante: Der Wochenrückblick (KW 42/2016)

Michael Auksutats Statements zur Woche
Über den Karrierekiller Facebook, dem ein CDU-Abgeordneter zum Opfer wurde:
In der DDR konnte ein Lacher, oder Klatscher zur falschen Zeit zum Ende der Karriere führen. Das haben wir überwunden. Jetzt reicht ein Like.

Über Gruselclowns:
Überall auf der Welt fürchtet man sich plötzlich vor Gruselclowns. Da sind wir in Deutschland bedeutend weiter und haben sie in die Gesellschaft eingebunden. 1980 haben sie sogar bereits eine eigene Partei gegründet.

Sonntag, 23. Oktober 2016

Fehlsteuerungen bei der Städtebauförderung

Bild: No Copyright, Wikimedia Commons.
von Gotthilf Steuerzahler
Liebe Leserinnen und Leser,

über weite Strecken kommt der Staat seiner Aufgabe nicht nach, die öffentliche Infrastruktur zu erhalten, er stellt einfach nicht genügend Geld zur Verfügung. Es gibt aber auch Bereiche, in denen die Mittel nicht knapp sind und dementsprechend großzügig damit umgegangen wird. Nehmen wir zum Beispiel die Städtebauförderung, in die seit Jahrzehnten enorme Summen fließen.

Ziel der Städtebauförderung ist es, die Städte und Gemeinden als Wirtschafts- und Wohnstandorte zu stärken und städtebauliche Missstände dauerhaft zu beheben. Der Bedeutungsverlust der Innenstädte soll durch die Erhaltung und Modernisierung von Gebäuden, durch die Revitalisierung der Zentren und Nebenzentren und die Verbesserung des Wohnumfeldes aufgehalten werden.

Samstag, 22. Oktober 2016

„Sozial“ als Wieselwort: Für eine Gerechtigkeit ohne Adjektive

Foto: Pixabay / CC0 Public Domain / itsneal
von Tomasz M. Froelich
Was ist „soziale Gerechtigkeit“? Zunächst einmal ein Pleonasmus, da Gerechtigkeit sich immer in irgendeiner Weise auf das menschliche Miteinander und damit auf das Soziale bezieht. Kann es somit nicht-soziale Gerechtigkeit geben? Man könnte sagen: Nicht-soziale Gerechtigkeit kann es genauso wenig geben, wie es trockenen Regen, eckige Kugeln, junge Greise, riesige Zwerge und winzige Riesen geben kann. Regen ist nunmal nass, Kugeln sind rund, Greise sind alt, Zwerge sind winzig, Riesen sind groß und Gerechtigkeit ist sozial – alles selbsterklärende Attribute, die eigentlich keiner zusätzlichen Erwähnung bedürfen.

Während faktisch jeder eine klare Vorstellung von nassem Regen, runden Kugeln, alten Greisen, winzigen Zwergen und großen Riesen hat, herrscht über den Bedeutungsgehalt der „sozialen Gerechtigkeit“ große Verwirrung. Friedrich August von Hayek wies in seinem Werk „Recht, Gesetz und Ordnung“ auf die Verwirrung rund um den Begriff der „sozialen Gerechtigkeit“ hin, dessen Bedeutung im Laufe der Jahrzehnte sukzessiven Veränderungen unterworfen war. Hayek meinte, dass man bei dem Versuch, nach dem Sinn des Adjektivs „sozial“ zu fragen, „bald in einen Morast der Verwirrung“ gerät, der „beinahe so schlimm (ist) wie der, der die ‚soziale Gerechtigkeit‘ selbst umgibt“. Ursprünglich habe das Wort „sozial“ einen eindeutigen Sinn gehabt, nämlich: „auf Struktur oder Funktionsweise der Gesellschaft bezogen oder dafür charakteristisch“. Hayek merkte an: „In diesem Sinne ist Gerechtigkeit offenkundig ein soziales Phänomen und die Beifügung ‚sozial‘ zum Hauptwort ein Pleonasmus – wenn sie auch in frühen Verwendungen mitunter dazu dienen sollte, die allgemein herrschenden Gerechtigkeitsvorstellungen von denen bestimmter Personen oder Gruppen zu unterscheiden.“

Freitag, 21. Oktober 2016

Kenneth Rogoff verrät den wahren Grund für die Bargeldabschaffung

von Alice Weidel
In seinem Beitrag, der bei Focus Online erschienen ist, wiederholt der Ökonom Kenneth Rogoff erneut die vorgeschobenen Gründe für die Bargeldabschaffung. Sie nütze angeblich der Kriminalitätsbekämpfung und verhindere illegale Einwanderung. Beides ist Unsinn.

Schließlich nennt er dann aber ganz unverhohlen die wahre Begründung: Ohne Bargeld ist den Zentralbanken eine uneingeschränkte Negativzinspolitik möglich. Das heißt nichts anderes als die direkte Enteignung der Bürger. Die Menschen könnten nicht mehr ihr Eigentum in Form von Bargeld aufbewahren, sondern müssten mit ansehen, wie ihr elektronisches Geld von negativen Zinsen aufgefressen wird.

Donnerstag, 20. Oktober 2016

Wenn der Staat das Geld zerstört, brauchen Sie Gold

Bild: Pixabay / Peggy_Marco / CC0 Public 
Marktkommentar von Claus Vogt
Das staatliche Geldmonopol sollte abgeschafft werden 

Die Geschichte von Staat und Geld ist eine Geschichte von Lug und Trug, die stets auf Kosten des kleinen Mannes geht. In seinem 1976 erschienenen Buch „Die Entnationalisierung des Geldes“, das heute aktueller ist als je zuvor, fordert der große Ökonom und Wirtschaftsphilosoph Friedrich August von Hayek die Ersetzung des staatlichen Geldmonopols durch ein marktwirtschaftliches Währungssystem, das auf freiem Wettbewerb statt auf staatlichem Zwang beruht.

Diese scheinbar radikale Forderung ist in Wahrheit lediglich eine Anwendung grundlegender ökonomischer Erkenntnisse auf die Geldproduktion. Die simpelste und selbst für überaus einfache Gemüter nachvollziehbare Begründung dieser Forderung ist historischer Art. So schreibt Hayek:

Dienstag, 18. Oktober 2016

Klare Kante: Der Wochenrückblick (KW 41/2016)

Michael Auksutats Statements zur Woche
Über den sterbenden Staat:
So, wie der sterbende Mensch zentralisiert und seine Gliedmaßen nach und nach weniger durchblutet, um wenigstens dem Torso ein wenig mehr Lebenszeit heraus zu schinden, so zieht sich der sterbende Staat auf die Durchsetzung der Steuer- und Abgabengesetzgebung zurück, unter Inkaufnahme von Nekrosen an den Rändern der Gesellschaft. Und dass sein Herz im Kampf immer schneller flattert, verkauft er seinen Kostgängern als Vitalität.

Über die Schließung eines Kellogg's-Werks in Deutschland:
Es gibt sie noch, die guten Nachrichten! Nach und nach wird der Großindustrie gewahr, dass es für sie in einem solidarischen und dekarbonisierten Deutschland keine Zukunft gibt, wenn sie keine gerechten und nachhaltigen Geschäftsmodelle vorweisen kann. Auch im Sinne des Klimaschutzes ist das ein großer Schritt nach vorn!

Sonntag, 16. Oktober 2016

Mit Großbritannien auf Augenhöhe sprechen, statt drohen und beschimpfen

Donald Tusk. Bild: Alina Zienowicz (Ala z),
[CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons
von Alice Weidel
EU-Ratspräsident Donald Tusk äußerte, dass Großbritannien nach dem Brexit den Zugang zum EU-Binnenmarkt zu verweigern sei.

Die Äußerungen von Tusk und anderen EU-Politikern zum Brexit klingen wie eine Trotzreaktion von Kindern. Aus einem Rachereflex heraus will man den Briten für ihre demokratische Entscheidung, den EU-Irrsinn nicht weiter mitzumachen, den Austritt nun so teuer und schmerzhaft wie möglich gestalten.

Das hat nichts mit nachhaltiger und sachlicher Politik zu tun. Es ist emotionsgetriebener Trotz. So verhalten sich keine verantwortungsbewussten Politiker.

Eine solche Art Handelskrieg mit Großbritannien schadet allen Beteiligten, insbesondere Deutschland. Das jedoch ist den EU-Ideologen und der Kanzlerin offenbar völlig egal. Es geht ihnen nicht um wirtschaftliche Prosperität, sondern allein um die EU als ideologischen Selbstzweck.

Freitag, 14. Oktober 2016

Erbschaftssteuer: Was man sieht und was man nicht sieht

Heute hat der Bundesrat eine Reform der Erbschaftssteuer beschlossen. Eine bemerkenswerte Rede über die Erbschaftssteuer hielt Prof. Dr. Jörg Meuthen, Bundessprecher der AfD, am 12. Oktober im Landtag von Baden-Württemberg. In seinem Plädoyer für eine Abschaffung der Erbschaftssteuer erklärte er, an Frédéric Bastiat (,,Was man sieht und was man nicht sieht'') anlehnend, was einen guten von einem schlechten Ökonomen unterscheidet. Zudem machte er auf die schädlichen Folgen einer ,,Ethik der Umverteilung'' (Bertrand de Jouvenel) bei der Erbschaftssteuer aufmerksam und führte aus, dass die Befürworter der Erbschaftssteuer aufgrund mangelnder Argumente sich in Sozialdemagogie üben und ihre argumentativen Defizite mit ,,Wieselwörtern'' wie ,,soziale Gerechtigkeit'' (Friedrich August von Hayek) übertünchen würden. Sie seien kurzsichtig, nivellierungssüchtig und neidzerfressen und würden, frei nach Ludwig von Mises, sogar eine Verschlechterung der Situation aller in Kauf nehmen, wenn sie bloß das Bewusstsein hätten, dass es sonst niemandem besser gehe. 

Kaufen Sie, wenn die Kanonen donnern – Neues Kaufsignal für Gold

Marktkommentar von Claus Vogt
Nutzen Sie diesen Rückgang als Kaufgelegenheit 

Am Dienstag, den 4. Oktober 2016 ist der Goldpreis um 3,3% auf 1.270 $ gefallen. Als Auslöser dieser Minipanik wurden die Äußerungen des Fed-Gouverneurs Lacker genannt, der von deutlichen Zinserhöhungen gesprochen haben soll. Da sich die US-Wirtschaft am Rande einer Rezession bewegt, halte ich Zinserhöhungen der Fed zwar für nahezu ausgeschlossen. Andere Marktteilnehmer scheinen das jedoch anders zu beurteilen.

Donnerstag, 13. Oktober 2016

Neutrale Zigarettenschachteln: Bevormundend und sinnlos

Selbst- statt Fremdbestimmung
von Bill Wirtz

Bis Anfang 2017 müssen Zigarettenschachteln in Frankreich das Format der neutralen Zigarettenschachtel annehmen. Die Regierung will über diesen Weg vor allem den Konsum bei Teenagern reduzieren, die „durch die farbigen Schachteln angezogen werden“. Man kann diesen Beschluss unterschiedlich bewerten, aber die Schlussfolgerung ist immer, dass die Politik Raucher wie auch Nicht-Raucher wie Kinder behandelt und bevormundet.

In der alltäglichen politischen Diskussion kommt Australien eher selten vor, mal abgesehen vielleicht von Känguru-Clips am Ende der Nachrichten. In dieser Diskussion allerdings ist Australien zum Aushängeschild eines vorbildlichen Umganges mit dem Tabakkonsum geworden: teure Zigaretten, streng reguliertes Rauchen in der Öffentlichkeit und neutrale Zigarettenschachteln („plain packaging“) seit Dezember 2012.

Dienstag, 11. Oktober 2016

Equal-Pay-Day-Fake: Und jährlich grüßt der Equal-Pay-Day-Kindergarten

Bild: Pixabay / geralt / CC0 Public Domain
von Michael Hörl
Wer behauptet, Frauen verdienten bei gleicher Ausbildung, gleicher Tätigkeit und gleichem Arbeitseinsatz um 25% weniger als Männer, der lügt!

Oder er/sie kann nicht wissenschaftlich arbeiten. Aus dem Zahlenmaterial – etwa der „Business & (Un-?)Professional Women'' - ist diese Behauptung jedenfalls so wenig ableitbar wie aus dem des statistischen Bundesamtes.

Die jährlich wiederkehrende Behauptung, Frauen würden bei identer Ausbildung für die gleiche Position um 22% bis 26% weniger verdienen als Männer, ist ärgerlich. Das ist Schwachsinn und frei erfunden! Ein Armutszeugnis für jeden, der sich Akademiker nennt!

Peinlich: Unterschiedliches Studium von Männern ignoriert

Eine studierte Psychologin soll um 22% weniger verdienen als ihr männlicher Kollege? Fehlanzeige. Kein Zahlenmaterial belegt das.

Montag, 10. Oktober 2016

Termine: Oktober 2016

Auch für den Oktober haben wir wieder eine Auswahl an interessanten Veranstaltungen zusammengefasst. Sollten wir wichtige Termine vergessen haben, so bitten wir darum, uns dies mitzuteilen.


Im Folgenden eine Auflistung einiger interessanter Veranstaltung. Die Angaben sind wie immer ohne Gewähr. Weitere Veranstaltungen entnehmen Sie unserem Kalender.

Kiel, 17.10.2016, 19-22 Uhr: Bargeldverbot. Vortrag von Frank Schäffler. Veranstaltung des Liberalen Clubs Kiel. Ort: Cafe Godot, Gutenbergstraße 18.

Berlin, 20.10.2016, 19 Uhr: Zerfall oder Reform? Die Zukunft des europäischen Wirtschaftsraums. Mit Alice Weidel. Veranstaltung der Bibliothek des Konservatismus. Ort: Bibliothek des Konservatismus, Fasanenstraße 4. Kosten: 5 Euro, mit Ermäßigung 3 Euro.

Frieden für alle! Wozu noch Bürgerrechte?

Friede und Freude. Bild: Pixabay /
nutkitten / CC0 Public Domain
von Michael Auksutat
Sprengstoff- und Waffenfunde so alltäglich wie Messerstechereien. Ein Mann, der von drei Geheimdiensten beobachtet und von einer Polizeiarmee umzingelt wird, entkommt. Das Bundesamt für Migration lässt trotz gefälschter Pässe willentlich Asylverfahren laufen und verzichtet trotz Verpflichtung auf Anzeige. Der Bundesnachrichtendienst fischt ohne Rechtsgrundlage und sogar illegal Datenströme ab. Die größte Kanzlerin aller Zeiten will jetzt nicht nur ein einzelnes Land, sondern sogar einen ganzen Kontinent retten, der 85 mal größer ist, als das Gebiet ihrer Lakaien. Währenddessen bahnt sich ein Großmächtekonflikt in einem Land an, das in etwa halb so groß ist wie Deutschland und über dem bald mehr Nationen bomben als auf dem Flughafen Frankfurt landen. Zwischenzeitlich rüsten an Europas Ostflanke alle auf, die da wohnen, nicht wohnen, bald wohnen, gewohnt haben könnten und eigentlich schon immer da waren.

Glücklicherweise werden all die Probleme bald von dem ein oder anderen amerikanischen Präsidentschaftskandidaten gelöst, von denen sich jeder durch erhebliches diplomatisches Geschick und seriöse Ausstrahlung auszeichnet.

Sonntag, 9. Oktober 2016

Rezension: Das Parlament der Tiere - einfach tierisch gut!

Das Buch kann hier bestellt werden.
Hubert Milz rezensiert
Thomas Böhm: Das Parlament der Tiere: Das erste politisch völlig unkorrekte Kinder- und Jugendbuch Deutschlands. Juwelen, 264 Seiten, 17,90 Euro.
Autoren, die mittels eines bilderreichen Mosaiks aus der Tierwelt wortgewandt politische Strukturen, die Abläufe politischer Machtspiele und dergleichen einem jungen und alten Lesepublikum in Fabeln nahebringen konnten, waren z. B. George Orwell - "Die Farm der Tiere" von 1945 - und Erich Kästner - "Die Konferenz der Tiere" aus dem Jahre 1949. Mit diesem Buch legt der Autor Thomas Böhm eine weitere politische Fabel aus dem Tierreich vor, die sich nicht vor den zwei berühmten Fabeln zu verstecken braucht.

Der Autor schöpft ungemein geschickt aus der Reichhaltigkeit der deutschen Sprache bezüglich tierischer Ausdrücke. Wir begegnen im Buch z. B. dem "Amtsschimmel", dem "Frontschwein", dem "Galgenvogel", dem "Höllenhund", dem "Kredithai", dem "Lockvogel", der "Made im Speck", dem "Platzhirsch", dem "Pleitegeier", dem "Ohrwurm", dem "Opferlamm", der "Rabenmutter", dem "Schmierfink", dem "Sparschwein", dem "Spaßvogel", der "Warteschlange", der "Zeitungsente", dem "Zugpferd" und noch vielen anderen mehr.

Freitag, 7. Oktober 2016

Das richtige Leben im Falschen: Gary Johnson oder Enthaltung!

Trotz allem: Gary Johnson. Bild: Gary
Johnson from Taos, NM [CC BY 2.0],
via Wikimedia Commons
von Jorge Arprin
Wir nähern uns der heißen Phase der amerikanischen Präsidentschaftswahlen. Über Gary Johnson muss ich nicht mehr viel sagen. Seine Umfragewerte begannen nach einem kurzen Hoch wieder zu sinken, so dass er keine Chance auf eine Teilnahme in den TV-Debatten bekam. Später dann hat er es sich mit seinen Aussetzern zu Aleppo und der Frage, welches ausländische Staatsoberhaupt er bewundere, die er nicht beantworten konnte (dabei wäre es so einfach gewesen: Hans-Adam II., Fürst von Liechtenstein), endgültig versaut. Er hätte es wissen müssen, dass er sich einen Aussetzer nicht leisten kann, wenn er gegen skandalfreie Kandidaten wie Hillary Clinton und Donald Trump antritt.

Letzterer Satz ist nicht mal ironisch gemeint, denn Clinton und Trump sind völlig skandalimmun. Johnson weiß nicht, was Aleppo ist, aber Clinton weiß, was Bengasi ist, doch es hat ihr nicht geschadet. Trump könnte man mit einem Strichjungen in einer Toilette finden, wo er mit ihm Waffenlieferungen an den IS bespricht - er würde das einfach weglächeln. Damit kommen wir zur wichtigen Frage: Wer von beiden ist schlimmer? Ich vertrat lange die These, dass Clinton weniger schlimm wäre, doch mittlerweile habe ich meine Meinung geändert. Nicht dahingehend, dass Trump weniger schlimm wäre, sondern dass keiner von beiden weniger schlimm wäre. Es gibt für mich kein kleineres Übel bei Clintrump.

Donnerstag, 6. Oktober 2016

Linksextreme Gewaltexzesse gegen die AfD: Antifa heisst Angriff!

Antisemitische-kommunistische Antifa: Das Auto von
AfD-Mann Beresowski wurde zerstört.
Foto: Alexander Beresowski.
von Thorben Schwarz
Als Alexander Beresowski am jüdischen Neujahrstag vor die Türe tritt und seinen Wagen sieht, ist nichts mehr so, wie es mal war. Der Toyota des jüdischen AfD-Kreisvorstands ist völlig zerstört. Eingeschlagene Scheiben, beschmierte Motorhaube, zerstochene Reifen. "NO AfD" prangt - garniert mit Hammer und Sichel - auf dem Wagen des 51-jährigen. 

Eberhard Brett, Stadtrat für die Alternative für Deutschland in Stuttgart, ereilt an diesem kühlen Vormittag des dritten Oktobers ein ähnliches Schicksal. Sein Opel wurde in der Nacht von selbsternannten "Antifaschisten" ruiniert und völlig zerlegt. Eingeschlagene Scheiben, zerstörte Reifen und vor allem: Unsicherheit. Unsicherheit, ob man am nächsten Tag noch problemlos die Straße betreten kann. Unsicherheit, ob man um Leib und Leben für seine politische Arbeit fürchten muss.

Wahre Opfer interessieren keine Sau!

Empathie nur in Sonderfällen. Bild: Applejack crying by
teiptr / CC BY 3.0 / teiptr.deviantart.com
von Michael Auksutat
Wenn dem Maurermeister der Steuerbescheid zugestellt wird, er nicht weiß woher er die Nachzahlung nehmen soll und er sich weinend fragt, wozu er diesen ganzen Scheiß von morgens bis nachts überhaupt macht, dann interessiert das einen Scheiß.

Wenn die allein erziehende Verkäuferin von ihrem Energieversorger die Abschaltandrohung bekommt, weil sie neben den Stromkosten ja auch noch die Heile-heile-Gänschen-Zulage ihrer Ökofürsten zu bezahlen hat und sie schluchzend in der Küche eine Flasche Wein köpft und sich fragt, wieso sie sich überhaupt auf Kinder eingelassen hat, die die Waschmaschine von morgens bis abends laufen lassen, dann interessiert das keine Sau.

Wenn der Besitzer einer Eigentumswohnung zusehen kann, wie der Preis für sein Objekt unter den aktuellen Tilgungswert fällt, weil seine Gemeinde beschlossen hat, die Retter der Demographie in seiner Nachbarschaft anzusiedeln und die sich nicht recht an die üblichen Sitten halten mögen und er mit einem Tränchen im Auge auf dem Balkon steht und dem Treiben zuschaut, dann interessiert das keine Sau.

Mittwoch, 5. Oktober 2016

EZB-Chef Draghi will Ihren Wohlstand vernichten - Schützen Sie sich mit Gold

Marktkommentar von Claus Vogt
Draghis Selbstherrlichkeit vernichtet Ihren Wohlstand 

Folgende drei Schlagzeilen sind mir am Donnerstag, den 29. September 2016 beim Lesen einer großen deutschen Tageszeitung ins Auge gefallen:

„Beitrag zur Rentenversicherung droht kräftig zu steigen“,

„Beitragsschock für privat Krankenversicherte“ und

„Draghi zeigt sich von Kritik unbeeindruckt“.

Mehr als diese drei Meldungen muss man eigentlich nicht kennen, um die weitverbreitete Unzufriedenheit in der Bevölkerung zu verstehen. Trotz sehr niedriger offizieller Geldentwertung wissen die Menschen nämlich aus ihrer alltäglichen Erfahrung, dass ihre Lebenshaltungskosten steigen und ihnen immer weniger finanzieller Spielraum bleibt, zumal sie keine Zinsen mehr auf ihr Erspartes bekommen.

Masseneinwanderung: Keine Pflicht zur Aufnahme

Bild: Pixabay / geralt / CC0 Public Domain
von Thomas Seidel
Ich lese von unbedarften Zeitgenossen immer wieder, dass Deutschland echte Kriegsflüchtlinge aufnehmen, aber reine Wirtschaftsmigranten schnell wieder abschieben solle. Diese Aussage macht in keiner Weise Sinn.

Da es in Deutschlands Nachbarländern keine Kriege gibt, reist auch niemand hier ein, bloß um Schutz vor Gewalt zu suchen. Wirtschaftliche Motive spielen dagegen die Hauptrolle.

Das ist an sich nicht verwerflich. Jeder Mensch strebt nach einem besseren Leben. Allerdings sind die Aufnahmekapazitäten jeder Nation begrenzt.

Insofern muss eine verantwortungsvolle Einwanderungspolitik Grenzen setzen. Sie muss Einwanderer auch zurückweisen können und vor allem solche aufnehmen, die sich voraussichtlich ohne größere Probleme in das Land eingliedern werden.

Dienstag, 4. Oktober 2016

Bankenrettungslawine: Keine Steuergelder für Pleitebanken!

Alice Weidel. Bild: Alice Weidel Facebook.
von Alice Weidel
Staatliche Unterstützung für die Deutsche Bank ist aus vielerlei Hinsicht falsch. Besonders brisant ist jedoch in diesem Zusammenhang die Tatsache, dass die geplante "Rettung" lediglich als Feigenblatt für weitere Rettungen von allen europäischen Pleitebanken - wie der insolventen italienischen Banco Monte Paschi - dienen soll.

Durch die „Rettung" der Deutschen Bank soll der Präzedenzfall geschaffen werden, alle notleidenden Banken in den Peripheriestaaten - explizit der italienischen und französischen Großbanken - auf Steuerzahlerkosten zu "retten“.

Das Argumentationsmuster dürfte einem bekannt vorkommen analog zur Verletzung des europäischen Stabilitäts- und Wachstumspaktes durch Deutschland im Jahre 2005 nach dem Motto „Die Deutschen waren die Ersten, also dürfen wir auch.“ Was darauf folgte, kennen wir: einen zur Regel gewordenen Vertragsbruch durch Dauereurorettungen und einer gewaltigen Vermögensumverteilung im Euroraum.

Klare Kante: Der Wochenrückblick (KW 39/2016)

Michael Auksutats Statements zur Woche
Über Pöbeleien am Tag der Deutschen Einheit:
Ja, manche Menschen in diesem Land müssen sich endlich an den Gedanken gewöhnen, dass die Freiheit mit sich bringt, dass nicht mehr alle Feste der politischen Führung so ungestört und harmonisch verlaufen, wie jene zum vierzigsten Jahrestag der DDR.

Über Einigkeit und Recht und Freiheit:
Einigkeit: Kann man sich gerade anschauen.
Recht: Nur so lange der Staat nicht irgendwo eine Geldquelle vermutet und ihm eingegangene Verträge und Verpflichtungen im Wege stehen.
Freiheit: 1996 habe ich mich frei gefühlt. 2016 geht man kaum noch einen Schritt, ohne dass jemand das Bedürfnis hat, einen zu überwachen, zu kontrollieren oder zu melden.

Kurz: Ihr habt es verkackt.

Montag, 3. Oktober 2016

Tag der Deutschen Einheit: Pöbelnder Mob muss vor Politikern geschützt werden

Nächstes Mal: Kartoffelsack gegen
Traumatisierung. 
von Kurt Kowalsky
Skandal! Politiker bedrängen pöbelnden Mob in Dresden bei Einheitsfeier.

Der zur deutschen Einheitsfeier sich friedlich zusammenrottende, pöbelnde Mob konnte nur durch den Einsatz starker Polizeikräfte vor gefährlich lächelnden und winkenden Politikern geschützt werden.

Wie der Leiter einer Spezialeinheit zur Bekämpfung demokratischer Umtriebe auf einer eiligst anberaumten Pressekonferenz mitteilte, kam es vor der Semperoper zu grässlichen Szenen, als die Anführerin der Politikerbande ihr Gesicht unverschleiert gegen die Menschenmenge richtete.

Ein Dresdner Vater bewahrte durch einen beherzten Sprung vor die Augen seines Sohnes diesen vor dem hässlichen Anblick. Gestandene Männer mussten sich vor Ort übergeben.

"Ich habe schon so manchen Schrecken erleben müssen", so Manfred M. aus Plauen, "doch was ich da mit ansehen musste, wird mich noch Jahre im Schlaf verfolgen."

Wahlsieger oder Wahlverlierer? Viktor Orbán, das Flüchtlingsreferendum und die Täuschungspresse

Orbán: Sieger oder Verlierer? Bild: Európa Pont (Flickr: EC13)
[CC BY 2.0], via Wikimedia Commons
von Tomasz M. Froelich
Kann man jemanden, der bei einem Referendum für seine Position eine Zustimmung von rund 98% erreicht hat, als Wahlverlierer bezeichnen? Eigentlich nicht. Doch die deutschen Hauptstrommedien können.

Beim ungarischen Referendum über die umstrittenen EU-Quoten für die Verteilung von Flüchtlingen sprachen sich rund 98% der Wähler, ganz im Sinne von Ministerpräsident Viktor Orbán und seiner Regierungspartei Fidesz, gegen die EU-Flüchtlingsumverteilung aus, die notabene ohne Merkels Politik der offenen Tür gar nicht zur Debatte stünde.

Die deutschen Hauptstrommedien, diesmal ausnahmsweise besonders auf die Wahlbeteiligung und weniger auf die Stimmverteilung fokussiert, titeln online über das Ergebnis wie folgt: "Ungarn verweigern Abstimmung über Flüchtlingsquoten'' (FAZ), ''Orbán scheitert mit Referendum über Flüchtlingsquoten'' (Spiegel), ''Niederlage für Orbán: Ungarisches Referendum über Flüchtlingsquoten ist ungültig'' (Focus), ''Flüchtlingsreferendum: Orbán scheitert offenbar an 50-Prozent-Hürde'' (Süddeutsche) und ''Referendum über Flüchtlingspolitik ungültig'' (Zeit).

Samstag, 1. Oktober 2016

Kauf der Deutschen Bank? Erdoganregime im Größenwahn!

Alice Weidel. Quelle: Alice Weidel Facebook.
von Alice Weidel
Die Deutsche Bank ist durch mannigfaches eigenes Verschulden, aber auch durch ein aggressives Vorgehen der USA gegen den ungeliebten Global Player aus Deutschland, in schwerer Schieflage.

In dieser Situation wittert nun das Erdoganregime in Ankara offenbar die Chance seinen Einfluss in Deutschland über einen Kauf des größten deutschen Bankhauses auszubauen.

Schon die diesbezügliche Äußerung des Wirtschaftsberaters von Erdogan, Yigit Bulut, ist eigentlich ein Unding und klingt nach einem Anflug von türkischem Größenwahn. Die Türkei erhält aus Deutschland Milliarden für Merkels wackeligen Flüchtlingsdeal, die dann aber wohl zum Aufkaufen deutscher Unternehmen bereitgestellt werden. Deutsche Zahlungen an die Türkei sollten umgehend eingestellt werden, denn ganz offensichtlich hat die Türkei wohl genug überschüssige finanzielle Mittel.

Haben Sie Fragen oder Anregungen? Schreiben Sie uns!

Name

E-Mail *

Nachricht *