Freitag, 9. September 2016

1. Buntländische Irrsinns- und Anstaltsliga: Teamvorstellung des 1. FC Freiheit

von Philipp A. Mende
Das Trainergespann V. Ernunft und L. Ogik schickt am heutigen Spieltag der 1. buntländischen Irrsinns- und Anstaltsliga folgende Aufstellung ins Rennen:

Tor: Der erfahrene Belgier Gustave de Molinari produziert seit 167 Jahren Sicherheit in seinem Kasten und ist vor allem als unbezwingbarer Elfmeter-Killer bekannt.

Abwehr: Eine klassische Verteidigung, bestehend aus dem erfahrenen und Ruhe ausstrahlenden austroamerikanischen Libero Ludwig von Mises sowie den ausgezeichneten Verteidigern Friedrich August von Hayek und Roland Baader.

Mittelfeld: Auf der klassischen Verteidigung baut in der Spielentfaltung ein konsequentes und schlagkräftiges Mittelfeld auf. Im defensiven Mittelfeld zunächst der großartige Murray N. Rothbard, der zusammen mit dem Kanadier Stefan Molyneux dafür bekannt ist, mittels Forechecking Gegenspieler frühzeitig die Bälle abzunehmen. Im offensiven Mittelfeld ein deutsches Dreiergespann: Oliver Janich sorgt, ebenfalls mittels Pressing, für konkrete Ideenumsetzungen, agiert gleichzeitig aber auch als kreativer Ball-Verteiler. Flankiert wird er Rechtsaußen von Hans-Hermann Hoppe, Linksaußen von Stefan Blankertz. Trotz oder gerade wegen unterschiedlicher Spielphilosophien bildet das Dreiergespann stets erfolgsversprechende Abwechslung und ist damit für den Gegner kaum auszubremsen.

Angriff: Ein amerikanisch-deutsch-türkisches Sturmduo in Gestalt von Larken Rose sowie Akif Pirinçci. Letzterer kann durchaus auch in die Rolle des Mittelstürmers oder der alleinigen Sturmspitze schlüpfen. Zusammen schossen sie in der vergangenen Saison quasi im Minutentakt gegnerische Buden, wobei sie von der Gegenseite vor allem wegen ihrer konstruktiven Brechstangentaktik gefürchtet und deswegen nicht selten brutal gefoult werden.

In der Halbzeitpause sorgen die junge Ayn Rand und Susanne Kablitz als gewitzte Cheerleader für Unterhaltung.

Kommentare:

  1. Stefan Blankertz ist nicht linksaußen sondern einfach konsequent libertär. Hoppe ist nicht rechtsaußen sondern einfach nicht stets konsequent libertär. Schlimmer steht es allerdings um Janich.
    Der von Philipp A. Mende postulierte Relativismus, nach dem jeder seinen Platz hat, übergeht die von ihm als Trainer gesetzte Vernunft und Logik. Er führt mit dieser Teamaufstellung das Trainergespann ad absurdum.

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  2. Oh Gott, was für ein spaßbefreiter Kommentar! Gibt wohl Leute, die wirklich alles todernst nehmen und zum Lachen in den Keller gehen. Das wäre ja alles nur halb so schlimm, wenn diese Leute mit ihrer Humorlosigkeit wenigstens die Kommentarbereiche meiden würden.

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