Mittwoch, 31. August 2016

Kuchendemokratie: Tätliche Angriffe auf die AfD

Linker Aggressor attackiert Prof. Meuthen.
Bild: Facebook / AfD Harburg-Land
von Thorben Schwarz
Seien wir mal ausnahmsweise ehrlich zu uns selbst: Trotz einer Grundaufgeklärtheit in unserer Gesellschaft nehmen wir die Meldungen eines jeden etablierten Mediums für wahrhaftig hin. Wenn sich Spiegel Online oder die Taz über die „Neue Rechte“ mokieren, Jakob Augstein als Politik-Experte engagiert wird - weil er es als Lebensleistung erreicht hat, einen Mann für seinen Vater zu halten, der einmal ein politisches Magazin zur ursprünglich kritischen Betrachtung der Tagespolitik erschaffen hat - und fröhlich Fälle von „Hetze“ im Internet aufgezählt werden (hierbei genügt eigentlich schon eine Gegenüberstellung von einem Asyl-Taschengeld und Hartz IV unter Verwendung falscher mathematischer Grundregeln und Frau Kahane riecht schon Volksverhetzung), nehmen viele von uns diese Artikel als eine Beschreibung eines ernstzunehmeden Problems hin. Dass es sich hierbei oft um Kommentare handelt, welche mangels Deklaration als journalistisch ausgearbeitete Berichte getarnt werden, muss hierbei nicht erwähnt werden.

Der scheidende Bundespräsident Joachim Gauck teilte unsere Gesellschaft einmal in „Dunkeldeutschland“ und eine andere Hälfte, die sich „zivilbürgerlichem Engagement“ widme, ein. Diese Einteilung mag in der Bezeichnung Unfug sein. Gauck sprach jedoch - wenn auch unfreiwillig - eine Spaltung in der Gesellschaft an, die sich in einem Links-Rechts-Lagerverhalten abzeichnet. Jenes passiert leider auch medienintern: Der Spiegel, die FAZ, die Taz, die Süddeutsche und so ziemlich alle Lokalzeitungen bezichtigen die „Junge Freiheit“ und „eigentümlich frei“ der Hetze - und umgekehrt. 

Zweifelsohne ist die erste Gruppe in der Überzahl, deswegen kann sie auch die besprochenen Themen dominieren. Daher gibt es neuerdings viele lustige Berichte über minderjährige Auszubildende, die wegen eines islamkritischen Kommentars in den sozialen Medien um ihre Zukunft gebracht sind, über Politiker der Alternative für Deutschland, die zwar nur im Gemeinderat von Hinterneckardödelfingen stellvertretende Kreisvorsitzende sind und sich trotzdem eine unmögliche sprachliche Entgleisung im Familienurlaub erlaubt haben, und, ganz wichtig, Meldungen, dass sehr viele Geflüchtete im Arbeitsmarkt integriert wurden. 

„Merkel sagt...“ - das ist ja ganz etwas neues. „Trump kritisiert...“ - meinetwegen! Dass in Deutschland tagtäglich politische Gewalt an der Tagesordnung ist, und sogenannte Linksautonome (einer Studie zufolge wohnen mehr als 95% der sogenannten „Linksautonomen“ noch zu Hause, daher stellt sich schlagartig die Frage, was das mit Autonomie zu tun haben soll) regelmäßig Andersdenkende angreifen, wird nur als Randnotiz gebracht. 

So war es auch am 29. August dieses Jahres. Prof. Meuthen, der Bundesvorsitzende der Alternative für Deutschland, sprach im Kommunalwahlkampf in Niedersachsen zu Wählern, als ein 17-Jähriger Aggressor eine gefrorene Torte an den Kopf von Jörg Meuthen warf, der daraufhin ärztlich behandelt werden musste. Gegen den Jugendlichen ermittelt nun der Staatsschutz. Warum gibt es keinen Aufschrei in Politik und Gesellschaft? Ganz einfach: Weil die Attacke seitens eines großen Teils von Politik und Gesellschaft gewollt ist. Ein 55-jähriger Volkswirtschaftprofessor, der nach eigener Aussage wirtschaftlich liberal und gesellschaftspolitisch konservativ eingestellt ist und in dieser Motivation Politik macht, ist in einem politischen Mainstream, der immer mehr von liberal-konservativen Werten abrückt, unerwünscht. Doch mit der Hetzerkeule wird man schnell unliebsame Politiker los: Man stellt sie einfach in eine sehr hässliche Ecke. 

Doch was treibt einen 17-jährigen Schüler zu dieser Tat? Ist er, wie der Axt-Attentäter in Würzburg, einer, der seiner Ideologie folgt und sich im stillen Kämmerlein zunehmend radikalisiert? Oder erlebt er - wie gewissermaßen ein IS-Kämpfer - eine Gruppendynamik auf Grundlage einer vollkommen fehlgeleiteten Ideologie? Man muss kein soziologisches Genie sein, um zu merken, dass hinter den Tortenangriffen die Antifa steckt. Genau wie bei den Tortenangriffen auf Beatrix von Storch und Sahra Wagenknecht, hat auch hier die sogenannte Antifa die Fäden gezogen. Schwere Körperverletzung aus politischen Gründen, das kennen wir aus der deutschen Geschichte. Nur heute kommt ein ganz entscheidender Punkt dazu: Die linksextremen Organisationen und Gruppierungen bekommen Fördermittel von einem Land, dessen Tod sie wünschen. Diverse „antifaschistische“ Bewegungen, wie zum Bespiel die Antonio-Amadeu-Stiftung, die von Ex-Stasi-Frau Anetta Kahane geleitet wird, bekommen Geld aus Kassen des Bundesfamilienministeriums - für den Kampf gegen Rechts. (Wir sollten uns dringend überlegen, ob nicht eine Kasse für den Kampf gegen Extremismus allgemein förderlicher wäre.)

Jeder, der dies in die Wege leitete und jeder, der dies gutheißt, hat die gefrorene Torte auf Jörg Meuthen mitgeworfen. Jeder der vielen hat sich ein klein wenig am Attentat beteiligt. Es darf nicht weitergehen, dass Politiker auf offener Straße für ihre Gesinnung attackiert werden. Denn wenn die politische Gewalt in dieser Form weitergeht und „getortet werden“ die Adelung für angebliche Populisten darstellt, gehen uns zum einen die Lebensmittel aus (Lebensmittel, die die Genoss*innen an anderer Front für die staatlich finanzierte Nahrungsaufnahme bräuchten), zum anderen landen wir in einem Zustand der nicht erstrebenswert ist: In einer Kuchendemokratie.

Kommentare:

  1. Dann habe ich wohl mitgeworfen.

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    1. Dann gehen Sie doch zum IS :-)

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  2. In Österreich hat der Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten wiedermal eine Morddrohung aus rechtspopulistischen Kreisen erhalten.

    Der Versuch eine politische Seite zu glorifizieren lässt sich stets durch Handlungen von Teilen jener Seite diskreditieren.

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  3. mit diesem autor haben sie einen neuen broder. mehr davon.

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  4. Thorben Schwarz ist nicht erst seit diesem Artikel ein Hetzer, dem das politische Handwerk gelegt gehört. Er und seine Freunde tragen zur verohung unserer Gesellschaft bei.

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