Sonntag, 28. August 2016

Klare Kante: Der Wochenrückblick (KW 34/2016)

Michael Auksutats Statements zur Woche
Über entschiedene Grenzgegner:

Erstaunlicherweise bestehen die entschiedensten Gegner von Grenzen vehement darauf, dass man keine größeren Mengen Bargeld dabei hat, wenn man sie passiert.

Über geopolitisches Wirrwarr:
Der Kurde kämpft gegen den Islamisten, wird dafür von den Türken bekämpft, der gegen die Islamisten eingerückt ist und somit gemeinsam mit den Russen die syrische Regierung unterstützt, die vom Amerikaner bekämpft wird, der die Türken in seiner Kommandostruktur eingebunden hat, die die Russen argwöhnisch beäugt, während der BND da mit bärtigen Kameraden die Lage sondiert, weil man weiß ja nie. Wann muss ich jetzt eigentlich Fähnchen schwenken?

Über furchtbare Vorstellungen in Zeiten der Hamsterkäufe:
Ich stelle mir gerade vor, ich müsste in einem Land leben, dessen Regierung die Infrastruktur dermaßen vor die Wand gefahren hat, dass sie die Bevölkerung dazu auffordern muss, gegebenenfalls mehrtägige Stromausfälle mittels Bevorratung zu überbrücken und sich nicht zu blöde ist, das System als richtungsweisend für die Welt zu verkaufen. Das wäre wirklich furchtbar.

Über repräsentative Demokratie:
Repräsentative Demokratie ist, wenn Abgeordnete ihre Forderungen nach einer höheren Besteuerung jener, die sich täglich den Arsch aufreißen und entsprechend verdienen, mit einem Montblanc-Stift zum Preis von fünf Hartz-IV-Sätzen formulieren, den sie aus Parlamentsmitteln beschafft haben.

Auf die Frage, ob Facebook nun auch private Gruppen durchsuchen soll:

Ich finde, man sollte auch kontrollieren, was Leute am Küchentisch sagen. Auch das Private ist letztendlich politisch!

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