Mittwoch, 31. August 2016

Kuchendemokratie: Tätliche Angriffe auf die AfD

Linker Aggressor attackiert Prof. Meuthen.
Bild: Facebook / AfD Harburg-Land
von Thorben Schwarz
Seien wir mal ausnahmsweise ehrlich zu uns selbst: Trotz einer Grundaufgeklärtheit in unserer Gesellschaft nehmen wir die Meldungen eines jeden etablierten Mediums für wahrhaftig hin. Wenn sich Spiegel Online oder die Taz über die „Neue Rechte“ mokieren, Jakob Augstein als Politik-Experte engagiert wird - weil er es als Lebensleistung erreicht hat, einen Mann für seinen Vater zu halten, der einmal ein politisches Magazin zur ursprünglich kritischen Betrachtung der Tagespolitik erschaffen hat - und fröhlich Fälle von „Hetze“ im Internet aufgezählt werden (hierbei genügt eigentlich schon eine Gegenüberstellung von einem Asyl-Taschengeld und Hartz IV unter Verwendung falscher mathematischer Grundregeln und Frau Kahane riecht schon Volksverhetzung), nehmen viele von uns diese Artikel als eine Beschreibung eines ernstzunehmeden Problems hin. Dass es sich hierbei oft um Kommentare handelt, welche mangels Deklaration als journalistisch ausgearbeitete Berichte getarnt werden, muss hierbei nicht erwähnt werden.

Dienstag, 30. August 2016

Sigmar Gabriel: Gesammelte Werke

Bild: Andrzej Barabasz (Chepry)
[CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons
von Thorben Schwarz
20 Wochen vor der Wahl: "Wir dürfen uns nicht von dem Pack einschüchtern lassen!"

17 Wochen vor der Wahl: "Dieser bayerische Pausenclown will eine Obergrenze für Geflüchtete! Is' Quatsch, geht nich'!"

14 Wochen vor der Wahl: "Wir müssen den gesellschaftlichen Wandel, der mit der Flüchtlingswelle kommt, hinnehmen!!!!"

Zehn Wochen vor der Wahl: "Wir dürfen den Brandstiftern der AfD nicht das Feld überlassen!"

Fünf Wochen vor der Wahl: "Natürlich verstehe ich, wenn jemand mit der aktuellen Politik unzufrieden ist..."

Vier Wochen vor der Wahl: "Selbstverständlich muss man auch mit Pegida das Gespräch suchen"

Drei Wochen vor der Wahl: "Aber natürlich sehe ich auch, dass die gesellschaftliche Schere immer größer wird. Wir müssen die Großkonzerne angehen!"

Montag, 29. August 2016

Passen Kinderehe und westliche Werte zusammen?

Bild: Lea Weber (Sabatina e.V.)
[CC BY-SA 3.0 de], via Wiki Commons
von Viktor Gus
Warum muss eigentlich Sabatina James, eine pakistanischstämmige Österreicherin, uns über westliche Werte aufklären? Ganz einfach, weil unsere Politiker und Journalisten mit dem Begriff nichts mehr anfangen können. Auch die Justiz scheint das Recht zu beugen oder zumindest zugunsten einer islamischen Wertordnung auszulegen. Konkret sichtbar wird das am Beispiel der Kinderehe, wobei der in diesem Zusammenhang verwendete Begriff der "Kinderehe" nichts als ein Euphemismus ist. Er verschleiert und verniedlicht die Tatsache, dass es sich in der Regel nicht um zwei Kinder, die heiraten, handelt. Und es handelt sich auch nicht um einen minderjährigen Jungen, der eine ältere Frau ehelichen soll. Nein, vielmehr geht es um junge Mädchen, die an ältere Männer übergeben werden.

Sabatina James weiß, wovon sie spricht, wenn es um das Thema der Kinderehe geht, hat es sie doch selbst betroffen: Sie sollte von ihrer Familie mit ihrem Cousin verheiratet werden. James weigerte sich jedoch, musste fliehen und untertauchen, weil sie seither von ihrer Familie bedroht wird. Dass sie zum Christentum konvertierte hat die Sache für sie nicht erleichtert. Denn der Glaubensabfall ist die schwerwiegendste Sünde im Islam und muss laut allgemeiner islamischer Rechtsauffassung mit dem Tode bestraft werden. Seitdem lebt sie unter Polizeischutz.

Sonntag, 28. August 2016

Klare Kante: Der Wochenrückblick (KW 34/2016)

Michael Auksutats Statements zur Woche
Über entschiedene Grenzgegner:

Erstaunlicherweise bestehen die entschiedensten Gegner von Grenzen vehement darauf, dass man keine größeren Mengen Bargeld dabei hat, wenn man sie passiert.

Über geopolitisches Wirrwarr:
Der Kurde kämpft gegen den Islamisten, wird dafür von den Türken bekämpft, der gegen die Islamisten eingerückt ist und somit gemeinsam mit den Russen die syrische Regierung unterstützt, die vom Amerikaner bekämpft wird, der die Türken in seiner Kommandostruktur eingebunden hat, die die Russen argwöhnisch beäugt, während der BND da mit bärtigen Kameraden die Lage sondiert, weil man weiß ja nie. Wann muss ich jetzt eigentlich Fähnchen schwenken?

Samstag, 27. August 2016

Über Mühsal und Facebook-Silbertabletts

Alles auf dem Silbertablett servieren?
von Philipp A. Mende
Kennt ihr das?

Ihr machtet Euch einst Gedanken darüber, ob denn nicht unter Umständen irgendetwas faul sein könnte mit diesem weltweit als „alternativlos“ gepriesenen System Staat, in dem gegenwärtig etwa 7,3 Milliarden Menschen abhängen (müssen). Immer wiederkehrende Wirtschaftskrisen, immer wiederkehrende Kriegsausbrüche, immer wiederkehrender Machtmissbrauch vonseiten irgendeiner Herrscherkaste, die in Wahrheit nur als Idee, als Konzept in den Köpfen ihrer Untergebenen existiert, in der Realität jedoch einfach nur aus unsympathischen und feigen Menschen besteht, die sich schlichtweg „Regierung“, „Legislative“, „Präsident“, „Kanzler“, „Minister“, „König“, „Komitee“ etc. nennen, nachdem sie ihre Ethik-Amputation erfolgreich hinter sich gebracht hatten.

Freitag, 26. August 2016

Langzeiterkrankungen von Beamten

Bild. CC0 Public Domain / Pixabay /
Clker-Free-Vector-Images
von Gotthilf Steuerzahler
Liebe Leserinnen und Leser,

bei längerdauernden Erkrankungen von Beamten werden längst noch nicht alle Möglichkeiten genutzt, die den zuständigen Stellen zur Verfügung stehen. Die Verantwortlichen müssen mehr tun, um Fehlentwicklungen in diesem Zusammenhang entgegenzuwirken. 

Wenn Beamte dienstunfähig sind, erhalten sie weiterhin ihre Bezüge, und zwar in voller Höhe. Durch Erkrankungen, insbesondere, wenn sie von längerer Dauer sind, entstehen dementsprechend erhebliche Kosten für die Staatskasse. Hinzu kommt, dass die Aufgaben der erkrankten Beamten durch andere Mitarbeiter erfüllt werden müssen, die damit erhöhte Belastungen verkraften müssen. Die Beschäftigung von Vertretungskräften verursacht unter Umständen weitere Ausgaben.

Donnerstag, 25. August 2016

Burkadebatte: Keine Toleranz der Intoleranz?

Bild: CC0 Public Domain / Pixabay / Hans
von Jorge Arprin, ohne Rücksicht
Der am meisten zitierte Satz von Thomas Mann lautet: „Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt.“ Solche Sätze mit in etwa derselben Bedeutung wurden auch von Karl Popper, Umberto Eco und sogar Margot „Wir-müssen-mit-den-Taliban-beten“ Käßmann geäußert. Es ist klar: Jeder will, dass Toleranz eine Grenze hat, und zwar die Intoleranz – die darf nicht toleriert werden. In aktueller Zeit diskutiert Deutschland über die Einführung eines Verbots der Vollverschleierung. In Nizza ist man diesbezüglich weiter: Letztens wurde eine Frau von Polizisten gezwungen, ihren Burkini am Strand auszuziehen. Bei der Burka-Frage handelt es sich offenbar um einen Fall von „Keine Toleranz für die Intoleranz“: Ein Verbot ist in der Regel intolerant, aber wenn es sich bei einer Sache um Intoleranz handelt, muss man ihr gegenüber intolerant sein (sie also verbieten), um die Toleranz zu retten.

Zunächst einmal sollte man das Wort „Toleranz“ von seiner politischen und seiner gesellschaftlichen Bedeutung trennen. Politik bedeutet immer die Anwendung von (Staats-)Gewalt, das nicht-politische ist dagegen friedlich (außer natürlich, wenn es politisiert wird). Wenn man einer Sache gegenüber politisch tolerant ist, heißt das nicht, dass man sie gut findet, sondern nur, dass man keine Gewalt anwenden will, um sie zu verbieten. Man kann z.B. negative Ansichten über Schwule politisch tolerieren, aber im privaten, nicht-politischen Alltag verurteilen. Tatsächlich würde wohl keiner einen Menschen, der Schwule für minderwertig hält, als „tolerant“ bezeichnen, aber gleichzeitig würde man seine Meinung, sofern es nur seine private Meinung ist und er keine Gewalt anwendet, um sie durchzusetzen, nicht als einen Grund für ein politisches Eingreifen ansehen.

Mittwoch, 24. August 2016

Weltoffenheit und Toleranz als Predigt: Der Kampf gegen Antisemitismus hat gerade erst begonnen

Der Davidstern - ein Symbol,
mit dem viele ein Problem haben.

von Thorben Schwarz
Wir schrieben den 08.07.2016 - ganz Deutschland war auf die Fußball-Europameisterschaft fixiert und schaltete die Weltpolitik für einen Monat aus. Was die Bürger jedoch verpassten: In Berlin fand vor dem Holocaustmahnmal eine der widerlichsten Demonstrationen gegen Israel statt. Initiator der Aktion war ein gewisser Martin Lejeune, der sich für sein Eintreten für die Terrororganisation Hamas und die sogenannten Palästinenser in der linken Szene einen Namen gemacht hat. 

Lejeune trat in der kürzeren Vergangenheit mehrmals judenfeindlich auf, indem er beispielsweise die Personenschäden im Zuge der israelischen Verteidigungspolitik gegen den palästinensischen Terror als "Völkermord" bezeichnet hatte. Martin Lejeune ruft via Facebook zur Aktion "BDS" auf, er bezeichnet dies als einen "Aufruf, sich gegen Israel einzusetzen". 

Warum wird gegen diesen Mann nicht ermittelt? Ganz einfach: Unter den Islamverbänden in Deutschland, zum Beispiel dem sogenannten "Zentralrat der Muslime" (übrigens einer Minderheitenlobby, die kaum Mitglieder hat und im Zuge von DTIB direkt aus Ankara finanziert wird), gelten Menschen wie Lejeune als Vordenker. Dass deren Schutzpatron und häufiger Geldgeber Erdoğan Israel am liebsten von der Karte gelöscht sähe, gilt als offenes Geheimnis - was kein Wunder ist: Rund 90% der Bevölkerungen muslimischer Länder haben Vorurteile gegen Juden, wie einer Studie der Bundeszentrale für politische Bildung zu entnehmen ist.

Dienstag, 23. August 2016

Setzen Sie auf die nächste Aufwärtswelle der Edelmetalle


Marktkommentar von Claus Vogt
Es war goldrichtig, bei großartigen Kursgewinnen im Edelmetallbereich investiert zu bleiben 

Ende vorigen Jahren sprach wirklich alles dafür, dass eine neue Goldhausse beginnen würde. Deshalb habe ich die kurz vor Weihnachten erschienene Themenschwerpunkt-Ausgabe meines Börsenbriefes Krisensicher Investieren ausschließlich diesem Thema gewidmet und insgesamt 26 Argumente zusammengetragen, die den baldigen Beginn einer neuen Goldhausse signalisierten.

Montag, 22. August 2016

Klare Kante: Der Wochenrückblick (KW 33/2016)

Michael Auksutats Statements zur Woche
Über die Ökostrom-Umlage:
Ich finde es völlig normal, dass es eine Ökostrom-Umlage gibt, die in zehn Jahren um 800% gestiegen ist und der Verbraucher nur deshalb so gut wegkommt, weil die Netzbetreiber ihre Geldreserven abbauen müssen, deren Halten sonst zu viel kosten würde. Meiner Meinung nach ist das keinesfalls kafkaesk und lässt mich weder an der EU, noch an unserer Kanzlerin zweifeln, um die uns die ganze Welt beneidet.

Über den Kampf gegen Raucher, Steuerbetrüger und Hassredner:
Ab November Übungen für Bundeswehreinsatz im Inneren. Häuserkampf. Ich vermute einmal, militanten Steuerbetrügern, Rauchern und Hassrednern ist nicht anders beizukommen.

Samstag, 20. August 2016

Kindertagesstätten: Wie die Finanzierung vereinfacht werden könnte

Bild: CC0 Public Domain / Pixabay / OpenClipart-Vectors.
von Gotthilf Steuerzahler
Liebe Leserinnen und Leser,

wenn viele öffentliche Stellen bei einer Angelegenheit zu beteiligen sind, entstehen regelmäßig hohe Aufwände. So verhält es sich beispielsweise bei der Finanzierung von Kindertagesstätten, die recht kompliziert ausgestaltet ist. Gegen Vorschläge zur Vereinfachung des Verfahrens wurden jedoch sogleich Einwände erhoben.

Der deutsche Staat stellt Jahr für Jahr hohe Beträge für Kindertagesstätten (Kitas) zur Verfügung, und zwar mit stark steigender Tendenz. Laut Statistischem Bundesamt waren es im Jahr 2014 fast 28 Milliarden Euro, welche die öffentliche Hand für diesen Zweck ausgab. Viele junge Frauen wollen oder müssen nach der Geburt eines Kindes möglichst schnell wieder in ihren Beruf zurückkehren, was die Nachfrage nach Kitaplätzen erhöht. Dies gilt insbesondere seit dem Jahr 2007, als die Politik beschloss, dass auch Kinder unter drei Jahren in Kindertagesstätten betreut werden sollen.

Freitag, 19. August 2016

Burkaverbot, arabischer Chauvinismus und westliche Werte

Burka: Zu ertragen?
Bild: CC0 Public Domain / Pixabay / jusch.
von Thorben Schwarz
,,Vollverschleierung ist das Gegenteil von Integration!'' Genau diese Schlagzeile durften wir soeben von der CDU Hamburg lesen. Aufgrund einer nachrichtenarmen Ödnis in den Sommermonaten sind wir wohl verpflichtet über Burkas zu sprechen. Nun denn.

In Deutschland gibt es bereits ein Vermummungsverbot. Gesetzlich wäre das ganze bereits geregelt. Ein Verbot, das gefordert wird, ist letztlich deswegen schon überflüssig, weil es - wie immer - nicht an fehlenden Gesetzen mangelt, sondern an der Umsetzung der bestehenden.

Wir sollten generell mal unseren Integrationsbegriff erneuern. Integration wird weitläufig als ein gesellschaftliches Miteinander gesehen. Wer auf dem Land lebt, wird feststellen, dass kaum Menschen aus den zugewanderten Gruppen zu Stammtischen gehen, im Schützenverein aktiv sind oder sich auf Dorffesten unter den Tisch trinken.

Mittwoch, 17. August 2016

Alles Nazi außer bunt!

Gutmenschengutgläubigkeit.
von Philipp A. Mende
Hatte eben während des Mittagessens ein nettes Gespräch mit meinem indischen Kollegen und Klassenraum-Nachbarn. Er ist der Nächste, der mich auf die besorgniserregende Entwicklung Deutschlands ansprach und wissen wollte, was um Himmels willen denn „da los“ sei.

Er konnte es nicht fassen, dass es neben stündlichen „Einzelfällen“ mittlerweile sogar ein Bombenattentat in meiner Geburtsstadt gab. Noch perplexer schüttelte er den Kopf, als ich ihm mitteilte, dass die unmittelbare Reaktion darauf nicht etwa „Es reicht endgültig, es müssen effektive Gegenmaßnahmen her!“ lautete, sondern das exakte Gegenteil, sprich: „Meinen Hass bekommt ihr nicht“, „Aber seine Kindheit“, „Aber sein Trauma“, als ob Traumata und schwere Kindheiten Neuheiten innerhalb der Menschheitsgeschichte darstellten und irgendwelche Gemetzel rechtfertigten; und auf die laut Buntheit-befiehl-wir-folgen-Gutmenschendenke seltsamerweise irgendwie auch nur Muslime ein Monopol zu haben scheinen, nie irgendwelche in Deutschland lebenden Fernostasiaten, Amis, Nord-, Süd-, Ost- oder Westeuropäer etc.

Dienstag, 16. August 2016

Katastrophe in Venezuela: Die sozialistischen Gesellschaftsklempner und ihr Geschwätz von gestern und heute

Venezolaner fliehen nach Kolumbien, um sich mit
Grundnahrungsmitteln eindecken zu können.
von Jorge Arprin
Vor drei Monaten berichtete ich darüber, wie in deutschsprachigen Zeitungsredaktionen niemand in der Lage ist, das wirtschaftliche Desaster in Venezuela mit dem Sozialismus in Verbindung zu bringen. Die wahren Anhänger von Chavez im Westen findet man jedoch in der Politik. Sehr viele bekannte linke Politiker haben sich in den letzten Jahren positiv über den Chavismus in Venezuela geäußert, darunter Mitglieder der Linkspartei, der spanischen Podemos oder der britischen Labour-Partei. Jeremy Corbyn sah, wie so viele Linke, in Chavez eine Hoffnung für die ganze Welt. So twitterte er zum Beispiel im März 2013:
,,Thanks Hugo Chavez for showing that the poor matter and wealth can be shared. He made massive contributions to Venezuela & a very wide world''
Was denken diese Leute heute über Venezuela? Tatsächlich haben sich seit meinem letzten Artikel einige Chavez-Fans zur Lage in Venezuela geäußert. Sie sind nun weniger euphorisch, aber von einem Wandel ihrer Ansichten kann man nicht sprechen. Stattdessen wendet jeder seine eigene Taktik an, um gleichzeitig Sozialist zu bleiben und Venezuelas Desaster in Kenntnis zu nehmen.

Montag, 15. August 2016

Klare Kante: Der Wochenrückblick (KW 32/2016)

Michael Auksutats Statements zur Woche
Über die Mauer:
Letzte Woche jährte sich übrigens ein Bauwerk, das einst als finale Lösung gegen Hatespeech, Steuerflucht und der Verweigerung Einzelner die Herausforderungen der Zeit solidarisch zu schaffen, errichtet wurde und dem herausragende Erfolge zuzuschreiben sind. Und das kann man ruhig einmal betonen.

Über Geheimnisse und Kontostand:
Wenn Du es in Ordnung findest, dass Du vor dem Staat keine Geheimnisse haben darfst, weil Du ohnehin weder Geld zum Verstecken besitzt, noch zu ihm in Opposition stehst, dann solltest Du darüber nachdenken, ob Du nicht einfach nur deshalb kein Geld besitzt, weil Du keine Geheimnisse vor dem Staat haben darfst und Du das auch noch in Ordnung findest.

Automatische Steuererhöhung bei fallenden Spritpreisen? Wirtschaftsnachhilfeunterricht für Sigmar Gabriel

Bild: Dirk Vorderstraße (SPD-Partei-
vorsitzender Sigmar Gabriel in Hamm)
[CC BY 2.0], via Wikimedia Commons
von Michael Auksutat
Mein lieber Siggi, dass Du einen an der Laterne hast, das ist ja quasi verbrieft. Darüber brauchen wir nicht groß diskutieren. Da Sozialdemokratie und Raffgier Hand in Hand gehen und das den Geist recht heftig blendet, möchte ich Dir einmal etwas erläutern. 

Wettbewerb lebt vom Preis. Wenn Aral 1,50 Euro pro Liter Sprit möchte und Shell nur 1,20 Euro, dann geht der geneigte Wutbürger eben zu Shell. Das ist dann das Signal, dass Aral es etwas bei den Kosten oder den Gewinnerwartungen übertrieben hat. 

Nehmen wir einmal an, Du automatisierst Deine Steuern und Sprit kostet fortan drei Euro. Egal ob der Sprit billig eingekauft wird oder teuer, immer kostet er drei Euro. Der Rest ist dann eben Steuer. Dann geben sowohl Aral als auch Shell ihre Zurückhaltung auf und lassen den Sprit eben drei Euro kosten. Die Steuer ist dann exakt Null. 

Natürlich wird Dir ein helles Kerlchen im Wirtschaftsministerium ebenfalls gesteckt haben und Ihr denkt jetzt über irgendwelche Kopplungen an die Welteinkaufspreise usw. nach. Dazu braucht Ihr dann eine Agentur, die das regelt und beobachtet und regelt und beobachtet - und zack, wieder viertausend Genossen in Lohn und Brot. Daraufhin werden dann die Firmen Manipulationsmöglichkeiten suchen - und finden! - und Ihr braucht noch mehr Kontrolleure und Berechner (weitere Genossen), woraufhin die Firmen andere Konstrukte ausprobieren, die Ihr wieder kontrollieren müsst usw. usf.

Samstag, 13. August 2016

Befehle der Soziopathen: Hinsiechen gegen den Willen des Patienten

Bild: CC0 Public Domain / Pixabay/ agenius1st
von Kurt Kowalsky
Vor über einem Jahr machte mich ein Facebook-Freund darauf aufmerksam, dass es für den Fall der Fälle wichtig wäre, eine Patientenverfügung zu verfassen. Es gäbe da von juristisch geschulten "Wichtigtuern" (dieses Wort ist von mir) rechtssichere Verfügungen.

Ich antwortete darauf, dass aus der Perspektive eines Notars sich die Sache auf jeden Fall lohne, als Patient man jedoch im Falle eines Falles nicht nur krank und hilflos wäre, sondern zusätzlich noch rechtsstaatlich angeschissen.

Natürlich hat man mir nicht geglaubt. Tief im Herzen meiner anarchistischen Freunde schlummert der freie Liberalala und hofft, dass man in der staatlichen Zwangsherrschaft doch noch sein "Recht" bekäme, hält man sich an die Regeln.

Donnerstag, 11. August 2016

Krankenkassen brechen bereits jetzt zusammen

Bild: CC0 Public Domain / Skitterphoto / Pixabay
von Dr. Alice Weidel
Am Mittwoch, den 4. August 2016, hat das Bundeskabinett beschlossen, zur Deckung der Gesundheitskosten von Asylbewerbern eine Milliarde Euro aus der Liquiditätsreserve des staatlichen Gesundheitsfonds an die Krankenkassen zu zahlen.

Alle Asylbewerber, also auch geduldete Personen, werden in Deutschland gesetzlich krankenversichert. Bei über einer Million Menschen – Familiennachzug nicht mitgezählt – klingt die Aussage aus Politik und Krankenkassen, das werde keine Auswirkungen auf die Beiträge haben, wie ein schlechter Scherz.

Um die Fassade aufrecht zu erhalten, vergreift sich die Regierung nun an der Liquiditätsreserve des staatlichen Gesundheitsfonds. Tatsächlich handelt es sich dabei aber um das Geld der Beitragszahler. Daraus speist sich dieser Fonds nämlich. Um ihn zu finanzieren wurden die Beiträge in den vergangen Jahren bereits angehoben.

Die Unfähigkeit der Parteien ist das Sprungbrett der AfD in Mecklenburg-Vorpommern

Hat gute Chancen: Leif-Erik Holm (AfD). Bild:
Screenshot YouTube.
von Christoph Frädrich
Am 4. September 2016 sind in Mecklenburg-Vorpommern Landtagswahlen. Nach dem Fall der Mauer wird es die siebte Wahl im Bundesland sein. Seit 1994 ist das Land allein oder in Koalitionen SPD-geführt.

Nun gibt es Unruhe bei den Politikern im Landtag. Beim Umfragen steht die Alternative für Deutschland bei etwa 20% und damit nur knapp hinter der CDU und der SPD. Dieser Aufstieg ist kometenhaft und hat seine Gründe. 

Seit 26 Jahren haben es die etablierten Parteien verpasst die Chancen im Land zu nutzen und Firmen ins Land zu locken. Die Industrie im Land ist dünn gesät und die Arbeitslosigkeit hoch. Die Werften an der Küste haben Probleme ihre Produktion aufrecht zu erhalten, wie man das im Falle der P+S Werften erleben konnte. Die Arbeitslosenquote in Mecklenburg-Vorpommern beträgt 9,2% - das ist im Ländervergleich die vierthöchste Arbeitslosenquote.

Mittwoch, 10. August 2016

Wilhelm Röpke: Kein Salonliberaler

Bild: Mises Institut, see page for author [GFDL
or CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons
von Hubert Milz
Wilhelm Röpke wurde 1899 in Schwarmstedt geboren und starb 1966 in Genf. Ab dem Sommersemester 1917 studierte Röpke Staats- und Rechtswissenschaften. Sein Studium wurde durch den Kriegsdienst im Ersten Weltkrieg, zu dem Röpke im Herbst 1917 eingezogen worden war, unterbrochen.

Nach Kriegsende setzte Röpke sein Studium fort, promovierte 1921 in Marburg, wo er 1922 in Politischer Ökonomie habilitierte. Anschließend war er Professor in Jena, Graz und Marburg gewesen, bevor er 1933 wegen seiner Haltung gegenüber den "braunen Sozialisten" das Deutsche Reich verlassen musste. Röpke hatte schon in den Jahren vor der Machtübernahme publizistisch gegen die "braunen Sozialisten" gefochten und auch nach der Machtübernahme aus seiner grundsätzlichen Opposition keinen Hehl gemacht.

Die Emigration führte ihn zunächst nach Istanbul, wo er eine Professur annahm, ab 1937 dann nach Genf, wo er am "Institut universitaire de hautes études internationales" eine Professur für internationale Wirtschaftsfragen erhalten hatte. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs verblieb Röpke zwar in Genf, er nahm jedoch von dort aus großen Anteil an der Gestaltung der Nachkriegsordnung seiner alten Heimat - gemeinhin gilt Röpke als einer der "Väter der sozialen Marktwirtschaft" und als ein großartiger, jedoch recht eigenwilliger Verfechter einer freiheitlichen Ordnung.

Dienstag, 9. August 2016

Die Flüchtlingspolitik der Bundeskanzlerin in sprachpsychologischer Analyse

Angie. Bild: Armin Linnartz [CC BY-SA 3.0 de],
via Wikimedia Commons
von Leo Sucharewicz
Eine neue, umfassende Studie untersucht das Sprachdesign der Kanzlerin in der Flüchtlingspolitik. Fünf Interviews in führenden Medien wurden statistisch und inhaltlich im Detail ausgewertet. Sie geben Aufschluss über das Sprachdesign und die rhetorischen Taktiken der Bundeskanzlerin in der Flüchtlingskrise. Die statistischen Daten erlauben ein fundiertes Profiling der Kanzlerin und machen ihre Reaktionsmuster im Wording sichtbar – mit teilweise überraschenden Ergebnissen. 

Fünf Interviews der Kanzlerin in führenden Medien, darunter FAZ und BILD bildeten die Basis der empirischen Studie. Untersucht wurden u.a. Formulierungen der Kanzlerin zur Flüchtlingskrise, Begriffewahl, rhetorische Taktiken bei kritischen Fragen und Muster der Selbstpräsentation in der Öffentlichkeit. Sie macht Phänomene im typischen Sprachdesign der Kanzlerin sichtbar wie sprachliche Defizite und wahrnehmungspsychologische Erfolgsfaktoren in der Massenperzeption. Die Daten erlaubten ein konkretes Profiling der Kanzlerin in der Flüchtlingspolitik.

Fantastische Regionalkonferenz erwartet Dich!

Am 29. Oktober 2016 findet in der Neuen Universität Heidelberg die zweite Regionalkonferenz der Students For Liberty statt. Die Registrierung auf unserer Website ist bereits eröffnet!
von Daniel Issing

Sei dabei, wenn in Heidelberg zum zweiten Mal das größte freiheitliche Event Deutschlands steigt. Das Team der Students For Liberty Heidelberg lädt am 29. Oktober zur Regionalkonferenz in die barocke Altstadt ein, zu der über 300 Studenten erwartet werden. Die Veranstaltung steht unter dem hochaktuellen und sicherlich kontroversen Thema “Meinungsfreiheit und Demokratie”.

Montag, 8. August 2016

Entwicklungshilfe einstellen, „Produktionshilfe“ starten

Traktoren für Afrika! Bild: Anton-kurt
[CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons
Europas Entwicklungshilfe ist kolossal gescheitert. Sie hat in 50 Jahren unvorstellbare Summen in Afrika verplempert und ist sofort durch eine „Produktionshilfe“ zu ersetzen.
von Michael Hörl

Genderforschung im Hungergebiet
Die deutsche GIZ[1] sucht Entwicklungshelfer mit Studienabschlüssen in „Gender Studies“ und „Friedensforschung“. Schwerpunkt „Gewaltfreie Kommunikation“, „Maskulinität und Gewalt“ oder ,,Geschlechterdemokratie. Einsatzort: Benin.

Benin ist eines der ärmsten Länder dieser Welt: 70% der Menschen haben keinen Zugang zu sanitären Anlagen, 40% vegetieren von einem Dollar am Tag. Der Hunger ist allgegenwärtig.
Was Genderforscher hier verbessern können? Nichts. Abseits ihrer esoterischen Elfenbein-Türme interessiert das Geschwätz der im Müßiggang verlorenen Bürgerskinder niemanden.

Gruselige Gesellschaften: Es kommt auf den Grundsound einer Gesellschaft an

Afrikaverbot für Auksutat. Bild:
Pixabay/CC0 Public Domain/ geralt
von Michael Auksutat
Es ist ganz einfach: Es gibt Gesellschaften, die, warum auch immer, etwas finsterer sind als andere. Da zählt beispielsweise ein Menschenleben überhaupt nichts. 

Ich persönlich reise beruflich ziemlich viel herum. Für Afrika jedoch habe ich von meiner heißgeliebten Gattin ein Verbot bekommen. Die hätte mich nämlich ganz gerne wieder.

Länder, die ziemlich gruselig sind, sind es nicht nicht, weil der liebe Gott irgendwann gesagt hat ,,Wer auf diesem Grunde steht, der möge sich fortan für immer gegenseitig abstechen!", sondern weil die Leute gruselig sind. Und die entgruseln auch nicht dadurch, dass sie mal einige Tausend Kilometer in eine Richtung fliehen. 

Klar, es sind nicht alle gruselig, aber in Germanien sind auch nicht alle normal. Und es kommt auf den Grundsound einer Gesellschaft an. Und wenn diese meint, sie könne ihre Probleme durch Masseneinwanderung aus Gruselländern lösen, dann wird sie selbst zu einem Gruselland.

Sonntag, 7. August 2016

Klare Kante: Der Wochenrückblick (KW 31/2016)

Michael Auksutats Statements zur Woche
Über die Ökolamisten:
Ich finde es immer klasse, wenn sich Leute über die Religionsfixierung im nahen Osten lustig machen, während sie selbst dabei zuschauen, wie die gesamte Landschaft mit sich drehenden, hunderte Meter hohen Kapellen der Ökolamisten voll gestellt wird, die in ihren Fatwas selbst die Lampen in den Schlafzimmern jener regulieren, die gar nicht daran glauben, dass einem bald der Himmel auf den Kopf fällt. Ob man nun auf dem Boden herumkriecht, um nach Mekka zu beten, oder aus Wut über die Stromrechnung - das ist letztendlich egal.

Über deutsche Olympiaträumereien:
Wenn Berlin, Hamburg oder NRW von einer Olympiabewerbung träumen, kommen mir immer gleich Hüftkranke in den Sinn, die enthusiastisch vor einem Schaufenster voller Schuhe mit hohen Hacken stehen. Komisch ist das.

Samstag, 6. August 2016

Kruzifix: Provokantes Symbol sorgt für Empörung

Kreuz: Provokation.
Bild: CC0 Public Domain / Pixabay
von Kurt Kowalsky
Nach zahlreichen Beschwerden (zwei Stück) andersgläubiger, vielfarbiger Menschinnen und Menschen, musste die CDU-Landtagsfraktion in Brandenburg das von Papst Franziskus gesegnete Kreuz aus ihrem Fraktionsraum entfernen.

Dem Vernehmen nach kapitulierten die rückgratfreien Christdemokraten nach heroischem Kampf binnen weniger Minuten und krochen unter den neutral gemusterten Fraktionsteppich.

Ein Sprecher der SPD-Fraktion teilte auf Anfrage mit, dass ihr symbolisches Glaubensbekenntnis im Fraktionsraum (ein Stück Stacheldrahtzaun aus einem sowjetischen Gulag) bisher nicht beanstandet wurde. Auch die drei noch im Land umherschwadronierenden ehemaligen FDP-Abgeordneten dürfen ihr symbolisches Glaubensbekenntnis behalten. Es handelt sich dabei um eine lithographische Darstellung eines in China umgefallenen Sackes Reis, welche offenbar keinerlei Empfindungen verletzt.

Das christliche Kreuz ist, so die politisch korrekte Meinung, trotz aller gegenteiliger Bekundungen deshalb weltweit in Verruf geraten, weil der Katholik Peter M. (68) zu seiner evangelischen Frau (66) auf dem letzten Oktoberfest im Suff „du alte Türkenschlampe“ gesagt haben soll. Obwohl die katholische Kirche sich bemühte, diesen Ausfall als Einzelfall herunterzuspielen und sich beim muslimischen Weltrat der UN in aller Form entschuldigte, verwies der Führer des osmanischen Reiches und Hüter der Menschenrechte darauf, dass Bayern und Österreich als rassistische Keimzelle bereits bekannt seien und rief in dieser Sache den UN-Menschenrechtsrat an, indem derzeit Staaten wie Kenia, die Vereinigten Arabischen Emirate und Venezuela sich als besonders fachkundige Experten in Sachen Menschenrechte hervorgetan haben.

Börsenlegende über den Brexit, die Zukunft Europas und Gold

Quo vadis Europa?
Bild: CC0 Public Domain/Pixabay
Lesen Sie differenzierte Analysen statt einfach nur simple Antworten und dreiste Lügen
Interview mit Roland Leuschel
Im Folgenden lesen Sie Auszüge hochinteressanter Ausführungen der Börsenlegende Roland Leuschel, der bis zu seiner genialen Crashprognose des Jahres 1987 den Ruf des ewigen Börsenoptimisten genoss. Nach seinem Volltreffer von 1987 wurde er in den von einfachem Schubladendenken beherrschten Medien allerdings nur noch als Crash-Prophet bezeichnet, obwohl seine sehr differenzierten Analysen und Prognosen diese simple Kategorisierung in keiner Weise rechtfertigen.

In unserer kurzlebigen Zeit, in der von den Massenmedien vor allem einfache Formeln nachgefragt werden, scheint für differenzierte Analysen und Gedanken einfach kein Platz mehr zu sein. Dabei habe ich erhebliche Zweifel, dass sich die Mehrheit der Bürger tatsächlich mit tumben Erklärungen bis hin zu dreisten Lügen der politischen „Elite“ abspeisen lassen möchte. Der Erfolg von Internetportalen wie goldseiten.de stützt diese Vermutung ebenso wie die weit verbreitete Politikverdrossenheit.

Freitag, 5. August 2016

''Identitär'' - Freitum in der rechten Ecke?

Stuttgart wäre schön, ohne seine Medien. Bild:  Julian Herzog [GFDL or
CC BY 4.0], via Wikimedia Commons
von Tomasz M. Froelich
Als Aktivisten der kleinen, aber stetig wachsenden libertären Bewegung freuen wir uns natürlich über gute Publicity. So freuten wir uns etwa, als Christoph Schwiesselmann in der konservativen ''Jungen Freiheit'' im November 2011 einen wohlwollenden Beitrag über unser libertäres Internetprojekt schrieb, André F. Lichtschlag und Henning Lindhoff uns in Beiträgen des libertären Monatsmagazins ''eigentümlich frei'' unter anderem als ''Leuchttürme der jungen wie neuen, bunten und weltweit zu beobachtenden 'libertären Szene' im Internet'' lobend erwähnten und Karen Horn ob der freiheitlichen Initiativen, zu denen sie auch uns zählte, optimistisch gestimmt war, was sie ihre Leser in einem Beitrag des Wirtschaftsmagazins ''Capital'' wissen ließ.

Antifa stürmt den Hayek-Club Köln

Antifaschistische Argumentation.
Bild: Montecruz Foto / flickr.com
Mitteilung des Hayek-Club Köln
Am Donnerstagabend, den 4. August 2016, fanden sich etwa 25 Freunde und Interessenten des Kölner Hayek-Clubs zusammen, um einen Vortrag von Philipp Dammer über Ayn Rands Theorie des Ethischen Egoismus zu hören.

Leider wurde die Veranstaltung zunächst von etwa 15 Linksextremisten der Roten SA gestört, die zwar keine Ahnung von den Theorien Hayeks oder Rands hatten, jedoch abweichende Meinungen grundsätzlich gewaltsam verhindern wollten. Leider ließen sich die zunehmend aggressiver auftretenden Linksextremisten trotz Einladung, dem Vortrag beizuwohnen und sich an der anschließenden Diskussion zu beteiligen, nicht auf Gespräche ein. Als der linksextreme Wortführer, allem Anschein nach ein Alkoholiker, begann, den Wirt massiv zu bedrohen, sah sich dieser gezwungen, die Veranstaltung abzusagen.

Donnerstag, 4. August 2016

Rezension: „Politik war ein Spiel für Deppen“

Das Buch kann hier bestellt werden
Dominik Ešegović rezensiert
Jerome Tuccille: Meist beginnt es mit Ayn Rand. Libertäre Geschichte(n), Lichtschlag, Grevenbroich 2016, 308 Seiten, 18,90 Euro. 

Sie kennen bestimmt Stefan Blankertz. Für alle die ihn nicht kennen: er ist einer der dienstältesten Anarchokapitalisten Deutschlands und heute wohl so etwas wie das moralische Gewissen der Libertären. Stefan Blankertz hat sehr viel zur Verbreitung freiheitlicher Ideen in unserem Sprachraum beigetragen. Seinen bescheidenen Ruhm hat er sich durch zahllose Veröffentlichungen hart erarbeitet. Aber mal Hand auf’s Herz: Haben Sie die libertäre Philosophie durch das Lesen eines Buches dieses anarchistischen Autors aus Berlin kennengelernt? Ja? Dann gehören sie (!) zu einer Minderheit – aber zu einer solchen gehört man als Libertärer ja ohnehin schon. 

Stellen wir uns aber vor, Stefan Blankertz hätte vor vielen Jahren ein Buch herausgebracht – einen libertären Roman, der eingeschlagen wäre wie eine Bombe. Ein Spielfilm wäre gedreht worden, basierend auf der Handlung dieses Bestsellers. Klar, Stefan Blankertz wäre eine Berühmtheit, die auch außerhalb libertärer Kreise eine gewisse Bekanntheit hätte. Hätte er dann noch einen Hit herausgebracht, hätte sich wohl eine noch größere Meute an Fans um ihn geschart und seine Popularität wäre mit jedem Talkshowauftritt noch weiter gewachsen.

Über das Ende und die Seele der Yongkang Road in Shanghai

Bild: Screenshot YouTube / Black Buddha
von Tommy Casagrande
Die meisten werden es wohl nicht mitbekommen haben, aber in der chinesischen Weltmetropole Shanghai wurde der Barstreet in der Yongkang Road der Saft abgedreht. Dass es Grund dazu gibt darüber traurig zu sein, kann ich aus persönlichen Erfahrungen bestätigen, da ich mehrmals diese Straße besucht habe und absolut begeistert war. Mindestens so begeistert wie meine Freundin.

Die Yongkang Road war eine Barstreet, in der sich auf 50 Meter Länge rund 70 Bars dicht an dicht getummelt und einander zugeprostet haben. Eine Intensität, wie es sie in der restlichen Welt kaum bis nirgendwo zu finden gibt. Vor allem nicht im mit strengen Bauordnungen zu Tode regulierten Westen.

Mittwoch, 3. August 2016

Motorsport: Spaß und Rowdytum statt Physiotherapeuten und Sonnenschirmchen

Bild: Pixabay / CC0 Public Domain / marceloabreu
von Holger Pinter
Wenn man auf dem Land aufgewachsen ist, hat man zum Motorsport ein anderes Verhältnis als der Städter, der das Auto nur als Einkaufswagen nutzt. Was Räder hat, fährt um die Wette. Und nicht nur Jugendliche mit frisierten Mofas wissen von heißen Verfolgungsjagden mit der Polizei zu berichten.

Bis vor ein paar Jahren waren Rennfahrer Teufelskerle, die dem Tod ins Auge spuckten. Wie mir ältere Fans glaubhaft versichert haben, gaben sich auch die Helden der Formel 1 so, wenn man ihnen vor und nach den Rennen in der Boxengasse begegnete. 

Ich bin bestimmt nicht scharf darauf, Tote zu sehen. Und ich behaupte auch nicht, dass früher alles besser war und dass die heutige Fahrergeneration nicht mehr fahren kann. Dass man seit Jahren nicht mehr schneller fährt und in den Kurven hinter den Möglichkeiten zurück bleibt, um die Reifen zu schonen, entspricht allerdings nicht meiner Vorstellung von Fortschritt. Und mit diesen furchtbar netten und langweiligen Typen, die mit 20 Jahren schon ihre Jugendliebe geheiratet haben, die stets auf ihre Gesundheit achten und die sich von ihren Physiotherapeuten das Sonnenschirmchen halten lassen, können wir uns nicht mehr identifizieren. Sich immer schneller an immer mehr Regeln anpassen zu können, mag die reinste Form des Sozialdarwinismus sein, aber wir sind nur Rowdies, die ihren Spaß haben wollen - und der Spaß bleibt auf der Strecke.

Dienstag, 2. August 2016

Die Herbeiherrschung von Herrschaftslosigkeit

Bild: NeetiR  [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons
von Kurt Kowalsky
,,Minarchismus ist die Herbeiherrschung von Herrschaftslosigkeit'', so mein Facebook-Freund Hauke Marxen.

Derartige Witze versteht heute niemand mehr, da sich die übergroße libertäre Mehrheit offensichtlich gesellschaftspolitischen Aufgaben verschrieben hat.

Ich persönlich habe mich bereits 2013 für eine ersatzlose Streichung von Meinungsäußerungen stark gemacht. Das war nicht meine Meinung, sondern ein Argument, welches alle empirisch auf Stichhaltigkeit überprüfen können.

Nehmen wir an, Sie werden von einem besonders hässlichen Räuber überfallen. Nehmen wir ferner an, Sie sind hilflos, weil Sie ständig von einer staatlich legitimierten Schusswaffe geträumt haben, aber sonst weder in der Lage sind, auf Ihr Handgepäck zu achten, noch sich selbst verteidigen können. Was würden Sie tun?

Termine: August 2016

Auch für den August haben wir wieder eine Auswahl an interessanten Veranstaltungen zusammengefasst. Sollten wir wichtige Termine vergessen haben, so bitten wir darum, uns dies mitzuteilen.


Im Folgenden eine Auflistung einiger interessanter Veranstaltung. Die Angaben sind wie immer ohne Gewähr. Weitere Veranstaltungen entnehmen Sie unserem Kalender.

Köln, 04.08.2016, 19 Uhr: Ayn Rand und die Tugend des Egoismus. Mit Philipp Dammer. Veranstaltung des Hayek-Club Köln. Ort: Haus Schnackertz, Bülowstraße 2.

Berlin, 16.08.2016, 19-21 Uhr: BXB - Bitcoin-Exchange Berlin 08/2016. Ort: OAK & ICE, Schönhauser Allee 52. Weitere Informationen: hier.


Montag, 1. August 2016

Mietrechtsreform – oder doch nicht?

Wozu noch vermieten? Bild: Jürgen Howaldt
[CC BY-SA 2.0 de], via Wikimedia Commons
Wohnen wird in jeglicher Form immer teurer, das sollte jeder merken, der auch nur gelegentlich einen Blick in die Realitätenspalten der Gazetten wirft. Insbesondere die Mieten in Wien erheben sich teilweise in schwindelerregende Höhen. Um dem zu begegnen, verhandeln die Regierungsparteien offensichtlich eine Novelle des Mietrechtsgesetzes (MRG).

von Alexander F. S. Putzendopler 
Eigentum ist Freiheit. Freiheit ist ohne Eigentum nicht möglich. Dies erkennt man bereits an der „eigentümlichsten“ Form der menschlichen Kontrolle, nämlich der über den eigenen Körper. Nimmt man dem Individuum das Eigentum, die Herrschaft über sich selbst, dann nimmt man ihm die Freiheit und verdammt ihn zur Sklaverei, zur Knechtschaft.

In fast ebensolchem Maße gilt dies auch für das (Privat)eigentum an Sachwerten, an Vermögen. Nur durch einen eindeutigen und vor allem verläßlichen Eigentumsbegriff kann eine Gesellschaft funktionieren, die sich als Zivilisation von keulenschwingenden Neandertalern unterscheiden möchte. Lediglich die klare Abgrenzung zwischen „dein“ und „mein“ läßt ein friedliches Zusammenleben möglich werden. Erst durch nicht mehr zu hinterfragende Eigentumsverhältnisse weiß der Mensch, was er darf und wo seine Grenzen liegen.

Haben Sie Fragen oder Anregungen? Schreiben Sie uns!

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