Mittwoch, 8. Juni 2016

Mein Gold-Preisbänder-Indikator steht kurz vor einem Kaufsignal

Marktkommentar von Claus Vogt
Steuern Sie das Risiko Ihrer Goldminen-Position 
In Portugal und Spanien fordern Verbraucherverbände, dass der Staat Kreditnehmern eine Prämie zahlt. Der Steuerzahler soll die (weitere) Verschuldung seiner Mitbürger also subventionieren – obwohl die Zinsen von den Zentralbanken bereits drastisch nach unten manipuliert wurden.

Diese Forderung ist so absurd, dass man sie eigentlich als schwachsinniges Kuriosum ökonomischer Analphabeten abtun möchte. In halbwegs seriösen geldpolitischen Zeiten könnte man auch getrost so verfahren. 

Prämien fürs Schuldenmachen – Soweit ist es schon gekommen 

Nun leben wir aber längst nicht mehr in solchen Zeiten. Stattdessen sind wir weltweit unter die geldpolitischen Räuber und Quacksalber gefallen, die unbehelligt Gesetze brechen und offenbar der Überzeugung sind, ökonomische Grundgesetze mit der Gelddruckmaschine außer Kraft setzen zu können.

Für mich ist das noch ein Grund mehr, verstärkt auf Gold zu setzen. Zumal es hier von Seiten meiner Prognosemodelle wunderbare Nachrichten gibt. Wie Sie wissen, verwende ich zur Risikosteuerung meiner Edelmetall-Positionen, insbesondere der sehr volatilen Gold- und Silberminenaktien, einen Gold-Preisbänder-Indikator. Dieser Indikator, den ich Ihnen hier schon einmal vorgestellt habe, hat mir während der Goldhausse der Jahre 2001 bis 2011 hervorragende Dienste geleistet.

Das können Sie beispielhaft auf dem folgenden Chart nachvollziehen. Er zeigt Ihnen den Verlauf des Goldpreises in US-Dollar von Ende 2008 bis Ende 2011. Die genaue Konstruktion dieses Indikators kann ich Ihnen natürlich nicht verraten. Hier muss der Hinweis genügen, dass es sich um einen dreistufigen Prozess handelt. Es müssen also gleichzeitig drei Bedingungen erfüllt sein, damit der Indikator ein Kaufsignal erzeugt. Die Kaufsignale der Jahre 2008 bis 2011 habe ich durch blaue Kreise kenntlich gemacht. Deren Qualität bedarf wohl keines weiteren Kommentars. 

Goldpreis pro Unze in $ und Preisbänder-Indikator mit Kaufsignalen, 2008 bis 2011 

Die blauen Kreise markieren die Kaufsignale dieses Indikators, der jetzt erstmals
seit 2011 unmittelbar vor einem neuen Kaufsignal steht. Quelle: StockCharts.com
Erstmals seit 2011 kündigt sich bei diesem wichtigen Indikator ein Kaufsignal an 

Was Sie auf diesem Chart nicht sehen können, ist die Tatsache, dass dieser Indikator seit 2011 kein einziges Kaufsignal gegeben hat. Wie wir heute wissen, lag er damit insofern richtig, als der Goldpreis von 2011 bis Ende 2015 von 1.920 $ auf 1.050 $ gefallen ist. Allerdings hat man mit diesem Indikator dann auch den Kursanstieg seit Ende 2015 verpasst.

Da es sich bei dem Preisbänder-Indikator aber um ein relativ träges Instrument handelt, das auch eine Trendfolge-Komponente beinhaltet, war Letzteres schon vorher klar. Deshalb hat es mich auch nicht davon abgehalten, im Dezember 2015 in Form einer 12-seitigen Themenschwerpunkt-Ausgabe meines Börsenbriefes Krisensicher Investieren den baldigen Beginn einer neuen Goldhausse zu prognostizieren. Dort heißt es denn auch: „Was jetzt noch fehlt, sind (…) sowie ein Kaufsignal unseres Preisbänder-Indikators. Für beides ist es im Moment noch viel zu früh, da beide Konzepte nicht zum Erkennen unterer Wendepunkte konzipiert sind. Ihre Signale dienen lediglich als sehr wichtige Bestätigungen einer bereits erfolgten Trendwende.“ 

Wenn alle drei Bedingungen erfüllt sind, ist die neue Goldhausse endgültig bestätigt 

Aus Sicht meines Preisbänder-Indikators befinden sich die Edelmetallmärkte jetzt an einem sehr wichtigen Punkt. Im Moment sind bereits zwei der drei Bedingungen für ein Kaufsignal erfüllt. Wenn in den kommenden zwei bis vier Wochen auch noch die dritte Bedingung erfüllt wird, dann wäre das erstens eine wichtige Bestätigung des Beginns einer neuen Goldhausse und zweitens ein mittelfristiges Kaufsignal für Gold und Goldminenaktien.

Sie erahnen, wie wichtig dieser Indikator für meine zukünftigen Edelmetallprognosen ist. Natürlich fragen Sie sich jetzt zu recht, was ist, wenn die Bestätigung durch diesen Indikator ausbleibt? Ja, auch das kann an der Börse passieren. Bei Wegfall dieser Bestätigung wäre meine Prognose einer unmittelbaren Fortsetzung der Edelmetallhausse ernsthaft in Gefahr. Für diesen unwahrscheinlichen Fall sind die Leser meines Börsenbriefes Krisensicher Investieren mit Gewinnsicherungs-Stopps abgesichert oder erhalten konkrete Absicherungsempfehlungen. 

Sehr wichtige Argumente sprechen für den weiteren Anstieg des Goldpreises 

Im Moment gehe ich allerdings weiterhin davon aus, dass das Kaufsignal meines Preisbänder-Indikators bald erfolgen und der Goldpreis zügig auf neue Jahreshochs steigen wird. Denn eines hat EZB-Präsident Mario Draghi bei seiner jüngsten Pressekonferenz wieder einmal deutlich gemacht: Mit ihm wird es keine Rückkehr zu einer wenigstens halbwegs seriösen Geldpolitik geben.

Dass auch die verantwortungslose Staatsschuldenpolitik weitergehen wird, hat EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker verkündet, indem die Kommission die Geltung des Stabilitätspakts für Frankreich um ein weiteres Jahr ausgesetzt hat. Sein lachhaftes, ja unverschämtes Argument: „Weil es Frankreich ist.“

Je länger die völlig unseriöse Geld- und Staatsschuldenpolitik anhält, desto schlimmer wird die unvermeidliche Bereinigungskrise ausfallen. Deshalb brauchen Sie Gold zum Schutz Ihres Vermögens und Goldminenaktien zu seiner Vermehrung. Wenn Sie sich bisher noch nicht mit Goldminen-Titeln eingedeckt haben, ist jetzt ein günstiger Zeitpunkt. Welche Minentitel ich bevorzuge, erfahren Sie in Krisensicher Investieren. Jetzt 30 Tage kostenlos anfordern.

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