Sonntag, 5. Juni 2016

Klare Kante: Der Wochenrückblick (KW 22/2016)

Michael Auksutats Statements zur Woche
Über die Armenien-Resolution:
Mir gehen irgendwelche Armenien-Resolutionen, die dazugehörigen Türken-Proteste und der restliche Zirkus dermaßen auf den Sack. Die inneren Probleme des Landes kann man kaum noch ansprechen, ohne dass die Surrogat-SA beim Arbeitgeber anruft, während Ausländer mit und ohne deutschen Pass den Reichstag benutzen, um die Ergebnisse ihrer Kriege zu revidieren. Am besten, dieses Land wird französisch. Dann ist der Sozialismus durchgesetzt, der Kotau in jede Richtung obsolet und man kann vielleicht wieder Deutscher sein, ohne sich eines mentalen Zustands zu bedienen, der in anderen Ländern medikamentenpflichtig wäre. Der Führer ist fast hundert Jahre tot. Wann hört dieses Land auf, des Wahnsinnigen fette Beute zu sein?

Über Überproduktion von Milch und Subventionen:
Stell dir vor, eine Branche produziert zu viel von einem Gut, die Preise fallen ins Bodenlose und dann veranstaltet die Regierung einen Gipfel, auf dem sie beschließt, dass Du nicht etwa von den gesunkenen Kosten profitierst, sondern Du über Deine Steuern die Branche subventionierst, damit sie auch morgen noch zu viel produzieren kann und Du nichts davon hast. Das wäre so genial! Echt!

Über die Mietpreisbremse und die Interventionsspirale:
Was dreht sich immer schneller und fräst ein Loch in den Rechtsstaat? Nein, keine Tunnelbohrmaschine. Von jedwedem ernsthaftem Bau-Tun haben wir abgelassen. Wir kriegen ja nicht mal Landebahnen hin. Oberirdisch. Nein, was sich da so dreht, das ist die Interventionsspirale. Und die macht Touren! 

Über die Maschinensteuer:
Wenn meine Politik dazu führt, dass die Arbeitskosten immer höher werden, die eine Hälfte der Jobs abwandert und die andere Hälfte wegautomatisiert wird, dann muss ich natürlich glasklar mit einer Maschinensteuer dafür sorgen, dass auch die verbliebene Hälfte ordentlich mit Kosten versehen wird. Erfolg kennt keine Kompromisse.

Über die Worte des Vorsitzenden der Deutschen Polizeigewerkschaft, der meinte, dass die Überprüfung aller Flüchtlinge nicht möglich sei:

Die lückenlose Überwachung von 80 Millionen Steuerpflichtigen trauen sich die Herren hingegen durchaus zu.

Über den Dalai Lama und seine tantrischen Sympathisanten von einst, die nun zu seinen Gegnern zu drohen werden:
Täusche ich mich, oder lassen sich all jene, die dem Dalai Lama vor Jahren bei seinem Besuch in Deutschland reihenweise den Hintern geküsst und allen chinesischen Einwänden den Mittelfinger gezeigt haben, heuer vom Häuptling einer Gewürzgurkensekte nicht in ihr tantrisches Weltbild reinreden?



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