Sonntag, 1. Mai 2016

Verordnung: Konzentration von bundeseinheitlichen Feiertagen

von Kurt Kowalsky
Etwas verspätet, aber noch vor Tagesanbruch, erließ die Bundesregierung die "Verordnung über die Konzentration von bundeseinheitlichen Feiertagen", kurz KZbF genannt.

Die Verordnung regelt, dass politische, kalendarische, sowie bewegliche Feiertage ab 1. Juni auf einen Sonntag konzentriert werden. Obwohl dies vielen Volksverhetzern und Randalierern bei den derzeit stattfindenden Unruhen noch nicht bewusst sein dürfte, fällt der nächste 1. Mai in Zukunft EU-weit auf den Pfingstmontag, der an einem Sonntag gefeiert werden muss.

Der Europatag wird vereinheitlicht auf den 20. April rückverlegt, soweit dieser auf einen Sonntag fällt, ansonsten fällt er auf den Muttertag, welcher bekanntlich auf den zweiten Sonntag im Mai fällt.

Der Muttertag, so ein Hinweis des internationalsozialistischen Sprechers, war keine Erfindung von Adolf Hitler. Während der 1. Mai am 30. Januar 1933 von der damaligen im Umbruch befindlichen Reichsregierung erst vom 31. April auf den 1. Mai verschoben wurde.

Die Redaktion wünscht den Bürgerinnen, Männern, Arbeiterinnen und GeschlechtslosInnen ein fröhliches Feiern und möchte noch darauf hinweisen, dass das Alkohol und Rauchverbot strikt einzuhalten wäre.

Wir singen nun gemeinsam: "Die Fahne hoch, die Reihen fest geschlossen, Es wird marschiert, im demokratischen Verband, Es wird gemeint, wie es uns empfohlen. Und die Plebs meint, fröhlich alles mit."

(Das Lied kann Spuren von Haselnüssen enthalten.)

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