Sonntag, 1. Mai 2016

Meine Empfehlung "Setzen Sie auf fallende Aktienkurse und steigende Edelmetallpreise" gilt mehr denn je

Marktkommentar von Claus Vogt
Schwaches US-Wirtschaftswachstum stärkt meine Rezessionsprognose 
Das offizielle US-Wirtschaftswachstum betrug im ersten Quartal dieses Jahres nur noch 0,5%. Das gab das US-Wirtschaftsministerium mit seiner am Donnerstag veröffentlichten ersten Schätzung bekannt.

Diese deutliche Abschwächung der Konjunktur stärkt meine Rezessionsprognose, auf die ich Sie in den vergangenen Monaten mehrmals aufmerksam gemacht habe. Zahlreiche treffsichere Indikatoren signalisieren, dass sich die USA auf dem Weg in eine Rezession befinden, allen anders lautenden Versicherungen und Gesundbetereien der Zentralbankbürokraten zum Trotz. 

Je länger Zentralbänker die Marktkräfte unterdrücken, desto schlimmer die Rezession 

In meiner jüngsten Krisensicher Investieren Themenschwerpunkt-Ausgabe „Rezession und Wirtschaftszyklus in puncto Börse – Auf welche Wirtschaftsindikatoren Sie wirklich achten müssen“ habe ich mich dem Thema ausführlich gewidmet und die Folgen einer Rezession für die Aktien- und Rentenmärkte analysiert. Das Ergebnis ist ebenso eindeutig wie ernüchternd: Je stärker und länger Zentralbankbürokraten oder andere Planwirtschaftler die Marktkräfte unterdrücken, desto schwerer fällt die anschließende Rezession aus, die ja nichts anderes ist als ein Bereinigungsprozess der zuvor entstandenen Ungleichgewichte und Fehlentwicklungen.

Die große Krise der Jahre 2007 bis 2009 hat Ihnen einen Vorgeschmack auf das gegeben, womit Sie in den kommenden Monaten und Jahren rechnen müssen. Dass die Zentralbankbürokraten und die Politik aus dieser leidvollen Erfahrung nichts gelernt haben, ist eigentlich kaum zu glauben. Aber unter der Führung des völlig verbohrten Neokeynesianers und damaligen Fed-Präsidenten Ben Bernanke wurden in den vergangenen acht Jahren nicht nur die gleichen Fehler wiederholt, die letztlich zu dieser großen Krise geführt haben, sie wurden sogar in noch sehr viel größerem Stile umgesetzt. Das lässt nur einen Schluss zu: Die nächste Krise, die sich im Lauf der sich abzeichnenden Rezession entwickeln wird, muss noch verheerender ausfallen, als ihre Vorgängerin.

Wie alles auf der Welt hat sogar diese Entwicklung eine positive Seite: Sie gibt der Politik die Gelegenheit, die Fehler der Vergangenheit zu erkennen und darauf aufbauend die Rückkehr zu einer seriösen Geld- und Staatsschuldenpolitik zu betreiben. Als unverbesserlicher Optimist werde ich mich weiterhin für diese überfällige und notwendige Wende einsetzen – wohl wissend, dass sich die Merkels und Draghis dieser Welt von ihrem falschen Weg nicht abbringen lassen. 

Warnzeichen: US-Unternehmensgewinne fallen um 8% 

Inzwischen haben rund 80% der im S&P 500 enthaltenen Unternehmen ihren ersten Quartalsbericht 2016 vorgelegt. Trotz der massiven Aktienrückkaufprogramme der vergangenen Monate ist der aggregierte Gewinn pro Aktie im Jahresvergleich um 8% gefallen, und wenn man den besonders gebeutelten Energiesektor außen vor lässt, sind es immer noch minus 7%. Das ist das schlechteste Ergebnis seit 2009 und deutet ebenfalls auf eine wichtige Wende des Wirtschaftszyklus hin.

Rückläufige Unternehmensgewinne sind ein sehr schlechtes Zeichen für die Börse. Normalerweise beschleunigt sich der Abwärtstrend der Gewinne nämlich, nachdem die Wende erst einmal vollzogen ist, und die Aktienkurse fallen. 

Meine Leser sind am Abwärtsrutsch von Apple eins zu eins beteiligt 

Die in dieser Phase des Zyklus von den meisten Analysten stets geschürte Hoffnung auf eine schnelle Erholung erfüllt sich gewöhnlich nicht. Deshalb tun Sie gut daran, die Aktienkurserholung der vergangenen Wochen als ein Geschenk zu betrachten, das es Ihnen ermöglicht, auf diesem noch immer sehr hohen und deutlich überbewerteten Kursniveau auszusteigen.

Oder Sie setzen gleich auf fallende Kurse, so wie ich es meinen Lesern empfohlen habe, die vor kurzem zum Beispiel auf einen Kursrückgang der Apple-Aktie gesetzt haben. Es gab nämlich durchaus Hinweise darauf, dass die Quartalszahlen, die das Unternehmen Mitte der Woche bekanntgegeben hat, enttäuschend ausfallen würden – was dann ja tatsächlich der Fall gewesen ist. 

Mit Apple geht es abwärts: Apple-Chart, 2014 bis 2016 

Die Apple-Aktie befindet sich in der Frühphase einer Baisse.
Quelle: StockCharts.com
Verdienen Sie an der Edelmetallhausse, und durchkreuzen Sie damit die EZB-Nullzinspolitik 

Während ich sehr skeptisch bin in Bezug auf die Entwicklung der Konjunktur und der allgemeinen Aktienmärkte, bin ich extrem bullish auf den Edelmetallsektor. Gold, Silber und Platin haben inzwischen überzeugende charttechnische Kaufsignale gegeben, die den Beginn langfristiger Haussen signalisieren. Und die fundamentalen Rahmenbedingungen könnten für die Edelmetalle kaum bullisher sein, als es derzeit der Fall ist.

EZB-Präsident Draghi hat die volkswirtschaftlich so wichtigen Sparer, die zu den großen Verlierern seiner irrsinnigen Geldpolitik gehören, kürzlich damit „getröstet“, dass es ja noch andere Anlageklassen gebe als das Sparbuch. Der Zynismus dieses selbstherrlichen Gelddruckers ist kaum zu überbieten. Draghi zerstört mit seiner Politik nicht nur die private Altersvorsorge, die ein Grundpfeiler unseres Sozialstaates ist, sondern verhöhnt auch noch die betroffenen Sparer und Anleger. 

Ich glaube zwar nicht, dass Draghi bei diesen Worten die Anlageklasse Edelmetalle im Sinn hatte. Aber sie ist die einzige, mit der Sie sich vor unseriösen Zentralbankbürokraten wirklich schützen können. Deshalb bleibt mir gar keine andere Wahl, als Ihnen Gold, Silber, Platin und Edelmetallaktien als den einzigen echten Schutz vor den Folgen der von Draghi und Konsorten zu verantwortenden völlig unseriösen und verantwortungslosen Geldpolitik zu empfehlen.

Die vier strategischen Goldminen-Positionen, die ich den Lesern meines Börsenbriefes Krisensicher Investierenempfohlen habe, weisen inzwischen zwar schon ein Plus von 39%, 50%, 80% und 86% auf. Und bei den sieben taktischen Empfehlungen aus diesem Bereich belaufen sich die Buchgewinne immerhin auf bis zu 68%. Dennoch ist es für einen Einstieg noch nicht zu spät, da wir uns erst in der Frühphase einer langfristigen Edelmetallhausse befinden.

Und mein Preisbänder-Indikator hat mir bereits während der 10-jährigen Goldhausse von 2001 bis 2011 hervorragende Dienste geleistet, um die taktischen Positionen nervenschonend zu managen und zu optimieren. An der Börse muss man die Feste feiern, wie sie fallen. Zögern Sie also nicht; profitieren auch Sie an der noch jungen Edelmetallhausse und testen Sie noch heute meinen Börsenbrief Krisensicher Investieren 30 Tage kostenlos.

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