Montag, 23. Mai 2016

Klare Kante: Der Wochenrückblick (KW 20/2016)

Michael Auksutats Statements zur Woche
Über die Wahl in Österreich:
Wahl in Österreich. Und ganz Deutschland fragt sich: Sind wir im Falle eines falschen Ergebnisses bereit für ein 17. Bundesland? Halten unsere Panzer, die jetzt schon im Baltikum gebunden sind, eine Expedition in den Süden aus? Auch wenn es von Außen anders aussieht: Es ist ein schweres Los Germane zu sein und das Schicksal der Welt auf den Schultern zu tragen. Nichts desto trotz schließe ich mich den Worten unserer spirituellen Führerin an, Wir schaffen das!

Über verdummte Deutsche:
Ich kann die Scheiße nicht mehr hören: ,,Donald Trump steht für die Verdummung der Amerikaner!'' Einem Volk, dass solche Figuren wie Claudia Roth, Barbara Steffens, Heiko Maas und wie sie im Klerus alle heißen, ein Leben lang durchalimentiert und ihnen auch noch die Macht über die Geschicke seines Landes überträgt, stünde ein wenig Demut vor den Entscheidungen fremder Volkschaften nicht schlecht zu Gesicht. Wirklich nicht.

Über die 64% in der EU, die einem bedingungslosen Grundeinkommen zustimmen würden:
Nur drei mal die roten Schühchen zusammen geschlagen - und schon muss niemand mehr arbeiten gehen, der nicht mag. Super.

Über Norbert Lammerts Aussage in der ''Welt'', wonach er heilfroh ist, dass in Deutschland der Bundespräsident nicht vom Volk gewählt wird:
Ich stelle mir vor, ich müsste in einem Land leben, in dem einer der Oberdemokraten frenetisch feiert, dass eine ausgewählte Klasse das Staatsoberhaupt auswählt, ohne dass der vermeintliche Souverän in irgend einer Form ein Mitspracherecht hat. Und weiter träume ich, dass dieser Oberdemokrat das in einer der größten Tageszeitungen dieses Landes tut und niemand fände etwas dabei. Glücklicherweise lebe ich nicht in Russland!

Über Superfrauen und enteierte Männlein:
Ist es eigentlich jemandem aufgefallen, dass es ein eher lässlicher Verlust in der enteierten, bunten Gesellschaft ist, wenn dem ein oder anderen XY-Chromosomenträger das Hirn aus dem Schädel geprügelt wird? Wenn jedoch die holde Germanin, grünwählend, nachhaltig und weltoffen, plötzlich den Finger von Ali, oder einem seiner vierzig Räuber, in sich hat, medienweit geklagt wird, dass der deutsche Mann ja gar nicht mehr prügeln kann. Man ist fast geneigt darauf feist zu antworten: Wieso denn "Mann"? Ihr habt jetzt so lange für die fluide Genderidentität gekämpft, lasst euch doch einfach von der Antifa verteidigen. Die füttert ihr doch schon seit Jahren fett, von den Mitteln, die ihr euren enteierten Männchen abpresst. Ihr glaubt doch nicht ernsthaft, dass einer der Männer, denen ihr sonst euer angewidertes, verzogenes Schnäuzlein zeigt, wenn er euch anlächelt und ihr ihn nicht als Tripple-A-Ware durchgehen lasst, weil ihr ja auf keinen Fall als "verfügbar" gelten wollt, sich wegen euch das Gesicht kalt umformen lässt. Um vielleicht noch verklagt zu werden, wenn er gewinnt. Ihr Superfrauen könnt derweil die heteronormativen, cis-male-geprägten Früchte eurer überlegenen Ansichten genießen. Und wenn es halt einmal daneben geht: Die tolerante Gesellschaft hat nicht nur ihren Wert, sondern auch ihren Preis. Seid doch froh, dass ihr nicht abgestochen werdet. Es ist Girlsday im Lummerland. Genießt ihn doch einfach.

Über deutsche Tagesthemen:
Deutschland ist, wenn Du dich schon heute für die Tagesthemen von morgen schämst.

Über Politik und Jackass:
Politik ist wie seinerzeit die Serie Jackass. Man sieht zu, reißt die Augen auf, schlägt die flache Hand an die Stirn und ruft entgeistert "Oh, Fuck! Das machen die doch nicht wirklich! Das kann ja nur daneben gehen!" Mit dem kleinen Unterschied, dass jedes Mal ein Bürger im Dixie-Klo in den Himmel katapultiert wird, während die Entscheider in der Loge Häppchen essen und beklagen, dass es doch ein wenig streng riecht, während sie sich gegenseitig zu ihrem Mut gratulieren, diesen wichtigen Schritt in den Weltraum getan zu haben.

Über Föten und Küken:
Es ist schon ziemlich beklemmend, ein Volk das jährlich 100.000 menschliche Föten in den Klinikabfall wirft, über das Schicksal von Hühnerküken philosophieren zu hören.

Über ein neues Milchgesetz:
Wir brauchen ein neues Milchgesetz. Wenn Deutsche Bauern Milch haben, ist diese zu einem Festplanpreis abzunehmen. Hierbei werden unterschiedliche Preise für Kühe in Weiden- und Stallhaltung verwendet. Es wird eine Milchpreisbörse eingerichtet und die Milch gegebenenfalls auch zu einem negativen Preis verkauft. Um dies zu finanzieren, werden wir eine Umlage einrichten, die auf sämtliche Milchprodukte erhoben wird. Ich habe das mal durchgerechnet: Das kostet jeden Bundesbürger maximal drei Kugeln Eis im Jahr.

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