Montag, 16. Mai 2016

Klare Kante: Der Wochenrückblick (KW 19/2016)

Michael Auksutats' Statements zur Woche
Über die Empörung über eine AfD-Veranstaltung im Hofbräukeller:
Die traditionellen Dreikönigstreffen der Münchner SPD finden im Hofbräukeller statt. CSU-Grande Söder soll dort so manche Sause abgehalten haben und auch so manche grüne Veranstaltung soll dort schon stattgefunden haben. Aber kaum will die AfD dort tagen, erinnert man sich voller Schaudern daran, dass auch dem Führer diese Lokalität nicht vollkommen fremd war. So viel geschichtliche Sensibilität konnte kaum eine politische Bewegung in dermaßen kurzer Zeit erzeugen. Da muss man auch einmal "Danke" sagen.

Über die Zaubertricks des Bundes:
Man denkt "Mensch, jetzt hat sich dieses Land aber verhoben". Und siehe da, der Bund zaubert 94 Milliarden aus dem Hut. Immerhin 1000 Euro pro lebenden Beutegermanen. Und man hatte schon wirklich die Befürchtung, das müsste jetzt doch vom Steuerzahler finanziert werden.

Über eine Umfrage, wonach 90% der Deutschen Hillary Clinton und nur 3% Donald Trump wählen würden:
Die Allermeisten haben keine Ahnung, wofür genau die jeweiligen Kandidaten stehen. Ein Großteil spricht kein dermaßen passables Englisch, das es ihm ermöglicht politischen Diskussionen einigermaßen zu folgen. Die wenigsten benutzen, abgesehen von den Demokratiemedien, überhaupt irgendeine Informationsquelle, die außerhalb Deutschlands liegt. Aber wer Präsident der USA werden soll, dass wissen sie ganz genau. Es ist so herzzerreißend erbärmlich.

Über mangelnde Erinnerung und Dank beim Eurovision Song Contest:
Irgendwie scheint mir die Erinnerung an die deutsche Panzerwaffe in Europa nicht mehr wirklich frisch zu sein.

Über private Medien, die mit öffentlich-rechtlichen Medien mithalten können:
In linksdrehenden, englischsprachigen Medien wird berichtet, dass man in Deutschland mittlerweile soviel erneuerbare Energie erzeugt, dass den Stromkunden sogar Geld erstattet wird. Womit wohl bewiesen ist, dass man auch ohne öffentlich-rechtlichen Rundfunk qualitativ ähnlich hervorragend objektiv und faktenorientiert informiert werden kann.

Über das nicht mehr so wichtige Wahlpflichtthema:
Ist eigentlich jemandem aufgefallen, dass seit den letzten Landtagswahlen das Thema Wahlpflicht augenscheinlich gar nicht mehr so dringlich ist?

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