Samstag, 16. April 2016

Wegwerfen ist Menschenrecht!

Wegwerfen erlaubt! Foto: CC0
Public Domain/Pixabay/OpenIcons
von Tommy Casagrande
Es ist ein Menschenrecht, wegzuwerfen, was einem gehört. Das gilt auch für Lebensmittel. Es ist hingegen kein Menschenrecht, Menschen mit dem Staat von Verhaltensweisen zu "befreien", die Bestandteil des Menschenrechtes sind. Bewusstseinsbildung kann man natürlich immer machen, aber man muss damit leben können, wenn sie nicht den gleichen "Erfolg" erzielt wie ein totalitäres System.

Mit "Argumenten" wie, dass anderswo Menschen verhungerten, braucht man indes nicht anzukommen. Menschen verhungern auf der Welt, weil es in solchen Ländern keine ausreichende Marktwirtschaft und individuelle Freiheit gibt, um das eigene Leben materiell verbessern zu können. Wer vom Staat abhängig ist, kämpft meist ums Überleben. Die Abtrennung des eigenen Lebens von staatlicher Abhängigkeit würde es verbessern.

Wenn man nun mehr und mehr darauf setzt, ältere Lebensmittel zu günstigeren Konditionen anzubieten als die frischen, dann finde ich die Idee nicht schlecht. Aber das muss ein Geschäftsmodell sein, das sich auch für den Anbieter lohnt. Auf diese Weise könnten in unserer Gesellschaft bedürftige Menschen zu günstigeren Kosten bedient werden. Wobei in aller Schärfe gesagt werden muss, dass in unserer Gesellschaft die Bedürftigkeit zunimmt, sollte man nicht über derartige Symptombekämpfungsmodelle versuchen sie zu beseitigen. Das kann immer nur eine Linderung sein. Fakt ist: Die individuelle Freiheit und die Marktwirtschaft haben sukzessive Jahr um Jahr abgenommen, weshalb der Wohlstand Jahr für Jahr sinkt und die Ärmsten es somit immer schwerer haben. Die Lösung ist: Staatliche Gesetze beseitigen, Steuern radikal reduzieren, unternehmerische Freiheit hochfahren, individuelle Freiheit hochfahren. Dann steigt das Lebensniveau der Ärmsten wieder an und es braucht keine halb abgelaufenen Lebensmittel, um Menschen satt zu machen.

Zudem ist die Politik der Zentralbank ein Wohlstandsvernichtungsprogramm. Die tiefen, vom natürlichen Zins abweichenden Zinsen verursachen Wirtschaftskrisen und Arbeitslosigkeit. Sie verursachen enorme Staatsverschuldungen und zu gegebenem Tag X entsteht die Möglichkeit eines Staatsbankrottes.

Tiefe Zinsen bedeuten eine Schwemme des billigen Geldes, was dazu führt, dass sich Blasen auf dem Markt bilden. Blasen platzen. Angebots- und Nachfragestrukturen werden durch künstlich tiefe Zinsen verzerrt. Spekulationen sind ein Phänomen, das dadurch angeheizt wird. Das sieht man am Aktienmarkt oder auch am Immobilienmarkt. Die Konsumentenpreissteuerung ist nur eine mögliche Erscheinungsform, die für die meisten Menschen dann sichtbar ist.

Das billige Geld hat einen Umverteilungseffekt von unten nach oben. Es profitieren die Erstbezieher des neu geschaffenen Geldes auf Kosten der Letztbezieher. Aber grundsätzlich hat es außer dieser Tatsache keinen Wohlstandseffekt für die Gesamtgesellschaft, denn Geld ist ein Tauschmittel. Und ein Tauschmittel ist, umso mehr man davon hat, nicht die Quelle des gesellschaftlichen Reichtums. Produktion von Gütern ist die Quelle gesellschaftlichen Reichtums. Das Tauschmittel Geld ist nur das Tauschmedium. Es selbst versorgt aber eine Gesellschaft nicht mit mehr Wohlstand, sondern es sind die produzierenden Menschen, die eine Gesellschaft versorgen in der Unsicherheit eines Zustandes, dass sie logischerweise zwingend spekulieren müssen, was die Kunden nachfragen werden.

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