Freitag, 22. April 2016

Aus den Akten Pinker vs. Anarchie 1: Das Parfüm der Gewalt

Steven Pinker. Foto: Steven Pinker
(Rebecca Goldstein) [CC BY-SA 3.0],
via Wikimedia Commons
von Stefan Blankertz (Murray-Rothbard-Institut)
Stellen wir uns vor: Im Jahr 101945[1] stößt ein Ethnohistoriker auf den Roman »Das Parfüm« von Patrick Süskind.[2] Da Romane seiner Auffassung nach »irgendwie« die soziale Wirklichkeit in ihrer Zeit widerspiegeln, schließt er aus diesem, dass es in der grauen Vorzeit üblich gewesen sein müsse, Jungfrauen zu töten, um aus ihnen Parfüm zu gewinnen. Dadurch sensibilisiert gräbt ein Kollege den Krimi »Leichenschmaus« von Brigitte Glaser aus.[3] In ihm spornt ein Meisterkoch seine von Depression bedrohte Kreativität an, indem er aus dem Fleisch von zuvor durch ihn getöteten Mitmenschen Hochgenüsse für seine Restaurantgäste zaubert. Noch ist die Fachwelt skeptisch, inwieweit diese zugegebenermaßen fiktiven Texte Rückschlüsse auf die Realität des zwanzigsten Jahrhunderts zulassen. Da taucht die Prozessakte eines »Kannibalen von Rotenburg«[4] auf und alle Zweifel sind wie weggeblasen.

In analoger Art geht Steven Pinker vor in seinem Buch »Gewalt: Eine neue Geschichte der Menschheit«,[5] um zu beweisen, dass das Gewaltniveau[6] in prähistorischer Zeit und in staatenlosen (anarchischen) Gesellschaften höher sei als unter den schlimmsten Terrorherrschaften.[7] Auf der einen Seite präsentiert er splatterhaft und pornografisch anmutende Anekdoten, ohne einen einzigen Gedanken an ihre Fähigkeit preiszugeben, verallgemeinerbare Aussagen über frühere Zeiten zu machen. Wie achtlos er dabei vorgeht, zeigt sich etwa auch darin, dass er die »Eiserne Jungfrau« als frühneuzeitliches Folterinstrument beschreibt, obgleich es sich dabei sehr wahrscheinlich um einen Mythos handelt.[8] Auf der anderen Seite stehen Statistiken und Grafiken mit Zahlen, über deren Zustandekommen er meist auch kein Wort verliert. Die Leser sollen sie wohl, eingestimmt durch die Anekdoten, hinnehmen und glauben.
 
Bei der »Rekonstruktion« des Todes von Ötzi, einer 1991 gefundenen Gletschermumie, behauptet Pinker, Ötzi gehörte »zu einer Gruppe, die Überfälle beging und mit einem Nachbarstamm aneinander geraten war. Er tötete einen Mann mit einem Pfeil, holte sich die Waffe zurück, tötete einen zweiten, holte sich wiederum die Waffe und trug einen verwundeten Kameraden auf dem Rück davon, bevor er einen erneuten Angriff abwehren musste und selbst einem Pfeil zum Opfer fiel«.[9] Obwohl inzwischen die meisten Experten, die sich mit einer Rekonstruktion des Todes von Ötzi befassen, von einem gewaltsamen Tod ausgehen, wird diese Rekonstruktion durch Pinker keineswegs allgemein geteilt,[10] eher widerspricht sie einer Reihe der Fakten.[11] Die Darstellung von Pinker mit dem Anschein, der Hergang von Ötzis Tod sei so und nicht anders zu rekonstruieren, ist suggestiv. Über sieben Seiten referiert er Gräueltaten, die im Alten Testament, der Thora, beschrieben werden, teilweise versehen mit genauen Zahlangaben über die Opfer, bis der Satz kommt: »Das meiste davon hat in Wirklichkeit nie stattgefunden.«[12] Welche soziohistorische Relevanz die biblischen Geschichten und vor allem die Zahlangaben dennoch haben, diskutiert Pinker nicht.

In Pinkers zentraler Gegenüberstellung des Gewaltniveaus prähistorischer und nichtstaatlicher Gesellschaften im Verhältnis zu Staaten[13] nimmt das sogenannte Crow-Creek-Massaker mit einer Opferquote von 60% den absoluten Spitzenplatz in der Rubrik »prähistorische archäologische Fundstätten« ein; Platz zwei auf der Liste liegt bei 45%. Dagegen fällt das 20. Jahrhundert trotz der beiden Weltkriege mit 3% kaum ins Gewicht.

Das Crow-Creek-Massaker fand zu Beginn des 14. Jahrhunderts auf dem nordamerikanischen Kontinent vor seiner europäischen Entdeckung durch Kolumbus statt.[14] Dass ein Massaker von entsetzlicher Grausamkeit stattfand, wird aus Knochenresten eines Massengrabs geschlossen. In der Ortschaft scheinen rund 500 Menschen den gewaltsamen Tod gefunden zu haben. Die Spuren lassen überdies vermuten, dass viele Opfer vor ihrem Tod gequält wurden. Die Angabe, es seien 60% der Bevölkerung dem Massaker zum Opfer gefallen, folgt aus einer Annahme über die Gesamtbevölkerung des Ortes. Es muss Überlebende gegeben haben, davon zeugt die Tatsache, dass ein Massengrab geschaffen wurde (und man davon ausgeht, dass die Täter ihre Opfer nicht bestatteten). Dass eine geringfügige Erhöhung der spekulativ angenommenen Gesamtbevölkerung zu einer niedrigeren Opferquote (oder eine Senkung der Annahme zu einer höheren) führt, liegt auf der Hand. Über die Zahl der Angreifer ist schlechterdings nichts bekannt.

Warum fallen die – offensichtlich durchaus grausig zugerichteten – 500 Opfer von Crow Creek in Pinkers »Statistik« so viel stärker ins Gewicht als z.B. die Opfer des vom nationalsozialistischen Deutschen Reichs begangenen Holocausts, der bis 1945 zwei Drittel der in Europa lebenden Juden vernichtete,[15] oder als die Opfer der Atombombenabwürfe über Hiroshima und Nagasaki 1945 durch die Streitkräfte der USA, die rund die Hälfte der Bevölkerung direkt oder als unmittelbare Folge töteten? Antwort: Weil Pinker diese Opferzahlen auf die gesamte Bevölkerung der kriegsteilnehmenden Staaten bezieht, bei dem Massaker von Crow Creek dagegen nur auf die Opfer unter der Bevölkerung der unmittelbar betroffenen Ortschaft.

Dass viele Menschen heute wahrscheinlich die Atombombenabwürfe auf Japan trotz aller Trauer um die Toten moralisch anders bewerten als den Holocaust, liegt übrigens daran, dass der Holocaust als unbegründet, die Atombombenabwürfe dagegen wenn nicht als militärisch notwendig, so doch als aus damaliger Sicht für die richtige Seite nachvollziehbar bewerten. Über die Gründe für das Massaker von Crow Creek wissen wir jedoch nichts und können es darum moralisch nicht bewerten. Die Bewohner von Crow Creek könnten sich eines bestialischen Verbrechens schuldig gemacht haben und der Angriff war eine Reaktion darauf.[16]

Einen angemessenen Vergleich zu Crow Creek stellt das Massaker von Mỹ Lai dar. Es wurde 1968 von Soldaten der Streitkräfte der USA im Rahmen des Vietnamkriegs begangen. Sie töteten fast alle Dorfbewohner, rund 500 Personen. Überlebende, die sich in umliegende Dörfer flüchteten, wurden 1972 durch die mit den USA verbündete südvietnamesische Armee erneut vertrieben. Das Massaker selbst beendete der US-Hubschrauberpilot Hugh Thompson. Er befand sich mit seiner Besatzung auf einem Aufklärungsrundflug und bemerkte das Massaker. Mit der Drohung, notfalls auf die das Massaker ausübenden US-Soldaten zu schießen, stoppte er sie und ließ eine Handvoll überlebende Vietnamesen in Sicherheit bringen. Es besteht kein Zweifel, dass das mutige Eingreifen des Piloten, der gegen die Befehlsordnung seiner Armee verstieß und Angehörige dieser Armee mit der Waffe bedrohte, um eine Fortsetzung des angeordneten Mordens zu unterbinden, einer Moral entspringt, die gegen den Gehorsam, gegen den Anspruch des von Pinker als Friedensstifter gepriesenen Leviathans verstößt, die einzige legitime Quelle von Gewalt sein zu dürfen.[17]

Sogar bei Pinker findet sich ein staatsbasiertes Ereignis, das die Opferquote von Crow Creek übertrifft: der Aufstand von An Lushan im China des 8. Jahrhunderts. Den dynastischen Kämpfen sollen, laut Pinker, sechsunddreißig Millionen Menschen zum Opfer gefallen sein, das entspricht in etwa zwei Dritteln der damaligen Bevölkerung Chinas. Dass diese Schätzung fragwürdig ist, wird uns an einer anderen Stelle beschäftigen.[18] Der Aufstand von An Lushan allerdings taucht in der hier besprochenen Statistik von Pinker gar nicht auf, sondern in einer Liste der 21 schlimmsten Dinge die Menschen Menschen angetan haben, eine Liste, in der dann wohlgemerkt ausschließlich staatsbasierte Ereignisse vom Fall Roms bis hin zu Mao Zedong stehen.[19] Zwölf dieser schrecklichsten Dinge fanden übrigens im 19. und 20. Jahrhundert statt; auf die restlichen 10.000 Jahre, die Pinkers »Neue Geschichte der Gewalt« umfasst, verteilen sich die übrigen neun Schandtaten – keine gute Quote für die These, dass die Gewalt aufgrund fortschreitender Staatlichkeit abgenommen habe und der Ewige Frieden des Leviathans unmittelbar bevorstehe. Dass An Lushan dennoch auf dem Platz 1 der Liste rangiert, hat damit zu tun, dass Pinker die Zahl der Opfer mit der Wachstumsrate der Weltbevölkerung multipliziert. Pinker geht demnach, grob gezeichnet, davon aus, dass ein Dorf mit achthundert Einwohnern, in welchem eine verwirrte oder verzweifelte Mutter ihr Kind tötet, genau doppelt so gewalttätig sei wie ein Staat mit achtzig Millionen Einwohnern, der 5.000 politische Gegner oder religiöse Abweichler ermordet.

Pinkers Bild:

Prähistorische Gesellschaften[20]

60% Creek Crow

15% Durchschnitt[21]

Staatliche Gesellschaften

05% Alt-Mexiko

03% 20. Jahrhundert


Nach der vorangegangenen Diskussion korrigiere ich für die staatlichen Gesellschaften:

80% Mỹ Lai

67% An Lushan

67% Holocaust

50% Hiroshima

66% Durchschnitt


Schließlich. Warum führt Crow Creek die Liste der nichtstaatlichen, prähistorischen Gesellschaften an?[22] Auch für die anderen prähistorischen Fundstätten bietet Pinker keine Gründe, nicht einmal für seine Liste von Jäger-, Sammler-, und Gärtnergesellschaften, die noch existieren oder bis vor kurzem existiert haben und zu denen teils umfangreiches ethnografisches Material zur Verfügung steht. Ich werde die Möglichkeit, Anarchie, oder ethnologisch ausgedrückt: Akephalie zu bestimmen, in einem späteren Teil ausführlich behandeln.[23] Hier als Vorgeschmack so viel: Die Bewohner von Crow Creek waren nach archäologischem Befund keine Nomaden, keine Jäger und Sammler, auch keine »Gärtner«, sondern sesshafte Bauern. Sesshaftigkeit zumindest einer der Konfliktparteien ist aus mindestens drei Gründen die Voraussetzung für Staatsentstehung: 1. Bei einer Auseinandersetzung von zwei Nomadengesellschaften weicht im Normalfall die unterlegene Seite aus. 2. Nomaden horten im Normalfall nur wenige Schätze und haben geringe Vorratshaltung, die nachbarschaftliche Begehrlichkeiten wecken.[24] 3. Aufgrund fehlender Arbeitsteilung haben Nomaden kaum Verwendung für Sklaven, deren Beaufsichtigung zudem schwierig ist; das Problem der Beaufsichtigung sowie das Fehlen einer stabilen Territorialität reduzieren auch andere Formen erzwungener Gefolgschaft unter Nomaden.

Über die Sozialstruktur der Angreifer, die das Massaker von Crow Creek durchgeführt haben, wissen wir nichts unmittelbar. Ein solches Wissen müssten wir aber haben, um das Massaker auf der Seite der »nichtstaatlichen« Gräueltaten zu listen. Die archäologischen Befunde aber geben zwei interessante Hinweise: Die Opfer von Crow Creek weisen erstens Spuren von massiver Unter- bzw. Fehlernährung sowie zweitens von vorausgegangenen Misshandlungen auf. Die Ernährungsproblematik führen Archäologen auf Überpopulation einerseits und Dürre andererseits zurück. Aber wenn die Bevölkerung von Crow Creek unterernährt und arm war, es also dort »nichts zu holen« gab, welchem Ziel galten der Angriff und das Massaker? Auch Frauenraub und Versklavung fallen als Motiv weg, sofern die Bevölkerung größtenteils getötet wurde.

Da nichtstaatliche Gesellschaften sich meist gut darauf verstehen, mit wechselnden Umweltbedingungen zurande zu kommen, schlage ich hypothetisch eine alternative Erklärung als Trockenheit für die Unterernährung in Crow Creek vor: In einem frühen Stadium der Staatsentstehung werden die Bewohner regelmäßig überfallen, vielleicht von Nomaden, um sich deren Erntegut anzueignen. Entweder weil die Sieger einen Tribut fordern, der den Bauern zu wenig lässt, um auch im nächsten Jahr erfolgreich Nahrungsmittel zu produzieren, oder weil tatsächlich eine Trockenheit den Ertrag senkt, können die unterernährten Bewohner von Crow Creek weder den Tribut entrichten noch sich effektiv gegen die Erpresser wehren. Das Massaker ist ein Straf- oder Racheakt der Erpresser. Tributzahlungen sind eine Vorform staatlicher Steuererhebung. Das Massaker von Crow Creek könnte demnach ein Zeugnis der Grausamkeit früher Staatlichkeit darstellen.

[1] Das Datum sei nicht zufällig gesetzt, es ist das Jahr, in welchem Franz Werfels »Stern der Ungeborenen« (1945) spielt: Es herrscht eine extrem befriedete Ordnung – sogar das Sitzen gilt, der gebrochenen Körperlinie wegen, als aggressiv –, die dann unter dem Bombenhagel von »Wahrsinn« zugrundegeht, abgefeuert aus dem barbarischen Dschungel.

[2] Zürich 1985.

[3] Köln 2003.

[4] Tat 2001. Prozesse 2003/4 (Urteil: Totschlag, weil vermeintlich eine »Zustimmung« des Opfers vorlag) und, nach Revision, 2006 (Urteil: Mord und Störung der Totenruhe).

[5] Frankfurt/M. 2013. Originalausgabe: »The Better Angels of Our Nature. Why Violence Has Declined«, New York 2011.

[6] Das »Gewaltniveau« ist definiert als die Wahrscheinlichkeit für ein Individuum, während seines Lebens durch von Mitmenschen ausgehender Gewalt zu Tode zu kommen.

[7] Zur genaueren Bestimmung der These von Pinker vgl. Teil 3.

[8] Bei der berühmten »Nürnberger Jungfrau« handelt es sich um einen Schandmantel, der in späterer Zeit zum Zweck der Schaffung eines gruseligen Ausstellungsstücks mit Bajonettspitzen bestückt wurde. Eventuell gab es ein Tötungsinstrument, das der »Eisernen Jungfrau« ähnelte, aber aus Holz gefertigt war, in der Antike.

[9] Pinker, S. 25.

[10] In einer Sammlung von Theorien zu Ötzis Tod, 2016, kommt Pinkers nicht vor: James M. Deem, Ötzi the Iceman Theory Timeline: The Circumstances of His Death, www.mummytombs.com/otzi/timeline.html

[11] Vgl. Stephen Corry, Why Steven Pinker, Like Jared Diamond, Is Wrong, 2013, www.truth-out.org/opinion/item/16880-the-case-of-the-brutal-savage-poirot-or-clouseau-or-why-steven-pinker-like-jared-diamond-is-wrong

[12] Pinker, S. 37.

[13] Pinker, S. 93.

[14] Die Datierung auf 1325 ist umstritten.

[15] In Polen, den baltischen Ländern sowie Deutschland und Österreich wurden 90% der vor dem Krieg dort lebenden jüdischen Bevölkerung getötet.

[16] Für meine spekulative Rekonstruktion vgl. weiter unten.

[17] Mehr zum Thema Widerstand und Gehorsam im Teil 2.

[18] In Teil 6.

[19] Pinker, S. 298.

[20] Andere nichtstaatliche Gesellschaften auf der Liste Pinkers werden in Teil 4 diskutiert werden.

[21] »Durchschnitt von 21 Fundstätten«. Wie bei seinen übrigen Gegenüberstellungen bildet er hier einen Durchschnittswert für die staatenlosen Gesellschaften ohne Berücksichtigung der Frage, eine wie große Bevölkerungsgruppe gemessen an der Gesamtbevölkerung der jeweiligen Zeit ein Ereignis oder eine Fundstätte repräsentiert und wie häufig es auftritt. Ganz besonders gilt dies für Position 2 in seiner Liste prähistorischer Ereignisse, dem Grab 117 der numibischen Fundstätten. Es ist ein Zeugnis von vor rund 10.000 Jahren. Von den rund sechzig Skeletten weisen fast die Hälfte Spuren eines gewaltsamen Todes auf. Pinker »schließt« auf eine typische Todesrate von 45% unter der Bevölkerung. Eine tatsächliche Verrechnung mit der Gesamtbevölkerung nimmt er nur bezogen auf die staatlichen Gesellschaften vor.

[22] Unter den von Pinker aufgeführten Jäger-und-Gärtner-Gesellschaften erreichen auch die Waorani eine Opferquote von 60%. Auf sie werde ich in Teil 4 eingehen. Hinsichtlich der Waorani bedeuten die 60% etwas ganz anderes. Bei dem Massaker von Crow Creek starben 60% der Bevölkerung. Es leuchtet ein, dass keine Gesellschaft auch nur wenige Jahre überleben kann, in der fortwährend 60% ihrer Mitglieder getötet werden. Die Prozentangaben für die Jäger-, Sammler- und Gärtner-Gesellschaften in der Liste von Pinker beziehen sich auf den Anteil von Gewalt an den Todesfällen, sind also nicht mit den Angaben zu prähistorischen Ereignissen zu vergleichen. Sie auf der gleichen Achse einzutragen, ist, vorsichtig gesagt, problematisch.

[23] Teil 4.

[24] Dies stellt sich anders dar, wenn das Gebiet der Nomaden von einer entwickelten, arbeitsteiligen Gesellschaft umgeben ist und unter dem Nomadengebiet Bodenschätze vermutet werden. Diese moderne Konstellation ist eine starke Triebkraft bei der Verdrängung, Umsiedlung und Vernichtung von indigenen Völkern und »First Nations«.

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