Montag, 28. März 2016

Rothbard gegen Kollektivismus

von Stefan Blankertz
Zum »[links-] liberalen Schreckgespenst der ›Pornographie der Gewalt‹« schreibt Murray Rothbard: »Ob das Ansehen von Gewalt im Fernsehen wirkliche Verbrechen begünstigt oder nicht, muss für den Staat unerheblich sein. Das Verbot von Filmen mit Gewaltdarstellungen, weil sie irgendwann mal irgend jemand dazu verleiten könnten, ein Verbrechen zu begehen, ist eine Leugnung des freien Willens des Menschen und des Rechts derjenigen, die danach kein Verbrechen begehen, den Film zu sehen. Fast noch wichtiger: Es ist nicht gerechtfertigter, aus einem solchen Grund einen Film zu verbieten, als es die Inhaftierung aller männlichen schwarzen Teenager wäre, weil sie eine stärkere Tendenz haben, Verbrechen zu begehen als der Rest der Bevölkerung.« (Für eine neue Freiheit, 1973/78, Band 2, S. 62.) 

Während Libertäre heute genau dieses Argument gegen die Verschärfung von Waffenverbote benutzen (es kann nicht Recht sein, den Besitz und das Tragen von Waffen generell zu verbieten, weil einige Waffenbesitzer Verbrechen begehen), verfallen leider viele in Kollektivismus, sobald es um Migrantenkriminalität geht.

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