Donnerstag, 17. März 2016

Neonazi findet 5000 Euro und bringt sie zum Fundbüro

Knast statt Finderlohn: Neonazi Alf. F.
Foto: Ludwig knobhead Urning [GFDL oder
CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons
von Kurt Kowalsky, dessen Presseagentur meldet:
Neonazi findet Rucksack mit 5000 Euro und wird noch im Fundbüro verhaftet.

Anstatt den fetten Finderlohn einstreichen zu können, klickten für den Neonazi Alf F. aus D. am Mittwoch die Handschellen. 
Das hätte sich der stadtbekannte Neonazi Alf F. aus D. auch anders vorgestellt, als er am Mittwoch früh gegen 10 Uhr beim Fundbüro vorstellig wurde.

Dem Vernehmen nach hatte Alf F. am Abend zuvor einen Rucksack gefunden. Da das Fundbüro bereits geschlossen war, nahm er den Rucksack mit nach Hause, anstatt ihn der zuständigen Behörde gemäß § 965 BGB „unverzüglich“ anzuzeigen.

Nachdem nun der Neonazi gegen 10 Uhr samt Rucksack auf dem Fundbüro erschien, obwohl das Fundbüro mittwochs bereits um 9 Uhr öffnet, ließ der zuständige Mitarbeiter des Fundbüros sich nicht täuschen und alarmierte umgehend die zuständige Polizeidienststelle, welche daraufhin das Sondereinsatzkommando (SEK) verständigte.

Mit einem Trick wurde Alf F. hingehalten, so dass die Beamten des Sondereinsatzkommandos nach Evakuierung des nebenstehenden Wohnhauses und Sprengung mehrerer Türen im Eingangsbereich der Behörde, den Neonazi im Fundbüro überwältigen konnten. Wie der Pressesprecher der GSG9 nach dem Sondereinsatz mitteilte, werde noch geprüft, ob der mit 23 Warnschüssen durchsiebte Cocker Spaniel der Rentnerin Emma P. (82) im Zug des Einsatzes liquidiert werden musste, oder ebenfalls auf das Konto des Neonazis ginge.

„Diese Typen schrecken vor nichts zurück“, so der innenpolitische Sprecher der amtierenden Stadtratsfraktion. Die Unverschämtheit und Dreistigkeit, mit der dieser Neonazi hier seinen gesetzlichen Finderlohn in Höhe von 160 Euro beanspruchen wollte, um damit die rechtsradikale Szene zu unterstützen, beweise, dass der freiheitliche Rechtsstaat wehrhaft sein müsse.

Wie die zuständige Staatsanwaltschaft mitteilte, wird gegen Alf F. jetzt nicht nur wegen Unterschlagung gemäß § 246 StGB ermittelt, sondern auch wegen Sozialbetrug und Steuerhinterziehung. Hatte der Neonazi doch zwischen Dienstagabend und Mittwochmorgen ein Vermögen von 5000 Euro sowie einen Rucksack besessen und dies der zuständigen Sozialbehörde nicht mitgeteilt.

Der mehrfach wegen Falschparkens verurteilte Rechtsanwalt Dr. Müller, welcher die Pflichtverteidigung von Alf F. übernahm, bezweifelte, dass sein Mandant der Neonaziszene zuzurechnen wäre. Es müsse doch möglich sein, so der braune Verteidiger, im Namen der Meinungsfreiheit für den Ausbau der Autobahn A 24 einzutreten, wie dies sein Mandant getan hätte, ohne gleich vom Verfassungsschutz beobachtet zu werden und damit Gefahr zu laufen, die bürgerlichen Rechte aberkannt zu bekommen.

Die Verfassungsschutzbehörde sprach in diesem Zusammenhang von „einem durchsichtigen Täuschungsmanöver“. Selbstverständlich könne jeder frei seine Meinung äußern, solange er nicht den Hitlerfaschismus glorifiziere, indem er wesentliche Teile der 3. Reich-Propaganda übernehme und gutheiße. Zudem wäre Alf F. aus D. kein unbeschriebenes Blatt, da er sich bereits durch diverse rassistische Hasskommentare auf Facebook verdächtig gemacht hätte.

Alf F., so räumte sein Anwalt auf entsprechende Anfrage ein, hatte vor Weihnachten unter dem Pseudonym „Chefkoch“ ein Rezept für die Zubereitung eines Schweineschnitzels mit Rosmarinkartoffeln gepostet.

(Liebe Polizeispitzel und Online-Denunzianten! Dies ist eine Satire.)

Kommentare:

Dark Lord hat gesagt…

Episch, einfach legendär.

Obwohl, Satire? Ist das nicht schon tagtägliche Normalität?

Anonym hat gesagt…

Top geschrieben. Respekt! Das muss jemand mit ADHS sein, nur solche Genies schaffen diese Meisterwerke!

Anonym hat gesagt…

Tja wäre es ein dreckiger Moslem gewesen hätten sie ihm für seine Ehrlichkeit,das Bundesverdienstkreuz verliehen.

FREITUM hat gesagt…

Bitte den letzten Satz des Beitrags beachten - es handelt sich um Satire. Und außerdem: Hier gilt zwar freie Meinungsäußerung und es wird hier auch nicht zensiert oder gelöscht, aber mehr Respekt im Ausdruck wäre wünschenswert.

reiner stra hat gesagt…

Schade um den cockerspaniel. Wie alt war er denn?

reiner stra hat gesagt…

Schade um den cockerspaniel. Wie alt war er denn?

Anonym hat gesagt…

ist Satire zu hoch für dich? minderbemitteltes Stück Scheiße

Anonym hat gesagt…

ist sicher zu hoch

Unknown hat gesagt…

Hahaha klasse

Peter Triebisch hat gesagt…

Hahaha klasse

Steve Parthey hat gesagt…

@Reiner Stra, der Cockerspaniel war 23 Jahre alt und wurde nach Tötung durch das Sondereinsatzkommamdo bei Chefkoch in dem unter Pseudonym von Alf F. geposteten Rezept erwähnt.

In diesem Sinne, wer lesen kann ist klar im Vorteil!

Jessica Gölz hat gesagt…

Ich finde es unfassbar wie man in"unserem" Land mit ehrlichen Menschen umgeht!
Die Merkel betreibt ja schon eine Diktatur!
Alles nur noch den nicht Deutschen in den Ars... reinschieben! !!!

Hanlonsrazor hat gesagt…

Selten habe ich soo gelacht! Das ist zwar Satire, aber dennoch sehr nah an der Wirklichkeit!

Anonym hat gesagt…

is nich wahr, dass das Manche echt nicht schnackeln :D :D :D

Anonym hat gesagt…

Jessica you crack me up big time :D

Anonym hat gesagt…

http://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-siegen-kreuztal-netphen-hilchenbach-und-freudenberg/syrer-gibt-rucksack-mit-2000-euro-bei-polizei-in-siegen-ab-id11653788.html

Unknown hat gesagt…

Möööönsch, wie geistig minderbemittelt muss man/frau sein, um diesen Beitrag ernst zu nehmen. Wie es schon mehrfach hieß, es ist Satire!!!

Unknown hat gesagt…

Es gibt halt nen paar Leute die haben nen Loch im Kopf. Können lesen,nur nicht verstehen was da steht. Dann schreibt man natürlich solchen mist. Frohe Ostern.

Haben Sie Fragen oder Anregungen? Schreiben Sie uns!

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