Samstag, 5. März 2016

In Haussephasen gelten andere Regeln

Marktkommentar von Claus Vogt
Jetzt sprechen schon 29 Argumente für eine Goldhausse 
Ich gehe davon aus, dass wir uns nun in der Frühphase einer neuen Goldhausse befinden. Ich komme bei meinen Analysen auf insgesamt 28 Argumente, die diese Aussage untermauern, und das 29. Argument ist gerade in der Entstehung begriffen. Aber sehen Sie selbst: 

Verstärktes Kaufsignal für Gold: Doppelter Widerstand überwunden 

Der folgende Chart zeigt Ihnen die Entwicklung des Goldpreises der vergangenen drei Jahre. Die Kursbewegung seit Mitte letzten Jahres interpretiere ich als Bodenbildung, die mit einem dynamischen Anstieg über die in Rot eingezeichnete obere Begrenzung der Formation abgeschlossen wurde.

Interessanterweise verlief zum Zeitpunkt dieses Ausbruchs nach oben zusätzlich eine Abwärtstrendlinie auf dem gleichen Niveau von rund 1.200 $ pro Unze. Sie wurde also ebenfalls durchbrochen. Die Konstellation eines doppelten Widerstands ist bei wichtigen Trendwenden übrigens häufig zu beobachten. Wenn der Ausbruch nach oben dennoch gelingt, verstärkt das die Bedeutung und die Verlässlichkeit des damit gegebenen Kaufsignals. 

Goldpreis pro Unze in $, Momentum-Oszillator, 2013 bis 2016 

Wenn der Goldpreis trotz des überkauften Momentum-Oszillators weiter steigt,
bestätigt das die neue Hausse. Quelle: StockCharts.com
Wichtiges Signal des Momentum-Indikators verstärkt die bullishe Botschaft 

Im unteren Teil des Charts sehen Sie den Momentum-Oszillator, mit dem man die Stärke einer Kursbewegung misst. Er ist inzwischen bereits über das Niveau von rund zwei Punkten gestiegen, das in den vergangenen drei Jahren stets den Beginn eines mehr oder weniger ausgeprägten Kursrückgangs angekündigt hat. Es liegt also scheinbar nahe, dieses Szenario auch jetzt wieder zu erwarten.

Allerdings ist dieses Szenario alles andere als eine ausgemachte Sache, da die meisten Indikatoren in Haussephasen andere obere und untere Extremwerte annehmen als in Baissephasen. Dieser Punkt ist ganz generell ein sehr wichtiger, weil er sämtliche Märkte betrifft. Konkret bedeutet er in diesem Fall: Wenn die Großwetterlage bei Gold wie von mir prognostiziert tatsächlich von Baisse auf Hausse gedreht hat, dann wird der überkaufte Momentum-Oszillator kein Hindernis für weiter steigende Kurse darstellen. Er sollte jetzt auf deutlich höhere Werte steigen – und mit ihm auch der Goldpreis. 

Die gleiche Konstellation zeigt sich bei den Terminmarkt-Positionen 

Ganz ähnlich verhält es sich mit den Terminmarkt-Positionen. Tatsächlich ist die Anzahl der von Hedgern gehaltenen Gold-Short-Positionen auf 163.149 Kontrakte gestiegen. Damit befindet sich diese Kennzahl in der gleichen Lage wie der gerade besprochene Momentum-Oszillator: In der Baisse der vergangenen Jahre signalisierten Werte dieser Größenordnung den Beginn eines Kursrückgangs. In Haussephasen war das hingegen nicht der Fall.

Kurzfristig rechne ich damit, dass der Goldpreis an seine nächste Widerstandslinie bei gut 1.300 $ steigen wird. Erst dann halte ich eine größere Korrektur für wahrscheinlich. 

Bearmarketrally an den Aktienmärkten in den letzten Zügen 

Ein ganz anderes Bild als bei Gold zeigt sich an den Aktienmärkten. Hier signalisieren unsere Indikatoren und Modelle schon seit geraumer Zeit ein Höchstmaß an Risiko. Deshalb habe ich in meinem Börsenbrief Krisensicher Investieren unseren Lesern nicht nur zum Ausstieg geraten, sondern zum Kauf diverser Short-Positionen, mit denen sie an fallenden Kursen verdienen.

Meine kurzfristig orientierten Indikatoren zeigen, dass sich jetzt der Zeitpunkt nähert, an dem Sie weitere ausgewählte Shortpositionen kaufen sollten – wenn Sie an der Börse Geld verdienen wollen. Fordern Sie jetzt meinen Börsenbrief Krisensicher Investieren an, wenn Sie die Details erfahren möchten.

Keine Kommentare:

Haben Sie Fragen oder Anregungen? Schreiben Sie uns!

Name

E-Mail *

Nachricht *