Dienstag, 22. März 2016

Goldhausse in vollem Gang - Jetzt zieht Silber nach

Foto: CC0 Public Domain/Pixabay/Geizkragen69.
Marktkommentar von Claus Vogt
Silber gibt starkes Kaufsignal
Der folgende Chart zeigt Ihnen den Verlauf des Silberpreises seit dem Hoch des Jahres 2011. Dieser Kursverlauf ähnelt recht deutlich dem des Goldpreises, den ich in den vergangenen Wochen auch an dieser Stelle sehr ausführlich besprochen habe. So hat sich in den vergangenen Monaten auch bei Silber eine Bodenformation herausgebildet. Deren Obergrenze befindet sich bei rund 16 $ pro Unze. Und genauso wie bei Gold verläuft im Bereich dieser Obergrenze zusätzlich eine Abwärtstrendlinie.

Bei Gold sind die Kurse bereits Mitte Februar in einer dynamischen Bewegung über diesen zweifachen Widerstand gestiegen. Das war das charttechnische Signal einer neuen Goldhausse, das kurz darauf auch von meinem Preisbänder-Indikator bestätigt wurde. Im Unterschied zu Gold hat der Ausbruch nach oben bei Silber noch etwas länger auf sich warten lassen. Jetzt sieht es aber so aus, als habe der Silberpreis diese wichtige Hürde endlich genommen: Am 17. März stieg der Kurs in der Spitze auf 16,07 $.

Ob das tatsächlich der Ausbruch nach oben war, lässt sich heute nach nur einem Tag noch nicht endgültig sagen. Aber wenn sich der Silberpreis in den kommenden Tagen oberhalb der charttechnisch sehr wichtigen Marke von 16 $ halten kann, wird damit auch bei Silber der Beginn einer neuen Hausse signalisiert. 

Silberpreis pro Unze in $, 2011 bis 2016 

Der Kursanstieg über den zweifachen Widerstand bei rund 16 $ ist ein 
starkes bullishes Signal. Quelle: StockCharts.com
Silberaktien zeigen sich sehr freundlich 

Die Aktien der Silberminen haben sich in den vergangenen Wochen schon von der freundlichen Seite gezeigt. So ist Pan American Silver seit meiner taktischen Kaufempfehlung vom 15.2.2016 bereits um 25% gestiegen.

Die Stärke der Silberaktien habe ich als wichtigen Hinweis darauf gesehen, dass der Silberpreis bald dem Goldpreis nach oben folgen wird. Deshalb habe ich in der gerade erst erschienenen April-Ausgabe von Krisensicher Investieren meinen Lesern eine weitere Silberaktie als taktisch orientierten Kauf empfohlen. Diese Aktie ist inzwischen zwar schon um 7% gestiegen. Aber das ist wohl nur der Anfang einer Kursbewegung, die auch kurzfristig noch sehr viel Potenzial besitzt. 

Gold-Preisbänder-Indikator erstmals seit 2011 wieder bullish 

Mitte Dezember habe ich 26 Argumente veröffentlicht, die für den Beginn einer neuen Goldhausse sprechen. Das Timing dieser Publikation war perfekt, denn kurz darauf ging es mit dem Goldpreis kräftig nach oben. Aufgrund der beeindruckend hohen Dynamik dieses Anstiegs und der klaren charttechnischen Kaufsignale, die dabei gegeben wurden, ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass dieser Kursanstieg tatsächlich den Beginn der von mir erwarteten großen Goldhausse darstellt.

Eine wichtige Bestätigung dieser Prognose kommt inzwischen auch von meinem Gold-Preisbänder-Indikator. Dieses Instrument hat mir in den Jahren 2001 bis 2011 hervorragende Dienste dabei geleistet, attraktive taktische Kauf- und Verkaufszeitpunkte bei den sehr volatilen Goldminenaktien zu erkennen. Jetzt befindet sich dieser wichtige Signalgeber erstmals seit 2011 wieder in einer bullishen Konstellation. Er wird den Lesern meines Börsenbriefes Krisensicher Investieren in den kommenden Monaten und Jahren dieser neuen Goldhausse als bedeutender taktischer Wegweiser bei der Steuerung ihres Goldminendepots behilflich sein. 

Ihre Goldminenaktien sollten Sie aktiv managen 

Ihre Goldbarren und –münzen können Sie als strategische Position langfristig halten, idealerweise bis zum Ende der noch so jungen Hausse, die einige Jahre dauern wird. Bei den Gold- und Silberminenaktien sieht die Sache aber etwas anders aus. Wenn Sie an der Goldhausse richtig gut verdienen wollen, müssen Sie auch Minenaktien besitzen. Aber deren Kurschwankungen sind sogar in Haussezeiten sehr heftig. Deshalb rate ich Ihnen dazu, den überwiegenden Teil Ihres Minenaktiendepots aktiv zu verwalten. Das schont Ihr Nervenkostüm und optimiert Ihr Depot in Bezug auf das sich im Zeitablauf verändernde Chance-Risiko-Verhältnis.

Wenn das mittelfristige Chance-Risiko-Verhältnis attraktiv ist, sollten Sie voll investiert sein. Sobald es ein Niveau erreicht hat, das als unattraktiv bezeichnet werden muss, sollten Sie mit Verkäufen reagieren. Und wenn das mittelfristige Chance-Risiko-Verhältnis sogar sehr unattraktiv geworden ist, was auch in Haussejahren vorkommen kann, dann sollten Sie nur noch ihre strategischen Positionen halten und taktisch orientierte Aktien verkaufen. Mein Preisbänder-Indikator ist zum Erkennen dieser Chance-Risiko-Verhältnisse konzipiert. 

An den Aktienmärkten geht es sehr bald wieder abwärts 

Die Aktienmärkte haben in den vergangenen fünf Wochen einen Teil ihrer vorangegangenen Kursverluste wieder aufgeholt. Meine Modelle und Indikatoren zeigen allerdings, dass es sich dabei mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nur um eine Bearmarketrally gehandelt hat, das heißt um eine vorübergehende Kurserholung im Rahmen einer Baisse. Und diese Bearmarketrally befindet sich bereits in den letzten Zügen.

In den schwächeren Indizes, zu denen auch der DAX gehört, scheint diese Rally schon vorbei zu sein, nachdem Draghis jüngste geldpolitische Entscheidung von immer mehr Marktteilnehmern als reine Verzweiflungstat interpretiert wird, die ebenso wenig funktionieren wird wie seine bisherigen Programme. Meine kurzfristigen Indikatoren deuten aber darauf hin, dass es auch mit dem Weltleitindex S&P 500 bald wieder abwärts gehen wird, wahrscheinlich schon in der kommenden Woche. Deshalb habe ich meinen Lesern gerade erst den Kauf dreier Short-Positionen empfohlen, mit denen sie an fallenden Aktienkursen Geld verdienen werden. Sie wollen wissen, welche Aktien wir als Short-Kandidaten ausgesucht haben? Dann bestellen Sie noch heute meinen Börsenbrief Krisensicher Investieren 30 Tage kostenlos.

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